endlich leben – über die Endlichkeit der Lebenszeit

endlich leben – über die Endlichkeit der Lebenszeit

Download on the App Store

endlich leben – über die Endlichkeit der Lebenszeit episodes

  • Lebensgeschichten unsterblich machen — mit Mike Fuhrmann
    Wie eine "grottenschlechte" Beerdigung zu einer neuen Idee führte

    «Ich fand die Trauerfeier meiner Grosseltern einfach grottenschlecht," sagt Mike Fuhrmann — Markenberater, Coach, Filmproduzent, Drehbuchautor. Ihm fehlte bei der Beerdigung seiner Grosseltern etwas sehr Zentrales: das Herz der beiden Menschen. Persönliche Erfahrungen oder Weisheiten der beiden Verstorbenen wichen belanglosen Fakten. Aus dieser traurigen Erkenntnis gebar Fuhrmann eine neue Idee: Lebensgeschichten und Weisheiten filmisch festhalten und sie so der nächsten Generation weitergeben. Mit der neu gegründeten Firma «Eternal Echo» setzt Mike Fuhrmann diese Idee nun um.

    In dieser Folge erzählt der gebürtige Deutsche auch von einer sehr schwierigen Zeit in seinem Leben: 2017 erhielt seine Frau die Diagnose Lungenkrebs im Endstadion. Ein Schock für die ganze Familie. Heute ist sie wieder gesund, sie hat den Krebs überlebt. Bei Mike hat die Krankheit einen persönlichen Prozess ausgelöst, den er rückblickend nicht mehr missen möchte.
    Kontakt:
    Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche über das Webformular: erf-medien.ch/podcast

    Zu hören in dieser Folge:

    • Mike Fuhrmann: war über zwanzig Jahre im Bereich Marketing und Kommunikation tätig, zuletzt als Chief Marketing Officer in leitenden Positionen bei «Generali Schweiz» oder «Hocoma». Er ist zertifizierter Business Coach und Berater, sowie Hypnotherapeut. Ausserdem ist er preisgekrönter Drehbuchautor und Filmproduzent. Ende 2023 gründete er die Firma «Eternal Echo» mit dem Ziel, Lebensgeschichten und Weisheiten von Menschen filmisch festzuhalten und so unsterblich zu machen.
    • Autorin:

      Evelyne Gutknecht

      Links:

      • «Eternal Echo»: https://www.eternalecho.ch/
      • Die Website von Mike Fuhrmann: https://www.mikefuhrmann.ch/
      • 45 min
      • Am Telefon mit Krebskranken – mit Katja Streiff
        Die Fachberaterin am Krebstelefon der Krebsliga Schweiz erzählt von ihren Telefonaten mit Krebskranken, Angehörigen, weiteren Interessierten und Fachpersonen.

        Betroffene von Krebs, Angehörige oder auch Fachpersonen können sich von Montag bis Freitag telefonisch bei der Krebsliga Schweiz melden. Per Chat und E-Mail sind die Beratenden ebenfalls erreichbar. Katja Streiff arbeitet seit über einem Jahr bei der Krebsliga Schweiz, die ihren Hauptsitz in Bern hat. Dort hat Leonie Kaiser sie besucht und über ihre Arbeit gesprochen. Katja Streiff erzählt, dass jedes Telefonat individuell sei. Die einen Personen wünschen sich Informationen und Wissen über Krebs und Therapien. Das gibt den Betroffenen und Angehörigen Sicherheit, wenn sie mit einer Krebsdiagnose konfrontiert sind, sagt Katja Streiff. Andere Anrufende oder Leute, die sich schriftlich melden, seien einfach froh, dass ihnen jemand empathisch zuhört. Katja Streiff ist dankbar für das Vertrauen und die Offenheit, die ihr durch diese Aufgabe entgegengebracht werden. Davon und auch von schwierigen Situationen in ihrem Job als Fachberaterin am Krebstelefon bei der Krebsliga Schweiz erzählt sie in dieser Folge von «endlich leben».

        Kontakt:

        Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche über das Webformular: erf-medien.ch/podcast

        Autorin:

        Leonie Kaiser

        Links:

        https://www.krebsliga.ch/beratung-unterstuetzung/krebstelefon

        33 min
      • Designerin fürs Sterbebett — mit Bitten Stetter
        Warum Ästhetik bis zum Schluss wichtig ist

        Was brauchen schwerkranke, oder sterbende Menschen, wenn sie bettlägerig sind? Was erleichtert ihnen den Alltag? Was gibt ihnen Würde? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die international erfolgreiche Modedesignerin und Trendforscherin Bitten Stetter intensiv – seit sie ihre sterbenskranke Mutter begleitete.

        Aus der Not heraus begann die Deutsche Designerin, für ihre Mutter zu gestalten: Sie nähte bequeme Kleidung, die auch funktioniert, wenn man im Bett liegt. Oder hängte einen Fahrradkorb ans Bett, um Alltagsdinge für die Bettlägerige erreichbarer zu machen.

        Nach dem Tod ihrer Mutter hörte Bitten Stetter nicht auf, sich mit dem Sterben zu beschäftigen. Sie besuchte Seminare und Kurse in Palliativ-Care und verbrachte gar ihr Sabbatical auf einer Palliativstation. Ausserdem hat sie gemeinsam mit einem Forschungsteam das Sterben aus unterschiedlichen Perspektiven erforscht.

        Mit ihren gewonnenen Erkenntnissen entwickelt sie heute Produkte fürs Lebensende. Ihr Ziel ist es, mit Gegenständen Vertrauen und Würde zu schaffen.

        Kontakt: Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via Webformular erf-medien.ch/podcast.

        Zu hören in dieser Folge:

        Bitten Stetter ist eine international erfolgreiche Modedesignerin, Trendforscherin und Professorin an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie interessiert sich für gesellschaftlichen Wandel und wie Design damit umgeht. Zusammen mit einem Forschungsteam hat sie, bei einem vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Projekt, das Sterben aus unterschiedlichen Perspektiven erforscht.

        Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

        Links:

        Finally – die Marke mit schönen Dingen zum Lebensende und Gewinner des Design Preis Schweiz 2023: https://finally.design/about

        50 min
      • Vorsorgen für den eigenen Tod – mit Reto Beutler
        Der Leiter der Beratungsstelle «Leben und Sterben Bern» gibt Gedankenanstösse, wie man sich mit dem eigenen Tod befassen kann.

        Der Tod ist zu einer Gestaltungsaufgabe geworden, sagt Reto Beutler, Leiter der Beratungsstelle «Leben und Sterben Bern». Der Gedanke an den eigenen Tod kann überfordernd sein. Unter anderem deshalb, weil es heutzutage so viel Möglichkeiten gibt, wie man das Lebensende eben gestalten kann. Reto berät Menschen in spirituellen Fragen, wenn sie einen Verlust erlebt haben oder sich über ihr eigenes Sterben Gedanken machen wollen. Wenn man über den eigenen Tod nachdenkt, gibt es viele Gedanken, die man sich machen kann und Entscheidungen, die man treffen kann. Zum Beispiel ist es sinnvoll, ein Testament zu verfassen oder Wünsche für die eigene Beerdigung festzuhalten. Reto Beutler gibt in dieser Podcast-Folge Gedankenanstösse, wie man für seinen eigenen Tod vorsorgen kann und welche Fragen man sich in diesem Zusammenhang stellen kann.

        Kontakt:

        Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche über das Webformular: erf-medien.ch/podcast

        Autorin:

        Leonie Kaiser

        Links:

        https://beratunglebenundsterben.ch/

        38 min
      • Clownin bringt Freude am Ende des Lebens – mit Sabine Buckstegge
        Eine Clownin erzählt von ihren Begegnungen mit kranken, betagten oder behinderten Menschen.

        Sabine Buckstegge ist Clownin von Beruf. Nicht in einem Zirkus – wie man es sich vielleicht auf Anhieb vorstellen würde, sondern bei der Stiftung Lebensfreude. Die Stiftung möchte die Lebensfreude von dementen, kranken und betagten Menschen sowie von Menschen mit einer Behinderung fördern.

        Sabine Buckstegge macht als «Trudi» Clown-Besuche in Heimen und Institutionen. Sie erzählt, wie Trudi entstanden ist und was sie ausmacht. Wo sind die Grenzen zwischen Sabine und Trudi?
        Bei Einsätzen ist es ihr besonders wichtig, dass sie allen Personen einzeln begegnen kann. Mit einem Gespräch, einer Berührung, einem Lied – sie geht auf die Bedürfnisse des Gegenübers ein. Sie freut sich auf jeden Einsatz und liebt den Kontakt mit den Menschen.
        In dieser Folge des Podcasts «endlich leben» erzählt Sabine Buckstegge von ihren Erlebnissen als Clownin und hat auch ein paar klingende Requisiten dabei.

        Kontakt:

        Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche über das Webformular: erf-medien.ch/podcast

        Autorin:

        Leonie Kaiser

        Links:

        http://www.stiftung-lebensfreude.ch/

        48 min
      • Die eigenen Kinder überlebt – mit Peter Knecht
        Von tiefem Gottvertrauen – trotz Verlusten

        «Ich habe immer in dem Vertrauen gelebt, dass es nach dem Tod gut weitergeht.» Sagt der 68-jährige Peter Knecht. Er ist sich seiner Endlichkeit bewusst und dies beängstigt ihn nicht. Im Gegenteil: Für ihn wäre es okay, wenn er morgen sterben würde – und doch geniesst er das Leben in vollen Zügen. Seine Gelassenheit beruht auf dem tiefen Vertrauen in einen guten Gott.

        Wie vergänglich das Leben ist, haben er und seine Frau auf dramatischste Art und Weise zu spüren bekommen: Zwei ihrer drei Kinder sind in jungen Jahren verstorben. Trotzdem verspürt man bei Peter Knecht keinerlei Bitterkeit. Wie verkraftet ein Vater den Tod von zwei Kindern? Und wie kann er nach all dem noch an einen guten Gott glauben?

        Kontakt:

        Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via Webformular erf-medien.ch/podcast.

        Zu hören in dieser Folge:

        Peter Knecht, 68 Jahre alt, verheiratet und pensioniert. Fast sein ganzes Leben war er in verschiedenen reformierten Kirchen als Sozialdiakon angestellt. Heute engagiert er sich im Kirchgemeinderat und ist gerne aktiv in der Natur.

        Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

        54 min
      • Im Dienst, wenn Kinder sterben – mit Mirjam Liechti
        Extremsituationen im Kinder- und Jugendnotfallzentrum

        Der Verein Herzensbilder schenkt professionelle Fotos, wenn ein Elternteil oder ein Kind krank ist, oder wenn ein Baby still geboren wurde. Das Team reagiert in Extremsituationen, wenn Familien nicht an ein Foto denken. Im Nachhinein seien Betroffene oft dankbar für das meist einzige Familienfoto, das ihnen der Verein ermöglichte. Darüber spricht Mirjam Liechti, Co-Präsidentin des Verein Herzensbilder mit Leonie Kaiser in der neusten Folge von «endlich leben».

        Mirjam Liechti ist nebst ihrem Engagement für den Verein seit 30 Jahren im Spital tätig. Sie ist ehemalige Care-Team-Mitarbeiterin im Kinderspital Zürich, hat eine Ausbildung in der Familientrauerbegleitung absolviert und arbeitet heute in der Bereichsleitung Pflege im Kinder- und Jugendnotfallzentrum Luzern.
        Dort betreut sie unter anderem Eltern, die ein Kind verloren haben. Sie fängt das Pflegeteam auf nach einem Todesfall und ist selbst klinisch tätig.
        Mirjam Liechti schildert in dieser Folge, wie sie Eltern in der Trauer begegnet, erklärt wie ihre eigene Urne aussieht und beschreibt auch, wie sich ihre Arbeit auf ihr privates Leben auswirkt. Das alles in dieser Folge von «endlich leben».

        Kontakt:

        Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche über das Webformular: erf-medien.ch/podcast

        Experte:

        Mirjam Liechti ist Co-Präsidentin des Vereins Herzensbilder, ehemalige Care-Team-Mitarbeiterin im Kinderspital Zürich, ausgebildete Familientrauerbegleiterin und aktuell in der Bereichsleitung Pflege im Kinder- und Jugendnotfallzentrum Luzern.

        Autorin:

        Leonie Kaiser

        Links:

        https://www.herzensbilder.ch/de/
        https://www.luks.ch/standorte/standort-luzern/kinderspital/leistungsangebot-kinderspital/kinder-und-jugendnotfallzentrum

        55 min
      • Bestatterin jenseits der Norm – mit Kathrin Röösli
        Von der Geburtsbegleiterin zur Bestatterin

        Sie sind schwarz angezogen und fahren mit einem schwarzen Leichenwagen vor: So sieht das konventionelle Bild von Bestattern aus.

        Ganz anders verhält es sich bei Kathrin Röösli: Die Bestatterin aus Ebikon (LU) setzt auf helle Farben sowohl bei der Kleidung als auch beim Dienstauto. Mit ihrer dynamischen und lebensfrohen Art entspricht sie nicht dem typischen Bild einer Bestatterin, wie es «endlich leben»-Host Evelyne Gutknecht erwartet hatte.
        Seit sechs Jahren ist die 50-Jährige mit viel Herzblut selbstständige Bestatterin. Davor war sie viele Jahre als Doula tätig und begleitete Frauen bei der Geburt. Sie sieht viele Parallelen zwischen dem Beruf als Geburtshelferin und dem als Bestatterin.
        Evelyne Gutknecht trifft Kathrin Röösli in ihrem Bestattungsinstitut und fragt sie über ihren Alltag als Bestatterin aus. Dabei erfährt sie unter anderem, dass es bei einem Todesfall für Angehörige nicht nur schwere, sondern auch sehr schöne und friedvolle Momente zu erleben gibt.

        Kontakt: Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via Webformular erf-medien.ch/podcast.

        Zu hören in dieser Folge:

        Kathrin Röösli, 50 Jahre alt, Ehefrau und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Seit sechs Jahren ist sie selbstständige Bestatterin in Ebikon (LU). Davor war sie 12 Jahre als Doula tätig und begleitete Frauen bei der Geburt. Sie ist ausserdem zertifizierte Trauerbegleiterin und Trauerrednerin.

        Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

        Link: https://roeoesli-bestattungen.ch/

        51 min
      • Als Hebamme am anderen Ende des Lebens – mit Markus Feuz
        Ein Pflegeexperte im Kompetenzzentrum Palliative Care des Universitätsspitals Zürich erzählt

        Das Kompetenzzentrum Palliative Care behandelt Menschen mit unheilbaren Erkrankungen in vier Dimensionen: Körperlich, psychisch, sozial und spirituell. Im Kompetenzzentrum des Universitätsspitals Zürich gibt es 8 Betten für Patientinnen und Patienten, die eine intensivere Begleitung benötigen.

        Markus Feuz ist im Kompetenzzentrum Palliative Care tätig als Pflegeexperte / APN (Advanced Practice Nursing). In seiner Kindheit wollte er Hebamme werden. Das ist er zwar gemäss offizieller Jobbeschreibung heute nicht, trotzdem bezeichnet er sich als «Hebamme am anderen Ende des Lebens». Was seine Arbeit umfasst und was ihn dazu motiviert, erzählt er Leonie Kaiser in dieser Folge von «endlich leben».

        Kontakt:

        Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche über das Webformular: erf-medien.ch/podcast

        Experte:

        Markus Feuz ist Pflegeexperte / APN Kompetenzzentrum Palliative Care im Universitätsspital Zürich.

        Autorin:

        Leonie Kaiser

        Links:

        https://www.usz.ch/fachbereich/kompetenzzentrum-palliative-care/

        44 min

      About endlich leben – über die Endlichkeit der Lebenszeit

      From the publisher's feed

      Unsere Lebenszeit ist endlich. Kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken!