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Iwan Hächler ist promovierter Forscher, ETH-Start-up-Gründer und Initiator von „Facts for Future" – einem ehrenamtlichen Projekt, das öffentliche Schweizer Daten visualisiert und der Gesellschaft zugänglich macht, ohne politische Forderungen zu stellen. In dieser Folge spricht er mit Martin über seinen Weg von der Forschung in den USA zurück in die Schweiz, sein Leitprinzip „Mission, Man and Me", die Kraft fundierter Debatten und sein Nanotechnologie-Start-up Solabs, das mit innovativen Beschichtungen den Brillenmarkt verändert.
In dieser Folge spreche ich mit Robert Steffen – Kommunikationsexperte, Keynote Speaker und Autor des Buches «Das Espresso-Prinzip». Wir sprechen über seinen Weg vom Logistikkaufmann über eine Weltreise und ein Theologiestudium zum gefragten Mentor für Unternehmer und Führungskräfte. Robert teilt, warum Glaubwürdigkeit im KI-Zeitalter wichtiger ist als je zuvor, weshalb schöne Worte ohne gelebte Haltung wirkungslos bleiben und was gute Kommunikation mit einem perfekten Espresso gemeinsam hat. Wir reden über Erfüllung vs. Erfolg, Lebendigkeit durch Spannung und Unsicherheit, und warum deine grösste Stärke oft in dem liegt, was du für selbstverständlich hältst. Ein Gespräch über Haltung, Wirkung, Authentizität und die Kraft, klar auf den Punkt zu kommen.
In dieser Folge spreche ich mit Ibrahim Arogundade – Videograf, Content Creator und Gründer von IA Media. Ibrahim steht genau an der Schwelle, die so viele kennen: als Familienvater den Sprung vom Angestelltenverhältnis in die Selbstständigkeit wagen. Wir sprechen über seinen Weg von Nigeria in die Schweiz, über die Prägung durch seine Mutter, über den Mut, sichtbar zu werden, und warum seine Partnerin mit ihrem Imbisswagen ein grosses Vorbild ist. Ibrahim teilt, warum er keinen Masterplan braucht, wovor er den grössten Respekt hat und weshalb das Leuchten in den Augen wichtiger ist als jeder Businessplan. Ein ehrliches Gespräch über Naivität, Risiko, Familie und die Kraft, lieber unperfekt zu starten als perfekt zu warten.
In dieser Folge spreche ich mit Simon Eggerschwiler – Mentor für ganzheitliche Vitalität, Bauernsohn und ein Mann, der mit 45 alles in Frage gestellt hat. Wir sprechen über seinen Weg vom klassischen Karrieremenschen zum Vitalitätsmentor, über die Nacht, die alles veränderte, und warum Selbstliebe die Grundlage für alles andere ist. Simon teilt, warum die Midlife-Crisis eigentlich eine Midlife-Chance ist, weshalb Titel und Zertifikate nicht alles sind und was Kinder in seinen Outdoor-Camps lernen, das in keiner Schule gelehrt wird. Ein tiefes Gespräch über Loslassen, emotionale Intelligenz, den Kontakt zur Natur und die Frage, wie wir wieder mehr Herz in unser Leben und unsere Arbeit bringen.
In dieser Folge spreche ich mit Rafael Gomes – Unternehmer mit portugiesischen Wurzeln, Gründer eines Zügelunternehmens und Initiator der App MyFarm, die Konsumenten direkt mit lokalen Landwirten verbindet. Wir sprechen über seinen Weg vom Coiffeur-Lehrling zum Unternehmer mit neun Lieferwagen, über den grossen Unterschied zwischen selbstständig und unternehmerisch tätig sein und über Urvertrauen in schwierigen Zeiten. Raffi erzählt, warum regionale Lebensmittel wieder mehr Wertschätzung verdienen, wie MyFarm den Zwischenhandel umgehen will – und weshalb Erfolg erst durch Weitergeben zur echten Erfüllung wird. Ein Gespräch über Mut, Herzensprojekte und die Kraft, einfach anzufangen.
In dieser Folge spreche ich mit Leon Bergmann – Profi-Handballtorhüter bei den Kadetten Schaffhausen. Wir reden über seinen Weg von Graz über Wien nach Schaffhausen, über den mentalen Druck als zweiter Torwart, über Flow, Intuition und warum im entscheidenden Moment nicht der Kopf, sondern das Gefühl entscheidet. Leon teilt, wie wichtig es ist, seiner Berufung zu folgen, Erfahrungen zu sammeln und den eigenen Traum konsequent zu leben – auch wenn das Umfeld zweifelt. Ein ehrliches Gespräch über Mut, Identität, Verantwortung und die Parallelen zwischen Spitzensport und Unternehmertum.
In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Elias Brasser – Unternehmer, Marketingexperte und Mitgründer von More Than A Dream. Wir sprechen über seinen Weg vom Angestellten zum Unternehmer, über Automatisierung, Freiheit und warum Erfolg nicht nur mit Geld zu tun hat. Elias teilt, wie wichtig es ist, ins Handeln zu kommen, Erfahrungen zu sammeln und den eigenen Traum wirklich zu leben. Ein ehrliches Gespräch über Identität, Entscheidungen, Unternehmertum und die Frage, wie wir unser Leben bewusst gestalten.
In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Tabea Hablützel – Videoproduzentin und Fotografin aus Basel, heute wohnhaft in Schaffhausen. Ihr Weg war alles andere als gerade: von der Laborantin zur Selbstständigen mit eigenem Videostudio – ausgelöst durch eine tiefe Sehnsucht nach Kreativität und Ausdruck.
In dieser intensiven Solo-Podcast-Folge erkläre ich, warum Gewohnheiten der härteste Klebstoff der Welt sind – und warum Verbote und Willenskraft niemals funktionieren. Ich werde persönlich wie nie zuvor und erzähle meine Geschichte als Raucher: Von zwei Päckchen am Tag in der Hochsaison am Skilift bis zum heutigen bewussten Umgang mit der Sucht. Die Lösung war nicht Verzicht – sondern Bewusstsein.
Die zentrale Erkenntnis: Ich hatte beim Rauchen NIE einen körperlichen Entzug, sondern immer nur einen geistigen. Es ging nie um Nikotin – es ging um die Pause, das Innehalten, die künstliche Stille im stressigen Alltag. Erst als ich BEWUSST verstand, WARUM ich rauche, konnte ich es loslassen. Heute besitze ich die Zigarette – sie besitzt mich nicht.
Diese Folge baut auf meiner letzten Solo-Episode auf: Januar/Februar sind NICHT die Monate für neue Vorsätze. Sie sind die Monate für Bewusstseinsarbeit. Bevor du im April/Mai neue Gewohnheiten startest, musst du jetzt verstehen, WARUM du die alten hast.
Das Problem mit Verboten: "Ich darf nicht essen", "Ich darf nicht rauchen", "Ich muss Sport machen" – das sind Verbote. Und wie als Kind: Was verboten ist, muss ausprobiert werden. Dein Verstand versteht alles (warum du nicht rauchen sollst, warum Süsses schadet). Aber dein Unterbewusstsein versteht es NICHT. Und dein Unterbewusstsein kämpft dagegen.
Die Lösung: Fokussiere nicht auf Verzicht, sondern auf das positive Ziel. Nicht "ich darf nicht essen" – sondern visualisiere dich mit 84 statt 90 Kilo. Nicht "ich darf nicht rauchen" – sondern stell dir vor, wie dein Partner dich küsst, wenn du NICHT nach Rauch stinkst. Verknüpfe deine neue Gewohnheit mit guten Gefühlen, nicht mit Verboten.
Praktische Anleitung (15-Minuten-Methode):
Eine radikale Idee: Wenn du merkst, dass du keine Lust mehr aufs Rauchen hast, rauch bewusst noch ein paar Tage weiter – aber dieses Mal mit vollem Bewusstsein, wie grausig es ist. Brenne es in dein Unterbewusstsein ein. Bei Süssigkeiten genauso: Wenn du spürst, dass du keine Lust mehr hast, iss nochmal bewusst – damit dein Körper wirklich versteht, dass du es nicht mehr willst.
Wichtig: Gewohnheiten entstehen nicht über Nacht. Gib dir Zeit. Es geht nicht darum, in einem Monat perfekt zu sein. Gewohnheiten sind der härteste Klebstoff der Welt – sie brauchen Zeit und Bewusstsein, nicht Willenskraft und Verbote.
Diese Solo-Folge ist kürzer, aber intensiv. Sie fordert dich auf, selbst zu arbeiten – mit dir, mit deinem Unterbewusstsein, mit deinen Gewohnheiten. Ob Rauchen, Süssigkeiten, Sportmuffel oder Persönlichkeitsentwicklung – die Methode ist dieselbe: Bewusstsein schafft Veränderung. Verbote schaffen Widerstand.
Das Gesetz der Anziehung gilt auch hier: Was du aussprichst, holst du dir ins Leben. Wenn du ständig denkst "ich darf nicht essen", holst du dir den Hunger ins Leben. Wenn du visualisierst, wie du mit 84 Kilo aussiehst, holst du dir dieses Ziel ins Leben.
Nutze Januar/Februar für Bewusstseinsarbeit. Verstehe deine Gewohnheiten. Dann starte im Frühling – mit Bewusstsein statt Verzicht, mit Zielen statt Verboten, mit Erfolg statt Dreitagsfliegen.
https://www.martin-mueller.online
Der Macher des Podcasts: Martin Müller ist 100% Unternehmer, Abenteurer und Guide. Martin ist in der Landwirtschaft gross geworden, mit seinem Team in seinen 3 Unternehmen setzt er durch seine unkonventionelle Denkweise immer wieder neue Massstäbe. Er hat seine Lese- und Rechtschreibschwäche in Unternehmerstärke umgewandelt. 1:1-Beratung, Abenteuerreisen, Online-Workshops: Martin arbeitet im gesamten deutschsprachigen Raum.
In dieser tiefgründigen Podcast-Folge spreche ich mit Petra Oggenfuss – Gedächtnistrainerin aus Winterthur mit Bündner Wurzeln aus der Surselva. Wir tauchen ein in ein hochaktuelles Thema: Wie Social Media, KI und die Digitalisierung unser Gehirn belasten und warum echtes Gedächtnistraining wichtiger ist denn je.
Petra erzählt ihren Weg von 14 Jahren bei SAP in die Selbstständigkeit – ausgelöst durch ein beängstigendes Erlebnis: Mit U40 merkte sie, wie ihr Gedächtnis massiv nachließ. Sie vergaß sogar ihre Tochter vom Reiten abzuholen. Ihre Lösung? Die Ausbildung zur Gedächtnistrainerin beim Schweizerischen Verband für Gedächtnistraining (SVGT). Heute arbeitet sie mit Senioren über 90 (die kognitiv fitter sind als erwartet) und führt Team-Events für Firmen durch.
Diese Episode beleuchtet ein kritisches Thema: Während früher Menschen körperlich hart arbeiten mussten und echte Existenzprobleme hatten, sind wir heute mental überlastet. Social Media bombardiert uns alle 2,7 Sekunden mit neuen Reizen – unser Gehirn läuft permanent auf Hochtouren. Petra erklärt, warum Scrollen KEINE Pause ist, sondern das Hirn weiter belastet, und warum echte Pausen ohne Bildschirm überlebenswichtig sind.
Erfahre praktische Merktechniken wie die Loci-Methode (Informationen an Orten verknüpfen) und die Körperroute (10 fixe Punkte am Körper für Einkaufslisten oder Keynotes). Petra zeigt, warum handschriftliches Schreiben besser wirkt als Tippen, wie sie sich Theatertexte merkt und warum Bewegung + Lernen eine kraftvolle Kombination ist.
Wir diskutieren auch gesellschaftskritische Themen: Kreativität geht durch Handys verloren, Kinder können nicht mehr mit sich selbst sein, echter menschlicher Kontakt schwindet (früher am Bahnschalter, heute per App). Petra betont die Wichtigkeit von Dankbarkeit und Demut – Werte, die in den Bergen noch gelebt werden, in der modernen Gesellschaft aber verloren gehen.
Ein besonderes Highlight: Petra spricht am Ende auf Rätoromanisch (ihre Muttersprache aus der Surselva) – ein emotionaler Moment, der ihre Wurzeln zeigt.
Petra online: www.hirnplus.ch
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