endlich leben – über die Endlichkeit der Lebenszeit

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endlich leben – über die Endlichkeit der Lebenszeit episodes

  • Best of: Designerin fürs Sterbebett – mit Bitten Stetter
    Warum Ästhetik bis zum Schluss wichtig ist

    Was brauchen schwerkranke, oder sterbende Menschen, wenn sie bettlägerig sind? Was erleichtert ihnen den Alltag? Was gibt ihnen Würde? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die international erfolgreiche Modedesignerin und Trendforscherin Bitten Stetter intensiv – seit sie ihre sterbenskranke Mutter begleitete.

    Aus der Not heraus begann die Deutsche Designerin, für ihre Mutter zu gestalten: Sie nähte bequeme Kleidung, die auch funktioniert, wenn man im Bett liegt. Oder hängte einen Fahrradkorb ans Bett, um Alltagsdinge für die Bettlägerige erreichbarer zu machen.
    Nach dem Tod ihrer Mutter hörte Bitten Stetter nicht auf, sich mit dem Sterben zu beschäftigen. Sie besuchte Seminare und Kurse in Palliativ-Care und verbrachte gar ihr Sabbatical auf einer Palliativstation. Ausserdem hat sie gemeinsam mit einem Forschungsteam das Sterben aus unterschiedlichen Perspektiven erforscht.
    Mit ihren gewonnenen Erkenntnissen entwickelt sie heute Produkte fürs Lebensende. Ihr Ziel ist es, mit Gegenständen Vertrauen und Würde zu schaffen.

    Kontakt: Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via Webformular erf-medien.ch/podcast.

    Zu hören in dieser Folge:

    Bitten Stetter ist eine international erfolgreiche Modedesignerin, Trendforscherin und Professorin an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie interessiert sich für gesellschaftlichen Wandel und wie Design damit umgeht. Zusammen mit einem Forschungsteam hat sie, bei einem vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Projekt, das Sterben aus unterschiedlichen Perspektiven erforscht.

    Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

    Links:

    Finally – die Marke mit schönen Dingen zum Lebensende und Gewinner des Design Preis Schweiz 2023: https://finally.design/about

    27 min
  • Tod und Trauer im Judentum – Mit Ruven Bar Ephraim
    Einblick eines Rabbiners in die jüdischen Trauerrituale

    Wie trauern Menschen aus anderen Religionen und Kulturen? Wie gehen sie mit dem Tod um? Diese Fragen stellt sich «endlich leben»-Host Evelyne Gutknecht auch in dieser Folge.

    Dabei nimmt sie die Trauerrituale der Juden unter die Lupe und trifft dazu Ruven Bar Ephraim, Rabbiner der «Jüdischen Liberalen Gemeinde Or Chadasch» in Zürich. Von ihm erfährt sie unter anderem, dass eine Aufbahrung im Judentum nicht erlaubt ist. Und warum Juden nach dem Tod eines engen Familienmitglieds sieben Tage nur sitzen.

    Kontakt:

    Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via Webformular erf-medien.ch/podcast.

    Zu hören in dieser Folge:

    Ruven Bar Ephraim ist seit 2007 Rabbiner der «Jüdischen Liberalen Gemeinde Or Chadasch» in Zürich. Er verbrachte seine Kindheit in Amsterdam und wanderte nach dem Schulabschluss nach Israel aus. Dort studierte er jüdische Geschichte und Bibelwissenschaften an der Universität Jerusalem und schloss 1993 die Ausbildung zum Rabbiner am «Hebrew Union College» mit der Ordination ab. Er war als Rabbiner für Gemeinden in Israel und den Niederlanden tätig. 2018 verlieh ihm das «Hebrew Union College» die Ehrendoktorwürde.

    Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

    Links:

    Link zur «endlich leben»-Folge «wie trauern Muslime?»: https://endlich-leben-podcast.podigee.io/21-new-episode#t=3

    47 min
  • Zuhause sterben – mit Susanna Diethelm
    Einblick in die mobile Palliative Care

    Wenn Menschen in ihrem Zuhause sterben wollen, brauchen sie und ihre Angehörigen Unterstützung und Begleitung. Susanna Diethelm hat sich dies zur Aufgabe gemacht: Mit der ersten mobilen Palliative Care im Kanton Solothurn ermöglicht sie sterbenden Menschen einen würdevollen Abschied in ihrer vertrauten Umgebung. Ihr Leitsatz: «Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern den Tagen mehr Leben.»

    Sie erzählt uns, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit ein Sterben zuhause möglich ist. Und gibt uns Einblicke in ihre eigene, bewegende Geschichte: Sie selbst stand schon zwischen Leben und Tod – und hat dabei Eindrückliches erlebt.

    Kontakt:

    Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via Webformular erf-medien.ch/podcast.

    Zu hören in dieser Folge:

    Susanna Diethelm: gelernte Pflegefachfrau, machte danach ein Studium in Palliative Care, 2022 gründete sie die erste mobile Palliative Care im Kanton Solothurn.

    Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

    Links: Die mobile Palliative Care im Kanton Solothurn: https://mobile-palliativecare.ch/

    53 min
  • Wie trauern Muslime? – Mit Dilek Uçak-Ekinci
    Ein Blick auf die Trauerrituale im Islam

    Die Schweiz ist ein Migrationsland – hier sammeln sich Menschen aus diversen Kulturen und Religionsgemeinschaften. Grund genug sich zu fragen: Wie ticken Menschen aus anderen Religionen, wenn es um existentielle Themen geht – wie Tod und Trauer?

    In dieser Folge nehmen wir die Trauerkultur von Muslimen unter die Lupe. Welche Rituale sind anders und wo gibt es Gemeinsamkeiten mit der christlich geprägten Kultur in der Schweiz?
    Diesen und anderen Fragen stellt sich Dilek Uçak-Ekinci, Islamwissenschaftlerin und Doktorandin zum Thema muslimische Spitalseelsorge.

    Kontakt: Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via Webformular erf-medien.ch/podcast.

    Zu hören in dieser Folge:

    Dilek Uçak-Ekinci studierte Islamwissenschaft. Zurzeit ist sie Doktorandin zum Thema muslimische Spitalseelsorge und Juniorforscherin am schweizerischen Zentrum für Islam und Gesellschaft (SZIG). Ausserdem leitet sie die muslimische Spitalseelsorge an der «Quams» – ein gemeinnütziger Verein, der die Qualitätssicherung der Muslimischen Seelsorge in öffentlichen Institutionen im Kanton Zürich bezweckt. Sie stammt ursprünglich aus der Türkei und lebt heute mit ihrer Familie in Zürich.

    Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

    54 min
  • Letzte Hilfe leisten ist lernbar – mit Eva Niedermann
    Der letzte-Hilfe-Kurs vermittelt das 1x1 der Sterbebegleitung

    Erste Hilfe nach Unfällen zu leisten, gilt als selbstverständlich. Um die Fahrprüfung absolvieren zu können, müssen wir alle einen Erste-Hilfe-Kurs besuchen.

    Doch wie sieht es mit der Hilfe am Lebensende aus? Wenn es darum geht, Nahestehende beim Sterben zu begleiten, fühlen sich viele überfordert und hilflos. Uraltes Wissen zur Sterbebegleitung ist in unserer Gesellschaft schleichend verloren gegangen.
    Hier setzt der Letzte-Hilfe-Kurs der reformierten Landeskirche des Kantons Zürich an. Der Kurs vermittelt Basiswissen zur Sterbebegleitung in nur vier bis sechs Stunden und zeigt auf, wie die Letzte Hilfe ganz praktisch aussehen kann.
    Doch ist das möglich – in so kurzer Zeit fit für Sterbebegleitung zu werden?
    Das will «endlich leben»-Host Evelyne Gutknecht von Projektleiterin, Eva Niedermann wissen.

    Kontakt:

    Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via Webformular erf-medien.ch/podcast.

    Zu hören in dieser Folge:

    Eva Niedermann (58) – ist ursprünglich gelernte Pflegefachfrau und machte danach den Master in Palliativ Care. Heute ist sie Fachmitarbeiterin Alter und Generationen bei der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich und Projektleiterin für den Letzte-Hilfe-Kurs.

    Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

    Links:

    Möchtest du mehr über den Letzte-Hilfe-Kurs wissen, oder dich direkt für einen Kurs in deiner Nähe anmelden? Hier findest du alle Informationen dazu: https://www.letztehilfe.ch/kurs/

    53 min
  • Wie man im Internet um seine Liebsten trauert – mit Christa Dürscheid
    Prof. Dr. Christa Dürscheid erzählt, wie und warum wir Menschen im Internet trauern – auf virtuellen Friedhöfen, Gedenkseiten oder in den sozialen Medien

    In der heutigen Zeit gibt es neben traditionellen Friedhöfen auch virtuelle Gedenkstätten, die Raum für Trauer und Anteilnahme bieten.

    Trauerpraktiken im Internet werden an der Universität Zürich im Rahmen des universitären Forschungsschwerpunkts «Digital Religion(s)» untersucht. Dr. Christa Dürscheid ist Professorin für Deutsche Sprache an der Universität Zürich und leitet das Projekt «Trauerpraktiken im Internet». Das Team hat diverse Webquellen wie Online-Gedenkseiten, soziale Medien, sowie auch Medienberichte über Online-Trauerpraktiken unter die Lupe genommen. Dabei kam unter anderem heraus, dass man Trauerpraktiken, die es in der Offline-Welt gibt, auch oft im Internet antrifft. Auf diversen Gedenkseiten kann man zum Beispiel eine virtuelle Kerze für eine verstorbene Person anzünden.

    Prof. Dr. Christa Dürscheid erzählt Leonie Kaiser in dieser Episode von «endlich leben», was für virtuelle Trauermöglichkeiten es gibt und welche Erkenntnisse das Projekt-Team bereits gewinnen konnte.

    Kontakt:

    Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche über das Webformular: erf-medien.ch/podcast

    Autorin:

    Leonie Kaiser

    Links:

    https://www.digitalreligions.uzh.ch/de/research/internaldynamics/p1_public_valediction.html#:~:text=Das%20Projekt%20%22Trauerpraktiken%20im%20Internet,Diskurs%20%C3%BCber%20diese%20Art%20des
    https://www.paulusakademie.ch/wp-content/uploads/2023/11/231108_LL_Rest-in-Digital-Peace_Christa_Duerscheid.pdf
    https://shop.gfds.de/produkt/61051/
    www.gedenkseiten.de
    www.strassederbesten.de

    53 min
  • Menschen im hohen Alter begleiten – mit Saara Folini
    Was in der letzten Lebensphase noch bleibt

    «Es würde uns allen guttun, mehr Zeit mit alten Menschen zu verbringen.» – davon ist Saara Folini überzeugt. Die Berner Pfarrerin und Seelsorgerin geht in ihrem Berufsalltag in Alters- und Pflegeheimen ein und aus.

    Sie nimmt sich für die Hochbetagten Zeit, hört zu, singt, lacht oder trinkt sogar auch mal ein Glas Wein mit ihnen. Häufig sitzt sie auch am Sterbebett und ist in den letzten Lebensstunden für die Bewohnerinnen und Bewohner da: «Die Grenze zwischen Leben und Tod erschüttert mich und gleichzeitig berührt sie mich zutiefst.»
    In den Gesprächen geht es meist um das Zurechtfinden im Heim, um Abschied, Trauer, Schmerzen oder den Tod.

    Die Zeiten im Pflegeheim helfen Saara Folini Prioritäten richtig zu setzen und gelassener zu werden. Was sie von den Hochbetagten sonst noch über das Leben und Sterben lernt, und wie sie den Zugang zu Demenzkranken findet – das und mehr erzählt sie uns in dieser Folge.

    Kontakt: Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via Webformular erf-medien.ch/podcast.

    Zu hören in dieser Folge:

    Saara Folini ist Pfarrerin in der Stadt Bern und Seelsorgerin in verschiedenen Alters- und Pflegeheimen. Sie ist verheiratet und Mutter von drei Kindern.

    Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

    47 min
  • Urnen mit Persönlichkeit – mit Sara Diener
    Sara Diener ist Handarbeits- und Werklehrerin und hat in Wila ihr eigenes Keramik-Atelier.

    Sara Diener arbeitet als Handarbeits- und Werklehrerin und hat 2020 ihr eigenes Keramik-Atelier in Wila im Kanton Zürich eröffnet. Dort töpfert sie persönlich gestaltete Urnen auf Bestellung. Angehörige von Verstorbenen nehmen mit ihr Kontakt auf und dann erarbeiten sie gemeinsam Ideen für die Urne. Sara Diener ist es wichtig, dass die Urnen den Wünschen und Bedürfnissen ihrer Kundinnen und Kunden entsprechen. Mit ihren Urnen aus Ton möchte Sara Diener den Hinterbliebenen die Trauer erleichtern und ein schönes Erinnerungsstück erschaffen.

    Darüber spricht sie mit Leonie Kaiser in dieser Folge von «endlich leben».

    Kontakt:

    Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche über das Webformular: erf-medien.ch/podcast

    Autorin:

    Leonie Kaiser

    Links:

    https://in-guter-erinnerung.ch/
    https://tonkreationen.ch/

    37 min
  • «Denkt über euren eigenen Tod nach!» — mit Franziska von Grünigen
    Audiobiografin mit Leib und Seele

    «Wie stellst du dir deine perfekte Beerdigung vor?» – fragt Franziska von Grünigen. Es ist eine der zwölf Fragen, die sie in ihrem Podcast «my last goodbye» stellt. Der Podcast regt mit Fragen rund um den eigenen Tod dazu an, sich bereits zu Lebzeiten mit dem Sterben auseinanderzusetzen.

    Sie selbst ist als Audiobiografin immer wieder mit Geschichten rund um Leben und Tod konfrontiert. Für den Verein «Hörschatz» produziert die ehemalige SRF3-Radiomoderatorin professionelle Audiobiografien für sterbenskranke Eltern mit minderjährigen Kindern. Dabei sitzt sie immer wieder mal am Sterbebett und fängt mit dem Mikrofon Erinnerungen ein.
    Früher hatte die zweifache Mutter grosse Angst vor dem Tod. Sie hat sich dieser Angst gestellt und ist heute überzeugt: «Je mehr man sich mit dem eigenen Tod befasst, desto mehr Ruhe und Selbstbestimmung kann in das Thema hineinkommen.»

    Kontakt:

    Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via Webformular erf-medien.ch/podcast.

    Zu hören in dieser Folge:

    Franziska von Grünigen ist Journalistin, ehemalige Moderatorin bei Radio SRF3 und Audiobiografin. Sie ist Co-Gründerin des Vereins «Hörschatz», der sterbenskranken Eltern mit minderjährigen Kindern professionelle Audiobiografien ermöglicht. Ausserdem ist sie Host des Fragebogen-Podcasts «my last goodbye». Die zweifache Mutter lebt mit ihrer Familie in Winterthur (ZH).

    Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

    Links:

    «my last goodbye»-Podcast: https://www.mein-nachklang.ch/mylastgoodbye

    Verein «Hörschatz»: https://hoerschatz.ch/

    38 min
  • Singen am Bettrand von Sterbenden – mit Shirley Grimes
    Die Initiantin und Kunstschaffende des Vereins «Kultur am Bettrand» erzählt von ihrer Zeit in Isolation und wie daraus ein Herzensprojekt entstand.

    Mit dem Verein «Kultur am Bettrand» gehen Kunstschaffende zu Menschen nach Hause, die wegen geistigen, seelischen, körperlichen oder sozialen Einschränkungen nicht an einen kulturellen Veranstaltungsort reisen können. Etwa 30 Kunstschaffende aus der Schweiz sind im Moment Teil des Vereins. Darunter auch Shirley Grimes als Folk-Sängerin und Initiantin des Vereins. Sie erzählt in dieser Folge «endlich leben», wie es ist, für Menschen zu singen, die durch ihre Situation isoliert sind oder nicht mehr lange zu leben haben. Sie hat selbst erlebt, wie es sich anfühlt, in schwierigen Zeiten von der Aussenwelt isoliert zu sein und möchte mit dem Verein «Kultur am Bettrand» anderen Menschen ein Kulturerlebnis schenken. Shirley Grimes erzählt Leonie Kaiser in dieser Folge, wie durch ihre eigene Isolation ein Herzensprojekt entstand, wie ihr zumute ist, wenn sie an ihren eigenen Tod denkt – und was sie denkt, was danach kommt.

    Kontakt:

    Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche über das Webformular: erf-medien.ch/podcast

    Autorin:

    Leonie Kaiser

    Links:

    https://www.kulturambettrand.ch/
    https://www.shirleygrimes.com/

    47 min

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