Frankfurt, Skyline, Finanzplatz und ein Blick hinter die Kulissen einer Branche, die für viele nach „Wall Street“ klingt, in Wahrheit aber aus Analyse, Psychologie und monatelanger Orchestrierung besteht.
n dieser Folge von Entscheider:Inside spreche ich mit Michael Drill, Country Manager von Lincoln International in Deutschland, über seinen Weg von der Deutschen Schule Brüssel über Studium und Promotion bis ins Hardcore-Investmentbanking in London und warum sich die Arbeit damals ohne Internet, mit Fax und „Keller-Recherche“ komplett anders anfühlte als heute.
Michael erklärt, was M&A-Beratung wirklich ist, wie Lincoln International in 20 Jahren von einer kleinen Einheit zu einer globalen Investmentbank mit heute über 1.400 Mitarbeitenden gewachsen ist und warum Deutschland als Markt für internationale Käufer so entscheidend bleibt.
Wir sprechen über den aktuellen Trend, dass immer mehr Eigentümerfamilien über einen Verkauf nachdenken - getrieben von Nachfolgefragen, Unsicherheit nach den Krisenjahren und dem Druck einer globaleren Wettbewerbswelt. Dazu gibt’s konkrete Einblicke, was bei Deals wirklich zählt: Profitabilität statt Umsatz, emotionale Dynamiken in Familien, die Frage „an wen verkaufen und an wen auf keinen Fall“, und warum ein Investmentbanker oft eher Psychologe als Zahlenakrobat sein muss.Außerdem: Karriere und Einstiegsrealität im M&A von 70-80-Stunden-Wochen bis zu Gehaltsdimensionen, die schnell sechsstellig werden können, aber eben nicht der einzige Grund sind, warum Menschen bleiben.
Und natürlich KI: Welche Aufgaben sie beschleunigt, warum sie emotionale Intelligenz nicht ersetzt und wieso sich dadurch Teamstrukturen und Karrierepfade in den nächsten Jahren spürbar verändern werden. Bonus-Story am Rand: Wie Michael durch ein spontanes TikTok-Interview viral ging und was das über die Wahrnehmung des Berufs sagt.