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Willkommen zurück. So ein Mist, dass ich das überhaupt sagen muss. Aber nach den ersten Folgen im vergangenen Jahr haben mich verschiedene Dinge zu einer Pause bewegt. Ungewollt. Diese Pause muss jetzt unbedingt ein Ende haben.
Das hat vor allem drei Gründe: Erstens fange ich nicht etwas an, um kurz danach wieder damit aufzuhören. Ich will unbedingt den Podcast fortführen. Ich habe richtig viele Ideen und meine Themenliste wächst und wächst und wächst. Zweitens haben mich einige von euch in den letzten Monaten immer mal wieder danach gefragt. Das ist für mich ein unglaublich tolles Zeichen. Schließlich sind erst vier Episoden erschienen – und trotzdem habt ihr schon Gefallen am Podcast gefunden. Das freut mich enorm. Und drittens habe ich 2017 viel vor, richtig viel vor.
Die gesamte Jahresplanung hatte nur ein Thema im Mittelpunkt: Selbstmarketing. Deshalb fällt diese Episode etwas aus der Reihe. Ich möchte heute ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern.
Ich habe nämlich in den vergangenen Wochen fleißig daran gearbeitet, dir eine breite Palette rund ums Thema Selbstmarketing zu bieten – von Büchern bzw. E-Books über Onlinekurse und Seminare bis hin zu einem sehr ausgetüftelten Coaching-Verfahren. Ach ja, und dieser Podcast gehört natürlich genauso zu meinem neuen ganzheitlichen Konzept wie mein neuer Selbstmarketing-Newsletter, für den du dich auf julianheck.de anmelden kannst. Puh, das waren jetzt ziemlich viele Infos auf einmal.
Selbstmarketing: Daran wird kein Unternehmer vorbeikommenLass mich nochmal etwas ausholen. Für mich ist Selbstmarketing bzw. Personal Branding etwas, an dem kaum ein Unternehmer vorbeikommen wird, wenn er sich langfristig am Mart positionieren möchte. Genau genommen ist das nicht nur für Solopreneure und Freelancer interessant, sondern auch für Geschäftsführer und sogar für Mitarbeiter. Darüber werde ich aber nochmal eine eigene Episode veröffentlichen.
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Ich möchte dir etwas sehr Persönliches verraten. Ich habe mir vor ein paar Tagen ein Tattoo stechen lassen. Mein erstes Tattoo. Mensch, was habe ich mich dazu überwinden müssen. Ich habe ja schon lange mit dem Gedanken gespielt, aber jetzt war exakt der richtige Moment dafür.
In Darmstadt gibt es ein ziemlich gutes Tattoo-Studio, das wusste ich schon vorher durch meine Eltern und durch Freunde. Für mich war also sofort klar: Wenn ich mich wirklich dafür entscheiden sollte, mir Tinte unter die Haut stechen zu lassen, dann würde ich auf jeden Fall in dieses Tattoo-Studio gehen. Vertrauen ist da eine wichtige Sache, schließlich bleibt das Tattoo in der Regel ein Leben lang, wenn man es sich nicht weglasern lässt.
Ich bin also ins Studio und habe mein Wunsch-Motiv mitgebracht und mich beraten lassen – und gleich einen Termin gemacht. Wenn nicht jetzt, wann dann?
Natürlich habe ich mich vorher im Internet nochmal über das Stechen allgemein und über die Tätowierer im Studio informiert. Alles klasse Leute. Aber es gab einen, der mir positiv aufgefallen ist.
Das lag nicht unbedingt an der Beschreibung auf der Website. Dort wurden natürlich alle Tätowierer sehr gelobt. Einer unter ihnen hat ein Tattoo-Studio in Zagreb und kommt regelmäßig ins Darmstädter Studio: Sein Künstlername ist Xeno.
Übrigens: Solch ein Gast-Tätowieren ist offenbar üblich in dieser Szene. Man lernt nie aus.
Mein Tätowierer ist im Netz gut sichtbarNun ja, auf jeden Fall habe ich nach diesem Tätowierer bei Google und Co. gesucht – wie man es halt so macht – und wurde mehrfach fündig. Volltreffer.
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Selbstmarketing klingt nicht nur positiv, sondern ist auch etwas Positives – zumindest für mich. Für einige andere ist das jedoch etwas Schlechtes, gar Anrüchiges. Das ist im Übrigen nicht nur bei solchen der Fall, die mit Selbstmarketing nichts am Hut haben. Ich kenne genügend Beispiele, die gutes Selbstmarketing betreiben und deshalb eine tolle Personenmarke sind, aber um Himmels Willen nichts mit Personal Branding zu tun haben wollen. Sie würden halt einfach ihren Job machen.
Sie seien schließlich keine Selbstdarsteller.
Ist Selbstdarstellung etwas Schlimmes?Au weia, das ist ein schwieriges Thema. Aber ein wichtiges, denn mir ist es immer wieder untergekommen, seitdem ich mich mit Selbstmarketing beschäftige.
Unternehmer, die Selbstmarketing betreiben, rücken sich ständig in den Mittelpunkt. „Der ist so ein richtiger Selbstdarsteller“ – diese Aussage habe ich über andere und auch über mich schon gehört.
Meine Reaktion: Ja ist das denn schlimm, ein Selbstdarsteller zu sein?
Na gut, ich gebe zu, dass dieser Begriff eher negativ belegt ist. Aber eigentlich braucht es im Selbstmarketing Selbstdarsteller. Denn im Selbstmarketing geht es doch genau darum: um die Darstellung der eigenen Person.
Worauf es ankommt: BalanceIch behaupte also mal: Selbstdarsteller zu sein, das ist nichts Schlimmes. Es ist auch nicht schlimm, sich in den Mittelpunkt rücken zu wollen. In gewisser Weise kämpfen wir beim Marketing doch genau darum, oder?
Lass es mich mal umformulieren, um das negative Image beiseite legen zu können. Wer eine Personal Brand werden möchte, sollte sich klug in Szene setzen. In Szene setzen. Genau das ist es. Und die Herausforderung beim Selbstmarketing ist, sich klug in Szene zu setzen und dabei trotzdem authentisch zu wirken.
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Wenn ich mich zurückerinnere, wie ich für den Launch von keinStartup geackert habe, dann muss ich sagen: Das war einerseits eine richtig tolle Zeit, auf der anderen Seite war es ziemlich viel Arbeit dafür, dass die erste Begeisterung der anderen nach dem Start naturgemäß wieder etwas abebbte.
Marketing – und wieder von vorneAber so ist das. Für ein neues Projekt, ein Produkt oder eine besondere Aktion werfen wir unser ganzes Wissen in den Marketing-Topf und geben alles für diesen einen Moment. Und nach der Aktion? Nach dem Launch? Oder gar nach Scheitern eines Projekts?
Dann folgt die nächste Aktion, der nächste Launch oder das nächste Projekt – und das Marketing geht von vorne los. Das ist nicht ganz zu vermeiden.
Die Lösung: Personal BrandingEs gibt allerdings eine ziemlich gute Lösung, eine Brücke zu schlagen zwischen all den Aktionen, Produkten und Projekten. Die Lösung: Du betreibst cleveres Marketing für dich. Personal Branding heißt das Zauberwort.
Der Grund ist ganz einfach: Egal, was mit deinem Business passiert – was bleibt, bist du. Du bist das Verbindungsstück zwischen all den Aktionen, Produkten und Projekten, die du immer wieder aufs Neue bewerben musst. Was aber, wenn du als Person bei deiner Zielgruppe bekannt bist und die Leute somit durch dich auf deine Produkte aufmerksam werden und nicht zwingend nur durch irgendeine Marketing-Aktion?
Deine nachhaltige ErfolgsstrategieWenn du zu einer Marke wirst, dann kannst du dir einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Personenmarken haben es einfacher, weil Menschen der Personal Brand folgen, ihr vertrauen und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch bei ihr etwas kaufen.
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„Sag mal, Julian, was bedeutet eigentlich Selbstmarketing?“
Das wurde ich neulich gefragt. Dabei habe ich gemerkt, dass der Begriff offenbar gar nicht so selbstverständlich ist, wie er für mich und einige andere zu sein scheint.
Grund genug, in der ersten Episode die Grundlage für alle weiteren Folgen des Selbstmarketing-Podcasts zu schaffen. Wäre ja zu blöd, wenn das Podcast-Thema unklar ist.
Was ist also Selbstmarketing bzw. Selbstvermarktung bzw. Personal Branding? (Ja, es gibt so einige Begriffe für das, worum sich diesem Podcast dreht.)
Für mich bedeutet Selbstmarketing vor allem, sichtbarer zu werden – und zwar nicht nur online, sondern auch offline.
Es geht also um das Marketing der eigenen Persönlichkeit, nicht um das Marketing eines Produktes. Hier gibt es nämlich einige Unterschiede. Welche das genau sind, dazu gibt es nochmal eine eigene Episode.
Online-Sichtbarkeit ist das A und OWas unter Online-Sichtbarkeit zu verstehen ist, ist den meisten wahrscheinlich klar. Vor allem spielen hier die verschiedenen Social-Media-Kanäle eine große Rolle. Facebook, Twitter, Snapchat und Co. lassen grüßen. Aber auch eine Website bzw. ein Blog, irgendwie Fach-Foren oder sonstige Kanäle tragen zur Sichtbarkeit im Netz bei.
Und natürlich nicht zu vergessen: Google. Die größte Suchmaschine der Welt ist die zentrale Anlaufstelle für vieles, was im Web passiert. Insofern ist es auch hilfreich, ab und zu Ego-Googeln zu betreiben, also nach dem eigenen Namen zu suchen und zu schauen, was hier so zu finden ist. Denn auch das kann man in gewisser Weise beeinflussen.
Sichtbarkeit gibt es auch offlineNicht zu unterschätzen ist meiner Meinung nach auch die Präsenz in der Offline-Welt. Trotz aller Online-Aktivität hat auch der Besuch von Veranstaltungen, Kongressen, Seminaren und anderen Events seine Berechtigung und trägt zu deiner Sichtbarkeit bei.
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Juhu, es geht endlich los! Nach langem Warten startet er endlich, mein erster Podcast rund ums Thema Selbstmarketing bzw. Personal Branding.
Wie man es als Podcaster so macht, habe ich eine Folge 0 gedreht, also die Folge vor dem eigentlichen inhaltlichen Start. Das gehört dazu, habe ich gelernt 😉
In der Folge stelle ich mich ganz kurz vor und verrate, was dich in den folgenden Episoden bzw. im Selbstmarketing-Podcast generell erwartet. Nämlich: Jede Menge Input in Sachen Selbstmarketing, klar.
Mein Podcast ist kein Interview-Podcast, sondern ein Solo-Podcast. Ich bereite für dich kurze, knackige Folgen vor, die jeweils einen Aspekt des Selbstmarketings behandeln – von konkreten Tools über strategische Tipps bis hin zu Fragen, die sich bestimmt jeder schon in Sachen Personal Branding gestellt hat.
In den rund zehnminütigen Episoden sollst du so viel mitnehmen wie möglich – Tipps und Tricks, aber auch inspirierende Gedanken und motivierende Worte. Ich hoffe, mir gelingt das und du wirst ein treuer Hörer. Mensch, wie würde mich das freuen!
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