Eros und Psyche

Eros und Psyche

By Michal und MiriamHealth & FitnessSexuality
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Eros und Psyche episodes

  • "Jährlich werden 5 Milliarden Euro für Hochzeiten ausgegeben" Der gemeinsame Talk von Miriam und Michal

    Ja gut, was sind schon heutzutage 5 Milliarden? Jede kleine Eurokrise kostet gleich mal das Dreifache. Aber mal ehrlich, wieso ist das Heiraten denn so teuer?

    Es fängt ja alles schon bei der Verlobung, da müssen manche Menschen schon mal tief in die Tasche greifen bevor die ganze Sause überhaupt los geht. Dann ist da die Planung, die einem Zeit und Nerven frisst. Manche Menschen gehen auf Hochzeitsreisen, lassen sich beraten, lassen sich jegliches Zeug zeigen und teils auch verkaufen. Da wäre man doch froh um einen Hochzeitsplaner oder?
    Jetzt ist es übrigens so, dass an dem Tag der Hochzeit alles auch übertrieben sein darf, es soll ja um die Braut gehen, der perfekte Tag für die Prinzessin im Weiss (meist im Weiss). Und doch geht es auch um die Anderen, das Essen sollte schmecken, das Dekor sollte der Höhepunkt der Ästhetik darstellen, die Musik sollte rocken. Eine paradoxe Welt in der Tat. Gestresste und gleichzeitig voller Hoffnung erfüllte junge Menschen, geben Geld aus, dass sie dringend für etwas anderes bräuchten, um sich selber und gleichzeitig einer Menge Anderer eine Art Party zu veranstalten, an der man kaum Zeit hat mit den Gästen abzuhängen. Das man mittlerweile die Hochzeit als einer der 3 grössten Beziehungsstressoren identifizierte, wundert mich wenig.

    Was ist denn eure Meinung zu der Hochzeitsindustrie und wie habt ihr denn eure Hochzeit erlebt?

    Hosts: Michal (Psychologe) und Miriam (Frauenärztin & Sexualmedizinerin) 

    39 min
  • Geboren aus Inzest? Opfer von Familienmissbrauch und deren Leid. Der Talk mit Ulrike M. Dierkes

    Es gibt kaum ein Thema aus dem Kreise des Missbrauchs, das einem so nahe geht wie der Kindesmissbrauch in der Familie. Potenziertes Leid durch die ungewollten Schwangerschaften ist eins der Themen des heutigen Talks. Frau Dierkes ist selber betroffen und kennt diese dunkle Welt des Inzests nur zu gut. Zu Beginn nennt sie uns eine Zahl zur Orientierung, Anzahl der Kindesopfer vom sexuellen Missbrauch. Man kann davon ausgehen, dass dies bei weitem nicht die abschließende Anzahl ist.

    Was passiert in einer Familie, in der Kinder missbraucht werden? Wer sind die Täter? Warum dauert es oft lange bis jemand reagiert und die Kinder beschützt? Auf diese Fragen gehen wir auch gemeinsam ein.
    Frau Dierkes spricht aus der bitteren Erfahrung, die ihr wiederum ermöglichte andere Betroffene zu unterstützen. Sie schrieb Bücher aber genauso macht sie sich in ihrem Verein stark! Sie und ihre Kollegen helfen mit Rat und konkreten Vorschlägen bei Verdachtsfällen.
    Und hiermit würde ich euch herzlichst bitten die Arbeit des Vereins zu unterstützen, vielleicht einmal statt für Greenpeace für M.E.L.I.N.A und die Opfer von Missbrauch innerhalb der Familien zu spenden?!

    Ein nicht so leicht zu verdauender Talk also nehmt euch Zeit und Geduld mit beim Zuhören! Und ja, ich verzichtete auf die Klassiker Fragen am Ende, es schien mir unpassend.

    Gast: Frau Ulrike. M Dierkes, Journalistin, Schriftstellerin, Gründerin des Vereins M.E.L.I.N.A, Website von Ulrike

    Host: Michal Hulik, Psychologe, Instagram
    Spenden Info:

    M.E.L.I.N.A Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung e.V.

    Deichstraße 25, 56564 Neuwied, Tel.: 02631-4036229
    www.melinaev.de
    Spendenkonto: DE69 6005 0101 0002 7048 23
    SOLADEST600


    1 hr 6 min
  • "Es ist nicht meine Aufgabe die Fertilität zu erhöhen" Da Gespräch mit Anita Weichenberger

    Anita Weichenberger erklärte uns in dieser Episode, was sie eigentlich als Psychologin und Paartherapeutin den Menschen, die sie aufsuchen bieten kann und was nicht. Ich denke aus Sicht der Patienten, sind angemessene Erwartungen sehr wichtig, denn sonst könnte man das Gefühl haben, nicht mal ein Profi könne helfen, man sei ein hoffnungsloser Fall.

    Anita erzählte am Anfang eine Anekdote aus ihrer Praxis, als sie eine Krankenschwester anrief:

    "Komm, wir haben da eine typische IVF Patientin für dich!" Da musste Anita sich erstmal fragen, was da denn typisch sein sollte, sie erfuhr auf Nachfrage, es sei die Ängstlichkeit der Frau als Hauptmerkmal gemeint. Denn wenn ma so viel probiert und sich bemüht und irgendwann doch noch ein Lichtlein Hoffnung da ist, wird auch die Angst dieses Lichtlein zu verlieren gross.

    Aber es geht nicht nur um die Frau, es geht um das Paar, die Dyade. Es geht um die Handhabung der teils sehr belastenden Situation, dem langen steinigen Weg des nicht erfüllten Kinderwunsches. Das Paar ist gezwungen über Themen zu reden, welche wehtun können. Schuldzuweisungen sind keine Seltenheit, aber ein Tabu. Denn wer mag schon dem Partner sagen "Ich bin wütend auf dich, weil du 5 Jahre gebraucht hast, um mit mir Kinder haben zu wollen?"

    Nicht gerade überraschend ist Anita's Appell an die Leute, miteinander zu reden, es wenigstens zu wagen, womöglich in einem geschützten, begleitete Rahmen der Paartherapie.

    So, und für alle andere Themen, die noch angeschnitten werden müsst ihr jetzt mal reinhören ;)

    Enjoy!


    Kinderbücher: www.famart.de/kinderbuecher/

    Deutshe Gesellschaft für Kinderwunschberatung: www.bkid.de
    Kepler Universitätsklinikum: www.lebenswunsch.at

    Gast: Anita Weichenberger, klinische Psychologin, Universitätsklinik, persönliche Webseite

    Host: Miriam Mottl, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Sexualmedizinerin, Praxis

    28 min
  • Keinen Bock auf Sex? Das ist okey! Das Gespräch mit Caro über Asexualität

    Haben Sie schon mal von Asexualität gehört? Falls nicht, wird dieses Gespräch das verändern. Caro ist eine 20 jährige Person, die sich eine Weile in ihrem Leben damit beschäftigte, ihrer Sexualität einen Namen zu geben. Das Label "asexuell" habe ihr geholfen den Druck rauszunehmen, den sie von der Gesellschaft gespürt habe. Sie hilft mir in diesem Gespräch das Thema Asexualität besser zu verstehen.

    Zuerst stellten wir fest, dass es sich um keinen Begriff handelt, auf dem man sich international und fachübergreifend jemand geeinigt hätte. Jeder darf sich so bezeichnen und was das für die Einzelne Person bedeutet, weiss auch nur die Person. Deswegen kommt man nicht drum herum, bei den Leuten nachzufragen.

    Caro erklärte, dass asexuelle Menschen im "Schnitt" einfach nicht so gerade aus Sexualität ausleben wollen/können, wie die anderen Menschen. Entweder sie finden keine sexuelle Anziehung zu anderen Menschen, oder sie haben sehr spezifische Vorstellungen und Wünsche unter welchen es dann noch klappt oder aber sie finden alles um die Sexualität und Sex eklig.

    Dabei habe sich Caro auch oft unverstanden oder sogar angegriffen gefühlt, man habe sie "heilen" wollen mit richtiger Kusstechnik oder man attestierte ihr eine verspätete sexuelle Entwicklung.

    Wir haben auch kurz erörtert, welche Angaben die Menschen, die man wegen Asexualität befragte gemacht haben, betreffend der eigenen sexuellen Aktivität, bspw. um den Partner zu beglücken.

    Jedenfalls merkt man, das ganze Thema ist entweder sehr kompliziert oder sehr einfach, kommt darauf an, wie man es anschaut.

    Gast: Caroline, Instagram

    Host: Michal Hulik, Psychologe, Instagram 


    Hilfreiche Links:

    die AktivistA Website AktivistA | Verein zur Sichtbarmachung des asexuellen Spektrums mit Discord Server https://discord.com/invite/HnkcTgX

    die AVEN Website The Asexual Visibility and Education Network | asexuality.org (auf Englisch)

    die AUREA Website (deutsch) AUREA - Start (aromanticism.org)

    Literatur:

    Profus, A. (2016). Unsichtbares sichtbarmachen. Asexualität als sexuelle Orientierung. Katzer, M., & Voß, H.-J.(Eds.)(2016). Geschlechtliche, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung: Praxisorientierte Zugänge. Psychosozial-Verlag.

    Flörcken, T. (2017, March). 3.3 Asexualität–Definitionen und spezifische Bezüge zu Männern/Männlichkeiten. In Sexualität von Männern (pp. 229-238). Psychosozial-Verlag.

    Schlag, N. (2016, January). Asexualität. Eine diskursive Annäherung. In Geschlechtliche, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung (pp. 207-224). Psychosozial-Verlag

    34 min
  • Ran an die Hoden! Das Gespräch mit Alexander Greiner

    Wer von euch hat schon daran mal gedacht, die eigenen Hoden ode die des Partners abzutasten, fürsorglich, mit dem Gedanken Vorsorge bei Hodenkrebs zu gewährleisten? Ich würde fast wetten, dass es nur Wenige von euch waren. Warum eigentlich?

    Ja gut, man könnte meinen, wenn wir das schon nicht machen, dann reden wir wenigstens viel über das Thema oder? Nein, aus dem Gespräch mit Alexander geht hervor, dass sich sehr viele Menschen schämen, sich über das Thema zu unterhalten. Leider tragen die Männer viel selber dazu bei, durch wenig Selbstfürsorge. Solange man "funktioniert" ist ja alles okey! Soweit das Motto. Es ist auch irgendwo verständlich, es ist kein angenehmes Thema, es nimmt immer Einen selber mit, denn es kann an den eigenen Tod erinnern. Die Betroffen spricht man auch nicht darauf an, aus Angst sie zu verletzen vielleicht. Und da in vielen Köpfen noch die Gleichung Krebs = sicherer Tod vorliegt, haben Menschen noch mehr Berührungsängste. Fehlen uns im Übrigen denn die Anatomie Kenntnisse? Anscheinend schon! Es braucht auch mehr Interesse an unseren Körpern, und zwar bevor etwas nicht mehr funktioniert. Habe den Mut dich selber zu untersuchen, Gefühl für die Normalität deines Körpers zu finden und so zur eigenen Gesundheit beizutragen.

    Hier könnt ihr die Hodenuntersuchung lernen:


    Hodencheck

    Alexander redete auch über seiner Erfahrung mit der Medizin und was ihm immer noch fehle sei die Wertschätzung seitens der Ärzte. Genauso sei es mit der Zweitmeinung, warum sollte es nicht der Fall sei, sich eine Zweitmeinung zu holen?

    Er schrieb ein Buch über sein Schicksal, engagiert sich öffentlich und hilft der Sache. Schaut euch seine Arbeit an!

    Gast: Alexander Greiner, Movember Website
    Host: Miriam Mottl, Sexualmedizinerin, Gynäkologin

    Podcast Instagram Account 

    55 min
  • Magic Mike war gestern, Paul Gee ist heute! Das Gespräch mit Paul Gee zum Thema Menstrip

    Junggesellinnen Abschied? After work Feier? Geburtstag? Zu allen möglichen Anlässen kann man einen männlichen Stripper, einen Entertainer anfragen und sich über die Show erfreuen. Was wissen wir eigentlich über die Welt des Menstrips?

    Man kann sagen, dass die männlichen Stripper einen harten Job haben. Sie müssen einerseits den Körper auf einem Top Niveau halten und zusätzlich noch Choreographien drauf haben, denn einfach da zu stehen und die Muskeln zur Schau zu stellen wäre noch lange kein Erfolgsrezept.

    Was erlebt denn ein Stripper bei seiner Arbeit? Wer bucht ihn überhaupt und wie haben Filme wie Magic Mike die Branche verändert?
    Das alles erfahrt ihr in diesem Gespräch mit Paul Gee, der selber einerseits alleine aber auch mit einem Team von Tänzern/Strippern auftritt. Wir reden auch darüber, wie man die Stripper oft abstempelt und ihnen automatisch etwas zuschreibt, Clichés halt. Gerade Paul ist das wahre Gegenteil, denn als Psychologe könnte er etwas ganz anderes machen. er entschied sich aber für den Strip, denn das macht sein Leben bunt und bringt ihn dahin, wo er aufblüht. Ihr erfahrt, dass es gewisse stereotype Kostümwahl gibt und dass die eine oder andere Frau gerne am Tuch ziehen würde um das "verbotene Stück" zu sehen, aber da hat Paul bereits die Erfahrung und hält sein Handtuch fest wie ein Krokodil seine Beute.

    Wie ihr Paul und seine Jungs buchen könntet, erfährt ihr auf den verlinkten Webseiten gleich hier unten - - - - - - - ->

    Viel Spass beim Zuhören


    Gast: Paul Gee, Webseite, Dreamboys, Stripperbuchen, Instagram
    Host: Michal Hulik, Psychologe und Podcaster, Instagram

    42 min
  • Don't inject stuff into your penis! The talk with Dr. Rena Malik, MD

    Ever wondered what might happen if you try to hold your urine and not pee? Dr. Rena Malik, a certified board urologist and pelvic surgeon explains in this episode a ton of useful things. From answering the cliché questions about what to do if you get an erection while being examined by an urologist, to some rare and scary medical conditions that can seem like a mild problem and turning to something nasty.

    Dr. Malik goes into detail explaining why you should not try to enlarge your penis by injecting some weird stuff like vaseline into it. She briefly touched upon why kegel exercise can help some women with strengthening the pelvic floor muscles. And no, she wasn't fascinated by penises, that is not the reason why she became a urologist. Unlike the prejudice here, urologists see male and female patients alike.

    Additionally she explains how the anatomical structure of the penis looks like and why the right amount of testosterone is important for a man and his overall health condition.

    Dr. Malik started her Youtube channel to promote health, educate the wide public and to help people take care of minor things themselves or to know when to go to hospital because something is an emergency.

    I recommend you to watch her videos, they are funny and educational!


    Guest: Rena Malik, MD, board certified urologist and pelvic surgeon, Instagram, Youtube
    Host: Michal Hulik, psychologist, Instagram, Patreon

    32 min
  • "Wäre ich wenigstens aus einem one night stand entstanden!" Das Gespräch mit den Spenderkinder Schwestern

    Sandra und Britta sind Schwestern, Anne, die Dritte des Gast-Trios teilt mit ihnen aber eine ähnliche Geschichte. Sie sind alle sog. Wunschkinder. Anders gesagt, wenn ein Paar Kinder haben möchte aber keine haben kann, egal aus welchem Grund, hat das Paar die Möglichkeit Gameten ( Geschlechtszellen) von anderen Menschen als "Spende" anzunehmen. Man könnte es wie bei der Transplantation sehen, mit dem Unterschied, dass aus diesem gespendeten Gameten Kinder entstehen. Kinder, die nachher zu Erwachsenen werden. Kinder die Rechte haben, unter Anderem das Recht zu wissen, wie sie entstanden sind!

    Das Gespräch mit den Damen in diesem Podcast dreht sich in erster Linie darum, dass wir in der Gesellschaft langsam aber sicher endlich die Diskussion über die Wunschkinder haben müssen. Was passiert davor und was passiert danach, wenn man sich als Paar dafür entscheidet da biologische Material anderer zu nehmen um "eigene" Familie haben zu können. Was macht das mit den Kindern, wenn man das Thema unterschlägt, verschweigt oder sogar die Kinder belügt. Was soll ein Kind machen, wenn es intuitiv das Gefühl hat "Ich gehöre hier nicht hin, alle sind so anders in meiner Familie".
    Wie sind überhaupt unsere 3 Protagonisten mit dem eigenen Schicksal fertig geworden, was wünschen Sie sich persönlich für andere Wunschkinder und was hat Miriam als Gynäkologin in einer Kinderwunschklinik zu allen diesen Themen zu sagen?

    Ich denke diese Episode wird euch allen die Augen öffnen und einige Diskussionen innerhalb der Paare auslösen. 

    Gäste: Sandra, Britta und Anne, Website, Instagram, Facebook, Twitter

    Host: Miriam Mottl, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Sexualmedizinerin, Website, Instagram

    1 hr 7 min
  • Sex und Religion? Das Gespräch mit einer homosexuellen Pfarrerin Priscilla Schwendimann

    In dem heutigen Podcast wird uns Priscilla helfen die christliche Geschichte besser zu verstehen. Wer also ein bisschen verwirrt ist über die Strömungen der christilen Glaubensgemeinschaft, wird sich hierbei erfreuen. Für alle, die sich fragen, was denn die theologisch reiche Episode alles noch mit sich bringt, kann ich mit fröhlichem Gesicht verkünden, dass ihr einige Highlights erfährt.

    Beispielsweise erklärt uns Priscilla, dass die Bibel ein ganzes "Buch" mit erotischer Poesie enthält, wo man Granatäpfel als Sinnbild für Brüste benutzte. Sie hilft uns zu verstehen, dass die Aussagen, die man in der Bibel findet nicht ohne den historischen Kontext und schon gar nicht als wahre Münze nehmen darf. Sonst gäbe es wohl viel mehr Tötungsdelikte in unserer Gesellschaft und wir würden kratzige Baumwollhosen tragen müssen.

    Priscilla und ich tauschen uns ausserdem zum Thema Verständnis für Andersdenkende aus. Sie betont zu Recht, dass man gewissen Menschen nur schwer einen Vorwurf machen kann, wenn sie konsistenter Weise eine Interpretation der Bibel verinnerlicht haben.

    Priscilla kämpft jedenfalls weiterhin für das Recht der Homosexuellen zu heiraten und ist froh darüber, dass in der Schweiz die Religion und der Staat keine Einheit sind.

    Um mehr über Priscilla zu erfahren und ihre Videos zu geniessen könnt ihr gerne bei Youtube und auf Instagram "holy shit" eingeben. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Claudia, die sich für ADHS awareness einsetzt machen sie sowohl lustige, als auch bildende Videos.

    Viel Spass beim Zuhören!

    Notiz: In diesem Podcast habe ich leider Priscilla 2-3 mal als Priesterin bezeichnet, gemeint ist Pfarrerin, ein Laienfehler ;)

    Gast: Priscila Schwendimann, Pfarrerin bei der reformierten Kirche in Zürich, Youtube Channel, Instagram

    Host: Michal Hulik, Psychologe,

    Unterstützt uns gerne mit Patreon, https://www.patreon.com/erosundpsyche

    53 min
  • Höllische Angst vor der Schwangerschaft als Diagnose? Der Talk mit Anniva

    Was zur ist denn Tokophobie?

    Stellt euch folgendes vor: Ein Mädchen spielt nicht mit Puppen, findet als Teenager die Idee Mama zu sein absolut beängstigend. Jetzt könnte man meinen, «mit der stimmt doch was nicht». Die Damen vom Aniva erklären uns um was es hier eigentlich geht.

    Eins muss man sagen, man fühle sich schon sehr alleine und komisch mit der Tokophobie.
    Es sei schwierig zu sagen, welche Frau Tokophobie habe, denn diagnostische Abklärung innerhalb der Psychologie/Psychiatrie ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht existent.
    Soll man sich dann als Frau sterilisieren? Miriam sieht das aus gynäkologischer Sicht skeptisch.
    Aber da bleibt die Angst, dass es trotz allem noch zur Schwangerschaft kommen könnte, egal wie man verhütet. Im schlimmsten Falle tritt das, was man am meisten fürchtet doch noch ein. Wer kann da überhaupt helfen?
    Eine wichtige Message dieser Episode ist jedenfalls Tokophobie bedeutet kein Kinderhass.

    Mehr zum Thema erfahrt ihr von unseren Gästen, viel Spass beim Zuhören!

    Gäste: Anni & Vivana, Informations- und Hilfsprojekt "Anniva"
    Host: Miriam Mottl, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Sexualmedizinerin 

    42 min

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