Erfolgsrhythmus mit Martin Müller
In dieser intensiven Solo-Podcast-Folge erkläre ich, warum Gewohnheiten der härteste Klebstoff der Welt sind – und warum Verbote und Willenskraft niemals funktionieren. Ich werde persönlich wie nie zuvor und erzähle meine Geschichte als Raucher: Von zwei Päckchen am Tag in der Hochsaison am Skilift bis zum heutigen bewussten Umgang mit der Sucht. Die Lösung war nicht Verzicht – sondern Bewusstsein.
Die zentrale Erkenntnis: Ich hatte beim Rauchen NIE einen körperlichen Entzug, sondern immer nur einen geistigen. Es ging nie um Nikotin – es ging um die Pause, das Innehalten, die künstliche Stille im stressigen Alltag. Erst als ich BEWUSST verstand, WARUM ich rauche, konnte ich es loslassen. Heute besitze ich die Zigarette – sie besitzt mich nicht.
Diese Folge baut auf meiner letzten Solo-Episode auf: Januar/Februar sind NICHT die Monate für neue Vorsätze. Sie sind die Monate für Bewusstseinsarbeit. Bevor du im April/Mai neue Gewohnheiten startest, musst du jetzt verstehen, WARUM du die alten hast.
Das Problem mit Verboten: "Ich darf nicht essen", "Ich darf nicht rauchen", "Ich muss Sport machen" – das sind Verbote. Und wie als Kind: Was verboten ist, muss ausprobiert werden. Dein Verstand versteht alles (warum du nicht rauchen sollst, warum Süsses schadet). Aber dein Unterbewusstsein versteht es NICHT. Und dein Unterbewusstsein kämpft dagegen.
Die Lösung: Fokussiere nicht auf Verzicht, sondern auf das positive Ziel. Nicht "ich darf nicht essen" – sondern visualisiere dich mit 84 statt 90 Kilo. Nicht "ich darf nicht rauchen" – sondern stell dir vor, wie dein Partner dich küsst, wenn du NICHT nach Rauch stinkst. Verknüpfe deine neue Gewohnheit mit guten Gefühlen, nicht mit Verboten.
Praktische Anleitung (15-Minuten-Methode):
Nimm dir eine Woche lang täglich 15 Minuten Stille (keine Musik, kein Handy)
Fokussiere dich auf EINE Gewohnheit, die du ändern willst
Danach: Aufschreiben – Was ist positiv daran? Was negativ? Warum machst du es WIRKLICH?
Nach 3-4 Tagen prüfen: Antwortet dein Unterbewusstsein noch gleich?
Sei knallhart ehrlich – du bescheisst nur dich selbst
Eine radikale Idee: Wenn du merkst, dass du keine Lust mehr aufs Rauchen hast, rauch bewusst noch ein paar Tage weiter – aber dieses Mal mit vollem Bewusstsein, wie grausig es ist. Brenne es in dein Unterbewusstsein ein. Bei Süssigkeiten genauso: Wenn du spürst, dass du keine Lust mehr hast, iss nochmal bewusst – damit dein Körper wirklich versteht, dass du es nicht mehr willst.
Wichtig: Gewohnheiten entstehen nicht über Nacht. Gib dir Zeit. Es geht nicht darum, in einem Monat perfekt zu sein. Gewohnheiten sind der härteste Klebstoff der Welt – sie brauchen Zeit und Bewusstsein, nicht Willenskraft und Verbote.
Diese Solo-Folge ist kürzer, aber intensiv. Sie fordert dich auf, selbst zu arbeiten – mit dir, mit deinem Unterbewusstsein, mit deinen Gewohnheiten. Ob Rauchen, Süssigkeiten, Sportmuffel oder Persönlichkeitsentwicklung – die Methode ist dieselbe: Bewusstsein schafft Veränderung. Verbote schaffen Widerstand.
Das Gesetz der Anziehung gilt auch hier: Was du aussprichst, holst du dir ins Leben. Wenn du ständig denkst "ich darf nicht essen", holst du dir den Hunger ins Leben. Wenn du visualisierst, wie du mit 84 Kilo aussiehst, holst du dir dieses Ziel ins Leben.
Nutze Januar/Februar für Bewusstseinsarbeit. Verstehe deine Gewohnheiten. Dann starte im Frühling – mit Bewusstsein statt Verzicht, mit Zielen statt Verboten, mit Erfolg statt Dreitagsfliegen.
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Kontakt für Fragen:
[email protected]Der Macher des Podcasts: Martin Müller ist 100% Unternehmer, Abenteurer und Guide. Martin ist in der Landwirtschaft gross geworden, mit seinem Team in seinen 3 Unternehmen setzt er durch seine unkonventionelle Denkweise immer wieder neue Massstäbe. Er hat seine Lese- und Rechtschreibschwäche in Unternehmerstärke umgewandelt. 1:1-Beratung, Abenteuerreisen, Online-Workshops: Martin arbeitet im gesamten deutschsprachigen Raum.