DocsGoSwiss
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DocsGoSwiss episodes

  • #84 Weihnachtsfolge: Öffentlich vs. Privat in der Schweiz - und ein Angebot für dich
    Öffentlich vs. Privat: Was eine Mitnehmenkiste über die Schweizer Kultur verrät.

    Der Müllmann klingelt:

    "Gehört diese Mitnehmenkiste an der Straße Ihnen? Stellen Sie sie bitte hinter den Zaun auf Ihren Parkplatz. Auf der Straße ist öffentlicher Raum - da ist es nicht gewünscht."

    Was das zeigt:

    • Öffentlicher Raum = Ordnung, Gemeinschaft, Höflichkeit
    • - Privater Raum = Dein Raum, die Gemeinschaft redet nicht rein

      Was das für dich bedeutet:

      • Diese Trennung gilt auch am Arbeitsplatz, mit Kollegen, mit Nachbarn.
      • Der Schweizer braucht Zeit, vom öffentlichen (Arbeit) ins private (Einladungen) zu wechseln.
      • Das passiert schrittweise: Arbeit → Getränk nach der Arbeit → private Sphäre
      • Nicht als Ablehnung verstehen - sondern als Schweizer Art, Höflichkeit zu bewahren.
      • Frohe Festtage, schöne Weihnachten und guten Rutsch ins neue Jahr!

        Dank fürs Zuhören, für Kommentare, Themenvorschläge und an alle Gäste.

        Ein besonderes Geschenk für alle, denen die Feiertage schwerfallen:

        Wenn du über die Feiertage jemanden zum Reden brauchst - nicht über Business, kein Verkaufsgespräch - sondern einfach eine halbe Stunde deine Gedanken teilen: Martin hat Termine über die Feiertage freigeschaltet.

        "Es sind einfach manchmal Momente, wo es einem nicht so gut geht. Das ist kein Beinbruch. Vielleicht der Moment, wo neue Dinge entstehen können."

        Mehr Klarheit für deine Auswanderung gibt es mit Martins kostenlosem Leitfaden bei der Newsletter-Anmeldung auf docsgoswiss.ch

        10 min
      • #83 Chefarzt in der Schweiz: Führung, Karriere und kulturelle Integration mit Dr. Stefan Mohr
        Vom Studium in Marburg zur Chefarzt-Position in Solothurn - 20 Jahre Schweiz-Erfahrung kompakt.

        🍁 Weihnachts-Aktion: CV-Check unter 100€ bis 24.12.2025

        Jetzt buchen – und deine Bewerbung auf Vordermann bringen.

        Dr. Stefan Mohr ist Chefarzt der Gynäkologie am Bürgerspital Solothurn. Nach fast 20 Jahren am Universitätsspital Bern (Insel) wechselte er ins Kantonsspital, um eine eigene Abteilung zu leiten. Im Gespräch teilt er seine Erfahrungen zu Führung als Deutscher, kultureller Integration und dem Familienleben als Arztfamilie mit drei Kindern.

        In dieser Folge erfährst du:

        • Warum der Wechsel vom Uni-Spital ins Kantonsspital der logische nächste Karriereschritt war
        • Was als Deutscher bei Führung in der Schweiz NICHT funktioniert
        • Wie Schweizer Freundlichkeit funktioniert - und warum private Kontakte Zeit brauchen
        • Worauf ein Chefarzt bei Bewerbungen wirklich achtet
        • Wie man als Arztfamilie mit zwei Kindern den Alltag organisiert
        • Die wichtigsten Erkenntnisse:

          • Student vs. Oberarzt: "Wenn man als Student kommt, wächst man rein. Wenn man als Oberarzt mit 20 Jahren Deutschland kommt, kann es in beide Richtungen gehen - sehr wohl fühlen ODER vor die Wand laufen"
          • Was NICHT funktioniert: "Wenn die Sätze kommen: 'Da haben wir das so gemacht und das war alles viel besser' - das kommt nirgendwo gut an"
          • Schweizer Freundlichkeit: Sehr herzlich im ersten Kontakt, aber Distanz zwischen Beruf und Privatleben. "Man wird länger beschnuppert vielleicht"
          • Bewerbungsprozess: "Mein Bauchgefühl ist fast das, wo ich am allermeisten drauf gehe"
          • Kita-Kosten: Ein Tag Kita Schweiz = Eine Woche Kita Deutschland
          • Fachkräftemangel: "Es ist nicht mehr so, dass alle die Tür einrennen für Schweizer Stellen"
          • Dr. Mohrs wichtigster Tipp:

            "Das Allerwichtigste ist, dass man nicht in die Schweiz kommt und denkt, dass das einfach noch ein Bundesland ist. Das ist definitiv nicht so. Das ist eine komplett andere Mentalität, eine komplett andere Sprache."

            Was du wissen musst:

            • Schweizerdeutsch ist NICHT Hochdeutsch mit schweizerischem Akzent
            • Private Kontakte brauchen Zeit - das ist normal, nicht Ablehnung
            • Erst schauen, wie es hier läuft, dann den Mund aufmachen
            • Nach 20 Jahren Schweiz würde Dr. Mohr nicht mehr nach Deutschland zurückgehen:

              "Für mich wäre jetzt die Frage: DocsGoHome. Wie einfach wird denn das für mich?"

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              22 min
            • #82 CV-Check für die Schweiz: 5 Punkte, die über Einladung oder Absage entscheiden
              Wie Schweizer Arbeitgeber deine Bewerbung lesen - und was dich die Stelle kostet

              Drei Geschenke für dich:

              • Kostenloser Auswanderleitfaden: 11 Fragen, die dich zum Thema Auswandern in die Schweiz hinführen → docsgoswiss.ch
              • Weihnachtsaktion CV-Check: Bis 24. Dezember - Lass deinen Lebenslauf von Martin checken für unter 100 Euro.
              • 30-Tage-Mentoring: Start Anfang Dezember & Anfang Januar - Deine Auswanderentscheidung in 30 Tagen mit geballtem Wissen.
              • Warum deine Bewerbung in der Schweiz anders sein muss:

                Die Person, die deine Unterlagen liest, hat wenig Zeit und wenig Lust. Sie stellt sich eine einzige Frage:
                Ist diese Bewerbung für mich relevant?
                Der Unterschied zur Bewerbung in Deutschland:

                • Höherer Wettbewerb auf offene Stellen
                • Höherer Qualitätsanspruch
                • Bewertung nach fachlichen UND menschlichen Kriterien
                • Du musst zeigen: Ich passe fachlich UND menschlich ins Team
                • Deine Bewerbung setzt den Rahmen:

                  • Wirst du eingeladen?
                  • Ist dein Gegenüber bereit, Zugeständnisse zu machen?
                  • Bekommst du die Stelle zu angemessenen Bedingungen?
                  • Die 5 Punkte, auf die Martin bei deiner Bewerbung achtet:

                    1. Gesamteindruck:
                    2. CV mit einer Seite - kompakt, übersichtlich

                      Relevante Zeugnisse der Ausbildung, Qualifikation
                      Arbeitszeugnisse der letzten 5 Jahre oder 3 Arbeitgeber
                      Zeigt: Kannst du dich organisieren? Hast du Klarheit über dich selbst?

                      1. Ergänzende Informationen (besonders wichtig für die Schweiz):
                      2. Staatsbürgerschaft (EU vs. Nicht-EU - macht für Arbeitgeber großen Unterschied)

                        Status MEBEKO-Anerkennung (bereits gemacht = Vorteil)
                        Familiäre Situation (Partner/Kinder - muss zeitlich und organisatorisch mitgedacht werden)

                        1. Fachliche Qualifikation:
                        2. Fokus auf die letzten 5 Jahre mit relevantem Bezug zur aktuellen Stelle

                          NICHT: In welche Schule du gegangen bist (wird vorausgesetzt)
                          WICHTIG: Besondere Erfolge, erlangte Expertise, Führungsbeispiele als Bullet Points (2-3 pro Station)
                          Fortbildungen: Bitte nicht 20-30 Seiten Anhänge - nur relevante Fortbildungen

                          1. Menschliche Komponente (extrem wichtig für die Schweiz):
                          2. Eigener Abschnitt: Was zeichnet dich aus? Welche Stärken hast du?

                            Hobbys sind NICHT egal - sie zeigen, ob du zum Ort/Team passt
                            Beispiel: Begeisterter Skifahrer + Bewerbung in Graubünden = logisch passend
                            Zeigt: Wie bringst du Privates und Berufliches unter einen Hut?

                            1. Bezug zum Arbeitgeber:
                            2. Die Stellenausschreibung zeigt, was der Arbeitgeber sucht

                              Beziehe dich in CV, Anschreiben, Dokumentenauswahl darauf
                              FEHLER: Generisches Anschreiben für alle Bewerbungen (wird sofort erkannt!)
                              Richtiger Ansprechpartner, persönliche Ansprache
                              Argumente aus deinem Leben: Warum passt du zu DIESER Stelle?

                              Was Schweizer Arbeitgeber sich fragen:

                              • Lohnt es sich, diese Person einzuarbeiten und zu integrieren?
                              • Bleibt die Person langfristig bei uns und in der Schweiz?
                              • Passt die Person fachlich UND menschlich?
                              • Kann ich mich auf diese Person verlassen?
                              • Deine Bewerbung muss zeigen: Du möchtest diese Stelle. Du passt zu dieser Stelle. Du bleibst langfristig.

                                Weihnachtsaktion: CV-Check für unter 100 Euro

                                Martin schaut sich deine Unterlagen individuell an und gibt dir fachliche Expertise für deine Bewerbungssituation.

                                Perfekt für dich, wenn:

                                • Du keine Zeit hast, alles selbst umzusetzen
                                • Du eine individuelle Meinung zu deinen Unterlagen brauchst
                                • Du Expertise für deine spezifische Bewerbungssituation möchtest
                                • Gültig bis 24. Dezember.

                                  Mehr Klarheit für deine Auswanderung gibt es mit Martins kostenlosem Leitfaden bei der Newsletter-Anmeldung auf docsgoswiss.ch

                                  18 min
                                • #81 Eigene Praxis in der Schweiz - direkt nach der Auswanderung oder besser warten?

                                  🍁 Herbstaktion: Auswander-Check ab 50 € bis 16.11.2025

                                  Jetzt buchen – und in 72h Klarheit gewinnen,

                                  ob, wann und wie ein Wechsel in die Schweiz für dich realistisch ist.

                                  Juliane Ferrari ist Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und hat 2025 ihre eigene Praxis "Psycura" in Zürich gegründet. Nach dem Studium in Deutschland ging sie 2015 direkt in die Schweiz für ihre Weiterbildung. Im Gespräch erklärt sie, warum die direkte Praxisgründung aus dem Ausland extrem herausfordernd ist und welche Schritte wirklich nötig sind.

                                  In dieser Folge erfährst du:

                                  • Warum Juliane "Schritt für Schritt" in die Schweiz kam - ohne große Masterplan-Entscheidung
                                  • Wie sie 6 Jahre Schweizer Facharztausbildung statt 5 Jahre deutsche bewusst wählte
                                  • Warum das "schlechte Gewissen" gegenüber Deutschland sie lange begleitete
                                  • Welche bürokratischen Hürden bei der Praxisgründung warten (MEBEKO, Anerkennungen, Kosten)
                                  • Warum direkte Praxisgründung aus dem Ausland fast unmöglich ist
                                  • Die wichtigsten Erkenntnisse:

                                    • Schweizerdeutsch-Hürde: Je nördlicher in Deutschland, desto schwieriger die Eingewöhnung
                                    • MEBEKO-Anerkennung: 6+ Monate Wartezeit, 800-1.000 CHF pro Diplom
                                    • Heimat vs. Zuhause: "Meine Heimat ist Deutschland, mein Zuhause die Schweiz"
                                    • Hochdeutsch beibehalten: "Ich wäre nicht authentisch, wenn ich Dialekt sprechen würde"
                                    • Praxisgründung: "Ich habe in jeglicher Hinsicht meine Komfortzone verlassen"
                                    • Julianes klare Empfehlung zur Praxisgründung:

                                      "Direkt aus dem Ausland eine Praxis gründen? Das stelle ich mir sehr herausfordernd bis fast unmöglich vor.

                                      Du solltest erst:

                                      • Die Schweizer Kultur kennenlernen
                                      • Das Gesundheitssystem verstehen
                                      • Die Abrechnungstarife beherrschen
                                      • Die Versorgungslandschaft vor Ort kennen
                                      • Ein Netzwerk aufbauen
                                      • Das alles gleichzeitig mit Umzug, neuer Sprache und Praxisgründung? Zu viel auf einmal."

                                        Julianes wichtigster Rat: "Was treibt dich an? Was sind deine Motivationsfaktoren? Überprüfe, ob deine Hoffnungen realistisch und umsetzbar sind. Muss das im anderen Land sein? Kann das im eigenen Land sein?"

                                        Nach 10 Jahren Schweiz ist Juliane eingebürgert, verheiratet, hat ein Kind in der Schweizer Kita - und würde den Weg wieder so gehen.

                                        Mehr Klarheit für deine Auswanderung gibt es mit Martins kostenlosem Leitfaden bei der Newsletter-Anmeldung auf www.docsgoswiss.ch

                                        40 min
                                      • #80 Verzögerungen bei der Anerkennung (Mebeko) - So planst du trotzdem richtig

                                        🍁 Herbstaktion: Auswander-Check ab 50 € bis 16.11.2025

                                        Jetzt buchen – und in 72h Klarheit gewinnen,

                                        ob, wann und wie ein Wechsel in die Schweiz für dich realistisch ist.

                                        Martin Werner erklärt die aktuelle Krise bei der MEBEKO-Behörde, die für die Anerkennung ausländischer Arztabschlüsse zuständig ist. Statt der üblichen 3-6 Monate dauern Anerkennungen jetzt über 6 Monate, teilweise bis zu 12 Monate - mit drastischen Folgen für Auswanderungspläne.

                                        In dieser Folge erfährst du:

                                        • Warum MEBEKO-Anerkennungen aktuell so lange dauern: Personalmangel, Systemumstellung, hohe Antragszahlen
                                        • Welche Konsequenzen die Verzögerungen haben: Keine Anstellung ohne Anerkennung möglich
                                        • Warum Schweizer Arbeitgeber frustriert sind: Planungsunsicherheit bei gefundenen Kandidaten
                                        • Wann du trotzdem die MEBEKO beantragen solltest: Nur nach klarer Entscheidung für die Schweiz
                                        • Wie du die Wartezeit strategisch nutzen kannst: Frühzeitige Planung für mehr Entspannung
                                        • Die wichtigsten Erkenntnisse:

                                          • Erste 3 Monate oft ohne jede Rückmeldung - nicht mal Eingangsbestätigung garantiert
                                          • MEBEKO-Antrag kostet mehrere tausend Franken - nicht vorschnell beantragen
                                          • Ambulante Sondergenehmigungen sind ebenfalls blockiert ohne MEBEKO-Anerkennung
                                          • Situation ist vorübergehend - MEBEKO hatte früher ein sehr zuverlässiges System
                                          • 12-24 Monate Vorlaufzeit sind jetzt realistisch für Auswanderungspläne
                                          • Martins wichtigster Rat: Warte nicht zu lange mit der Entscheidungsfindung. Wenn die Schweiz in den nächsten 12-24 Monaten für dich relevant wird, informiere dich jetzt und beantrage die MEBEKO nach klarer Entscheidung - nicht vorher. Verzögerungen sind ärgerlich, aber kein Grund zur Panik. Mit der richtigen Zeitplanung klappt es entspannter.

                                            Mehr Klarheit für deine Auswanderung gibt es mit Martins kostenlosem Leitfaden bei der Newsletter-Anmeldung auf www.docsgoswiss.ch

                                            9 min
                                          • #79 Von der Assistenzarztstelle zur Chefarztposition - Der realistische Weg in der Schweiz

                                            🍁 Herbstaktion: Auswander-Check ab 50 € bis 16.11.2025

                                            Jetzt buchen – und in 72h Klarheit gewinnen,

                                            ob, wann und wie ein Wechsel in die Schweiz für dich realistisch ist.

                                            Dr. Christian Seidel ist Chefarzt für Anästhesie und Intensivmedizin im Bürgerspital Solothurn. Seit 2002 lebt und arbeitet er in der Schweiz - vom PJ-Studenten bis zur Chefarztposition. Im Gespräch erklärt er, warum deutsche Kadererfahrung in der Schweiz oft nicht direkt übertragbar ist und welche Fehler ausländische Ärzte bei Bewerbungen machen.

                                            In dieser Folge erfährst du:

                                            • Warum Dr. Seidel als Student aus Frust über deutsche Ausbildungsbedingungen in die Schweiz ging
                                            • Welche kulturellen No-Gos deutsche Ärzte in der Schweiz begehen (Ton, Direktheit, Erwartungshaltung)
                                            • Warum der Schritt in eine Schweizer Kaderposition oft "einen Schritt zurück" bedeutet - und warum das okay ist
                                            • Wie Bewerbungsprozesse in der Schweiz funktionieren: Mehrere Hierarchiestufen, halbe Tage Hospitation, 360-Grad-Feedback
                                            • Was bei Bewerbungen wirklich zählt: Persönlichkeit über Papierform, Integration über Individualleistung
                                            • Die wichtigsten Erkenntnisse:

                                              "Ich hätte gerne" statt "Ich will" - kleine Worte, große Wirkung in der Schweizer Kommunikation
                                              Deutsche Kadererfahrung zählt oft nicht 1:1: "Schritt verlangsamen, Kopf senken, Demut zeigen"
                                              Schweizer Feedback ist subtil: Was für Deutsche noch harmlos klingt, ist bereits ernste Kritik
                                              Bewerbungen müssen professionell sein: Keine schräg fotografierten Zeugnisse, klare Selbstpräsentation
                                              "Primus inter Pares"-Denken ist ein Karrierekiller: Teamintegration schlägt Dominanz

                                              Dr. Seidels wichtigster Rat: Seien Sie Sie selbst im Bewerbungsgespräch. Die Probezeit wird genutzt - von beiden Seiten. Wer sich verstellt, scheitert spätestens nach drei Monaten. Und dann haben Sie Familie, Umzug und Schulwechsel für nichts investiert.

                                              Nach 20 Jahren Schweiz würde Dr. Seidel nicht mehr zurück nach Deutschland - "Für mich wäre jetzt die Frage: DocsGoHome. Wie einfach wird denn das für mich?"

                                              Mehr Klarheit für deine Auswanderung gibt es mit Martins kostenlosem Auswander-Leitfaden bei der Newsletter-Anmeldung auf docsgoswiss.ch

                                              50 min
                                            • #78 Trotz Zulassungsstopp: So gelingt dir der Start in einer Schweizer Praxis

                                              Martin Werner erklärt am konkreten Beispiel eines Arztpaares (Allgemeinmediziner + Kinderärztin), wie deutsche Ärzte trotz Zulassungsstopp ambulant in der Schweiz arbeiten können. Statt der üblichen 3 Jahre Spitalstätigkeit gibt es Ausnahmegenehmigungen - aber nur unter bestimmten Voraussetzungen.

                                              In dieser Folge erfährst du:

                                              • Warum der Zulassungsstopp existiert und wie Kantone eigene Regelungen treffen
                                              • Welche Fachrichtungen Ausnahmegenehmigungen erhalten: Hausarztmedizin, Kinder- und Jugendmedizin, Psychiatrie
                                              • Wie der Antragsweg funktioniert: MEBEKO-Anerkennung, Arbeitsvertrag, kantonaler Antrag
                                              • Warum du professionelle Koordination brauchst - Martin erklärt seine Rolle als Vermittler
                                              • Was passiert bei Kantonswe​chsel: Neue Genehmigung erforderlich
                                              • Die wichtigsten Erkenntnisse:

                                                • Jeder Kanton entscheidet individuell - kein Automatismus, sondern Einzelfallprüfung
                                                • MEBEKO braucht derzeit über 6 Monate für Anerkennungen - früh starten ist essentiell (Stand Herbst 2025)
                                                • Arbeitgeber müssen den Antrag unterstützen und lokale Kontakte haben
                                                • Martins wichtigster Rat: Ohne professionelle Koordination verhedderst du dich im Bürokratie-Dschungel. Die Komplexität erfordert jemanden, der aktuelle Kantonsregelungen kennt und Arbeitgeber-Kontakte hat.

                                                  Ambulante Tätigkeit in der Schweiz ist möglich - aber nur mit der richtigen Strategie und Geduld.

                                                  Mehr Klarheit für deine Auswanderung gibt es mit Martins kostenlosem Leitfaden bei der Newsletter-Anmeldung auf www.docsgoswiss.ch

                                                  14 min
                                                • #77 10 Jahre Schweiz: Warum ein Fachanwalt für Steuerrecht trotzdem wieder weggezogen ist

                                                  Alexander Letzsch ist Fachanwalt für Steuerrecht, bezeichnet sich als Europäer und hat 10 Jahre in der Schweiz gelebt. In seinem Buch "Null Steuern durch Auswandern? Das ist der Preis, den Sie dafür zahlen müssen" räumt er mit Auswanderungs-Mythen auf.

                                                  In dieser Folge erfährst du:

                                                  • Warum von 10 interessierten Auswanderern am Ende nur einer wirklich geht
                                                  • Welche steuerlichen Stolpersteine deutsche Ärzte in der Schweiz erwarten
                                                  • Warum "Rosinenpicken" zwischen deutschen und Schweizer Vorteilen nicht funktioniert
                                                  • Was Alexander nach 10 Jahren zum Wegzug aus der Schweiz bewegt hat
                                                  • Die wichtigsten Erkenntnisse:

                                                    • Die Schweizer Demokratie hat Schattenseiten: Nur 30% Wahlbeteiligung bedeutet, dass 16% der Bevölkerung entscheiden
                                                    • Versorgungswerk-Beiträge können steuerlich nicht absetzbar sein - eine teure Überraschung
                                                    • Deutsche werden oft als "laut" und "arrogant" wahrgenommen, weil sie direkter kommunizieren
                                                    • Netto-Zahlen zeigen: Viele Deutsche verlassen die Schweiz wieder - aus verschiedenen Gründen
                                                    • Alexanders wichtigster Rat: Auswandern löst nicht automatisch alle Probleme. Du brauchst einen konkreten Plan und realistische Erwartungen.

                                                      Wegziehen ist kein Scheitern - es ist wertvolle Lebenserfahrung, die dich beruflich und privat weiterbringt.

                                                      Mehr Klarheit für deine Auswanderung gibt es mit Martins kostenlosem Leitfaden bei der Newsletter-Anmeldung auf docsgoswiss.ch

                                                      Sponsor der Espisode: PraxaMed Center AG ist Ihr Partner mit einem Rundum-Sorglos-Paket für eine Anstellung als Ärztin oder Arzt in der Schweiz. Aktuelle Stellenangebote hier.

                                                      46 min
                                                    • #76 Anders ist nicht schlechter - Mein Sohn in der Schweizer Schule

                                                      Martin Werner berichtet persönlich über die Einschulung seines Sohnes Titus in eine Schweizer Primarschule im Thurgau. Statt zu vergleichen oder zu kritisieren, teilt er seine positiven Erfahrungen mit dem anderen, aber durchdachten System.

                                                      In dieser Folge erfährst du:

                                                      • Warum die Schulpflicht in der Schweiz bereits mit 4 Jahren beginnt (Kindergarten)
                                                      • Wie das Götti-System ersten Klassen beim Ankommen hilft
                                                      • Warum Schweizer Schulkinder ab der 1. Klasse alleine zur Schule gehen
                                                      • Was Hort-Betreuung kostet: 73 CHF pro Tag bei Vollbetreuung (Höchsttarif)
                                                      • Wie moderne IT-Apps die Eltern-Kommunikation revolutionieren
                                                      • Die wichtigsten Erkenntnisse:

                                                        • Schweizer Schulen setzen auf sanften Einstieg statt Leistungsdruck im ersten Jahr
                                                        • Bewegung ist Programm: 2x Sport, alle 2 Wochen Schwimmen, regelmäßige Waldtage
                                                        • Betreuung von 7-18 Uhr möglich, inklusive Ferienbetreuung
                                                        • Nachmittagsunterricht: 2 Tage pro Woche (statt wie oft angenommen nur 1 Tag)
                                                        • Hort-Kosten sind einkommensabhängig gestaffelt
                                                        • Martins wichtigster Rat: Konzentriere dich auf die positiven Unterschiede statt dich über das Anderssein zu ärgern. Das Schweizer System ist durchdacht - auch wenn es anders ist als in Deutschland.

                                                          Mehr Details zum Schweizer Bildungssystem findest du in Folge 20 mit Schuldirektor Balz Müller - der meistgehörten Folge des Podcasts.

                                                          Mehr Klarheit für deine Auswanderung gibt es mit Martins kostenlosem Auswander-Leitfaden bei der Newsletter-Anmeldung auf docsgoswiss.ch

                                                          17 min
                                                        • #75 Von Deutschland in die Schweiz: Ein Medizintechniker packt aus über Kulturunterschiede im Spital

                                                          Ben Glogowski ist als Medizintechniker von Deutschland in die Schweiz ausgewandert und teilt seine ehrlichen Erfahrungen aus dem Spitalalltag.

                                                          In dieser Folge erfährst du:

                                                          • Warum Ben nicht wegen des Gehalts ausgewandert ist, sondern Deutschland einfach nicht mehr sein Land war
                                                          • Wie sein Schweizer Arbeitgeber ihn beim Lohnverhandeln korrigiert hat ("Wir telefonieren morgen nochmal, informiere dich erst mal über den Lohn")
                                                          • Warum Schweizer Ärzte bei Geräteausfällen weniger flexibel reagieren als deutsche Kollegen
                                                          • Weshalb die Wohnungssuche nach einem Jahr immer noch seine größte Herausforderung ist
                                                          • Die wichtigsten Erkenntnisse:

                                                            • Schweizer Spitäler arbeiten effizienter, aber weniger improvisationsfähig
                                                            • Fachbereiche sind stärker voneinander abgeschottet als in Deutschland
                                                            • Airbnb als Übergangslösung funktioniert, aber das eigene Zuhause fehlt
                                                            • Der Arbeitgeber kann beim Wohnungsmarkt oft überraschend helfen
                                                            • Bens Tipp für Auswanderer: Prioritäten setzen und ehrlich prüfen, ob die eigenen Hobbys und Bedürfnisse am neuen Ort erfüllbar sind.

                                                              Mehr Klarheit für deine Auswanderung gibt es mit Martins kostenlosem Leitfaden bei der Newsletter-Anmeldung auf docsgoswiss.ch

                                                              Sponsor der Espisode: PraxaMed Center AG ist Ihr Partner mit einem Rundum-Sorglos-Paket für eine Anstellung als Ärztin oder Arzt in der Schweiz. Aktuelle Stellenangebote hier.

                                                              26 min

                                                            About DocsGoSwiss

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