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«Ich fand die Trauerfeier meiner Grosseltern einfach grottenschlecht," sagt Mike Fuhrmann — Markenberater, Coach, Filmproduzent, Drehbuchautor. Ihm fehlte bei der Beerdigung seiner Grosseltern etwas sehr Zentrales: das Herz der beiden Menschen. Persönliche Erfahrungen oder Weisheiten der beiden Verstorbenen wichen belanglosen Fakten. Aus dieser traurigen Erkenntnis gebar Fuhrmann eine neue Idee: Lebensgeschichten und Weisheiten filmisch festhalten und sie so der nächsten Generation weitergeben. Mit der neu gegründeten Firma «Eternal Echo» setzt Mike Fuhrmann diese Idee nun um.
Zu hören in dieser Folge:
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Betroffene von Krebs, Angehörige oder auch Fachpersonen können sich von Montag bis Freitag telefonisch bei der Krebsliga Schweiz melden. Per Chat und E-Mail sind die Beratenden ebenfalls erreichbar. Katja Streiff arbeitet seit über einem Jahr bei der Krebsliga Schweiz, die ihren Hauptsitz in Bern hat. Dort hat Leonie Kaiser sie besucht und über ihre Arbeit gesprochen. Katja Streiff erzählt, dass jedes Telefonat individuell sei. Die einen Personen wünschen sich Informationen und Wissen über Krebs und Therapien. Das gibt den Betroffenen und Angehörigen Sicherheit, wenn sie mit einer Krebsdiagnose konfrontiert sind, sagt Katja Streiff. Andere Anrufende oder Leute, die sich schriftlich melden, seien einfach froh, dass ihnen jemand empathisch zuhört. Katja Streiff ist dankbar für das Vertrauen und die Offenheit, die ihr durch diese Aufgabe entgegengebracht werden. Davon und auch von schwierigen Situationen in ihrem Job als Fachberaterin am Krebstelefon bei der Krebsliga Schweiz erzählt sie in dieser Folge von «endlich leben».
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Was brauchen schwerkranke, oder sterbende Menschen, wenn sie bettlägerig sind? Was erleichtert ihnen den Alltag? Was gibt ihnen Würde? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die international erfolgreiche Modedesignerin und Trendforscherin Bitten Stetter intensiv – seit sie ihre sterbenskranke Mutter begleitete.
Aus der Not heraus begann die Deutsche Designerin, für ihre Mutter zu gestalten: Sie nähte bequeme Kleidung, die auch funktioniert, wenn man im Bett liegt. Oder hängte einen Fahrradkorb ans Bett, um Alltagsdinge für die Bettlägerige erreichbarer zu machen.
Nach dem Tod ihrer Mutter hörte Bitten Stetter nicht auf, sich mit dem Sterben zu beschäftigen. Sie besuchte Seminare und Kurse in Palliativ-Care und verbrachte gar ihr Sabbatical auf einer Palliativstation. Ausserdem hat sie gemeinsam mit einem Forschungsteam das Sterben aus unterschiedlichen Perspektiven erforscht.
Mit ihren gewonnenen Erkenntnissen entwickelt sie heute Produkte fürs Lebensende. Ihr Ziel ist es, mit Gegenständen Vertrauen und Würde zu schaffen.
Kontakt: Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via Webformular erf-medien.ch/podcast.
Zu hören in dieser Folge:
Bitten Stetter ist eine international erfolgreiche Modedesignerin, Trendforscherin und Professorin an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie interessiert sich für gesellschaftlichen Wandel und wie Design damit umgeht. Zusammen mit einem Forschungsteam hat sie, bei einem vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Projekt, das Sterben aus unterschiedlichen Perspektiven erforscht.
Autorin und Host: Evelyne Gutknecht
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Finally – die Marke mit schönen Dingen zum Lebensende und Gewinner des Design Preis Schweiz 2023: https://finally.design/about
Der Tod ist zu einer Gestaltungsaufgabe geworden, sagt Reto Beutler, Leiter der Beratungsstelle «Leben und Sterben Bern». Der Gedanke an den eigenen Tod kann überfordernd sein. Unter anderem deshalb, weil es heutzutage so viel Möglichkeiten gibt, wie man das Lebensende eben gestalten kann. Reto berät Menschen in spirituellen Fragen, wenn sie einen Verlust erlebt haben oder sich über ihr eigenes Sterben Gedanken machen wollen. Wenn man über den eigenen Tod nachdenkt, gibt es viele Gedanken, die man sich machen kann und Entscheidungen, die man treffen kann. Zum Beispiel ist es sinnvoll, ein Testament zu verfassen oder Wünsche für die eigene Beerdigung festzuhalten. Reto Beutler gibt in dieser Podcast-Folge Gedankenanstösse, wie man für seinen eigenen Tod vorsorgen kann und welche Fragen man sich in diesem Zusammenhang stellen kann.
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Sabine Buckstegge ist Clownin von Beruf. Nicht in einem Zirkus – wie man es sich vielleicht auf Anhieb vorstellen würde, sondern bei der Stiftung Lebensfreude. Die Stiftung möchte die Lebensfreude von dementen, kranken und betagten Menschen sowie von Menschen mit einer Behinderung fördern.
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«Ich habe immer in dem Vertrauen gelebt, dass es nach dem Tod gut weitergeht.» Sagt der 68-jährige Peter Knecht. Er ist sich seiner Endlichkeit bewusst und dies beängstigt ihn nicht. Im Gegenteil: Für ihn wäre es okay, wenn er morgen sterben würde – und doch geniesst er das Leben in vollen Zügen. Seine Gelassenheit beruht auf dem tiefen Vertrauen in einen guten Gott.
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Zu hören in dieser Folge:
Autorin und Host: Evelyne Gutknecht
Der Verein Herzensbilder schenkt professionelle Fotos, wenn ein Elternteil oder ein Kind krank ist, oder wenn ein Baby still geboren wurde. Das Team reagiert in Extremsituationen, wenn Familien nicht an ein Foto denken. Im Nachhinein seien Betroffene oft dankbar für das meist einzige Familienfoto, das ihnen der Verein ermöglichte. Darüber spricht Mirjam Liechti, Co-Präsidentin des Verein Herzensbilder mit Leonie Kaiser in der neusten Folge von «endlich leben».
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Sie sind schwarz angezogen und fahren mit einem schwarzen Leichenwagen vor: So sieht das konventionelle Bild von Bestattern aus.
Kontakt: Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via Webformular erf-medien.ch/podcast.
Zu hören in dieser Folge:
Autorin und Host: Evelyne Gutknecht
Link: https://roeoesli-bestattungen.ch/
Das Kompetenzzentrum Palliative Care behandelt Menschen mit unheilbaren Erkrankungen in vier Dimensionen: Körperlich, psychisch, sozial und spirituell. Im Kompetenzzentrum des Universitätsspitals Zürich gibt es 8 Betten für Patientinnen und Patienten, die eine intensivere Begleitung benötigen.
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