Eros und Psyche

Eros und Psyche

By Michal und MiriamHealth & FitnessSexuality
Download on the App Store

Eros und Psyche episodes

  • "Suchen ist nicht erwünscht aber finden ist erlaubt" Das Gespräch mit Alex und Felix von der SMJG

    Der Titel ist ein wenig herausgegriffen, ich gebe es zu, aber die flotte Phrase von Felix gefiel mir einfach zu sehr. Um was ging's denn eigentlich?

    Zwei Mitglieder und engagierte junge Menschen wenn es um das Thema BDSM geht. Das ganze Gespräch fing damit an, dass Alex und Felix mir erzählten, wie sie selber zu SMJG kamen, was SMJG ist, wie lange es diese gibt, was BDSM für sie bedeutet und warum sie der Meinung sind, dass es SMJG überhaupt braucht.
    Dann erklärte mir Felix wie ein Stammtisch der SMJG funktioniert und wie unterschiedlich die Treffen ausfallen, je nachdem, wer sie leitet und zu welchem Thema sie stattfinden. Oft wird das Thema Sicherheit im Rahmen der BDSM Praktiken angesprochen und die Teilnehmer dürfen sich frei austauschen.
    Mich interessierte, ob diese Treffen eine erotische Atmosphäre inne haben, aber wie mir Alex und Felix mitteilten, ist das nicht der Fall. Zweck ist eine Peer Beratung und eine gewisse Hilfe, wenn man als BDSM Neuling in dem jungen Alter nicht ganz zu Recht kommt.
    SMJG macht aber auch viel Aufklärungsarbeit mit den Eltern, was sich nicht immer einfach gestalte. Und schliesslich sprachen wir ein wenig über die Zukunft und Pläne der SMJG.

    Geniesst das Gespräch mit den Jungen engagierten Menschen und unterstützt die SMJG wenn ihr wollt, Spenden helfen einem Verein immer!

    Gäste: Alex und Felix von der SMJG, SMJG e.V. Eisenacher Straße 5, 12109 Berlin, Deutschland, Telefon: +49 (0)30 99 40 49 96 (nur Anrufbeantworter)

    Instagram 

    Gäste: Felix und Alex von der SMJG, Spenden, Instagram, Stammtische

    Host: Michal Hulik, Psychologie und medizinischer Podcaster


    37 min
  • “Wir Frauen müssen die Sache mal selber in die Hand nehmen" Das Gespräch mit Bloggerin Pipa vom Frauenmut

    Von persönlichen Erfahrungen und einem besonderen Interesse am Thema Sexualität ging es für Pipa dank eines Ratschlags im Coaching in die Bloggerkarriere über. Nun schreibt sie einerseits für Frauen, andererseits für Männer Blogs zu verschiedenen Themen. Sie spricht mit Experten oder widmet sich einer Sache aus ihrer eigenen Perspektive. Was hat sie überrascht? Es seien wohl die Themen, wo sie sich selber öffnet und ihre Meinung Preis gibt, die am meisten Feedback erzeugen.

    Mit Feedback sei es aber auch so eine Sache, Ines sagt, es habe sie überrascht, wie schnell man beim Thema «Orgasmus» in den Kommentaren eine kriegsähnliche Diskussion antraf, statt eines konstruktiven Dialogs. Aus ihrer Erfahrung sollte man aufpassen denn gut gemeinte Ratschläge wie «Man muss sich entspannen und dann geht das mit dem Orgasmus» könnten im Umkehrschluss bedeuten, man ist steif, zu ernst etc.
    Ich glaube es gab mal den Spruch «gut gemeint ist das Gegenteil von Gut», der hierzu manchmal sehr passen würde.
    Miriam äussert einen interessanten Gedanken! Erwarten wir vielleicht zu viel von unserem Sex? Muss es immer noch irgendwo etwas herauszuholen sein? Optimierungswahn in Aktion?
    Pipa widmet sich in Ihren Blogs dem Thema sexuelle Belästigung, ist ausserdem der Ansicht, dass manche Frauen entweder nicht das Selbstvertrauen haben ihre Wünsche zu äussern oder aber mal zu etwas «Nein» zu sagen. Warum eigentlich nicht?
    Aus ihrer Erfahrung wäre es besser, wenn man einfach sagen würde «Hey, ich will heute nur kuscheln» oder «hör mal, heute kein versauter Sex, ich bräuchte eher was liebevolles heute»
    Wie gross ist der Druck der Gesellschaft auf die sexuellen Praktiken?
    Man sollte aber auch die Männer fragen, was sie eigentlich wollen und warum. Schliesslich gibt es auch gesellschaftliche Entwicklungen, die den Männern eher schaden als helfen. Männer, die sich für die männliche Lust stark machen, fehlen im Bewusstsein der Allgemeinheit.
    Miriam spricht dann über die Extremisierung der Pornographie und stellt die Hypothese auf «Es gilt schon als besonders, wenn man beim ersten Date nur küsst»
    Und wie ist es mit Tinder? Man kann es wie jede andere Plattform tausendfach nutzen, ja nach Ziel des Individuums. Was macht es mit einem, wenn man keine Matches hat?
    Direkte negative Erfahrungen sind eher eine Neuheit, würde man meinen.
    Zuletzt lässt uns Ines wissen, was für sie persönlich Sexualität bedeutet.

    Viel Spass beim Zuhören!

    Gast: Pipa die Bloggerin, Frauen Verstehen Blog

    Host: Miriam Mottl, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Sexualmedizinerin, Website 

    40 min
  • "Die Hormontherapie hat mich verändert" Der Talk mit Cathrine

    Wer kennt denn das Leiden der Frauen, die an Endometriose leiden?

    Obwohl eine von 10 Frauen an dieser Erkrankung leidet, ist dieses Krankheitsbild im Volksmund nicht sehr bekannt. Endometriose ist eine chronische Angelegenheit, bei der das Gebärmuttergewebe ausserhalb der Gebärmutter an umliegenden Organen im Unterleib anhaftet und wächst. Betroffene Frauen haben meist sehr schmerzhafte Perioden aber die Symptomatik ist sehr vielfältig. Die Diagnostik ist nur durch Laparoskopie möglich, was die Sache sicherlich nicht einfacher macht.
    Man muss kein Mediziner sein, um zu erkennen, dass Endometriose eine ernsthafte Herausforderung ist und viele Frauen sich mit der Diagnose alleine und hilflos fühlen. Zusätzlich kommt die Problematik der Schwangerschaft dazu, fast 40-60% die nicht schwanger werden können, leiden auch an Endometriose.
    Was hat Cathrine alles gemacht von dem Zeitpunkt, an dem sie über die Krankheit zum ersten mal gehört hat, bis zu dem Zeitpunkt, dass sie und ihr Partner gesagt haben "wir lassen das jetzt sein mit der Schwangerschaft"? Was ging in ihr vor? Welch ein steinigen Weg mussten die beiden auf sich nehmen?
    All das erfährt ihr in dieser Episode!

    Gast: Cathrine Seidl, Coach und Pädagogin, Endemetriose Begleitung
    Host: Michal Hulik, Psychologe und medizinischer Podcaster, Website

    45 min
  • Sexualberaterin statt Grundschullehrerin? Der Talk mit Gianna Bacio

    Man könnte es auch eine Vorsehung sehen, dass die Frau deren Nachnahme ähnlich wie ein Kuss auf Italienisch heisst, eine Sexualberaterin wurde. Es kam ihr sogar leicht, denn das Thema habe sie schon immer interessiert. Ausserdem zierte sie sich angeblich nie darum, mal die Sachen beim Namen zu nennen. Eine tolle Kombination. Achja, die Motivation zur Wissensvermittlung kam auch noch dazu.

    In diesem Talk erklärt Gianna die Nützlichkeit der Plattform Tik-Tok. Für diejenigen die es nicht kennen, keine Sorge, die Technik bleibt immer einen Schritt voraus. Ansonsten einfach mal in Google eingeben.
    Sie legte auch sehr schön dar, wie der Weg von Hobby zum Beruf aussah und wie sich ihre Arbeit professionalisierte. Mittlerweile ist sie in Deutschland bekannt und hilft Frauen und Männern. Bei welchen Themen? Sie nennt die fünf häufigsten Bereiche, in denen die Menschen Unterstützung brauchen. Ratet mal welche es wohl sind?
    Übrigens vertritt sie die Meinung, dass konkrete Anweisungen sicherlich nicht die Antwort auf individuelle Probleme sein können. Sie vertiefte dies in ihrem Buch, also sollten die Buchwürmer unter euch sich sicherlich freuen.
    Und was macht die Geburt eines Kindes mit der Sexualität? Gianna spricht über ihre Ängste, die sie hatte vor der Geburt ihres Kindes. Fazit jedoch, ihre Angst war für sie im Nachhinein unbegründet. Emotionales Empfinden habe sich aber verändert.
    Gianna stellt die Idee in den Raum, dass von der männlichen Seite, durch die bestehenden Vorstellungen Druck auf die Frauen ausgeübt wird, gerade was die Vagina betrifft, «jung», «eng» bleiben zu müssen. Sie ist der Meinung, dass die durch Geburt gewonnene Makel eigentlich Liebe und Anerkennung verdienen, genauso wie Hautunreinheiten oder Muttermale. Miriam stösst dazu mit der Idee für die Männer, eine Möglichkeit zu haben eine ganz neue Frau in der Partnerin nach der Geburt des gemeinsamen Kindes für sich zu entdecken.
    Zuletzt hat Gianna eine tolle Buchempfehlung, die den Frauen mehr Eigenverantwortung vermitteln könnte.
    Viel Spass beim Zuhören!

    Gast: Gianna Baccio, Sexualberaterin, Sexualpädagogin, Buchautorin und Podcasterin

    Hier der Link zum Gianna's Buch

    Host: Miriam Mottl, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Sexualmedizinerin, Website 

    32 min
  • Warum macht uns die Macht so geil? Das Gespräch mit Dominus Nox Part II

    Dieses Gespräch bringt uns auf die theoretische Ebene, der Frage, warum Macht für uns so sexualisierend ist. Für Nox hängt es auch damit zusammen, wer Sex initialisiert. Das Spiel mit der Macht dient dem Schutz und Befreiung. Es schützt nämlich vor Ablehnung und es befreit von der Angst, etwas auszuprobieren, was man selber nicht ganz genau einordnen oder benennen kann. Eine elegante Lösung in einem sozial-sexuellen Dilemma?

    Das Spiel erlaubt einem Menschen etwas innerhalb der Sexualität vorzuschlagen, ohne das Risiko zu haben, dass es zu einem eineindeutigen, komischen bzw. unangenehmen Moment kommt. Wer hätte gedacht, dass Machtspiel soviel zusätzlichen Raum für die Personen Raum bietet?
    Was passiert mit der Verantwortung, wenn macht verteilt wird? Auch das ist nicht einfach zu beantworten und es hängt stark davon ab, welche Konstellation sich die Akteure wünschen.
    Ausserdem ist es sehr schwierig eine Balance zwischen Aufregung und Sicherheit zu finden, denn genau dieser Cocktail macht es für die Personen innerhalb der Sexualität ein ganz neues Licht in die «Partnerschaft» bringen kann. Das hinge laut Nox mit unseren inneren «Persönlichkeiten» zusammen, vor allem mit denen, die wir nicht frei und überall zum Vorschein bringen dürfen. Das Spiel mit der Macht erlaubt es uns die Verantwortung für die Eigenkontrolle abzulegen, das rohe und wilde Ich zu entfesseln.
    Es geht aber weiter, das Spiel mit der Macht führt zu der Frage «Kann mich mein Partner auf die rohe Art und Weise aushalten, und nicht nur aushalten sondern vielleicht sogar lieben und feiern?»
    Zuletzt wird es dann noch nerobiologisch-psychologisch, denn Nox spricht über die Rolle des Serotonins innerhalb der sexuellen Machtspiele. Testosteron dürfen wir natürlich auch nicht vergessen. Macht als solches ist einfach die Möglichkeit über Ressourcen zu bestimmen, diese jemanden zur Verfügung zu stellen oder zu entziehen, aber im sexuellen Rahmen geht es mehr um ein Verhältnis zwischen Menschen mit verschiedenen sozialen Status. Einfach zusammengefasst: Wer über Ressourcen bestimmt hat Macht, das macht diese Person begehrt, denn Ressourcen sind begehrt. Macht also führt zur erhöhtem Begehren.
    Es scheint Nox so zu sein, dass Macht nicht ein Teil vom Haben, sondern ein Teil vom Sein darstellt. Macht als Teil unserer Persönlichkeit könnte den Grossteil der Machtfaszination ausmachen.

    Zum wiederholten Mal, schaffte Dominus Nox, ein komplexes und faszinierendes Thema wunderbar aufzuarbeiten. Findet ihr nicht?

    Viel Spass!


    Gast: Dominus Nox, auf Fetlife und Dominus_Nox auffindbar
    Host: Michal Hulik, Psychologe und medizinischer Podcaster 

    Literatur:


    Bezreh, T., Weinberg, T. S., & Edgar, T. (2012). BDSM Disclosure and Stigma Management: Identifying Opportunities for Sex Education. American Journal of Sexuality Education, 7(1), 37-61. doi: 10.1080/15546128.2012.650984

    Bourdage, J. S., Lee, K., Ashton, M. C., & Perry, A. (2007). Big Five and HEXACO model personality correlates of sexuality. Personality and Individual Differences, 43(6), 1506-1516. doi: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0191886907001584

    Gaither, G. A., & Sellbom, M. (2003). The Sexual Sensation Seeking Scale: Reliablity and Validity Within a Heterosexual College Student Sample. Journal of Personality Assessment, 81(2), 157-167. doi: 10.1207/s15327752jpa8102_07

    Malouff, J. M., Thorsteinsson, E. B., & Schutte, N. S. (2005). The Relationship Between the Five-Factor Model of Personality and Symptoms of Clinical Disorders: A Meta-Analysis. Journal of Psychopathology and Behavioral Assessment, 27(2), 101-114.

    55 min
  • Das Spiel mit der Macht. Der Talk mit Dominus Nox Part I

    Ein Teil des BDSM liegt in dem spielerischen Einsatz der Machtkonstellationen, die nicht mit dem «normalen», ausserhalb der Sexualität liegenden Verhältnissen zusammenhängen müssen. Ungefähr so könnte man laut Dominus Nox (nachfolgend nur noch Nox) die grundlegende Idee des D/s (Dominanz/Submission) in der Sexualität bezeichnen.

    Allein dieser Satz zeigt wundervoll auf, was passiert wenn tiefgründige Überlegungen innerhalb der Sexualität entwickelt werden. Als Zuhörer bekommt man in diesem Talk mit Nox nämlich eine sehr differenzierte, intellektuelle Zusammenfassung der Macht Thematik im sexuellen Kontext.
    Der individuelle Anspruch auf Machkonstellationen kann von kurzzeitigem intensive Erlebnis innerhalb des Schlafzimmers sein, oder eine langfristige Verteilung der Macht innerhalb der verschiedenen Lebensbereichen. Die Partner in dieser interdependenten Beziehung entscheiden gemeinsam darüber, was gemacht wird. Anders gesagt, was auch immer entschieden wurde, unterliegt einem Konsens! Da bedeutet das Vergewaltigungsphantasien vollkommen in Ordnung sind, solange beide dies wollen und als erotisierend, sexuell erfüllend erleben.
    Allgemein, scheint es so zu sein, dass BDSM nicht mehr als eine Randgruppe zu betrachten ist, sondern unter den jüngeren (<35 J) zu einer fast schon Subkultur geworden ist. Dadurch ist es auch schwieriger einzugrenzen, was alles unter den Oberbegriff BDSM eigentlich noch fällt, denn je mehr Menschen innerhalb dieser Subkultur vorhanden sind, desto mehr Variationen der Praktiken wir beobachten können.
    Nox stellt fest, dominant zu sein innerhalb der Sexualität ist nicht gleichzustellen mit der Dominanz innerhalb des sozialen Lebens ist. Als Submissiver Part sollte man also nicht Angst haben, dass etwas mit einem nicht stimmt, nur weil man Demütigungen als sexuell erregend findet. Zu Recht spricht Nox von sexuellen Sehnsüchten.

    Ich will aber nicht mehr verraten, sondern lasse euch in dieses tiefgründige Gespräch einfach mal eintauchen. Ein echt saftiger Talk ;)

    Viel Spass beim Zuhören!

    Gast: Dominus Nox,  Auf Fetlife auffindbar unter Dominus_Nox

    Host: Michal Hulik, Psychologe und medizinischer Podcaster

    Literatur:
    Wismeijer, A. A., & Van Assen, M. A. (2013). Psychological characteristics of BDSM practitioners. The journal of sexual medicine, 10(8), 1943-1952.

    Holvoet, L., Huys, W., Coppens, V., Seeuws, J., Goethals, K., & Morrens, M. (2017). Fifty shades of Belgian gray: The prevalence of BDSM-related fantasies and activities in the general population. The journal of sexual medicine, 14(9), 1152-1159.

    Barker, M., Iantaffi, A., & Gupta, C. (2007). Kinky clients, kinky counselling? The challenges and potentials of BDSM.

    Kleinplatz, P. (2006). Learning from extraordinary lovers: lessons from the edge. In P.

    Kleinplatz, & C. Moser, (Eds.) SM: Powerful Pleasures. (pp.325-348) Binghamton, NY: Haworth Press.

    Denman, C. (2004). Sexuality: A Biopsychosocial Approach. London: Palgrave.

    Jozifkova, E. (2013). Consensual sadomasochistic sex (BDSM): The roots, the risks, and the distinctions between BDSM and violence. Current psychiatry reports, 15(9), 392. 

    Brown, A., Barker, E. D., & Rahman, Q. (2020). A systematic scoping review of the prevalence, etiological, psychological, and interpersonal factors associated with BDSM. The Journal of Sex Research, 57(6), 781-811.

    Richters, J., De Visser, R. O., Rissel, C. E., Grulich, A. E., & Smith, A. M. A. (2008). Demographic and Psychosocial Features of Participants in Bondage and Discipline, “Sadomasochism” or Dominance and Submission (BDSM): Data from a National Survey. The Journal of Sexual Medicine, 5(7), 1660-1668. doi: 10.1111/j.1743-6109.2008.00795.x

    40 min
  • Stillen, eine Wissenschaft für sich? Das Gespräch mit Liesel Burisch

    Liesel bringt uns ganz am Anfang des Gesprächs mehr Klarheit darüber, was es heisst «queer» zu sein, einerseits für sie selber, aber auch im breiten Verständnis der Masse. Es ist für den einen oder anderen ein Novum, die Begrifflichkeiten sind eher subjektiv definiert und Liesel betont, dass für sie die Freiheit in dem «queer-Dasein» im Vordergrund steht.

    Sie ist eine Buchautorin und hilft ihren Lesern das Stillen viel besser zu verstehen.
    Laut Miriam hat Liesel es geschafft mit ihrem Buch sehr viel Druck aus diesem Thema zu nehmen und konkrete Ansätze zu bringen, die tatsächliches Verständnis, Unterstützung und Normalität mit sich tragen. Bspw. erklärt Liesel, dass eine stillende Person darauf achten sollte, was Stillen für sie und das Kind ausser der Nahrungsaufnahme noch bedeutet (Zeit in Zweisamkeit, Schutz vor der Welt etc.). Liesel spricht auch über Sex während der Stillzeit, für viele Partner kein einfaches Thema.
    Schliesslich eröffnet Miriam das Thema Kunst, denn Liesel ist auch künstlerisch tätig. Gorilla, Video und Kunst sind wohl die drei Begriffe, die Dich als Zuhörer animieren sollten bis am Schluss zuzuhören!
    Viel Vergnügen

    Gast: Liesel Burisch, Buch, Website, Kunst-Tipp

    Host: Miriam Mottl, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Sexualmedizinerin, Website 

    44 min
  • "Wir müssen reden, Frau Doktor!" Das Gespräch mit Dr. Yael Adler

    Yael ist eine sehr energische und man könnte sagen umtriebige Dermatologin. Mit vollem Engagement pendelt sie durch die Bundesrepublik eines Fernsehtermins zum anderen. Sie spricht verständlich, macht einen bodenständigen Eindruck. Es ist gerade diese Mischung, die sie als Buchautorin erfolgreich macht. Sie beobachtet nicht nur was ist, sondern betont auch was sein könnte und das braucht unser Gesundheitswesen.

    In unserem Gespräch geht es vorrangig um die Inhalte ihres neuen Buches. Sie schreibt wie sie spricht, informativ, aber locker, das Lesen gestaltet sich leicht.
    Yael betont die Tragweite und den Sinn der Arzt-Patient-Beziehung und anhand einiger fatalen Beispiele zeigt sie innerhalb ihrer Erzählung, wozu fehlende Empathie und Interesse seitens der Ärzte führen können. Sie fordert die Patienten aber auch gleichzeitig auf, kein ohnmächtiger Konsument der «medizinischen Dienstleistung» zu sein, sondern eine mitgestaltende Figur zu werden.
    In Ihrem Buch findet man auch humorvolle Aufteilung der Ärzte und der Patienten in prototypische Charaktere, was einen schönen Kontrast zu den sehr hautnahen Erlebnissen der Patienten bieten. Es braucht eben beides, Humor und die bittere Fragilität des menschlichen Daseins.
    Was sie uns noch alles erzählt, das könnt ihr gerne innerhalb der Podcasts herausfinden!

    Viel Vergnügen beim Zuhören!

    Gast: Dr. Yael Adler, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie, Buchautorin

    Host: Michal Hulik, Psychologe und medizinischer Podcaster, Website 

    37 min
  • Wenn dein Penis nicht stehen will? Der Talk von Miriam und Michal über Erektionsstörungen

    Willkommen zu der Weihnachtsfolge unseres Podcasts! Wie Miriam treffend und lustig angemerkt hat, könnte es ja sein, dass Santa Claus aufgrund seines Alters und der stressigen Aufgabe in der Tat an einer erektilen Dysfunktion leidet.

    Wir haben in dieser Folge nicht nur über die Definition der Störung gesprochen, sondern auch über die Ursachen/Risikofaktoren und über die Wahrnehmungen der Betroffenen.
    Miriam konnte ausserdem einige Fehlinformationen oder Mythen aufräumen und erklärte auch warum man die Scham über dieses Thema zu sprechen lieber ablegen sollte.
    Eine Weihnachtsfolge wäre ja nichts ohne Weihnachtswünsche und deswegen wünschen wir euch ganz viel Spass in eueren Liebesleben!


    Frohe Festtage

    Michal und Miriam, Instagram

    43 min
  • “Meine Offenheit hat sich verändert" Das Gespräch mit Joana

    Wofür steht denn der Name ihres Sexshops «little secrets»? Und was unterscheidet den Sexshop von Anderen? 

    Joana erklärt im Podcast wie aus einer kleinen Idee beim Kaffee mit Mama ein Unternehmen entstanden ist. Dem Geschäft geht es gut und das vor allem wegen zwei Gründen. Erstens ist es die Auswahl, die ist nämlich in Ihrem Shop bewusst begrenzt und so gewählt, dass sowohl der Anfänger als auch der Profi in Sachen Sexspielzeug auf seine Kosten kommt. Und der andere Grund? Tja! Stellt euch vor ihr schreibt im Chat auf der Webseite «hey, Ich will einen Vibrator aber keine Ahnung welchen» und dann antwortet die Geschäftsführerin persönlich. Cool nicht wahr?

    Wie Joana sagt, es gibt alles von klein und niedlich, bis zu gross oder stark. Joana erklärt die Funktionsweise vom Womanizer und anderen Sexspielzeugen, auch mal gut das gehört zu haben.
    Achja und wer genervt ist durch die eher unschönen Verpackungen bei Sexspielzeugen, der wird sich bei Joana freuen, denn ihre Verpackungsart distanziert sich ganz gewaltig vom üblichen Angebot. Laut Miriam könnt die Verpackung auch von einer Duftkerze oder einer Flasche Wein sein. Andere Themen wie «warum denn die Biene als Logo?» und «Sexspielzeug als Revolution der weiblichen Sexualität» erwarten euch ebenso.

    Viel Spass

    Gast: Joana, Website

    Host: Miriam Mottl, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Sexualmedizinerin, Website 

    31 min

About Eros und Psyche

From the publisher's feed

Sex? Beziehungen? Kinderwunsch?