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Nicht nur die Diagnostik, sondern auch die Therapiemöglichkeiten entwickeln sich immer weiter. Und so hat in die Therapie der juvenilen idiopathischen Arthritis (JIA) seit ein paar Jahren ein TNF-alpha-Blocker namens Adalimumab Einzug gehalten.
Aber ab wann kommt dieser zum Einsatz und - so fragen sich die Forscher um Acharya ganz richtig: wann kann man ihn bei stabilem Befund wieder absetzen?
Die 2025 im Lancet erschienene Studie geht diesen Fragen nach und hält darüber hinaus noch die ein oder andere praktische Information bereit.
Weitere Informationen und die Studie selbst gibt es hier:
1) Immunsuppression bei juveniler idiopathischer Arthritis mit Uveitis
Acharya NR, Ramanan AV, Coyne AB, Dudum KL, Rubio EM, Woods SM, Guly CM, Moraitis E, Petrushkin HJD, Armon K, Puvanachandra N, Choi JT, Hawley DP, Arnold BF; ADJUST Study Group. Stopping of adalimumab in juvenile idiopathic arthritis-associated uveitis (ADJUST): a multicentre, double-masked, randomised controlled trial. Lancet. 2025 Jan 25;405(10475):303-313.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39863370/
Tuberkulose als Uveitisursache
Dr. Annika Licht im Gespräch mit PD. Dr. Benedikt Schworm
Wir bleiben bei schwer zu diagnostizierenden Erkrankungen und widmen und der Tuberkulose. Die knifflige Frage ist hier: was fange ich mit einem positiven Test an, wenn sonst jedes klinische Zeichen fehlt? Die spannende Studie aus der Feder von La Distia Nora und Kollegen, die 2025 im Lancet erschienen ist, untersucht einen möglichen Umgang mit diesem Problem.
Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier:
Was bringt die Metagenomanalyse bei der Suche nach der Uveitisursache?
Dr. Annika Licht im Gespräch mit PD. Dr. Benedikt Schworm
Wir springen mit PD Dr. Schworm zur infektiösen Uveitis - genauer nach der Frage, wie man den Erreger denn nun wirklich finden kann- denn die Möglichkeiten entwickeln sich immer weiter. In dieser Folge erfahren Sie, was der Unterschied zwischen einer PCR und einer Metagenomanalyse ist- wie geht diese vor und werden wir in Zukunft vielleicht einmal alle Patienten mit Verdacht auf infektiös bedingte Uveitis damit testen?
Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier:
Langzeitergebnisse der Uveitistherapie mit Fluocinolon
Dr. Annika Licht im Gespräch mit PD. Dr. Benedikt Schworm
Wir starten in einen Monat Uveitis und nutzen die Gelegenheit, zum Start noch einmal über Fluocinolon und dessen Bedeutung zu sprechen. Dazu betrachten wir eine Real-World Studie von Buhl und Kollegen, die 2023 erschienen ist und sich den Langzeitergebnissen befasst. PD Dr. Schworm, leitender Oberarzt der LMU, der an dieser Studie beteiligt war, spricht mit uns ausführlich über die Vor- und Nachteile sowie das von im bevorzugte Einsatzgebiet der Fluocinolon-Implantate.
Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier:
Lentikelextraction vs. Lentikelextraktion
Dr. Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Philipp Eberwein
Hinter diesem etwas kryptischen Titel verbirgt sich eine Studie, die das Ergebnis zweier auf dem Papier gleichwertiger Verfahren miteinander vergleicht. Der Unterschied besteht in dem Gerät, das sie durchführt? Spannend ist hierbei aber vor allem, wie genau die morphologische und funktionelle Erholung des behandelten Gewebes bis 12 Monate nach dem Eingriff verläuft.
Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier:
CAIRS für Keratokonus: Ein Paradigmenwechsel?
Dr. Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Philipp Eberwein
Über CAIRS haben wir in diesem Podcast bereits im September 2025 gesprochen. Damals ging es noch um eine Metaanalyse der ersten Ergebnisse dieses Verfahrens zur refraktiven Behandlung des Keratokonus. Doch wo stehen wir heute? Und wie kann der zusätzliche Einsatz des Femtosekundenlasers das Outcome verbessern?
Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier:
Arcuate Keratotomie vs. torische IOL bei Astigmatismuskorrektur
Dr. Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Philipp Eberwein
Arcuate Keratotomie oder doch lieber torische IOL? Bei der Kataraktoperation stehen uns verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, einen bestehenden Astigmatismus gleich mit zu korrigieren. Aber welches Verfahren liefert die besseren Ergebnisse? In der heutigen Studie werden die femtosekundenlaser-assistierte arcuate Keratotomie und die Implantation einer torischen IOL direkt miteinander verglichen. Sind beide Verfahren gleichwertig – und spielt es vielleicht eine Rolle, wie stark der Astigmatismus ausgeprägt ist? Wir schauen uns an, was die Ergebnisse für die Praxis bedeuten und wann welche Methode die Nase vorn hat.
Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier:
Femto-DMEK: Ein Vorteil gegenüber manueller OP?
Dr. Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Philipp Eberwein
Wir sind zurück aus der Sommerpause und haben vier Studien im Gepäck, die zu spannenden Diskussionen verleiten! In allen gehen wir auf verschiedene Weiterentwicklungen der Hornhautchirurgie mit Laser ein. Heute wollen wir es in Bezug auf die DMEK wissen- kann die Mitbenutzung des Femto-Lasers hier einen Vorteil bieten? Und wenn ja, warum und inwiefern?
Weitere Informationen und die Studie selbst gibt es hier:
Folge 200: Ein Blick zurück, ein Blick nach vorn – und die Highlights der DOC
200 Folgen „Unter 4 Augen“ – das ist ein besonderer Meilenstein. In dieser Jubiläumsfolge geht es ausnahmsweise nicht um eine einzelne Studie, sondern um die Geschichte des Podcasts, persönliche Eindrücke und aktuelle Themen aus der Ophthalmologie.
Dr. Annika Licht, Moderatorin seit der ersten Stunde, spricht mit Prof. Dr. Alireza Mirshahi, dem wissenschaftlichen Leiter des Podcasts, und Tobias Kesting, Produzent und Gründer der Agentur Carekom – Marketing auf Rezept. Gemeinsam blicken sie zurück auf die Entstehung von „Unter 4 Augen“ während der Corona-Zeit, auf besondere Folgen, spannende Expertinnen und Experten sowie auf Themen, die künftig noch stärker in den Fokus rücken sollen.
Außerdem geht es um die DOC in Nürnberg: Warum der Kongress für viele wie ein Klassentreffen der Ophthalmologie ist, welche Entwicklungen besonders aufgefallen sind und welche Innovationen die Augenheilkunde in den kommenden Jahren prägen könnten.
Themen dieser Folge
Besonders im Fokus stehen die kontinuierliche Weiterentwicklung der Ophthalmochirurgie, neue Technologien für OP-Workflows, Simulationen für Patientinnen und Patienten vor refraktiven Eingriffen sowie spannende Entwicklungen in der konservativen und chirurgischen Augenheilkunde.
Genannt werden unter anderem Interleukin-6-Inhibitoren beim uveitischen Makulaödem, neue Daten zur AREDS-Supplementierung bei geographischer Atrophie, moderne Myopiegläser und der Aquarius Solid-State-Laser als mögliche technische Innovation in der refraktiven Chirurgie.
Ein persönliches Dankeschön!
Diese 200. Folge ist auch ein Dank an alle Hörerinnen und Hörer, die „Unter 4 Augen“ seit mittlerweile vielen Jahren begleiten. Ohne das Interesse, das Feedback und die Treue der ophthalmologischen Community wäre dieser Podcast nicht das, was er heute ist.
Wir freuen uns auf die nächsten Folgen – und auf viele weitere spannende Gespräche unter vier Augen.
Doppelpeeling bei der Chirurgie der epiretinalen Gliose
Dr. Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Alireza Mirshahi
Heute steigen wir ein bisschen tiefer in die Chirurgie ein und sprechen über die Therapie der epiretinalen Gliose – und den mysteriösen Begriff „Doppelpeeling“. Was das ist und welche Chancen beziehungsweise Risiken es mit sich bringt, besprechen wir heute gemeinsam mit Prof. Mirshahi anhand der sehr passend benannten PEELING-Studie. Hier haben Ducloyer und Kollegen nicht etwa ein Review erstellt, sondern eine gar nicht mal so kleine randomisierte kontrollierte Studie durchgeführt – mit spannenden Ergebnissen!
Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier:
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