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Grundsatzentscheidungen der EU sind an das Einstimmigkeitsprinzip gebunden. Verkehrsminister und Regierungskoordinator Norbert Hofer spricht sich im Gespräch mit Benedikt Weingartner deutlich dagegen aus, dieses zugunsten einer besseren Handlungsfähigkeit aufzugeben. Hat sich durch die Regierungsbeteiligung die europapolitische Ausrichtung der FPÖ geändert? Den EU-Ratsvorsitz stellt Österreich unter das Motto “Ein Europa, das schützt”. Wird die Migrationskrise für politische Zwecke instrumentalisiert?
(Aufzeichnung vom 18. Juni 2018)
„Europa ist für mich mehr als nur ein Binnenmarkt“, bekennt Finanzminister Hartwig Löger im Gespräch mit Benedikt Weingartner. Große Herausforderungen stellen sich an die EU, doch für Österreich darf es nicht mehr kosten. Ist die österreichische Bundesregierung ambitioniert genug, die Verhandlungen des langfristigen EU-Haushaltsplan für die Jahre 2021 bis 2027 während ihres EU-Ratsvorsitzes voranzutreiben? Gelingt es gegen alle Erwartungen, diese sogar zum Abschluss zu bringen? Die Europäische Kommission zeigt konkretes Effizienzpotential im österreichischen Gesundheitswesen und im Pensionssystem auf. Wird es zu weitreichenden Änderungen kommen?
(Aufzeichnung vom 14. Juni 2018)
Weniger Europa, aber dafür effizienter in den großen Fragen, fordert Vizekanzler Heinz-Christian Strache. Im kontroversen Gespräch mit Benedikt Weingartner meint er: „Wer ein Freund Europas ist, muss die EU auch kritisieren dürfen.“ Selbst hinsichtlich der Personenfreizügigkeit, einer der vier EU-Grundfreiheiten, fordert er eine Diskussion. Wie kann HC Strache die EU-Grenzschutzagentur Frontex mit einer Schlepperorganisation vergleichen? Warum hält die FPÖ im Europäischen Parlament an der gemeinsamen Fraktion u.a. mit dem Front National fest und kooperiert mit der russischen Regierungspartei?
(Aufzeichnung vom 29. Mai 2018)
„Jung, weilblich und familienfreundlich“ ist Europa für Juliane Bogner-Strauß (Bundesministerin für Frauen, Familie und Jugend). Im Gespräch mit Benedikt Weingartner spricht sie über Jugend und Geschlechtergleichstellung, die Prioritäten ihres Ressorts für die EU-Ratspräsidentschaft. Was beinhaltet die EU-Jugendstrategie, deren Erneuerung erreicht werden soll? Steht die Indexierung der Familienbeihilfe, ein Vorhaben der Bundesregierung, außerhalb des Unionsrechts?
(Aufzeichnung vom 15. Mai 2018)
Die Wirtschaft wächst und Zahl der Arbeitslosen sinkt. Gleichzeitig steigt weiterhin die Verschuldung Europas. In der Bewältigung der wirtschaftlichen Krise zeigte sich die Stärke der EU, diagnostiziert Gerald Mandlbauer, Chefredakteur der „Oberösterreichischen Nachrichten“ im Gespräch mit Benedikt Weingartner. Doch sind Wachstum und Wohlstand in Wirklichkeit nur geliehen? Es besteht dringend Handlungsbedarf.
(Aufzeichnung vom 30. Januar 2018)
Ist die Europäische Union noch zu retten? Wie es um die Handlungsfähigkeit der EU steht, analysiert Manfred Perterer, Chefredakteur der „Salzburger Nachrichten“, im Gespräch mit Benedikt Weingartner. Wie positioniert sich die österreichische Bundesregierung im Hinblick auf die Zukunft Europas? Wird diese von Angela Merkel und Emmanuel Macron bestimmt werden?
(Aufzeichnung vom 16. Januar 2018)
Wenn Regeln immer wieder gebrochen werden, könne man nicht ständig neue erfinden. „Die Presse“-Chefredakteur Rainer Nowak kritisiert im Gespräch mit Benedikt Weingartner die Vergangenheitsfehler der EU scharf. Doch wie sieht die Zukunft Europas aus? Ist eine gemeinsame Verteidigungspolitik notwendig? Braucht es eine Sozialunion? Wollen wir mehr oder weniger Europa?
(Aufzeichnung vom 12. Dezember 2017)
„Heute“-Chefredakteur Christian Nusser analysiert im Gespräch mit Benedikt Weingartner den EU-Sozialgipfel Mitte November 2017 in Göteborg. Wird sich die EU zu einer Sozialunion entwickeln? Die EU sieht er in die Pflicht genommen, viel bürgernäher zu sein. Wird es Sachverhalten der EU gerecht, diese plakativ zu kommuniziert? Werden Gratiszeitungen journalistischen Ansprüchen gerecht?
(Aufzeichnung vom 5. Dezember 2017)
In Europa ist eine zunehmenden Entsolidarisierung beobachtbar, analysiert „News“-Chefredakteurin Esther Mitterstieler im Gespräch mit Benedikt Weingartner und zeigt die Gründe auf. „Europa ist gut“, kann man den Menschen nicht einfach eintrichtern, wir müssen es selber spüren. Welche Relevanz hat die Berichterstattung über die EU für ein Wochenmagazin?
(Aufzeichnung vom 28. November 2017)
„Falter“-Chefredakteur Florian Klenk wünscht sich im Gespräch mit Benedikt Weingartner die scheinbar utopisch klingende Bewusstseinsbildung, wir sind europäische Bürger. Ihn beängstigt die Gegenantwort darauf, dass sich zunehmend nationale Filterkammern bilden, die gegeneinander in Stellung gebracht werden. Wie steht es um die Solidarität in Europa? Sind wir eine Wertegemeinschaft?
(Aufzeichnung vom 20. November 2017)
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