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Einsam und abgeschieden lebt Effi in ihrer Berliner Wohnung. Der Besuch ihrer Tochter, den sie mühsam erwirkt hat, wird zur großen Enttäuschung. Auf Bitten Dr. Rummschüttels nehmen ihre Eltern Effi wieder auf. Doch sie erholt sich nicht mehr. Ihr Gesundheitszustand verschlimmert sich zusehends.
Effi ahnt nichts. Bis ein Brief ihrer Eltern eintrifft und sie über Crampas Tod und die anstehende Scheidung informiert. Da Effi Schuld auf sich geladen habe, blieben ihr fortan nicht nur Instettens Haus, sondern auch ihr Elternhaus verschlossen. Auch ihr Kind dürfe sie nicht wiedersehen.
Instetten liest die Briefe, die Major von Crampas an Effi geschrieben hatte und zieht seinen Freund, den Ministerialrath Wüllersdorf, ins Vertrauen. Wüllersdorf gelingt es nicht, Instetten umzustimmen: das Duell findet zwei Tage später am Strand von Kessin statt. Crampas stirbt.
Zurück in Berlin wirkt Effi schwermütig. Doktor Rumschüttel schickt sie zur Kur nach Bad Ems. Instetten bleibt mit Tochter Annie zu Hause. Als sich das Kind bei einem Sturz verletzt, findet Instetten auf der Suche nach Verbandsmaterial ein Päckchen Briefe in Effis Nähtisch.
In Berlin begibt sich Effi auf Wohnungssuche und wird schnell fündig. Endlich trifft auch Instetten ein. Sie genießen ihr neues Leben und brechen schließlich in die Sommerfrische nach Saßnitz auf. Aber warum muss das Nachbardorf ausgerechnet „Crampas“ heißen? Die Vergangenheit lässt Effi nicht los.
Effi hat kaum noch Lust, sich in das Kessiner Leben zu fügen. Die Affäre mit Crampas belastet sie, und die öden Besuche bei den besseren Familien sind ihr ein Graus. Da wird Instetten zum Ministerialrat in Berlin berufen. Der anstehende Umzug beflügelt Effi. Sie schreibt einen Abschiedsbrief an Crampas.
Crampas und Instetten verstehen sich gut. Man reitet zusammen aus. Bald brechen Effi und Crampas allein mit ihren Pferden auf. Die Weihnachtstage verbringt man mit allerlei Empfängen und einer Schlittenpartie. Als Crampas und Effi im selben Schlitten landen, weiß Crampas den Moment zu nutzen ...
Der Winter in Kessin ist zum Sterben langweilig! Instetten erweist sich als redlicher Ehemann, ein Liebhaber aber ist er nicht. Am liebsten verbringt er die Zeit in seinem Arbeitszimmer. Im Juli bekommt Effi ein Kind: Annie. Noch einen Neuzugang gibt es in Kessin: Major Crampas mit Frau.
Ein merkwürdig schleppendes Geräusch hat Effi in der ersten Nacht nicht schlafen lassen. Instetten kümmern solche Dinge nicht. Überhaupt hat er als Landrat wenig Zeit. Effi bleibt sich selbst überlassen und ist froh, dass ihr Apotheker Gieshübler seinen Antrittsbesuch macht.
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