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Eine Liebe zu Zeiten der Französischen Revolution – die Story ist mitreißend, die Musik unfassbar romantisch, das Bühnenbild fantastisch und die Stimmen sind groß. Eine davon ist Kammersängerin Katrin Gerstenberger, die man als Contessa di Coigny und Madelon in Umberto Giordanos Oper „Andrea Chénier“ erleben kann. In dieser Folge ist sie zusammen mit Gerlinde Pelkowski und Anna Brattig zu Gast. Gerlinde Pelkowski blickt auf ein langes Berufsleben als Spielleiterin der Deutschen Oper Berlin zurück, während Anna Brattig gerade als Regieassistentin und Abendspielleiterin in Darmstadt durchstartet. Gemeinsam haben sie „Andrea Chénier“ in der Kult-Inszenierung von John Dew aus dem Jahr 1994 als Übernahme der Deutschen Oper auf die Darmstädter Bühne gebracht. Was dabei hinter den Kulissen passiert, wie man eine große Inszenierung über Jahrzehnte hinweg am Leben erhält und warum das scheinbar „Alte“ doch so zeitlos ist, darüber hat Podcast-Host Mariela Milkowa mit ihnen gesprochen. Nicht verpassen: Premiere von „Andrea Chénier“ ist am 03. Oktober als Höhepunkt der Festwoche am Staatstheater Darmstadt.
Infos & Tickets zu Andrea Chénier gibt es hier
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Kurz vor der Premiere kamen die Schauspielerinnen Emily Klinge und Samia Dauenhauer mit Regisseur Leander Haußmann bestens gelaunt ins Podcast-Studio, um über „Viel Lärm um Nichts“ und ihre Probenarbeit zu sprechen. Shakespeares Komödie über Liebe, Intrige, Täuschung und zwei sehr unterschiedliche Paare, die am Ende doch zusammenfinden, feiert am 02. Oktober Premiere am Staatstheater Darmstadt. Podcast-Host Mariela Milkowa wollte von ihren Gästen wissen: Was ist das Geheimnis einer guten Komödie? Wie funktioniert Lachen mit Tiefgang? Und warum musste das Ensemble fechten üben? Mitten im Podcast packte Kultregisseur Leander Haußmann dann seine Mundharmonika aus und spielte einen Blues: Lagerfeuerstimmung im Studio und ein kleiner Vorgeschmack auf seine Fassung von „Viel Lärm um Nichts“, mit der er zu den Ursprüngen des Theaters zurückkehren will.
Infos & Tickets zur Produktion gibt es hier
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Gab es einen Ehebruch im sizilianischen Dorf oder war alles nur ein Gerücht? Ist die Eifersuchtsszene in der Vorstellung einer Schauspielertruppe echt oder nur tolles Schauspiel? Mit fantastischer Musik und zwei packenden Geschichten fragen die beiden berühmten Kurzopern „Cavalleria rusticana“ von Pietro Mascagni und „Pagliacci“ von Ruggero Leoncavallo zur Eröffnung der neuen Spielzeit 2026/27 am Staatstheater Darmstadt: Was ist wirklich im Theater? Regisseur Karsten Wiegand, Kostümbildnerin Judith Adam und Dirigent Alessandro Palumbo sprechen in dieser Folge über die Inszenierung. (Premiere am 29. August) Was macht diese Opern des Verismo so catchy? Warum enden Bühnendramen oft tragisch, und hätte es einen Ausweg gegeben? Und wieso ging es hinter den Kulissen auch um Conditioner für lockige Haare? Das wollte Podcast-Host Mariela Milkowa von ihnen wissen.
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Beide sind preisgekrönte Musikerinnen mit sehr unterschiedlichen Instrumenten: Dorothee Oberlinger gilt als „Königin“ der Blockflöte, Asya Fateyeva ist ein Star am Saxophon. Während die Blockflöte als eines der ältesten Instrumente sehr beliebt ist in der Barockmusik, gehört das Saxophon zu den jüngsten Instrumenten (1840 erfunden) und steht in der Klassik noch immer im Schatten von Violine, Cello oder Klarinette. Beim 2. Barockfest in Darmstadt vom 31. Mai bis zum 15. Juni kann man sich vom Gegenteil überzeugen und Dorothee Oberlinger und Asya Fateyeva live erleben. Sie sind zusammen mit Barockfestleiter und Orchesterdirektor Gernot Wojnarowicz zu Gast in dieser Folge und sprechen mit Podcast-Host Mariela Milkowa über Bach, Händel, Vivaldi und Rameau genauso wie über Jimi Hendrix, die Beatles und Abba. Denn Baroque is the new pop!
Zum Barockfest-Programm geht es hier
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„Wir sind alle dran, Abende zu erschaffen, die es so noch nicht gibt“, sagt Operndirektorin Nicola Raab über das KI-Festival am Staatstheater Darmstadt. Es trägt den Titel „Komm zu meinem Festival oder ich hacke deinen Toaster – deine KI“ und zeigt vom 13. bis 17. Mai Produktionen aller Sparten, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz entstanden sind. Dazu gibt es Panels, Workshops, Lecture Performances und Partys. In dieser Folge sprechen Nicola Raab, Regisseurin der Musiktheaterproduktion „Anima mea – Wo bist du, meine Seele?“ (Premiere 14. Mai), Ayla Pierrot Arendt, die das spartenübergreifende Stück „Anfänge“ inszeniert (Premiere am 16. Mai) und Festivalleiter Dennis Hoss über ihre Arbeit. Was kann die KI als Co-Creator? Wie überrascht sie uns? Und was sollte die KI besser nie lernen? Das wollte Host Mariela Milkowa von ihnen wissen.
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Lazarus, das Musical von David Bowie und Enda Walsh nach dem Roman „The Man Who Fell To Earth“ von Walter Tevis (Deutsch von Peter Torberg) ist wie ein Vermächtnis der großen Pop-Ikone. Seit David Bowie 1976 die Hauptrolle in dem Film »The Man Who Fell to Earth« gespielt hatte, ließ ihn die Geschichte des Außerirdischen Newton nicht mehr los, der auf die Erde kommt, um nach Wasser für seinen Planeten zu suchen und nicht mehr zurückkehren kann. Im Musical, dass 2015 kurz vor David Bowies Tod uraufgeführt wurde, erleben wir fantastische Bowie-Songs und „die Reise eines Sterbenden“, so Regisseur Sascha Hawemann. Er hat das Stück mit dem Darmstädter Schauspielensemble für die Bühne des Großen Hauses inszeniert (Premiere 24. April) und spricht zusammen mit Schauspielerin Laura Eichten (das „Mädchen“) und Schauspieler Sebastian Graf (Newton) über Bowie-Ohrwürmer, prägende musikalische Erfahrungen und das Glück, Schauspiel und Musik auf der Bühne verbinden zu können.
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„Er ist erotisch, wahnsinnig verliebt, ein bisschen verrückt auch und testet Grenzen aus“, so beschreibt Countertenor Benjamin Lyko seine Rolle als Kaiser Nero, dessen Lovestory mit Poppea in Monteverdis Barockoper im Mittelpunkt steht. (Premiere am 18. April). Doch der Stoff ist auch politisch: „Wie geht das in einer Diktatur, wie entsteht ein populistischer Herrscher und was passiert mit dem Regelbruch?“, so Regisseur Karsten Wiegand und Intendant des Staatstheaters Darmstadt, „in Die Krönung der Poppea erleben wir eine totale Vermischung von öffentlichen Personen und deren Liebschaften.“ Hinzu kommen prunkvolle und opulente Kostüme: „Wir haben in Pailletten, Spitze und Seide geschwelgt“, erzählt Veronika Bischoff-Krauss, stellvertretende Leiterin der Kostümabteilung. Podcast-Host Mariela Milkowa spricht mit ihnen über witzige Kostümpannen auf der Bühne, über Countertenöre, die im Barock mit ihren hohen Stimmen wie Popstars gefeiert wurden, über den hineinkomponierten „Sex“ in Monteverdis Musik und die Verführungskünste autoritärer Herrscher.
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Kain und Abel – Die sensationelle Wiederentdeckung einer Oper!
So emotional ist es selten im Podcast-Studio: Wenn Generalmusikdirektor Daniel Cohen, Kammersängerin Katrin Gerstenberger (in der Rolle der Eva) und Regisseur Kerem Hillel über ihre Arbeit an Felix Weingartners Oper „Kain und Abel“ sprechen, fallen Worte wie „verliebt“ oder „ich muss weinen“. 1914 wurde dieses Werk über den biblischen Brudermord mit großem Erfolg in Darmstadt uraufgeführt, doch dann kam der Erste Weltkrieg und es verschwand von der Bühne – um nun nach 112 Jahren zurückzukehren (Premiere am 28. März). „Manche Werke warten nicht auf Wiederentdeckung, sondern auf eine Zeit, die bereit ist, ihnen zuzuhören“, sagt Daniel Cohen, der Weingartners Oper aus den Archiven ausgegraben hat. In „Kain und Abel – Aus der Tiefe“ erleben wir im zweiten Teil des Abends Lili Boulangers ebenso bewegende Komposition für Chor, Orchester und zwei Solostimmen Psalm 130 „Du fond de l’abîme“. Podcast-Host Mariela Milkowa spricht mit Daniel Cohen, KS Katrin Gerstenberger und Kerem Hillel über die Verbindung zwischen beiden Werken, über Geschwisterbeziehungen und die spannende Aufgabe, ein verschollenes Werk zurück auf die Bühne zu bringen.
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Ein falscher Ehevertrag und eine junge „Traumfrau“, die sich für den alten reichen Junggesellen Don Pasquale als das Gegenteil entpuppt und ihn abzockt - dazu eine Musik, die mitreißend ist: In Donizettis Oper „Don Pasquale“ wechseln sich komische und tragische Momente ab. „Donizettis Musik schreit sehr nach Slapstick, aber eben nicht nur“, findet Regisseurin Geertje Boeden, die die Oper am Staatstheater Darmstadt neu inszeniert hat (Premiere am 14. März). „Natürlich möchte man gern die Kraft der Jugend um sich haben“, sagt Bassbariton Oliver Zwarg über seine Rolle als Don Pasquale. „Norina macht, was sie will“, lacht Sopranistin Ofeliya Pogosyan über ihre Figur. Die drei sind in dieser Folge zu Gast und sprechen mit Podcast-Host Mariela Milkowa über Midlife-Crisis, Krimikomödie und warum es manchmal die größte Strafe ist, wenn sich alle Wünsche erfüllen.
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Dorfrichter Adam verhandelt einen zerbrochenen Krug, den er selbst nachts im Zimmer von Eve umgestoßen hat, als er flüchten musste. Viele kennen Kleists Stück über einen übergriffigen Richter, der seine Macht missbraucht, als Abiturstoff aus der Schule. In der Inszenierung von Theresa Thomasberger (Premiere am 27. Februar) verwandelt sich die Bühne in einen Gerichtssaal mit Überraschungen: zum Beispiel wird Eve gleich von mehreren jungen Darmstädterinnen gespielt - „als eine Art Eve-Wiedergängerin“ durch die Jahrhunderte, sagt Thomasberger, die den strukturellen Aspekt von sexuellem Missbrauch ins Zentrum rückt. Die Regisseurin ist in dieser Folge zusammen mit Schauspieler Florian Donath (Richter Adam) und Schauspielerin Alisa Kunina (Schreiber Licht) zu Gast. Podcast-Host Mariela Milkowa spricht mit ihnen über die Aktualität von Kleists Lustspiel, Girlhood heute und die Bedeutung von Gisèle Pelicots Satz „Die Scham muss die Seite wechseln“.
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