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WORUM ES IN DIESER FOLGE GEHT
Niemand will einfach auswandern
Was mich ratlos zurücklässt
Zwei Beispiele aus der Praxis
Eine Ärztin stand kurz vor einer Praxisübernahme. Die Entscheidung war weit fortgeschritten. Aber sie hatte ein ungutes Gefühl.
Ein Arzt kam wegen der Auswanderung. In der Beratung ging es dann um Gesundheit, Altersvorsorge und Glaubenssätze aus Beruf und Privatleben.
Warum Insellösungen oft nicht helfen
DAS EXPERIMENT: ZEHN GESPRÄCHE IM OKTOBER
Am Ende muss das Problem nicht gelöst sein.
WICHTIGSTES ZITAT
"Wir Menschen suchen Lösungen oft, bevor wir das Problem verstanden haben. Weil dieser Aktionismus uns das Gefühl gibt, wir tun etwas – und wir tun das Richtige."
DEIN NÄCHSTER SCHRITT
Schreib mir einen Satz über www.docsgoswiss.ch – per E-Mail oder Kontaktformular:
Jede Nachricht bekommt eine Antwort. Auch wenn die zehn Plätze schon vergeben sind.
WICHTIG
Diese Gespräche sind keine medizinische, psychologische oder psychotherapeutische Beratung und ersetzen keine Behandlung.
DIE WICHTIGSTEN LEARNINGS
Tharshika wusste mit 16, dass sie Hämatologin werden will.
Der Unterschied, der für sie entschied: In der Schweiz nehmen Pflegende Blut ab, legen Zugänge, hängen Chemotherapien an.
Als Ärztin bleibt Zeit für das Intellektuelle. In Deutschland nicht.
Die Forschung.
An deutschen Unikliniken sind fast alle Oberärzte habilitiert. In der Schweiz nicht – und deshalb wird angenommen, das Forschungswissen sei schwächer.
Tharshikas Erfahrung: Das Gegenteil. Besonders in der klinischen Forschung ist die Schweiz stark.
Sie ist Deutsche durch und durch. Und sehr direkt.
Das war in der Schweiz kein Vorteil.
Kritik kommt nicht ins Gesicht, sondern später per E-Mail. Man merkt nicht sofort, dass eine Frage nicht gut angekommen ist.
Ihr Rat: Sich mit der Kultur vertraut machen, bevor man geht. Hospitieren. Beobachten.
Am USZ arbeiten viele Deutsche. Damit kommt oft auch deutsche Kultur.
In kleineren Spitälern ist es familiärer. Man duzt sich - auch die CEO.
Ihr Punkt: Es hängt von Abteilung und Führung ab. Wer in die Schweiz will, muss vorher genau hinschauen.
Tharshika hat kein Mentorat, das sie nach der Rückkehr auf eine Leitungsposition setzt.
Ihre Worte: "Ich darf nicht durchschnittlich sein. Ich muss überdurchschnittlich sein."
90 bis 100 Stunden Arbeit pro Woche. Ein Drittel des Schweizer Gehalts. Freiwillig.
Ihr LinkedIn-Artikel über Menschlichkeit in der Exzellenz hat einen Nerv getroffen.
Ihre Erfahrung: Wer empathisch ist, wird als ineffizient abgestempelt. Wer sich Zeit nimmt, wird gerügt.
Und die, die Menschlichkeit leben, verlassen am Ende die Medizin.
WICHTIGSTES ZITAT
"Meine Erfahrung ist: Du wirst bestraft, wenn du empathisch bist. Und das sollte in einem System wie einem Krankenhaus nicht möglich sein."
DEIN NÄCHSTER SCHRITT
Wenn du über die Schweiz nachdenkst – schau dir nicht nur das Land an. Schau dir die Abteilung an, die Führung, die Kultur.
Und wenn du unsicher bist, wo du gerade stehst:
👉 Swiss Readiness Check: www.docsgoswiss.ch
WAS DU IN DIESER FOLGE ERFÄHRST
Warum der Swiss Readiness Check entstanden ist?
Viele Anfragen. Gute Profile. Klare Motivation.
Und trotzdem: grundlegende Dinge noch nicht auf dem Schirm.
MEBEKO-Timing. Karrierechancen. Ist es wirklich der richtige Schritt?
Nicht weil die Leute nicht nachdenken – sondern weil sie die richtigen Fragen noch nicht gestellt haben.
Wie es funktioniert
5 bis 10 Minuten. Formular ausfüllen auf www.docsgoswiss.ch.
Innerhalb von fünf Werktagen: eine persönliche Text- und Videonachricht von Martin.
Kein Algorithmus. Keine KI. Eine ehrliche Meinung.
Auch wenn die Antwort lautet: Noch nicht der richtige Zeitpunkt.
Für wen es passt
Du denkst ernsthaft über die Schweiz nach – weißt aber noch nicht genau, wo du stehst.
Assistenzarzt, Facharzt oder Oberarzt: spielt keine Rolle.
Für wen es nicht passt
Du willst nur schnell wissen, was du verdienen könntest.
Du bist noch mitten im Studium ohne konkrete Pläne.
Dann kommen wir nicht wirklich vorwärts. Das wäre vergeudete Zeit für dich.
Warum es kostenlos ist
Martin lernt von deinen Fragen.
Du bekommst eine ehrliche Einschätzung.
Ohne Haken. Ohne Druck.
WICHTIGSTES ZITAT
"Chancen bleiben ungenutzt, weil man sie zerdenkt. Weil der Aufwand zu groß erscheint. Weil man nicht den richtigen Experten hat, der einem die richtigen Fragen stellt."
DEIN NÄCHSTER SCHRITT
👉 Swiss Readiness Check starten: www.docsgoswiss.ch
DIE WICHTIGSTEN LEARNINGS
Drei Wege – welcher gilt für dich?
Direkte Anerkennung, indirekte Anerkennung oder Registrierung – je nach Ausbildungskontext und Herkunftsland.
Wichtig: Nicht jeder Facharzttitel ist für die Anerkennung zwischen der Schweiz und der EU berechtigt. Erst prüfen, dann starten.
Warum die MEBEKO früh Sinn macht
Eine eingereichte oder bereits vorliegende MEBEKO-Anerkennung zeigt dem Arbeitgeber: Diese Person meint es ernst.
Sie gibt dem Entscheider sofort Klarheit über deinen Status – direkte Anerkennung, Registrierung, Sondergenehmigung notwendig oder nicht.
Wer ein klares Signal sendet, wird bevorzugt eingeladen.
Was zu spätes Handeln wirklich kostet
Ein Arbeitsvertrag unter Vorbehalt der Anerkennung hat einen Termin.
Liegt die Anerkennung nicht rechtzeitig vor, kann der Arbeitgeber den Vertrag aufheben.
Im schlimmsten Fall: Umzug vollzogen, Wohnung gekündigt, Kind eingeschult – und kein Einkommen. In einem der teuersten Länder der Welt.
Aber: Die MEBEKO ist kein Alibi
Viele nutzen die Anerkennung als Alibi-Aufgabe – sie haken sie ab, ohne vorher die entscheidende Frage gestellt zu haben: Passt die Schweiz wirklich zu mir?
Studium und Facharzt anerkennen zu lassen kostet knapp 2.000 Euro. Wer danach merkt, dass die Schweiz nicht passt, hat 2.000 Euro für ein Stück Papier ausgegeben.
Erst die Entscheidung treffen. Dann die MEBEKO machen.
Und: Die MEBEKO ist keine Jobgarantie
Sie ist ein bürokratisches Kriterium – nicht mehr, nicht weniger.
Fachgebiet, Bewerbungsqualität, Vorbereitung auf Gespräche, der richtige Vermittler – all das zählt genauso.
WICHTIGSTES ZITAT
"Eine MEBEKO-Anerkennung zeigt deinen Willen. Aber sie nimmt dir nicht die Entscheidung ab, ob du wirklich in die Schweiz möchtest."
DEIN NÄCHSTER SCHRITT
👉 www.docsgoswiss.ch
DIE WICHTIGSTEN LEARNINGS
Siamak ist dreimal zwischen Deutschland und der Schweiz gewechselt. Kein Fehler. Kein Umweg. Sondern genau das Richtige.
Sein Rat: Wechselt Fachrichtungen. Auch wenn ihr schon wisst, wo ihr bleiben wollt. Es macht euch breiter, stärker, erfahrener.
Hart, aber gerecht. Siamaks Mentor in Bern hat nicht nur Chirurgie gelehrt – sondern was einen guten Arzt ausmacht.
Als der Mentor die Klinik verließ, zog Siamak aus Loyalität mit. Rückwirkend: die beste Entscheidung.
Die Schweiz: mehr Struktur, mehr Schutz, mehr Betreuung am Anfang.
Deutschland: mehr Case-Load, früher Verantwortung, mehr Exposition.
Es gibt kein perfektes System. Nur den richtigen Zeitpunkt für den richtigen Schritt.
Feinfühliger. Respektvoller. Ruhiger – auch bei schwierigen Themen.
Wer das nicht ernst nimmt, bekommt schnell Probleme. Wer authentisch bleibt und trotzdem offen ist, wird als Bereicherung wahrgenommen.
"Viel Geld, Land von Milch und Honig, einfach hinkommen und so bleiben wie man ist."
Funktioniert nicht. Für solche Leute ist die Schweiz nichts. Eigentlich ist jedes Land nichts für solche Leute.
WICHTIGSTES ZITAT
"Es gibt keinen perfekten Zeitpunkt und keinen geraden Weg. Es gibt nur den richtigen Moment für den richtigen Schritt – und die Leidenschaft, ihn zu gehen."
**DEIN NÄCHSTER SCHRITT
Der Weg muss nicht perfekt sein. Er muss zu dir passen.
DIE WICHTIGSTEN LEARNINGS
Die Schweiz ist nicht automatisch besser – sie muss passen
Was Ärzte wirklich antreibt – und was sie kaputt macht
Psychologische Sicherheit – warum Veränderung von oben kommen muss
Der Medizinstudent mit der ehrlichen Bewerbung
Nicht jeder sollte in die Schweiz gehen
Das Privileg, Arzt zu sein
WICHTIGSTES ZITAT
"Ich kann nur Arzt oder Ärztin sein, wenn es mir gut geht. Und die Patienten merken das. Wertschätzung kann man nicht spielen."
DEIN NÄCHSTER SCHRITT
Und hier findest du Annette Szabó.
DIE WICHTIGSTEN LEARNINGS
Indirekte Kommunikation – das Missverständnis Nummer eins
Die deutsche Direktheit dosieren
Was die Auswanderungs-Diskussion auf X wirklich zeigt
Warum Menschen die Schweiz wieder verlassen
Worauf Schweizer am Anfang besonders sensibel reagieren
Verkehrsmedizin als Nische
Die eine Frage am Ende
WICHTIGSTES ZITAT
"Wer abwertend kommuniziert, wird hundertprozentig abgeschaltet. Wertschätzung ist in der Schweiz eine sehr, sehr wichtige Sache."
DEIN NÄCHSTER SCHRITT
👉 Wenn du Unterstützung brauchst: www.docsgoswiss.ch – dort findest du auch den Auswanderleitfaden.
DIE WICHTIGSTEN LEARNINGS
Worum ging es bei der Abstimmung wirklich?
Geht es um Ausländerfeindlichkeit?
Was bedeutet das konkret für Ärzte?
Der Punkt, den viele übersehen
Was Martin Ärzten empfiehlt
WICHTIGSTES ZITAT
"Ich sehe aktuell keinen Hinweis darauf, dass qualifizierte Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz plötzlich nicht mehr gebraucht würden. Im Gegenteil."
DEIN NÄCHSTER SCHRITT
👉 Wenn du Fragen hast: www.docsgoswiss.ch
DIE 3 WICHTIGSTEN LEARNINGS
1. Komm ohne Meinung
Möglichst keine Meinung mitbringen.
2. Schweizer sagen es – aber du hörst es nicht
Martins eigene Geschichte:
3. Probezeit-Kündigung gibt es wirklich
In Deutschland: Kaum vorstellbar.
WEITERE THEMEN:
WICHTIGSTES ZITAT
"Möglichst keine Meinung haben. Wie ein dreijähriges Kind, das langsam sprechen lernt: Was ist das? Warum macht ihr das so? Weil in dem Moment, wo ich nichts mitbringe, laufe ich nicht Gefahr zu sagen: Bei mir zu Hause war es besser."
DEIN NÄCHSTER SCHRITT
Wenn du dich auf die Schweiz vorbereitest:
Wenn du bereits in der Schweiz bist:
Über David Gurrea Salas:
Wenn du Unterstützung brauchst:
IN DIESER FOLGE:
Ein einfaches, ehrliches Danke.
In den letzten Monaten durfte ich bei Klinisch Relevant sprechen (Audiokolumne "1 Minute Mut"), eine Serie mit Medinside.ch veröffentlichen, beim Ärztenachrichtendienst zu Gast sein und bei Katrin Moser im Karriereweg Podcast sprechen.
Aber am Ende geht es immer um dich.
"Ohne dich würde es DocsGoSwiss nicht geben. Danke."
DEIN NÄCHSTER SCHRITT
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