Was sind eigentlich „Dritte Orte“ – und warum verschwinden sie gerade überall?
Neben Zuhause (1. Ort) und Arbeit/Schule (2. Ort) braucht jede Gesellschaft Orte, an denen Menschen sich ohne Konsumzwang begegnen können: Parks, Bibliotheken, Nachbarschaftsräume, Jugendzentren, Sportvereine oder soziale Zentren.
Doch viele dieser Orte verschwinden:
Schwimmbäder schließen, Stadtteilbibliotheken werden gestrichen, Vereine finden keine Räume mehr. Gleichzeitig wird immer mehr Stadt durchkommerzialisiert.
In dieser Folge sprechen wir darüber:
- was Dritte Orte eigentlich sind
- warum sie für Demokratie, Nachbarschaft und Zusammenhalt wichtig sind
- warum sie im Kapitalismus immer mehr unter Druck geraten
- welche Beispiele es in Essen gibt
- und wie Menschen selbst solche Orte aufbauen können
Außerdem geht es um Repair Cafés, Gemeinschaftsgärten, Bibliotheken, Stadtteilräume und politische Organisierung – und darum, warum solche Räume auch Orte von Bildung, Selbstorganisation und Widerstand sein können.
📍 Habt ihr Beispiele für Dritte Orte in Essen?
Schreibt sie uns – wir sammeln sie für eine Übersicht.
Kapitel / Themen
Was sind „Dritte Orte“? (Ray Oldenburg)
Konsumzwang vs. öffentliche Räume
Bibliotheken, Parks und Schwimmbäder als soziale Infrastruktur
Nachbarschaftsräume wie die Koralle in Essen
Repair Cafés und Selbstorganisation
Gentrifizierung und Profitlogik
Wie linke Politik solche Orte stärken kann
Hier die von Fabian angesprochene Schweigen ist Zustimmung!-Podcast: https://open.spotify.com/episode/0ZnDwJsEiqLLMRaO8vCaMD?si=Do2pxo-ESjGrbapmds7Htg&context=spotify%3Aplaylist%3A37i9dQZF1FgnTBfUlzkeKt
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