Berlins Christdemokraten wollen das Mobilitätsgesetz ändern und der entsprechenden Änderungsentwurf zeigt, wie sich die CDU mit ihrem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner die Wende von der Verkehrswende konkret vorstellt: Schmalere Radwege, Vorbehalte gegen Spielstraßen, und der Vorrang für Fußgänger Radfahrer soll abgeschafft werden. Im Klartext: alles Gute fürs Auto. Im früheren Mobilitätsgesetz, da saßen die Grünen noch mit im Regierungsboot, stand der Vorrang des Radverkehrs gegenüber dem Auto im Fokus. Die CDU will jetzt, dass Radnetz, ÖPNV, Fuß- und Wirtschaftsverkehr sich nicht gegenseitig verdrängen sollten. Heißt soviel wie: Hier bleibt alles so, wie es ist. Die Morgenpost-Reporter Mirjam Schaptke und Marc R. Hofmann schauen mal genauer auf die CDU-Pläne zur Verkehrswende.
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