Don't Call Me Mutti

Don't Call Me Mutti

By Libelle Verlag | Natalie McKeeverSociety & CultureRelationshipsKids & Family
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Don't Call Me Mutti episodes

  • #35 Körperbilder: Zu dick, zu dünn, zu viel im Kopf
    Darf man seinen eigenen Körper eigentlich doof finden? Oder muss man ihn lieben, akzeptieren und ihm jeden Morgen vor dem Spiegel ein Kompliment machen? Natalie und Pia wagen sich diesmal ins Minenfeld Körperbilder – und stellen fest: Zwischen Bridget Jones, Heroin Chic, Ozempic, Diäten und „Du hast aber abgenommen!“ kann man ganz schön viel Lebenszeit mit der Frage verplempern, ob man gerade dünn, dick, fit, zufrieden oder wenigstens zufrieden mit seiner Unzufriedenheit ist. Dazu gibt’s einen Hexenschuss mit karmischer Vorgeschichte, Natalies neue Liebe zum Ehrenamt, Pias Plädoyer für mehr Freude an Anstrengung und die Erkenntnis, dass selbst Fahrradfahren zum Generationenkonflikt taugt. Und dann wäre da noch eine Frage für eine Freundin: Darf man anderen ungefragt die eigene Lebenserfahrung mitgeben – oder sollte man einfach mal die Klappe halten?
    1 hr
  • #34 Neustart: Warum der Herbst das bessere Neujahr ist
    Zurück aus der Sommerpause und rein in den Herbst: Natalie und Pia sprechen darüber, warum Urlaub Luxus ist und der Herbst vielleicht sowieso das bessere Neujahr.

    Dazu gibt’s einen sehr speziellen Fahrradsattel samt Lebensphilosophie aus dem Fahrradladen, Duftkerzen, Renovierungsprojekte und einen erstaunlich erbitterten Streit darüber, ob ein E-Bike praktische Alltagshilfe oder einfach nur unnötig ist.

    Und dann wird’s doch noch ernst: Wenn die eigenen Eltern älter werden, sich zurückziehen und immer stärker an ihren Routinen festhalten – sollte man versuchen, sie mit der Welt verbunden zu halten? Oder lernen, dass sich Bedürfnisse eben verändern?
    54 min
  • #33 Tod & Trauer: Wir müssen (darüber) reden – mit Juliane und Victoria Frankenheim
    Über den Tod sprechen? Natalie würde lieber Wimbledon gucken, Pia „One Tree Hill“ – und überhaupt: Muss das wirklich sein, solange noch gar nichts passiert ist?

    Ja, sagen Juliane und Victoria Frankenheim. Die beiden Schwestern sind Bestatterinnen in sechster Generation und wissen: Wer sich frühzeitig mit Abschied, Trauer und den eigenen Wünschen beschäftigt, nimmt dem Thema nicht seine Schwere – aber den Angehörigen später vielleicht ein großes Stück Unsicherheit.

    Gemeinsam sprechen die vier darüber, warum Kinder oft viel unbefangener mit dem Tod umgehen als Erwachsene, was eine Bestattungsvorsorge eigentlich ist und warum der letzte Wille nicht nur die Person betrifft, die geht. Es geht um offene Särge, Lieblingslieder, buddhistische Zeremonien, Popcorn-Mais im Sarg und um die Frage, wie individuell ein Abschied sein darf.

    Außerdem: Was kann man tun, wenn eine Freundin, Kollegin oder Nachbarin trauert? Warum ist „Meld dich, wenn du etwas brauchst“ zwar gut gemeint, aber selten wirklich hilfreich? Und wo wird künstliche Intelligenz in der Trauerbegleitung interessant – und wo schlichtweg gruselig?

    Eine Folge, vor der Natalie ordentlich Respekt hatte. Die am Ende aber deutlich weniger düster geworden ist als gedacht. Denn über den Tod zu sprechen bedeutet eben auch, darüber zu sprechen, was im Leben wirklich wichtig ist.
    57 min
  • #32 Kinderwunsch & IVF: Was dir niemand über diese Reise erzählt – mit Antonia Wesseloh
    Familienplanung klingt so schön sortiert. Nach Kalender, Timing, Entscheidung. Aber was, wenn der Körper einfach nicht mitplant? In dieser Folge sprechen Natalie und Pia mit der Psychologin Antonia Wesseloh über ihren langen Weg zum zweiten Kind: über Kinderwunsch, IVF, Spritzen, Wartezeiten, Hoffnung, Enttäuschung – und über all die Sätze, die man Menschen in dieser Situation bitte einfach nicht sagen sollte.

    Antonia erzählt offen und berührend, wie belastend es sein kann, Monat für Monat zu hoffen, wieder enttäuscht zu werden und trotzdem weiterzumachen. Es geht um sensible Ärzt:innen, unsensible Kommentare, Partnerschaft unter Druck, eingefrorene Eizellen, die berühmte „entspann dich doch mal“-Keule – und darum, warum Offenheit manchmal genau das ist, was andere brauchen, um sich weniger allein zu fühlen.

    Und weil es DCMM ist, geht es am Ende natürlich trotzdem noch um eingefrorene Wärmflaschen, gefährliche Sommerkleider und die Frage, was man wen wann überhaupt fragen sollte.
    1 hr 22 min
  • #31 Ausmisten: Wer weiß, ob man’s noch braucht
    Natalie ist busy, Pia ist müde, das Universum telefoniert zurück – und irgendwo dazwischen landet ein völlig schiefer Papierflieger trotzdem auf Platz eins. In dieser Folge geht es um die kleinen Dinge, die plötzlich riesig werden: ein Glas Wasser, ein alter Harry-Potter-Film auf DVD, Nussknacker als Familienrunninggag und die Frage, warum in Düsseldorf offenbar alle glücklicher sind als in München.
    Eigentlich sprechen Pia und Natalie über Ausmisten. Also über Marie Kondo, Death Cleaning, volle Keller, schöne alte Bücher, Spielzeugkisten, Flohmarktphantasien und die bittere Wahrheit, dass man manche Dinge vielleicht nie wieder braucht – aber ganz sicher genau dann, wenn man sie weggegeben hat.
    Und am Ende bleibt wie immer die große Lebensfrage: Bin ich krank oder habe ich nur keine Lust? Spoiler: Vielleicht ist es Eisenmangel.
    57 min
  • #30 Selbstbewusstsein: Zwischen Performance und echter Stärke
    Wie viel Selbstbewusstsein ist gut – und ab wann wird es eigentlich unangenehm? Natalie und Pia sprechen über Abi-Feiern, große Kinder, kleine Kinder, Batterien im Haushalt und die Frage, warum manche Menschen so selbstverständlich Raum einnehmen, während andere ihre Sätze lieber mit „ich glaube“ weichzeichnen.

    Ausgehend von Pias Besuch bei der Abschlussfeier ihres Sohnes geht es um Selbstbewusstsein, Selbstwert, Selbstvertrauen – und um das, was Mädchen und Frauen oft eher abtrainiert als beigebracht wird. Natalie erzählt, warum Mutterschaft für sie ein echter Wendepunkt war und warum sie heute vieles klarer, gelassener und selbstbewusster sieht als früher.
    Eine Folge über innere Haltung, äußere Wirkung, Körperbilder, Vergleiche, schöne Menschen, Segelohren und die befreiende Erkenntnis, dass nicht jede andere Lebensweise ein Angriff auf die eigene ist.
    57 min
  • #29 Aufgeben oder Durchhalten: Kleine Krisen, große Fragen
    Nach einer kleinen, ungeplanten Versenkungspause sind Natalie und Pia wieder da – mit kaputtem Knie, gebrochenem Steißbein, Geburtstagsflucht per Zug und der großen Frage: Wann lohnt es sich eigentlich, durchzuhalten? Und wann ist Aufgeben vielleicht genau das Richtige?
    Zwischen Fitnessstudio-Kündigung, Familienalltag, Kinderhobbys, schlechtem Gewissen im Vollkorntoast-Regal und der ewigen Frage, wie viel man Kindern – und sich selbst – zumuten darf, nähern sich die beiden einem Thema, das im Alltag oft größer ist, als es klingt.
    Eine Folge über kleine und große Krisen, über "Rest" statt "Quit", über Mütter, die nicht immer funktionieren müssen, und über das gute Gefühl, wenn man merkt: Man darf neu justieren, ohne alles hinzuschmeißen.
    53 min
  • #28 Vorbilder: Echt sein reicht – mit Volker Rosin
    Manche Menschen strahlen etwas aus, das heute fast schon selten geworden ist: Ruhe, Klarheit und die völlige Abwesenheit von Selbstdarstellung. Genau so entwickelt sich auch dieses Gespräch. Es geht um Vorbilder, um den feinen Unterschied zwischen Werte vorleben und sich bewusst in diese Rolle zu setzen – und um die Frage, was Kinder eigentlich wirklich brauchen: perfekte Eltern oder einfach glaubwürdige Erwachsene.
    Mit dabei ist Volker Rosin, seit Jahrzehnten eine feste Größe in deutschen Kinderzimmern und auf Familienfesten. Er erzählt von seinem ungewöhnlichen Weg vom Erzieher zum Kinderliedermacher, von einer Kindheit voller Umzüge und einer Mutter mit enormem Durchhaltewillen – und davon, warum er sich selbst nie als Vorbild gesehen hat, obwohl ihn viele genau so wahrnehmen. Es geht um das Vertrauen ins eigene Bauchgefühl, um die Freiheit, Kinder auch mal einfach machen zu lassen, und um die Gelassenheit, nicht jedem Erziehungsrat hinterherzulaufen.
    Und genau deshalb hallt diese Folge nach. Weil sie nicht mit großen Antworten um sich wirft, sondern mit etwas viel Wertvollerem: mit Gelassenheit, Lebenserfahrung und dem beruhigenden Gedanken, dass Kinder nicht an Perfektion wachsen, sondern an Echtheit.
    57 min
  • #27 Rollen: Alles wuppen und trotzdem frei bleiben – mit Ira Meindl
    Zwischen Germany’s Next Topmodel, Social Media, Schmuck-Brand, Pre-Love-Idee, Umzugsorganisationsfirma und zwei Kindern macht Ira Meindl ziemlich eindrucksvoll vor, wie viele Rollen ein Leben gleichzeitig haben kann. Mit Pia und Natalie spricht sie darüber, warum sie heute lieber etwas Langfristiges aufbaut als eine Eintagsfliege zu sein, wieso sie sich nicht mehr auf ihren Körper reduzieren lassen will und weshalb sie sich trotz allem immer wieder traut, neue Wege zu gehen.
    Außerdem geht es um Glimmermomente statt Trigger, um Glanzstunden im Mutteralltag und um die große Frage, was wir unseren Kindern eigentlich mitgeben wollen: Stärke, Empathie, Freiheit, Grenzen – und den Mut, nicht immer für alle anderen verantwortlich zu sein. Ein Gespräch über Vorbildsein, Rollenbilder, Schönheitsideale und darüber, was Kinder sich abschauen, auch wenn wir es gar nicht merken.
    Und dann wird es noch philosophisch: Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass du nicht scheitern würdest? Ira hat darauf eine sehr klare Antwort – und die passt ziemlich gut zu einer Folge, die Lust darauf macht, weniger zu grübeln und mehr einfach zu machen.
    1 hr 12 min
  • #26 Verzicht: Warum wir Schokolade behalten – und anderes loslassen
    Zwischen Frühlingshoch, Morgenyoga und der Erkenntnis, dass ein früher Kinofilm ohne Popcorn vielleicht doch der Gipfel der Zivilisation ist, landen Pia und Natalie diesmal bei einem Thema, das im Familienalltag ständig mitschwingt: Verzicht. Aber was heißt das eigentlich genau – bewusst etwas weglassen, obwohl man es gern hätte? Oder einfach akzeptieren, dass manche Dinge mit Kindern gerade nicht gehen?

    Die beiden sprechen darüber, worauf man als Mutter ganz selbstverständlich verzichtet, ohne es immer so zu nennen: Schlaf, Spontaneität, kleine Freiheiten, vielleicht auch berufliche Möglichkeiten. Gleichzeitig geht es um die Frage, ob ausgerechnet in so einer Lebensphase noch zusätzlicher Verzicht sinnvoll ist – oder ob Snacks im Bett manchmal einfach die bessere Entscheidung sind.

    Außerdem geht es um Still-Empfehlungen, Druck von außen und darum, warum man sich von Vorgaben nicht verrückt machen lassen sollte. Und weil DCMM in diesem Jahr beim Podcasthon mitmacht – einer weltweiten Initiative, bei der Podcasts eine Episode nutzen, um auf die Arbeit einer gemeinnützigen Organisation aufmerksam zu machen – stellen Pia und Natalie auch die Düsseldorfer Graf-Recke-Stiftung vor, die sich für Kinder, Familien, ältere Menschen und Menschen mit Unterstützungsbedarf engagiert. Zum Schluss bleibt dann noch Platz für einen dieser kleinen, vollkommen grundlosen Glücksmomente, die einen Tag plötzlich schön machen.
    Informationen zur Graf-Recke-Stiftung findet ihr hier: https://www.graf-recke-stiftung.de/
    1 hr 4 min

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Zwei Frauen, zwei Perspektiven, viele Themen: Pia und Natalie haben zusammen ein Sixpack an Kindern zwischen 3 und 28 Jahren, aber das ist nicht ihre einzige Stärke. Ihr Podcast ist ein witziges, ehrliches und kluges Gespräch über alles, was Frauen mit Kindern beschäftigt – und noch so viel mehr. Von gesellschaftlichen Erwartungen bis zu persönlichen Herausforderungen, von Karriere bis Krisen, von Liebe bis Langeweile: „Don’t call me Mutti“ ist ein Podcast für alle, die sich nicht in einer einzigen Rolle wiederfinden wollen.