EDV-Anstalt: Erste Reihe fußfrei

EDV-Anstalt: Erste Reihe fußfrei

By Thomas Prinz und Franz Hoheiser-PförtnerBusinessManagement
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EDV-Anstalt: Erste Reihe fußfrei episodes

  • Die Zündschnur wird kürzer
    Staffelfinale: Warum Kliniken jetzt üben, koordinieren und vorsorgen müssen
    Executive Summary – In dieser Episode erfahren Sie:
    • warum die Gesamtverantwortung der Leitung nicht delegiert, Fachkompetenz aber systematisch eingebunden werden kann,
    • weshalb Medizin, Pflege, IT, Technik, Recht und externe Dienstleister als Gesamtsystem betrachtet werden müssen,
    • warum Übungen keine verzichtbaren Kosten, sondern Investitionen in Resilienz und Handlungsfähigkeit sind,
    • welche Risiken durch Cloud-Abhängigkeiten, Kompetenzverlust und mangelnde digitale Souveränität entstehen,
    • welche zentralen Fragen aus der ersten Staffel in den kommenden Staffeln vertieft werden.
    • Inhalt
      • Rückblick auf die erste Staffel
      • Verantwortung an der Spitze
      • Vom Streichquartett zum vernetzten Orchester
      • Übungen als Investitionsschutz
      • Regulatorik und technische Abhängigkeiten
      • Digitale Souveränität und Kompetenzverlust
      • Offene Fragen für die nächsten Staffeln
      • Key Takeaways für Führungskräfte
        • Definieren Sie klare Entscheidungsbefugnisse und Eskalationswege für zeitkritische Ausnahmesituationen.
        • Stellen Sie sicher, dass kritische Abhängigkeiten zwischen Medizin, Pflege, IT, Technik und externen Partnern bekannt sind.
        • Verankern Sie bereichsübergreifende Übungen als festen Bestandteil von Qualitäts-, Risiko- und Krisenmanagement.
        • Prüfen Sie Ihre Abhängigkeit von Cloud-Diensten und externem Know-how sowie belastbare Rückfallebenen.
        • Schaffen Sie Strukturen für einen kontinuierlichen Erfahrungs- und Informationsaustausch innerhalb des Gesundheitswesens.
        • Über die Experten:

          Thomas Prinz ist Krisenexperte, Trainer und Berater mit über 30 Jahren Praxis im Notfall- und Krisenmanagement – mit klarem Fokus auf Human Factor und Führung unter Druck. Er begleitet Organisationen dabei, in Ausnahmesituationen strukturell und menschlich handlungsfähig zu bleiben.

          Franz Hoheiser-Pförtner ist Cybersecurity- und Informationssicherheits-Experte mit Schwerpunkt Gesundheitswesen sowie Vorstandsmitglied von Cyber Security Austria. Sein Fokus liegt auf umsetzbarer Cyber-Resilience (Recovery/BCM) sowie Anforderungen rund um NISG/NIS2 und HealthCERT.

          Beide sind als Fachhochschul-Lektoren tätig.

          26 min
        • KI wird uns nicht retten: Resilienz braucht Führung
          Warum Kliniken Cybersecurity, BCM und Patientensicherheit zusammendenken müssen
          Executive Summary – In dieser Episode erfahren Sie:
          • Warum NIS2/NISG 2026 und RKEG den Blick von reiner IT-Sicherheit auf organisationale Resilienz erweitern.
          • Weshalb Business Continuity Management im Krankenhaus über Checklisten und Krisenstäbe hinausgehen muss.
          • Warum Digitalisierung ohne Cybersecurity zu Risiken für Patientenvertrauen, Datenschutz, Betriebssicherheit und Reputation führt.
          • Welche Grenzen KI im Sicherheits- und Compliance-Kontext hat – insbesondere bei Datenschutz, Governance und Ergebnisqualität.
          • Weshalb Medizinprodukte, Haustechnik, Medizingase, Stromversorgung und Facility-Systeme Teil der Patientensicherheit sind.
          • Inhalt
            • Regulatorischer Druck durch NIS2 und RKEG
            • Resilienz kritischer Behandlungsprozesse
            • Business Continuity Management im Krankenhaus
            • Ressourcenmangel, Digitalisierung und KI-Hype
            • Fehlerkultur zwischen Medizin und IT
            • Schwachstellenmanagement bei Medizinprodukten
            • Facility Management, OT und kritische Infrastruktur
            • Führungsverantwortung für Security, Safety und Privacy
            • Key Takeaways für Führungskräfte
              • Definieren Sie Resilienz als Führungsaufgabe – nicht als IT-Projekt oder reine Compliance-Pflicht.
              • Stellen Sie sicher, dass BCM die Behandlungsprozesse schützt, nicht nur einzelne Szenarien dokumentiert.
              • Bewerten Sie Digitalisierungsvorhaben immer gemeinsam mit Cybersecurity, Datenschutz und Patientensicherheit.
              • Verankern Sie Security-Anforderungen bereits in Beschaffung, Lieferantenmanagement und Serviceverträgen.
              • Schaffen Sie eine Fehlerkultur, in der IT-Störungen und Schwachstellen früh erkannt, gemeldet und abgearbeitet werden.
              • Über den Gast

                Markus Pressnig ist seit rund zehn Jahren in leitender Sicherheitsverantwortung im Gesundheitswesen tätig – als Chief Security Officer und Chief Information Security Officer einer großen, österreichweit agierenden Gesundheitseinrichtung.. Er kommt aus der Technik, verfügt über langjährige Erfahrung mit Security-Produkten, Beratung und operativer Umsetzung und bringt eine praxisnahe Sicht auf Cybersecurity, physische Sicherheit, Business Continuity Management und regulatorische Anforderungen in großen Gesundheitsorganisationen ein.

                Über die Gastgeber

                Thomas Prinz ist Krisenexperte, Trainer und Berater mit über 30 Jahren Praxis im Notfall- und Krisenmanagement – mit klarem Fokus auf Human Factor und Führung unter Druck. Er begleitet Organisationen dabei, in Ausnahmesituationen strukturell und menschlich handlungsfähig zu bleiben.

                Franz Hoheiser-Pförtner ist Cybersecurity- und Informationssicherheits-Experte mit Schwerpunkt Gesundheitswesen sowie Vorstandsmitglied von Cyber Security Austria. Sein Fokus liegt auf umsetzbarer Cyber-Resilience (Recovery/BCM) sowie Anforderungen rund um NISG/NIS2 und HealthCERT.

                Beide sind als Fachhochschul-Lektoren tätig.

                35 min
              • Cybersecurity ist Chefsache
                Warum NIS2 Führung, Verantwortung und Patientensicherheit neu verbindet

                Executive Summary – In dieser Episode erfahren Sie:

                • Warum Cybersecurity nicht primär ein IT- oder Rechtsthema ist, sondern eine Managementaufgabe.
                • Welche Verantwortung das Top-Management unter NIS2/NISG 2026 nicht mehr einfach delegieren kann.
                • Warum Security-Probleme im Krankenhaus sehr schnell zu Safety-Problemen und damit zu Risiken für Patientensicherheit werden.
                • Wie bestehende Strukturen aus Qualitätsmanagement, Datenschutz, Beschaffung und Risikomanagement genutzt werden können.
                • Weshalb Übungen, klare Rollen und gelebte Prozesse entscheidend sind, damit Cyber-Resilience nicht am Papier endet.
                • Inhalt

                  • NIS2 als Weckruf für das Top-Management
                  • Cybersecurity zwischen Technik, Recht und Führung
                  • Von DSGVO zu NISG 2026: Was sich verändert
                  • Warum Verfügbarkeit, Integrität und gesellschaftliche Auswirkungen zählen
                  • Security trifft Safety: Patientensicherheit im digitalen Krankenhaus
                  • Rollen, Berechtigungen und Qualitätsmanagement
                  • Beschaffung, Lieferkette und Security by Design
                  • Warum Prozesse nur wirken, wenn sie geübt und gelebt werden
                  • Key Takeaways für Führungskräfte

                    • Definieren Sie Cybersecurity als Führungsaufgabe – nicht als isoliertes IT-Projekt.
                    • Stellen Sie sicher, dass Top-Management und zweite Führungsebene die Grundlogik von NIS2/NISG 2026 verstehen.
                    • Verknüpfen Sie Security mit Patientensicherheit, insbesondere bei vernetzten medizinischen Geräten und kritischen klinischen Prozessen.
                    • Nutzen Sie bestehende Managementsysteme, etwa Qualitätsmanagement, Datenschutz, Risikomanagement und Beschaffung, statt parallele Papierprozesse aufzubauen.
                    • Üben Sie Entscheidungs- und Kommunikationsabläufe, bevor ein realer Cybervorfall die Versorgung gefährdet.
                    • Über den Gast

                      Ing. Dr. Christof Tschohl ist wissenschaftlicher Leiter und Gesellschafter des Research Institute – Digital Human Rights Center. Er verbindet technische Berufspraxis aus der Nachrichtentechnik mit juristischer Expertise in Datenschutz, IT-Sicherheit, Telekommunikation, Strafrecht und „Privacy by Design“. Darüber hinaus engagiert er sich als Vorstandsmitglied der Datenschutz-NGO noyb, als Mitglied im CERT-Beirat der Republik Österreich sowie in leitenden Funktionen der Österreichischen Computergesellschaft, unter anderem als Co-Leiter des OCG Forum Privacy. Seine Arbeit verbindet digitale Grundrechte, Cybersecurity und regulatorische Anforderungen mit einem klaren Blick auf praktische Umsetzung.

                      Homepage: researchinstitute.at/team/christof-tschohl (Research Institute)

                      Über die Gastgeber

                      Thomas Prinz ist Krisenexperte, Trainer und Berater mit über 30 Jahren Praxis im Notfall- und Krisenmanagement – mit klarem Fokus auf Human Factor und Führung unter Druck. Er begleitet Organisationen dabei, in Ausnahmesituationen strukturell und menschlich handlungsfähig zu bleiben.

                      Franz Hoheiser-Pförtner ist Cybersecurity- und Informationssicherheits-Experte mit Schwerpunkt Gesundheitswesen sowie Vorstandsmitglied von Cyber Security Austria. Sein Fokus liegt auf umsetzbarer Cyber-Resilience (Recovery/BCM) sowie Anforderungen rund um NISG/NIS2 und HealthCERT.

                      Beide sind als Fachhochschul-Lektoren tätig.

                      34 min
                    • Code-Risiko im Krankenhaus
                      Wie Software-Abhängigkeiten die digitale Resilienz gefährden können

                      Executive Summary – In dieser Episode erfahren Sie:

                      • Warum Open-Source-Abhängigkeiten ein unterschätztes Risiko in modernen Softwareprojekten sind.
                      • Weshalb CI/CD-Prozesse, Software Bill of Materials und Schwachstellenabgleiche für Kliniksoftware relevant sind.
                      • Wie bekannte Schwachstellen, Zero Days und veraltete Bibliotheken im laufenden Betrieb adressiert werden können.
                      • Welche Anforderungen Betreiber bereits in Verträgen und Entwicklungsprozessen verankern sollten.
                      • Warum Pentesting mit Quellcode-Audit über klassische Netzwerktests hinausgeht.
                      • Inhalt

                        • Softwareentwicklung im Gesundheitswesen
                        • Risiken in der Software-Supply-Chain
                        • Open Source, Abhängigkeiten und Vertrauen
                        • CI/CD und Software Bill of Materials
                        • Schwachstellen-Datenbanken und laufende Prüfung
                        • Zero Days und Reaktionsfähigkeit
                        • Vertragsanforderungen an Softwarelieferanten
                        • Pentesting als Blick in die Lieferkette
                        • Key Takeaways für Führungskräfte

                          • Definieren Sie, welche Softwarekomponenten, Bibliotheken und Abhängigkeiten in Ihren kritischen Anwendungen tatsächlich eingesetzt werden.
                          • Stellen Sie sicher, dass eine Software Bill of Materials Bestandteil Ihrer Entwicklungs-, Beschaffungs- und Prüfprozesse ist.
                          • Verankern Sie, dass Lieferanten bekannte Schwachstellen laufend überwachen, bewerten und zeitnah Maßnahmen vorschlagen.
                          • Prüfen Sie, ob veraltete oder kaum gewartete Bibliotheken in sicherheitskritischen Anwendungen verwendet werden.
                          • Planen Sie, dass Cybersecurity nicht nur vor dem Go-live, sondern während des gesamten Lebenszyklus einer Anwendung geführt werden muss.
                          • Über den Gast

                            Jonas Heschl ist Penetrationtester in Österreich. Nach Teilnahmen an internationalen Hacking-Europa- und Weltmeisterschaften sowie dem Sieg bei der Deutschen Hacking-Staatsmeisterschaft überträgt er Methoden aus der Wettkampfszene in praxisnahe Security-Audits. Dabei untersucht er Anwendungen mit dem Mindset realer Angreifer, um tiefgehende Logikfehler und Sicherheitslücken aufzudecken, die automatisierte Verfahren häufig übersehen. (pwnd.at)

                            Über die Gastgeber

                            Thomas Prinz ist Krisenexperte, Trainer und Berater mit über 30 Jahren Praxis im Notfall- und Krisenmanagement – mit klarem Fokus auf Human Factor und Führung unter Druck. Er begleitet Organisationen dabei, in Ausnahmesituationen strukturell und menschlich handlungsfähig zu bleiben.

                            Franz Hoheiser-Pförtner ist Cybersecurity- und Informationssicherheits-Experte mit Schwerpunkt Gesundheitswesen sowie Vorstandsmitglied von Cyber Security Austria. Sein Fokus liegt auf umsetzbarer Cyber-Resilience (Recovery/BCM) sowie Anforderungen rund um NISG/NIS2 und HealthCERT.

                            Beide sind als Fachhochschul-Lektoren tätig.

                            22 min
                          • Wenn das MRT zum Risiko wird
                            Warum Pentests in Kliniken IT, OT und Patientensicherheit zusammenbringen müssen

                            Executive Summary – In dieser Episode erfahren Sie:

                            • Warum Kliniken durch öffentliche Zugänglichkeit, weitläufige Gebäude und komplexe Netzwerke besondere Angriffsflächen bieten.
                            • Weshalb OT und Medizintechnik – etwa MRT, Röntgensysteme oder OP-unterstützende Systeme – im Risikomanagement besonders kritisch sind.
                            • Was Blackbox-, Greybox- und Whitebox-Penetrationstests unterscheidet – und warum Whitebox oft den höheren Erkenntnisgewinn liefert.
                            • Wie ein professioneller Pentest vorbereitet wird: rechtliche Klärung, Scope, Permission to Attack, NDA und Systemverständnis.
                            • Warum Software-Supply-Chain-Risiken und Open-Source-Abhängigkeiten für Gesundheitsorganisationen strategisch relevant werden.
                            • Inhalt

                              • Warum Kliniken besondere Angriffsflächen haben
                              • IT, OT und Medizintechnik als gemeinsames Risikofeld
                              • Blackbox, Greybox, Whitebox: Was passt zur Klinik?
                              • Vom Scope zum Pentest: Recht, Zugang, Priorisierung
                              • Schwachstellen erkennen: Scans, Erfahrung und Kontext
                              • Regulatorischer Druck durch NIS2 und DORA
                              • Supply Chain Security und Open-Source-Risiken
                              • Key Takeaways für Führungskräfte

                                • Definieren Sie den Scope eines Penetrationstests klar: Internet-exponierte Systeme, interne Netze, Patientenzugänge und medizintechnische Schnittstellen müssen bewusst abgegrenzt werden.
                                • Stellen Sie sicher, dass IT und OT gemeinsam betrachtet werden – getrennte Zuständigkeiten dürfen keine blinden Flecken in der Patientensicherheit erzeugen.
                                • Nutzen Sie internes Wissen aktiv: Ihre Fachabteilungen wissen oft sehr genau, wo technische Altlasten, unklare Schnittstellen oder Schwachstellen vermutet werden.
                                • Prüfen Sie Ihre Software-Lieferketten: Sicherheitsrisiken entstehen nicht nur im eigenen Code, sondern auch durch Bibliotheken, Frameworks und Abhängigkeiten.
                                • Verankern Sie Pentests im Risikomanagement – nicht als einmalige technische Prüfung, sondern als Führungsinstrument für Resilienz, BCM und Patientensicherheit.
                                • Über den Gast

                                  Jonas Heschl ist Penetrationtester in Österreich. Nach Teilnahmen an internationalen Hacking-Europa- und Weltmeisterschaften sowie dem Sieg bei der Deutschen Hacking-Staatsmeisterschaft überträgt er Methoden aus der Wettkampfszene in praxisnahe Security-Audits. Dabei untersucht er Anwendungen mit dem Mindset realer Angreifer, um tiefgehende Logikfehler und Sicherheitslücken aufzudecken, die automatisierte Verfahren häufig übersehen. (pwnd.at)

                                  Über die Gastgeber

                                  Thomas Prinz ist Krisenexperte, Trainer und Berater mit über 30 Jahren Praxis im Notfall- und Krisenmanagement – mit klarem Fokus auf Human Factor und Führung unter Druck. Er begleitet Organisationen dabei, in Ausnahmesituationen strukturell und menschlich handlungsfähig zu bleiben.

                                  Franz Hoheiser-Pförtner ist Cybersecurity- und Informationssicherheits-Experte mit Schwerpunkt Gesundheitswesen sowie Vorstandsmitglied von Cyber Security Austria. Sein Fokus liegt auf umsetzbarer Cyber-Resilience (Recovery/BCM) sowie Anforderungen rund um NISG/NIS2 und HealthCERT.

                                  Beide sind als Fachhochschul-Lektoren tätig.

                                  21 min
                                • Wenn Medizintechnik plötzlich stoppt
                                  Was Führungskräfte über vernetzte Medizintechnik, Ausfallrisiken und Vorbereitung wissen müssen

                                  Executive Summary – In dieser Episode erfahren Sie:

                                  • warum Risikomanagement für vernetzte Medizingeräte weniger an der Technik als an Missverständnissen zwischen Fachbereichen scheitert
                                  • weshalb IT, Medizintechnik und Management ein gemeinsames Verständnis von Risiko, Schutzbedarf und Betriebsrelevanz brauchen
                                  • wie Cloud-Anbindungen, Fernwartung und KI-Funktionen die Risikobetrachtung deutlich erweitern
                                  • warum personelle Unterbesetzung und fehlende Management-Unterstützung viele Häuser ausbremsen
                                  • weshalb Übungen nur dann Wirkung entfalten, wenn sie ohne Schuldzuweisung und mit psychologischer Sicherheit durchgeführt werden
                                  • Inhalt

                                    • Warum IEC 80001 weiterhin Aufklärungsarbeit braucht
                                    • Der Übersetzungsfehler zwischen IT und Medizintechnik
                                    • Patientensicherheit, Security und klinische Wirksamkeit gemeinsam denken
                                    • Cloud, Fernwartung und KI als neue Risikodimensionen
                                    • Warum Standardlösungen im Krankenhaus nicht ausreichen
                                    • Personalmangel, Komplexität und fehlender Management-Support
                                    • Krisenvorbereitung braucht Mut zur Übung
                                    • Lernen statt Schuldige suchen
                                    • Key Takeaways für Führungskräfte

                                      • Definieren Sie ein gemeinsames Begriffs- und Rollenverständnis zwischen IT, Medizintechnik, Pflege und Management.
                                      • Stellen Sie sicher, dass vernetzte Medizingeräte nicht nur technisch, sondern entlang ihres gesamten Lebenszyklus risikobewertet werden.
                                      • Prüfen Sie bei Neubeschaffungen systematisch Cloud-Abhängigkeiten, Datenflüsse, Fernzugriffe und betriebliche Kritikalität.
                                      • Verankern Sie Risikomanagement personell realistisch und verlassen Sie sich nicht auf Einzelpersonen.
                                      • Führen Sie Übungen so durch, dass Lernen, Abstimmung und Resilienz im Vordergrund stehen – nicht Schuldzuweisung.
                                      • Über den Gast

                                        Mahmoud El-Madani ist Geschäftsführer von Vertex Activity e.U. und auf vernetzte Medizintechnik, medizinische IT-Systeme sowie technisch-organisatorisches Risikomanagement im Gesundheitswesen spezialisiert. Er bringt langjährige Erfahrung in Informations- und Kommunikationstechnik mit, arbeitet seit vielen Jahren im Gesundheitswesen und ist zudem als Fachautor und Referent im DACH-Raum tätig.

                                        Über die Gastgeber

                                        Thomas Prinz ist Krisenexperte, Trainer und Berater mit über 30 Jahren Praxis im Notfall- und Krisenmanagement – mit klarem Fokus auf Human Factor und Führung unter Druck. Er begleitet Organisationen dabei, in Ausnahmesituationen strukturell und menschlich handlungsfähig zu bleiben.

                                        Franz Hoheiser-Pförtner ist Cybersecurity- und Informationssicherheits-Experte mit Schwerpunkt Gesundheitswesen sowie Vorstandsmitglied von Cyber Security Austria. Sein Fokus liegt auf umsetzbarer Cyber-Resilience (Recovery/BCM) sowie Anforderungen rund um NISG/NIS2 und HealthCERT.

                                        Beide sind als Fachhochschul-Lektoren tätig.

                                        28 min
                                      • Krisenmanagement üben, aber richtig.
                                        Wie Gesundheitsorganisationen Cyberlagen schrittweise und ohne Überforderung vorbereiten.

                                        Executive Summary - In dieser Episode erfahren Sie:

                                        • warum eine unangekündigte Großsimulation ohne Vorbereitung hohe operative und kulturelle Risiken erzeugt
                                        • wie Sie Krisenvorbereitung stufenweise aufbauen: von der Planbesprechung bis zur organisationsweiten Simulation
                                        • weshalb Tabletop-Übungen ein sinnvoller Zwischenschritt zwischen Theorie und Echtzeitreaktion sind
                                        • warum After Action Reviews entscheidend sind, um aus Übungen konkrete Verbesserungen abzuleiten
                                        • welche Rolle klare Zuständigkeit, Vertrauensbasis und gelebte Übungsroutine für resiliente Gesundheitsorganisationen spielen
                                        • Inhalt

                                          • Warum große Übungen zu früh scheitern können
                                          • Basics vor Szenario: Krisenmanagement und Stabsarbeit beherrschen
                                          • Ransomware als realistisches, aber anspruchsvolles Übungsszenario
                                          • Vom Planungsdialog zur Tabletop-Übung
                                          • Schrittweise Eskalation bis zur Gesamtübung
                                          • Lernkultur statt Schuldzuweisung
                                          • Warum unangekündigte Tests erst am Ende stehen
                                          • Verantwortung, Ressourcen und Vertrauensaufbau im Krisenmanagement
                                          • Key Takeaways für Führungskräfte

                                            • Definieren Sie Krisenvorbereitung als stufenweisen Lernprozess und nicht als einmaligen Belastungstest.
                                            • Stellen Sie sicher, dass Führungs- und Stabsfunktionen die Grundlagen des Krisenmanagements beherrschen, bevor Sie Hochrisiko-Szenarien üben.
                                            • Verankern Sie Übungen als Routine und schaffen Sie eine Fehler- und Lernkultur ohne Schuldreflexe.
                                            • Benennen Sie klare Verantwortlichkeiten für vorbereitendes Krisenmanagement im Alltag Ihrer Organisation.
                                            • Holen Sie bei Aufbau oder Neustart gezielt externe Erfahrung hinzu und schaffen Sie bereichsübergreifend Vertrauen.
                                            • Über die Experten:

                                              Thomas Prinz ist Krisenexperte, Trainer und Berater mit über 30 Jahren Praxis im Notfall- und Krisenmanagement – mit klarem Fokus auf Human Factor und Führung unter Druck. Er begleitet Organisationen dabei, in Ausnahmesituationen strukturell und menschlich handlungsfähig zu bleiben.

                                              Franz Hoheiser-Pförtner ist Cybersecurity- und Informationssicherheits-Experte mit Schwerpunkt Gesundheitswesen sowie Vorstandsmitglied von Cyber Security Austria. Sein Fokus liegt auf umsetzbarer Cyber-Resilience (Recovery/BCM) sowie Anforderungen rund um NISG/NIS2 und HealthCERT.

                                              Beide sind als Fachhochschul-Lektoren tätig.

                                              23 min
                                            • Technik-Ausfall: So verhindern Sie die Kaskade zur Klinikkrise
                                              Abhängigkeiten, Eskalationsregeln und Übungen – damit Versorgung weiterläuft

                                              Executive Summary – In dieser Episode erfahren Sie:

                                              • Wie Sie kritische Abhängigkeiten zwischen Medizin, Medizintechnik, Betriebstechnik, Verwaltung und IT systematisch klären.
                                              • Warum ein frühes Aviso an die nächste Führungsebene Eskalationskaskaden entschärft.
                                              • Welche Führungs- und Stabslogik im Krisenfall funktioniert (Stab unterstützt – eine Person führt).
                                              • Warum „Türtafeln“ und Organigramme ohne definierte Prozesse und regelmäßige Übungen keine Krise lösen.
                                              • Wie Sie Notfall (planbar) vs. Krise (unter Unsicherheit neu erfinden) trennscharf denken – und Metakompetenzen aufbauen.
                                              • Inhalt

                                                • Abhängigkeiten sichtbar machen: „Gewerke“ im Krankenhaus denken
                                                • Beispiel Küche: Versorgung, Logistik, Taktung auf Station
                                                • Frühwarnung & Schwellenwerte: Wann wird aus Störung ein Haus-Thema?
                                                • Zentral führen, dezentral arbeiten: Koordination über alle Bereiche
                                                • Krisenstab richtig nutzen: Unterstützung statt „Stab führt“
                                                • Vorbereitung, Ressourcen, Geschäftsordnung: Prozesse statt Papier
                                                • Notfall vs. Krise: Checkliste vs. Metakompetenz unter Druck
                                                • Üben mit Stress – und zwar von „ganz unten bis ganz oben“ („Single Point of Failure“)
                                                • Key Takeaways für Führungskräfte

                                                  • Definieren Sie kritische Abhängigkeiten (IT/Betriebstechnik/Medizin/Logistik) und deren Wirkungsketten für Ihr Haus.
                                                  • Stellen Sie sicher, dass es klare Eskalationskriterien gibt: ab wann wird aus einer Teilstörung ein Führungs- und Koordinationsthema?
                                                  • Regeln Sie Führungsverantwortung und Stabsarbeit sauber (einsatzführende Person, unterstützender Stab, gelebte Prozesse).
                                                  • Hinterlegen Sie verbindliche Abläufe für jegliche Art von Ausfällen inkl. Kommunikations- und Zusammenarbeitsmodus bei eingeschränkter Informationslage.
                                                  • Üben Sie realistisch (inkl. Stress/Emotion). Und binden Sie die oberste Führung verbindlich ein.
                                                  • Über die Experten:

                                                    Thomas Prinz ist Krisenexperte, Trainer und Berater mit über 30 Jahren Praxis im Notfall- und Krisenmanagement – mit klarem Fokus auf Human Factor und Führung unter Druck. Er begleitet Organisationen dabei, in Ausnahmesituationen strukturell und menschlich handlungsfähig zu bleiben.

                                                    Franz Hoheiser-Pförtner ist Cybersecurity- und Informationssicherheits-Experte mit Schwerpunkt Gesundheitswesen sowie Vorstandsmitglied von Cyber Security Austria. Sein Fokus liegt auf umsetzbarer Cyber-Resilience (Recovery/BCM) sowie Anforderungen rund um NISG/NIS2 und HealthCERT.

                                                    Beide sind als Fachhochschul-Lektoren tätig.

                                                    23 min
                                                  • IT-Ausfall im Krankenhaus: Krisenmanagement, das Versorgung sichert
                                                    Psychologische Sicherheit, Stab-Methodik und Üben für schnelle Reaktion

                                                    Executive Summary – In dieser Episode erfahren Sie:

                                                    • warum psychologische Sicherheit die Voraussetzung für frühe Problem-Erkennung („Awareness“) ist
                                                    • weshalb Gesundheitseinrichtungen oft für den Einsatz nach außen planen, aber zu wenig für „wir sind betroffen“
                                                    • wie Resilienz über Selbstwirksamkeit und proaktives Melden von Risiken entsteht
                                                    • welche Führungsfehler unter Stress häufig passieren
                                                    • warum Stabstandards (z. B. SKKM/FwDV 100) ohne Übung eher „theoretische Struktur“ als „Wirkung“ liefern
                                                    • Inhalt

                                                      • Wenn am Montag nichts mehr geht: Realität eines IT-Ausfalls im Klinikbetrieb
                                                      • Vom Helfer zum Betroffenen: Mindset-Shift im Gesundheitswesen
                                                      • Psychologische Sicherheit: Probleme melden dürfen, bevor sie eskalieren
                                                      • Resilienz & Selbstwirksamkeit: Mitarbeitende als Frühwarnsystem
                                                      • Führen unter Stress: Teams stabil halten statt „verheizen“
                                                      • Zwei Lagen, ein Management: Versorgung aufrechterhalten und IT-Vorfall bearbeiten
                                                      • Krisenstab richtig verstehen: Aufbauorganisation vs. Ablauforganisation
                                                      • Geschäftsordnung & Üben: Türtafeln alleine erzeugen keine Krisenreaktionsfähigkeit
                                                      • Key Takeaways für Führungskräfte

                                                        • Stellen Sie sicher, dass Mitarbeitende Risiken ohne Angst melden können (psychologische Sicherheit als Führungsauftrag).
                                                        • Definieren Sie eine klare Führungs- und Verantwortlichkeitskaskade für den Krisenfall (wer führt, wer unterstützt, wer liefert fachliche Lageinformationen).
                                                        • Verankern Sie Krisenmanagement als Methodenkompetenz: Lage bearbeiten, Informationen strukturieren, Entscheidungen treffen – unabhängig vom Fachthema.
                                                        • Erarbeiten Sie eine Geschäftsordnung für die konkrete Stabsarbeit Ihrer Einrichtung, damit Zusammenarbeit trainierbar wird.
                                                        • Üben Sie regelmäßig – inklusive Top-Management – um Routine für die „dynamische Lage“ aufzubauen und Silodenken zu reduzieren.
                                                        • Über die Experten

                                                          Thomas Prinz ist Krisenexperte, Trainer und Berater mit über 30 Jahren Praxis im Notfall- und Krisenmanagement – mit klarem Fokus auf Human Factor und Führung unter Druck. Er begleitet Organisationen dabei, in Ausnahmesituationen strukturell und menschlich handlungsfähig zu bleiben.

                                                          Franz Hoheiser-Pförtner ist Cybersecurity- und Informationssicherheits-Experte mit Schwerpunkt Gesundheitswesen sowie Vorstandsmitglied von Cyber Security Austria. Sein Fokus liegt auf umsetzbarer Cyber-Resilience (Recovery/BCM) sowie Anforderungen rund um NISG/NIS2 und HealthCERT.

                                                          Beide sind als Fachhochschul-Lektoren tätig."

                                                          22 min
                                                        • NISG & RKEG im Gesundheitswesen: Warum auch kleine Einrichtungen handeln müssen
                                                          Schwelle, Bescheide, Meldewege: So reduzieren Sie Cyber-Risiken vor dem Ernstfall

                                                          Executive Summary – In dieser Episode erfahren Sie:

                                                          • warum der Schwellenwert im NISG nur ein Teil der Wahrheit ist.
                                                          • wie ein RKEG-Bescheid auch kleinere Häuser unmittelbar NIS-relevant machen kann.
                                                          • weshalb „unter der Schwelle“ nicht „ohne Pflichten“ bedeutet – sondern Pflichten im Vorfall auslöst.
                                                          • warum Ransomware im Gesundheitswesen besonders wirkt: Verschlüsselung + Datenabzug erhöht Erpressbarkeit.
                                                          • weshalb Cyber-Resilienz primär eine Management- und Kommunikationsaufgabe ist (Abläufe, Meldewege, Übungen, Kontakte).
                                                          • Inhalt

                                                            • NISG 2026: Die FTE-Schwelle richtig verstehen
                                                            • RKEG: Bescheidlogik und Kritikalität in Regionen
                                                            • Der Irrtum „unter der Schwelle“: Liefern müssen Sie trotzdem
                                                            • Ransomware im Klinikalltag: Erpressbarkeit, Backups, Recovery-Übungen
                                                            • Resilienz vs. Kostendruck: Risikoappetit trifft Gesetzeslage
                                                            • Eingriffsrechte & Aufsicht: Wenn Vorgaben „von außen“ kommen
                                                            • Verzahnung & European Health Data Space: Komplexität steigt
                                                            • Meldewege-Dschungel & Human Factor: Omnibus, Kontakte, Deepfakes, Teamarbeit
                                                            • Key Takeaways für Führungskräfte

                                                              • Definieren Sie klar, ob und warum Ihre Organisation NISG-pflichtig ist (Schwelle) – und ob ein RKEG-Bescheid möglich/relevant ist.
                                                              • Stellen Sie sicher, dass Sie im Vorfall lieferfähig sind: Nachweise, Meldeinhalte, Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege.
                                                              • Beauftragen Sie ein belastbares Backup-/Restore- und Recovery-Konzept – und üben Sie es realistisch (nicht nur dokumentieren).
                                                              • Reduzieren Sie Komplexität durch standardisierte Abläufe und eine robuste Kommunikationsinfrastruktur (intern/extern).
                                                              • Bauen Sie persönliche Kontaktwege zu relevanten Stellen auf und trainieren Sie Zusammenarbeit – „Köpfe kennen“ wird durch Deepfakes noch wichtiger.
                                                              • Über die Experten

                                                                Thomas Prinz ist Krisenexperte, Trainer und Berater mit über 30 Jahren Praxis im Notfall- und Krisenmanagement – mit klarem Fokus auf Human Factor und Führung unter Druck. Er begleitet Organisationen dabei, in Ausnahmesituationen strukturell und menschlich handlungsfähig zu bleiben.

                                                                Franz Hoheiser-Pförtner ist Cybersecurity- und Informationssicherheits-Experte mit Schwerpunkt Gesundheitswesen sowie Vorstandsmitglied von Cyber Security Austria. Sein Fokus liegt auf umsetzbarer Cyber-Resilience (Recovery/BCM) sowie Anforderungen rund um NISG/NIS2 und HealthCERT.

                                                                Beide sind als Fachhochschul-Lektoren tätig.

                                                                Sie erreichen uns unter [email protected]

                                                                29 min

                                                              About EDV-Anstalt: Erste Reihe fußfrei

                                                              From the publisher's feed

                                                              EDV-Anstalt – Cybersicherheit aus der ersten Reihe, fußfrei.