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Die Icon-League-Saison steuert auf ihr großes Finale in München zu, und das bedeutet auch, dass Felix ein letztes Mal im Paris des kleinen Mannes – gelegen an der Düssel – residieren darf. Doch der Novembermorgen ist grau und trist, und überhaupt: Felix hasst den November. Fast so überflüssig wie der Februar, denkt er sich, und fragt sich, ob Toni das nicht genauso sieht. Die Antwort? Nein. Gut, auch geklärt. Madrid liegt eben noch immer nicht in deutschen Klimagefilden.
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Es bohrt mal wieder in Felix' Hotelzimmer, und auch Toni hat an diesem frühen Montag schon so einiges erledigt – so weit, so bekannt. Neu hingegen sind die zahlreichen Hinweis- und Warntöne, mit denen Tonis Fuhrpark ihn an diesem Morgen begrüßt: Tank leer, Wischwasser fast aufgebraucht, Druckabfall. Klingt zunächst wie die allwöchentliche Ausredenliste eines x-beliebigen Bundesligisten. Und Toni? Ignoriert das Ganze souverän. Wird schon, denkt man sich.
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Es war mal wieder einiges los im Hause Luppen. Während der eine mit einer schmackhaften Soljanka den Henssler grillt und dabei Land und MeckPomm verteidigt, unternimmt der andere einen Kurztrip nach München: schnell rein, Bambi abgestaubt, schnell wieder raus. Zwischendurch wird noch standesgemäß Small Talk mit Robbie Williams gehalten – was sonst?
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"An jedem verdammten Montag!" mag es Felix durch den Kopf gegangen sein, als er erneut Fuß auf Düsseldorfer Boden gesetzt hat. Zugegeben: ausgehend von dem, was er zu berichten hat, war sein Montag auch tatsächlich recht montagig. "F. Kroos, anwesend" tippt Protokollführer T. Kroos derweil akribisch in sein digitales Schriftstück. Könnten ja mal Luppen-Memoiren draus werden, wer weiß das schon. Während der junge Felix also vollkommen übermüdet von seinen Leiden klagt und dabei gegen Bohrmaschinenlärm anreden muss, sinniert Schriftführer Toni über das sogenannte Einschlaufieren von Schlüsseln auf Hosenbändseln – man kennt's. Ob das ganze irgendwas mit missglückten Fussballtipps oder unwahrscheinlich hohen Harrods Geschenkgutscheinen zu tun hat, solltet ihr selbst herausfinden. Viel Spaß dabei!
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Wie heißt es so schön: Was lange währt, wird endlich gut! Nach etlichen Versuchen in den letzten Jahren, sich gemeinsam vor die Mikrofone zu begeben, hat es nun doch geklappt: Jürgen Klopp ist da. "Findet ihr euch eigentlich mutig, dass ihr mich gerade jetzt zu euch holt?", pöhlt es da durch die Leitung. "Nö, wieso? Ist doch gar nichts Schlimmes passiert", gibt Toni prompt zurück.
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Da sind bei Studio Bummens aber heute die Regler verrutscht… Felix und Toni reiben sich die Ohren, die Baywatch-Hymne ballert auf den Headphones und die beiden hätten fast reflexartig angefangen, schamlos und völlig unangemessen über den Stanglwirt abzukulten. Aber Gottseidank findet Fabi dann doch noch das richtige Knöpfchen und Luppen kann sich den echten und wichtigen Dingen im Leben zuwenden: Felix erzählt von seinem nostalgischen Besuch bei Opa letzte Woche, in der Wohnung, wo Toni und Felix sich vor vielen Jahren ein Kinderzimmer teilten, frühmorgens ihre Bettdecken ins Wohnzimmer zogen, um eingekuschelt “Punkt Sechs” mit Katja Burkhardt zu gucken. Die Wohnung, in der Oma Kroos früher ab 11:30 die Schnitzel klopfte und wo immer noch Punkt Zwölf das Mittagessen auf dem Tisch steht. Toni gesteht die wilde Verfolgungsjagd eines Verkehrssünders in Madrid (“NIEMAND schneidet die Familie Kroos!”), die mit einem spektakulären Finale im Kreisverkehr endete. Und wir erfahren endlich, was sich bei Real Madrid hinter einer “La Bomba” verbirgt.
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Eine Sache hasst Toni mehr als die Pest: Spinnenweben im Haar. Mögen wir alle nicht, klar. Aber für Toni ist das wirklich das aller-aller-aller-letzte. Und so beginnt dieser Montagmorgen für ihn mit einem Lowlight. Denn beim morgendlichen Joggen geht diesmal zwar nicht der Autoschlüssel flöten, dafür fängt sich Toni aber ein paar frische Spinnweben ein. Und zwar im frisch nachblondierten Haupthaar. ”Wuaähhhh … Fuck off!”, schallt es da unglücklich durch den Wald vor Madrid. Ansonsten muss diese Woche einiges abgearbeitet werden. Fast wie im wahren Leben: Termine, Calls, Tätowierungen. Genau – denn schließlich müssen nicht nur drei Kinder, sondern nun auch noch vier Hunde auf Tonis Körper in Tinte verewigt werden. Und da sind die zahlreichen Wasserschildkröten, auf die wir alle warten, noch gar nicht mitgerechnet. Anyways. Nebenbei offenbart Toni noch, dass er den Ballon d’Or dieses Jahr (vermutlich) wieder nicht kriegt, warum Mesut Özil ein großzügiger Pokerspieler ist und Felix ruft einfach mal so Opa an…
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Und wieder sitzt Felix mit einer Niederlage im Gepäck bedrückt im Berliner Studio. Aber darüber wollen wir nicht sprechen – dann aber doch. Eine “wirklich dumme Niederlage” bescheinigt ihm der Präsident dann auch brühwarm im etwas unbeholfenen Aufmunterungsversuch. Die bessere Mannschaft von zwei doch recht schlechten Mannschaften sei man ja immerhin gewesen, verloren habe man trotzdem. Nun, vielleicht hat’s geholfen. Ebenfalls schlecht zeigte sich auch die Gastmannschaft aus Dortmund, als Felix es endlich mal wieder ins alte Wohnzimmer, die alte Försterei von und zu Köpenick, geschafft hat – ohne Eintrittskarte. Muss nun also doch das noch letzte Woche aufgeschobene Urteil über den BVB gefällt werden? Wir befürchten ja, und blättern in unserer Anklageschrift. Warum Toni es den Dortmundern gleich tat und beim Stadionbesuch regelrecht überrollt wurde, erzählt er uns dann auch. Madridistas vergessen offenbar nicht so leicht, wenn sie ihr Herz erst einmal vergeben haben ¡Bienvenido a casa!
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Felix ist wieder da. Gut so. Und Toni hat heute morgen ganz überrascht festgestellt, was für ein gutes Gefühl es ist, um 10:18 Uhr morgens bereits Sport gemacht zu haben. Da fragt sich die Luppengemeinde natürlich: War Toni nicht jahrzehntelang Spitzensportler…? Oder immer erst ab 11:30 Uhr? 🧐 Nunja. Sport heißt übrigens nicht ein bisschen Joggen wie bei normalen Leuten. Sondern 6x1.000m mit 3:50er Schnitt. Immerhin verbummelt Toni seinen Autoschlüssel genau so wie wir normalen Leute. Immerhin. Und zudem ist er heute so aufgekratzt wie ein junger Labrador vorm ersten Futter des Tages. Er faltet die Jubelpresse zu Bayerns neuem Trainer zusammen (“Fußball wie unter Pep?!? Vorsicht, Freunde unter der Sonne!”), trasht Popcorn mit Salz (“Kann mir gestohlen bleiben”) und feiert die neue Club WM (“Was für ein Scheiß!”). Geht ab heute bei Luppen!
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Heute sind Moritz und Franz Wagner in da house bei “Einfach mal Luppen”. Zum Abschluss ihrer Off-Season, kurz nach der Berliner Premiere ihrer ZDF-Doku und am Abend vor ihrer Heimkehr nach Orlando, schauen die Basketballbrüder noch mal für eine kleine Aufnahme bei Studio Bummens rein. Sie sprechen mit Toni über die Wunden von Olympia, über ihre kleine Männer WG in Orlando, über Dennis Schröder und Gordon Herbert, den krassen Trading-Zirkus der NBA und das Gefühl, dass man morgen an einen anderen Club verhökert werden könnte, über Elefanten im Raum, die Hurricane-Season und brüderliche Zweisamkeit. Apropos… Wo zum Henker ist eigentlich Felix?!?
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