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Kortikosteroide, symptomatische Maßnahmen und operative Verfahren prägten lange die Behandlung der endokrinen Orbitopathie. Heute rücken zielgerichtete Therapien in den Fokus, die direkt in zentrale Krankheitsmechanismen eingreifen können. Damit stellt sich eine entscheidende Frage: Erleben wir gerade einen Paradigmenwechsel in der Versorgung dieser seltenen, aber belastenden Erkrankung?
In dieser Folge des Podcasts „Gefäße im Fokus“ spricht Sebastian Holz mit Professor Eckstein von der Universitätsaugenklinik Essen über den aktuellen Stand der Therapie. Im Mittelpunkt steht, warum frühere Behandlungsansätze für viele Patientinnen und Patienten unbefriedigend blieben, welche Rolle Autoimmunprozesse, Gewebeumbau und Augenmuskelveränderungen spielen und weshalb Symptome wie Doppelbilder die Lebensqualität besonders stark beeinträchtigen können.
Ein besonderer Fokus liegt auf Teprotumumab: Professor Eckstein erläutert die Wirkung über den IGF-1-Rezeptor, mögliche Effekte auf Augenstellung, Augenmuskeln und Doppelbilder sowie die Grenzen und Abwägungen dieser Therapie. Außerdem geht es um spezialisierte Zentren, interdisziplinäre Zusammenarbeit und künftige Ansätze wie neue Wirkstoffe und alternative Applikationsformen.
Redaktioneller Hinweis. Zum Zeitpunkt der Aufnahme lag der IQWiG-Bericht noch nicht vor und wird daher in der Folge nicht berücksichtigt.
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Kurzsichtigkeit bei Kindern, moderne Myopie-Kontrolle, digitale Screeningverfahren und hochspezialisierte Therapien zeigen: Die Kinderopthalmologie gehört zu den dynamischsten Bereichen der Augenheilkunde. Gleichzeitig erleben viele Familien lange Wartezeiten und Schwierigkeiten, überhaupt einen Termin für ihr Kind zu bekommen.
In dieser Folge des DOG Podcasts „Augenheilkunde: ein Fach mit Zukunft“ spricht Professor Lagrèze vom Universitätsklinikum Freiburg über den aktuellen Stand. Er erklärt, welche Möglichkeiten es heute beim Management fortschreitender Myopie gibt, warum niedrig dosiertes Atropin und spezielle Brillengläser Hoffnung machen, aber keine einfachen Wundermittel sind, und weshalb medizinischer Fortschritt im Versorgungsalltag nicht automatisch bei allen Kindern ankommt.
Außerdem geht es um die zentrale Rolle der Orthoptik, fehlende Ausbildungs- und Versorgungsstrukturen, Fragen der Erstattung und darum, warum die Kinderaugenheilkunde für junge Ärztinnen und Ärzte ein besonders sinnstiftendes Fach sein kann: weil frühe Diagnostik und Behandlung Lebenswege verändern können.
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Hängende Oberlider, Schlupflider oder ein dauerhaft müder Blick können mehr sein als ein ästhetisches Problem. In dieser Folge des DOG Podcasts „Augenheilkunde: ein Fach mit Zukunft“ spricht Frau Dr. Schuh vom LMU Klinikum München über Ptosis, Dermatokalasis und Blepharoplastik. Sie erklärt, wie Augenärztinnen und Augenärzte eine Ptosis von klassischen Schlupflidern unterscheiden, wann eine Lidchirurgie medizinisch notwendig wird und welche Beschwerden durch herabhängende Lider entstehen können – von Gesichtsfeldeinschränkungen über Druckgefühl bis hin zu Kopf- und Nackenbeschwerden. Außerdem geht es um wichtige diagnostische Parameter, die richtige OP-Indikation und die Frage, warum moderne Lidchirurgie in der Augenheilkunde Funktion, Ästhetik und Lebensqualität zusammen denkt.
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Was ist ein Clinician Scientist– und welche Vorteile bringt dieses Modell in der Augenheilkunde? In dieser Folge sprechen Dr. Dominika Pohlmann und Professor Tobias Brockmann über ihre persönlichen Erfahrungen mit geschützter Forschungszeit während der Weiterbildung, über die Verbindung von Wissenschaft und Klinik sowie über Chancen für junge Ärztinnen und Ärzte. Eine Folge über Karrierewege, wissenschaftliches Denken und die Frage, für wen sich der Clinician Scientist wirklich lohnt.
Wie real ist die gläserne Decke in der Augenheilkunde? Zwei erfahrene Klinikleiterinnen sprechen über Karrierewege, chirurgische Ausbildung, die Vereinbarkeit von Familie und Führung sowie notwendige Strukturveränderungen im Klinikalltag. Ein Gespräch über Mindset, Mut und die Kraft von Netzwerken – und darüber, warum Vielfalt Innovation stärkt.
In dieser Folge spricht Host Sebastian Holz mit Prof. Dr. med. Nicole Eter (Direktorin der Klinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Münster) und Prof. Dr. med. habil. Anja Liekfeld, FEBO (Chefärztin der Augenklinik, Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam).
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In dieser Folge des DOG-Podcasts diskutieren Host Sebastian Holz und seine Gäste Professor Spitzer, Professor Stahl und Dr. Tode praxisnah, wie KI Forschung, Lehre und Klinik der Ophthalmologie verändert. Von der Routineanwendung bei Screenings über Datenschutz- und Ethikfragen bis zu konkreten Nutzungserfahrungen. Die Experten beleuchten die volle Bandbreite vom Nutzen, den Grenzen und den sichtbaren Herausforderungen – und geben einen Ausblick, wie KI die Augenheilkunde künftig prägen könnte.
In der aktuellen Folge des DOG-Podcasts dreht sich alles um das Thema Uveitis in der Augenheilkunde. Welche Chancen bietet die Proteomanalyse bei der Erkennung und Voraussage von Erkrankungen und deren Behandlung? Welche Herausforderungen gibt es bei der Erkennung einer Uveitis im Kindesalter? In welchem Zusammenhang stehen Diabetes und anteriore Uveitis? Diese und viele weitere spannende Fragen beantwortet Professor Dr. Carsten Heinz (Münster) in der aktuellen Episode. Inhaltlich gestaltet wurde diese Folge von der Sektion DOG-Uveitis.
Kann ein Schleimlöser aus Nasensprays als Schadensbegrenzer bei erblicher Netzhautdegeneration wirken? Welche Erkenntnisse liefert die NAC-Attack-Studie dazu? Sind Organoide das neue Multi-Tool bei der Therapieentwicklung? Und welche Neuerungen gibt es in der molekulargenetischen Diagnostik? Diese und viele weitere spannende Fragen beantworten Professor Dr. Katarina Stingl (Tübingen) und PD Dr. Kristina Pfau (Basel) von der Sektion SOG-Genetik.
In der ersten Folge im neuen Format informiert die Sektion DOG-Ophthalmologische Onkologie zu aktuellen Entwicklungen, beispielsweise zur Flüssigbiopsie in der Diagnostik von Augentumoren oder neuesten Registerstudien.
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