Bei vitreomakulären Grenzflächenerkrankungen kommt es zu einer pathologischen Adhäsion oder Traktion zwischen Glaskörper und Makula. Zu diesen Erkrankungen zählen neben der epiretinalen Gliose hauptsächlich das Makulaforamen und das Makulaschichtforamen, die im Fokus dieses Interviews stehen.
Privatdozentin Dr. Olga Furashova, stellvertretende Chefärztin und leitende Oberärztin an der Augenklinik des Klinikums Chemnitz, erläutert die Rolle des Glaskörpers bei der Entstehung dieser Krankheitsbilder. Zudem erklärt sie, wann eine Behandlung erforderlich ist, welche therapeutischen Möglichkeiten bestehen und warum die operativen Erfolgsaussichten beim Makulaforamen in der Regel besser sind als beim Makulaschichtforamen.
Das Fachgespräch wurde auf dem DOC-Kongress in Nürnberg aufgezeichnet.