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Sie markieren Berge – symbolisieren das Ziel, sind manchen aber auch ein Dorn im Auge. Gipfelkreuze. Die einen fühlen sich bei Gipfelkreuzen besonders nahe beim Himmel und Gott, andere wünschen sich auf öffentlichem Gebiet keine religiösen Symbole. Gipfelkreuze sorgen für Kontroversen, diese hat auch Silvio Pellegrini erlebt.
Der 77-jährige Bauingenieur aus Thusis hat in seinem Leben bereits vier Gipfelkreuze im Kanton Graubünden aufgestellt. Das war nicht immer einfach und kam nicht überall gut an. Im Podcast erzählt er von den Schwierigkeiten, Kontroversen und der Faszination in Bezug auf Gipfelkreuze. Aber auch von seinem spannenden Leben als Sprengmeister, Bergretter oder Vater von vier Töchtern und wie er manchmal bedauert, nicht zuhause gewesen zu sein.
Ein Gespräch im wunderschönsten Bündnerdialekt mit einem gmögigen Interviewpartner, dem man stundenlang zuhören könnte.
Bei Fragen oder Anregungen zum Podcast schreibt mir doch direkt an [email protected] – dort nehme ich übrigens auch gerne Geschichten zu euren Gipfelkreuzen entgegen, die ihr in eurem Leben bereits erreicht habt.
Sexarbeit ist legal in der Schweiz. Dennoch würden die wenigsten Frauen zugeben, als Prostituierte zu arbeiten. Dieser Beruf ist mit zu vielen Vorurteilen und Tabus behaftet.
Im Buch „Ich bin Sexarbeiterin“ erzählen zehn Sexarbeiterinnen und ein Sexarbeiter, wie sie zu diesem Beruf gekommen sind, was sie daran mögen und inwiefern sich ihre Arbeitsbedingungen verbessern sollten.
Herausgegeben wurde das Buch unter anderem von ProCoRe – dem nationalen Netzwerk zur Verteidigung der Interessen von Sexarbeitenden in der Schweiz. Im Podcast spreche ich mit Rebecca Angelini, der Co-Geschäftsleiterin von ProCoRe.
Ich treffe Rebecca in Zürich in ihrem Büro an der Langstrasse. Es ist klein und alt und gleich neben einem Tanzstudio. Der Lärm der Strasse ist trotz geschlossener Fenster zu hören. Sie selbst war nie Sexarbeiterin, hat aber mit vielen gesprochen und einen Teil der Frauen im Buch interviewt. Im Podcast gehen wir auf einige Geschichten der Sexarbeitenden ein.
Da ist beispielsweise Lady Kate. Sie ist in den USA aufgewachsen, die Mutter lebt in der Schweiz. Sie verliebt sich bei einem Besuch in eine Frau. Sie erzählt von den Schwierigkeiten, als lesbische Frau mit Männern Sex zu haben. Für sie war die Arbeit ein Lernprozess und sie schreibt, dass die Sexarbeit ihr geholfen habe, ins Reine zu kommen mit ihrem Körper. Sie ist keine, die die Sexarbeit aus Armut tut – sie sieht sie als Kunstform. Ob es viele Frauen gibt, die die Sexarbeit als Lifestyle sehen oder aus welchen Gründen Frauen als Sexarbeiterin werden, hört ihr im Podcast.
Hallo zusammen!
Kennt ihr vielleicht jemanden, der oder die an einer unheilbaren Krankheit leidet?
Was, wenn diese Person keine ärztliche Betreuung rund um die Uhr benötigt, aber dennoch zu komplexe Krankheitsbilder aufweist, um zuhause betreut zu werden?
Das Hospiz St. Gallen im Stadtquartier Heiligkreuz bietet genau diesen Menschen Raum, um ihre letzten Lebenstage mit möglichst wenig Stress zu verbringen. Neben dem Raum in Form einer wunderschönen, altehrwürdigen Villa, wird den Bewohnerinnen und Bewohnern (bewusst nicht Patientinnen und Patienten) Zeit, professionelle, speziell geschulte Mitarbeiter und ärztliche Betreuung geboten. Daniela Palacio verantwortet die Pflegeabteilung im Hospiz St. Gallen.
Ich habe sie besucht und ihr einige Fragen zum Thema Tod und Sterben gestellt. Aber hört selbst, was sie, die hautnah beruflich mit dieser Thematik konfrontiert ist, uns mit in den Alltag geben kann.
In dieser Podcast-Folge erfährt ihr unter anderem:
01:22 wie Daniela zu dieser aussergewöhnlichen Arbeit gekommen ist.
03:50 wie Danielas Bezug zum Thema Sterben ist.
05:06 was wir von Daniela bezüglich Lebensende mitnehmen dürfen.
06.56 wie die Bewohner des Hospizes mit der Endlichkeit umgehen.
08:49 ob sich Daniela schon einmal zum eigenen Lebensende Gedanken gemacht hat.
10:07 ob wir unserer Endlichkeit auch etwas Positives abgewinnen können.
12:02 wie hoch der Altersdurchschnitt im Hospiz ist.
13:00 ob Spiritualität für die Betroffenen eine Rolle spielt.
14:17 weshalb Rituale wichtig sind im Hospiz.
18:03 Danielas Umgang mit dem Tod von Menschen, die sie begleitet hat.
19:50 was Spiritualität für Daniela bedeutet.
21:22 dass teilweise Distanz zur "Seel-Sorge" besteht.
24:21 wie das Hospiz in St. Gallen finanziert wird.
26:21 ob Daniela eine Vision hat, die sie durch den Tag trägt.
27:56 was uns Daniela mit auf den Weg geben möchte.
Daniela und ihr Team freuen sich über euren Besuch!
Schreibt ihnen auf [email protected] oder besucht die Internetseite https://www.hospizstgallen.ch/aktuell/aktuell/ oder den Facebook-Auftritt: https://www.facebook.com/HospizSt.Gallen/
Fadegrad wird präsentiert von den katholischen und reformierten Kirchen der Kantone St.Gallen und Appenzell. Wenn euch der Podcast gefallen hat, dann abonniert ihn und empfiehlt ihn gerne weiter. Wir freuen uns über eure Kommentare und Nachrichten. www.fadegrad-podcast.ch/abonnieren/
Wie gelingt es, durch Krisen zu kommen? Das will Ines in dieser Podcastfolge von der Bestsellerautorin Melanie Wolfers wissen. Diese ist überzeugt: Zuversicht ist weder Glück noch Sache der Gene, sondern eine Haltung, die ich mir aneignen kann.
Wir befinden uns in einer Krisenzeit. Schon einenhalb Jahre lang. Die Coronaviruspandemie hört einfach nicht auf. Manche waren zuversichtlich, dass der erste Lockdown schnell vorbei sein würde. Dann hoffte die Gesellschaft, dass die Impfung für Normalität sorgen würde. Mittlerweile traut sich kaum jemand eine Prognose zu erstellen, wie lange uns diese Gesundheitskrise noch beschäftigen wird.
Zuversicht ist eine Kraft, die man gut brauchen kann: Ob in der Coronaviruspandemie oder in Krisen, die einen Menschen persönlich betreffen. Wenn ich mich überfordert, orientierungslos und ohnmächtig fühle.
Für diese Podcastfolge habe ich mit einer Expertin in Sachen Zuversicht gesprochen, der Bestsellerautorin und Ordensfrau Melanie Wolfers. Ihr neues Buch „Zuversicht. Die Kraft, die an das Morgen glaubt“ zeigt Wege auf für ein Leben voller Zuversicht.
All diese Fragen beantwortet Melanie Wolfers im Podcast – mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, Bildern und Anekdoten.
Diese Themen erwarten euch:
02:00 Was unterscheidet Zuversicht von naivem Optimismus?
06:14 Melanie Wolfers - zuversichtlich oder nicht?
07:58 Quellen der Zuversicht
11:19 Quelle: Kultur der Erinnerung
13:41 Quelle: Ein Warum finden
16:42 Das Glas ist immer halb leer. Was hilft?
21:57 Wie umgehen mit schweren Schicksalsschlägen?
23:57 Die kopernikanische Wende: Vom Warum zum Wozu
26:57 Glaube, Spiritualität & Zuversicht
28:50 "vor Gott sein Herz ausschütten"
31:13 Mach es wie die Sonnenblume!
Zuversicht. Die Kraft, die an das Morgen glaubt ist im bene! Verlag/Droemer Knaur erschienen.
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Feedback ist willkommen an: [email protected].
Papst Franziskus hat einen synodalen Prozess für die gesamte Weltkirche ausgerufen. Lernt die Kirche jetzt zuhören? Lohnt es sich, da mitzumachen? Das bespricht Ines in dieser Folge mit dem kirchlichen Jugendarbeiter Claude Bachmann.
Das sind die Themen des Podcasts:
01:31 Junge Leute und die Kirche
02:54 Was ist der synodale Weg?
04:31 Was sind Zeichen der Zeit?
05:36 Was passiert beim synodalen Weg? 3 Phasen
08:13 Aber wird da nicht nur Papier produziert?
09:10 Eine neue Haltung
09:53 Welche Fragen werden diskutiert?
11:32 Wer entscheidet am Schluss?
14:37 Was bringt es, mitzumachen?
16:20 Papst Franziskus und die Bischöfe sind ganz Ohr - wirklich?
19:20 Ist es schon zu spät?
21:11 Wie der Prozess Claude Bachmann verändern wird...
23:22 Kirchenaustritt: Ja oder Nein?
26:27 Ein Tattoo zum synodalen Prozess
28:52 Wie kann man mitmachen?
https://www.wir-sind-ohr.ch/ ist die deutschweizer Website zum synodalen Prozess.
Unter https://pastatalk.ch/#synode23 gibt es Ideen und Methoden, wie junge Leute ins Gespräch kommen können.
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Mit Musik Erinnerungen schaffen. Isabelle Iten und ihre Mutter Ruth Zahner leiten einen Chor für Menschen mit Demenz in Mörschwil. Seit dem Sommer 2020 gibt es den Chor, der rund zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat. Nicht alle sind dement. Es hat auch Angehörige oder sonstige Interessierte dabei.
Isabelle Itens Vater, Ruth Zahners Mann, leidet selbst an Demenz. Der Chor hilft den beiden auch im Umgang mit ihrem Familienmitglied. Im Podcast hört ihr eine Kostprobe des Chors. Ausserdem erzählen Isabelle und Ruth wie der Chor entstand, was er ihnen und den Mitgliedern bedeutet und wie sie selbst gelernt haben, mit Betroffenen umzugehen.
Für alle, die den Chor einmal besuchen wollen. Gesungen wird wieder nach den Herbstferien ab dem 26. Oktober jeden Dienstag um 13:45 Uhr im Katholischen Gemeindezentrum in Mörschwil. Wenn ihr weitere Informationen wollt, könnt ihr uns gerne über Instagram oder via [email protected] kontaktieren.
Jael Filliger ist gerade von ihrem Auslandspraktikum in Südafrika zurück gekehrt. Dort war sie etwas mehr als fünf Monate. Voyage Partage hat mit ihr gemeinsam ihr Praktikum vorbereitet und begleitet.
"Ich wurde sehr gut aufs Volontariat vorbereitet", sagt sie.
Gegangen ist sie eher aus spiritueller Motivation. "Nach 12 Jahren Schule wollte ich etwas Neues sehen, in eine andere Kultur eintauchen, und das nicht nur als normale Touristin", sagt sie.
Während des Volontariats hat sie in einem ökumenischen Jugendbildungszentrum, das an die Taizé-Spiritualität angelehnt ist, mitgearbeitet. Jugendgruppen verbringen dort Zeit miteinander. Dazu gibt es 1,5-jährige Trainingsprogramme für junge Erwachsene.
Sie habe sich sehr wohl gefühlt. Die ersten zwei Monate habe es gebraucht um anzukommen. Am Anfang habe sie noch viel Zeit für sich verbracht, doch gegen Ende habe sie jeden Moment mit den Leuten vor Ort genutzt.
Die grundsätzliche Akzeptanz von anderen Menschen habe sie sehr inspiriert.
Ausserdem habe sie gelernt, im Moment zu leben und achtsam, wach zu sein. Sie nehme sich vor, entspannter zu sein und Dinge, die sie nicht ändern könne, zu akzeptieren.
Sie würde sich selbst nicht als religiös bezeichnen, doch: "In Südafrika habe ich gesehen, wie wichtig der Glaube für die Menschen ist. Glaube ist für viele Menschen dort eine Kraftquelle."
Einen Kulturschock habe sie erst bei der Rückkehr in der Schweiz erlebt. Denn diese sei "sehr überwältigend" gewesen.
Im fadegrad-Podcast spricht die 19-jährige auch über Herausforderungen.
Im Volontariatsprogramm «Voyage-Partage»
Weitere Organisationen für Auslandpraktiken findet man ebenfalls unter www.auslandpraktikum.ch
Ehe für alle - ja oder nein? Darüber entscheiden Schweizerinnen und Schweizer am 26. September. Der Theologe Arnd Bünker erzählt im Podcast fadegrad aus seinem Leben als schwuler Mann in der katholischen Kirche und welche Gründe für die "Ehe für alle" sprechen.
"Schwule und Lesben, Transpersonen und Queers werden in der katholischen Kirche oft ausgegrenzt. Ich bleibe in der Kirche, weil ich mich im Bistum St.Gallen akzeptiert und willkommen fühle", sagt Arnd Bünker. Der Theologe hat eine klare Meinung zur Ehe für alle: "Ja ich will!"
Im Podcast verrät Arnd Bünker, ob er jemals wegen seiner sexuellen Orientierung mit Gott gehadert hat, was die Bibel zu Homosexualität sagt und was sich ändern muss, damit queere Menschen sich in Kirche und Gesellschaft willkommen fühlen.
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Darüber sprechen Podcast-Host Ines Schaberger und Podcast-Gast Arnd Bünker im fadegrad-Podcast:
03:29 Schwul - und gläubig?!
05:10 Aufwachsen in einem katholischen Elternhaus
08:13 Warum Arnd Bünker das Priesterseminar verlassen hat
11:06 Das Coming-Out
15:19 Der erste Queer-Gottesdienst
19:31 LGBTQ-Angebote in der Ostschweiz
22:30 Ehe für alle - Argumente zur Abstimmung in der Schweiz
28:17 Was sagt die Bibel zu Homosexualität?
32:25 Vatikan und LGBTQ
34:47 Wie wird Kirche und Gesellschaft queerfreundlicher?
37:05 Zu spät?! Eine Aufforderung zum Schluss...
Weiterführende Links aus dem Podcast:
Konstruktives Feedback ist willkommen an: [email protected].
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