Das neue Selbstbestimmungsgesetz verändert den rechtlichen Umgang mit Geschlecht und Identität grundlegend. Für viele Christen wirft das Fragen auf – nicht nur juristische, sondern auch geistliche, ethische und ganz praktische. Wie ordnen wir dieses Gesetz aus biblischer Sicht ein? Welche Maßstäbe gibt uns Gottes Wort für Fragen von Identität, Körperlichkeit und Selbstverständnis? Und was bedeutet die neue Rechtslage konkret für christliche Gemeinden, die sowohl der Wahrheit der Bibel als auch der Liebe zum Menschen verpflichtet sein wollen?
KLARSTELLUNG: Bei manchen Hörern über das Selbstbestimmungsgesetz ist der Eindruck entstanden, dass wir einer Veränderung des Geschlechts relativ neutral gegenüberstehen. Deshalb möchten wir das richtig einordnen. Wir glauben an die Schöpfungsordnung Gottes und daran, dass Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat (1Mo 1,27). Deshalb verstehen wir das Geschlecht als von Gott gegeben und auch als nicht veränderbar. Wenn Menschen neu in unsere Gemeinde kommen, suchen wir das persönliche Gespräch und ermutigen dazu, Gottes Gedanken über Mannsein und Frausein in der Bibel kennenzulernen.