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Michelle und Joel haben Anwaltskanzlei und Schreinerei gegen ein Leben im Van getauscht und sind seit zwei Jahren in Europa unterwegs. Im ersten Teil sprechen sie mit Martin über den Moment des Ausstiegs, über Beziehung auf engstem Raum, über Geld und Sicherheit und darüber, warum eine gesunde Naivität manchmal mehr trägt als jeder Plan.
Warum heisst der Podcast Erfolgsrhythmus? Martin Müller gibt in dieser kurzen Solo-Folge die persönliche Antwort: Sie beginnt bei einem Pendel, das in seinem Leben zu weit ausschlug, führt über eine Erkenntnis aus der Therapie und seiner Lehrzeit zu einer These über Beziehungen, Freundschaften und Teams, die er selbst provokant nennt. Am Ende steht eine Frage, die man nicht so schnell loswird.
Erwartungserfüller: Martin Müller fragt in dieser Solo-Folge, wessen Leben wir eigentlich leben. Warum Kinder noch authentisch sind und Erwachsene Rollen spielen, die sie für sich selbst halten. Warum wir ausgerechnet bei den nächsten Menschen am wenigsten wir selbst sind. Was bei ihm hinter der Unternehmer-Fassade los war. Und eine Übung mit Buch und Stift, die in fünf Minuten zeigt, wo du gerade stehst.
In seiner zweiten Solo-Folge zum Thema Sichtbarkeit macht Martin Müller einen weiteren Schritt: Er erzählt, wie er jahrelang nur die Fassade des Unternehmers zeigte, was ihn sein Lehrer einst über sich glauben liess und warum ausgerechnet der Mut, sich zu zeigen, seinen Freundeskreis fast auf null schrumpfen liess. Er spricht über Verletzlichkeit als Mann, über die Scham, ein Bauerssohn zu sein, und darüber, warum Hochglanz in den sozialen Medien ausgedient hat. Seine Botschaft: lieber unperfekt starten, als perfekt warten, denn nur wer sich zeigt, wie er wirklich ist, lässt sein Selbstwertgefühl wachsen.
Melanie Traunik, Gründerin der Stimmfabrik in Wien und Bülach, erzählt, wie Stimme und Persönlichkeit untrennbar zusammenhängen und wie der plötzliche Tod ihres ersten Mannes sie haarscharf am Zerbruch zu dem Menschen gemacht hat, der sie heute ist: eine Frau, die anderen hilft, ihre Masken abzulegen und ihre echte Stimme zu finden.
In seiner ersten Solo-Folge seit Langem stellt sich Martin Müller live seiner eigenen Angst – auf Hochdeutsch statt Mundart in die Sichtbarkeit, mit Legasthenie-Spickzettel und schwitzigen Händen. Er zeigt, warum die wahre Angst vor Sichtbarkeit nicht vom Umfeld kommt, sondern vom eigenen Selbstbild, und warum genau deine Ecken und Kanten dein größter Diamant sind.
Cornelia Riedener war jahrelang Malerin auf dem Bau, bis ihr Körper nicht mehr mitmachte und sie zum Umdenken zwang. Heute arbeitet sie als selbstständige Rolfing-Therapeutin in Schaffhausen und hat durch einen Unternehmertag mit Martin ihren Weg zu mehr Sichtbarkeit, Mut und innerer Klarheit gefunden – vom Funktionieren zum Fühlen, von der Blockade zur Berufung.
Marcel Hampel ist Fotograf, Videograf und Wildnispädagoge aus Öhningen am Untersee. In dieser Folge spricht er mit Martin über seinen Weg von der Baustellenfotografie zur Porträtarbeit in der Natur, warum er seine Farbenblindheit jahrelang versteckte und heute als Stärke lebt, was Jugendliche wirklich brauchen und weshalb Wirkung nur durch Wahrheit entsteht.
Iwan Hächler ist zurück – diesmal mit seinem Buch „50 Fakten über die Schweiz" im Gepäck. In der zweiten gemeinsamen Folge sprechen Martin und Iwan über die Kraft faktenbasierter Debatten, den Gegenwind von Populismus, die Verschmelzung von Intuition und Wissenschaft und warum die Sache immer vor dem Eigeninteresse stehen muss. Ein Gespräch über Wahrheit, Mut und die Frage, auf welcher Grundlage wir als Gesellschaft Entscheidungen treffen.
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