Schonungslos und präzise untersucht Tomas Espedal im Roman «Lieben», wie der Lebenshunger eines zum Tod Entschlossenen erwacht. Mit augenzwinkerndem Humor untersucht Choreographin Tabea Martin in ihrem Tanzstück für Kinder die Angst vor dem Fremden.
Plötzlich baut sich ungeahnter Lebenshunger auf. Dabei hat die Hauptfigur im Roman «Lieben» des Norwegers Tomas Espedal eben beschlossen, in einem Jahr den Freitod zu wählen. Der Autor nimmt mit seinem schonungslos präzisen Stil gefangen.
Wer anders ist als die Norm verurteilen wir schnell einmal. Dieser Ansicht ist die Basler Choreographin Tabea Martin. In ihrer jüngsten Arbeit für Kinder, «Geh nicht in den Wald, im Wald ist der Wald», untersucht sie, wie diese Angst vor den anderen sich körperlich ausdrückt. Weitere Themen: Tomas Espedals Etüde über den Tod - Ein Tanzstück über Vorurteil und Ausschluss von anderen