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By Fadegrad: Podcast der Kirche in der OstschweizReligion & Spirituality
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Fadegrad episodes

  • #30 (Teil 2): Trauer & Hoffnung
    Gibt es ein Leben nach dem Tod? Was hilft beim Trauerprozess? Was gibt Sterbenden Hoffnung?
    Darüber sprechen Podcast-Gastgeberin Ines Schaberger und Pflegefachfrau Brigitte Valent (uebergaenge.ch) in dieser Podcastfolge:
    00:58 Vorstellung Interviewgast
    01:38 Rituale für den Abschied
    04:34 Phasen der Trauer
    08:56 Das Trauerjahr. Oder - Ab wann darf ich mich wieder freuen?
    11:44 Welche Rolle das Erinnern beim Trauerprozess spielt
    12:59 Weiterleben nach dem Tod?
    14:17 Rituale die beim Erinnern helfen
    15:40 Das "ABC" meines  Lebens
    16:52 Was Sterbenden Hoffnung gibt
    18:47 Mein Gott, warum hast du mich verlassen?! Hadern mit dem Schicksal und mit Gott
    19:56 Trost in Leid und Tod
    22:13 Würdest du ewig leben wollen?
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    25 min
  • #30 Keine Angst vor dem Tod? Vom Sterben und Loslassen

    Das Thema Sterben und Tod ist in der vergangenen Zeit präsenter geworden in der Gesellschaft. Sei es durch den Krieg in der Ukraine oder die Pandemie und vielleicht sogar im eigenen Umfeld. Auch am kommenden Karfreitag denken wir an den Tod Jesu und feiern an Ostern seine Auferstehung, die uns wieder Hoffnung gibt. 


    Was kann die Angst vor dem Sterben lindern? Wie kann man als Angehörige mit dem Sterbeprozess eines geliebten Menschen umgehen? Was passiert beim Sterben?


    Brigitte Valent beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesen Fragen und bietet hier Unterstützung als gelernte Pflegefachfrau und systemische Lebens- und Sozialberaterin. In dieser Podcastfolge erhalten wir Antworten und wichtige Informationen zu den Fragen rund um die Themen Sterben, Tod und Trauer.


    Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Thema Tod, Sterben & Trauern gemacht? Schreibt uns – per Mail an [email protected] oder über fb & instagram. (https://instagram.com/fadegrad_podcast)


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    Darüber sprechen Brigitte Valent und Ines Schaberger im Podcast:

    00:21 Einführung ins Thema

    01:00 Wer ist Brigitte Valent?

    01:32 Angst vor dem Tod vs. Angst vor dem Sterben

    04:36 Warum Menschen (keine) Angst vor dem Sterben haben

    05:30 Schmerzen beim Sterben

    06:41 So kannst du Sterbende begleiten

    07:54 "Ich will die Freiheit haben, so zu sterben, wie ich möchte"

    10:05 So kann man sich auf den eigenen Tod vorbereiten

    11:45 Wenn das Loslassen schwer fällt

    13:52 Was passiert beim Sterben?

    16:18 Zu Hause sterben

    18:11 Sterben bedeutet Stress

    18:40 Wie Rituale beim Loslassen helfen

    19:55 Auf meinem Grab soll stehen...


    22 min
  • #29 Ukraine-Krieg: Was können wir in der Schweiz tun?

    Täglich erreichen uns Bilder aus der Ukraine. Mittlerweile ist es drei Wochen her, seit Russland in die Ukraine einmarschiert ist. Im Krieg sind laut Angaben der UNO von Mitte Woche bereits über 700 Zivilisten gestorben und über 1000 verletzt.


    Über drei Millionen Menschen sind aus der Ukraine ins Ausland geflüchtet. Ein Teil davon auch in die Schweiz. Gemäss Bund sind bis heute Donnerstag, 17. März 2022, über 8000 Flüchtende in der Schweiz angekommen. Diesen Flüchtlingen wird unter anderem von der Hilfsorganisation Caritas geholfen. Die Caritas hat Mitarbeitende im Bundesasylzentrum in Altstätten und ist dort für die Zuweisung von Privatunterkünften zuständig. 


    Philipp Holderegger ist der Geschäftsleiter der Regionalstelle St.Gallen der Caritas. Im Podcast, der am 17. März 2022 aufgenommen wurde, spricht er über die Situation im Bundesasylzentrum in Altstätten, über die Platzierungen bei Privatpersonen und wie man aktuell am besten helfen kann.

    43 min
  • #28 Zu Besuch beim Komiktheater St.Gallen

    Das Komiktheater St.Gallen besteht aus einem Ensemble mit acht Schauspielerinnen und Schauspielern mit einer Beeinträchtigung. Es wird unterstützt von der Institution Sonnenhalde Tandem St.Gallen, die zur GHG (Gemeinnützige und Hilfsgesellschaft der Stadt St.Gallen) gehört. Die Regie des Theaters führt unter anderem Tim Kalhammer, der selbst lange als Schauspieler arbeitete. Die Leitung des Theaters hat Gee Hauser, die sich vor allem im Hintergrund um das Organisatorische kümmert. Mit diesen beiden Personen und zwei Schauspielenden – Manuela und Florian durfte ich in diesem Podcast sprechen.

    Es geht um das Thema «Inklusion», um die schönsten Theatermomente, um die Herausforderungen bei der Arbeit mit Menschen mit Unterstützungsbedarf und um die Freude, die jede einzelne dieser Personen bei der Ausübung ihres Berufs, ihrer Leidenschaft hat.

    Am Anfang wird Gee Hauser sprechen, dann hören wir Florian Nef und Manuela Baldinger und am Schluss noch Tim Kalhammer.

    Informationen zu den Auftritten des Komiktheaters gibt es unter komiktheater.ch – dort können auch Tickets für die verbleibenden Vorstellungen des Stückes «All inclusive» gekauft werden. Ausserdem erfahrt ihr dort, wie ihr selbst Teil des Theaters werden könnt – sie suchen weitere Schauspiel-Talente. Ein Video einer Probe findet ihr auf unserem Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/playlist?list=PLVbY6U4hTIXG8llEOs4PVkYJCUVKDKLCboder unter www.fadegrad-podcast.ch.

    42 min
  • #27 Achtsam leben mit dem Herzensgebet

    Lars Syring meditiert seit 20 Jahren mit dem Herzensgebet – und ist dadurch ruhiger und friedvoller geworden. Im Podcast erzählt der reformierte Pfarrer, warum.

    Die Fastenzeit beginnt. Für viele Menschen ein Anlass, in den 40 Tagen vor Ostern bewusst auf etwas zu verzichten. So versuchen sie, ein achtsameres und bewussteres Leben zu führen. Für Lars Syring ist die Fastenzeit kein grosses Thema. Im Podcast-Gespräch verrät der reformierte Pfarrer, dass er sehr willensstark ist und nicht auf einen bestimmten äusseren Anlass wie die Fastenzeit wartet, um etwas in seinem Leben zu verändern: „Wenn ich achtsam mit mir selbst bin, dann merke ich, was mir gut tut – was mir schadet, das lasse ich weg“.

    Lars Syring versucht, zwischen verschiedenen Welten zu vermitteln: zwischen Kopf- und Herzensebene oder zwischen wissenschaftlicher Theologie und persönlichen Glaubenserfahrungen. Und: Zwischen seiner Heimat Ostwestfalen und dem Appenzellerland, in dem er seit 20 Jahren als reformierter Pfarrer tätig ist. Auf seinem Youtube-Kanal „Mystik und ich“ teilt er seine Erfahrungen. Immer dabei: Die Klangschale auf einem Kissen mit Edelweiss-Muster.

    Seit 20 Jahren meditiert Lars Syring jeden Morgen eine halbe Stunde mit den Worten des Herzensgebetes. „Jesus – Christus“. Dafür hat er mit seinem Arbeitgeber sogar ausgehandelt, dass er dies dreissig Minuten pro Tag als Arbeitszeit tun kann. Welch einprägendes Erlebnis dafür verantwortlich war, dass er mit dieser Methode begann, erzählt Lars Syring im Podcast-Interview.

    Ihn habe die Begegnung mit Gott frei gemacht, ist Lars Syring überzeugt, und erklärt: „Bevor ich mit dem Herzensgebet begonnen habe, war ich ein ängstlicher und zorniger Mensch. Heute ist in mir ein tiefes Vertrauen, dass mein Leben in Gottes Hand und der Tod schon hinter mir liegt.“ Dazu habe die Erfahrung des Gebetes beigetragen.

    Das erwartet euch im Podcast-Interview mit Pfarrer Lars Syring:

    01:05 Vorstellung Interviewpartner: Lars Syring

    03:07 Wie kommt ein Ostwestfale ins Appenzellerland?

    05:49 Die ref. Kirchgemeinde Bühler

    06:34 Der Wunsch nach einem achtsamen, bewussten Leben

    07:23 Warum Fasten für Lars Syring nicht an die Fastenzeit gebunden ist

    09:14 Das Herzensgebet als eine Form der Meditation

    12:38 Mantra-Gebete und Begleitung als Anfänger:in

    14:19 Sprache schafft Wirklichkeit

    15:17 Was tun, wenn die Gedanken kreisen?

    16:09 So kam Lars Syring zum Herzensgebet

    17:59 Was einen Mystiker auszeichnet

    20:15 Sehnsucht nach einem geglückten Leben

    24:20 Was Freiheit (nicht) ist

    28:28 Drei Übungen zum Schluss

    34:51 Abmoderation und Hinweise


    Links aus dem Podcast:

    Youtube-Kanal von Lars Syring https://www.youtube.com/user/bild71

    Podcast zu Gipfelkreuzen mit Silvio Pellegrini: https://fadegrad-podcast.ch/2021/12/03/21-gipfelkreuze/


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    36 min
  • #26 Single, und wie?!

    Immer im Februar feiern wir den Valentinstag und damit die romantische Liebe. Oft wird sie als "das Ideal" vermarktet, als Bedingung für ein glückliches Leben. Doch viele Menschen leben alleine, ohne Partnerschaft. Wie gelingt ein solches Leben?

    Hildegard Aepli, Seelsorgerin im Bistum St. Gallen ist allein-stehend und hat sich bewusst für diesen Lebensentwurf entschieden. Vor knapp zehn Jahren ist im Echter-Verlag ein kleines Buch mit dem Titel «Single, und wie?!» erschienen, in dem Hildegard sich mit dem Thema auseinandersetzt. Dabei erzählt sie von ihrer eigenen Biografie und verwebt diese mit Übungen aus ignatianischer Perspektive (inspiriert vom Hl. Ignatius von Loyola).

    Im Gespräch will Podcast-Host Gabriel Imhof von Hildegard wissen, wie sie zu diesem Lebensstil fand, was ihr in dem Prozess geholfen hat und wie sie ein «erfülltes Leben mit unerfüllten Wünschen» gestaltet.

    In diesem Gespräch erfährt ihr: 

    01:04 ...was für ein Bezug Hildegard zum Valentinstag hat. 

    02:39 ...weshalb sie ein Buch zu dem Thema geschrieben hat.

    03:56 ...etwas über die Biografie von Hildegard und wie es dazu kam, dass sie heute bewusst allein-stehend ist.

    07:37 ...wie ihr inneres Ringen stattfand.

    08:15 ...wie Hildegards Leben ohne Gottesbeziehung aussehen würde.

    10:04 ...ob sie sich vorstellen könnte, heute eine romantische Beziehung einzugehen. 

    12:23 ...was jemand, der nicht an Gott glaubt, aus diesem Gespräch mitnehmen kann.

    13:34 ...was Gott für Hildegard ist.

    14:12 ...was Hildegard für einen Zugang zur ignatianischen Spiritualität hat.

    16:20 ...wie der Umgang mit dem Alleine-Sein gelingt.

    18:25 ...wie es zum Wandel vom WARUM zum WOZU kam.

    20:10 ...wie Hildegard mit Ihrer Lust nach Sexualität umgeht. 

    21:54 ...was Hildegard über das Ideal der Partnerschaft denkt. 

    24:26 ...weshalb gesunde Nachbarschaft so wertvoll ist.

    26:08 ...etwas über den feinen Unterschied zwischen "Single" und "Allein-stehend".

    Wenn ihr mehr über Hildegard erfahren möchtet, so findet ihr Sie auf der Seite des Bistum St. Gallen https://www.bistum-stgallen.ch/bistumsleitung/spiritualitaet-und-bildung/

    Gefällt euch der Podcast? Dann abonniert ihn doch gleich und schreibt uns eure Gedanken dazu. Wir freuen uns über euer Feedback https://fadegrad-podcast.ch/kontakt/

    Gerne könnt ihr auch über Instagram mit uns in Kontakt treten: @fadegrad_podcast



    30 min
  • #25 Jugendheim

    Jeder weiss, dass sie existieren. Nur wenige wissen, was dort so läuft. Und die wenigsten wissen, was daraus wirklich resultiert.

    Die Rede ist von Heimen für Kinder und Jugendliche.
    Wie ist es denn eigentlich, als Jugendliche in einem Heim zu wohnen?
    Welche Gründe gibt es überhaupt dazu? Und wie lebt es sich danach?
    Das alles und noch viel mehr erzählt uns L.T in dieser Podcastfolge. Sie war selbst lange Zeit in Institutionen untergebracht, wohnte zum Schluss mit Podcast-Host Sam de Keijzer in einer betreuten Wohnung und teilt nun, nach vier Jahren, einen Teil ihrer Lebensgeschichte mit uns.
    Eine Geschichte, die von Hoffnung und Kampfgeist zeugt und klar macht, wie wichtig die Unterstützung von benannten Institutionen sein kann. Und: Ein spannendes Gespräch, das aufzeigt, wie unterschiedlich die Geschichten von jungen Menschen in Heimen sein können. 

    Eine Institution, die besonders angesprochen wird, ist die Jugendstätte Bellevue (bellevuenet.ch) Mit ihrer Heimleitung durfte Sam ebenfalls ein Interview führen. Auf Youtube findet ihr das Video dazu und bekommt ausserdem einen kleinen Einblick, wie es in einem Jugendheim überhaupt aussehen kann. 

    Schaut auch gerne wieder auf Instagram vorbei @fadegrad_podcast. 

    Wenn ihr Fragen oder Anregungen zum Thema habt, freue ich mich über eure Kontaktaufnahme an [email protected]

    Gefällt euch der Podcast? Dann abonniert ihn doch und empfehlt ihn weiter! www.fadegrad-podcast.ch/abonnieren/ 



    29 min
  • #24 Suizid: Wie weiterleben nach dem Suizid eines Angehörigen?

    Rebecca hat ihre Mutter und ihren Bruder durch Suizid verloren. Lange Zeit konnte sie darüber nicht reden, hat den Verlust und die Trauer mit sich selbst ausgemacht. Durch die Selbsthilfegruppe trauernetz wurde sie gestärkt. Heute erzählt sie davon im Podcast.

    Triggerwarnung: In diesem Podcastgespräch geht es um Suizid, Suizidgefährdung und wie es Angehörigen nach dem Suizid eines lieben Menschen geht. Wenn es dir nicht gut geht mit diesem Thema oder du selbst Suizidgedanken hast, dann höre den Podcast besser nicht an oder nur gemeinsam mit jemandem, dem du vertraust. Wenn du Hilfe brauchst oder mit jemandem reden willst: Die Dargebotene Hand ist unter der Nummer 143 da, für Jugendliche gibt es unter der Nummer 147 Hilfe.

    Rebeccas Mutter litt an Depressionen, war deswegen auch in einer Klinik. Rebecca war viel alleine zu Hause. Dennoch hat es die 14-Jährige nicht kommen sehen: Ihre Mutter starb durch Suizid. Den traumatisierenden Moment, als sie davon erfuhr, schildert sie im Podcast.

    Die Jugendliche sprach mit niemandem über den Suizid ihrer Mutter, weder mit Freundinnen noch mit ihrer Familie. Als sie 21 Jahre alt war, der nächste Schock: Auch ihr Bruder hatte schwere Depressionen, war suizidal. An dem Tag, an dem ihr Bruder sich das Leben nimmt, bricht sie in der Arbeit zusammen. Als das Telefon läutet, weiss sie intuitiv, was passiert ist. Dass sie den Suizid ihres Bruders nicht verhindern konnte, lässt ihr keine Ruhe. 

    In der Selbsthilfegruppe des Vereins Trauernetz, die sich monatlich in St.Gallen trifft, hat Rebecca erstmals ihre Geschichte erzählt. In den angeleiteten Gesprächen verarbeitet sie ihre Trauer und tauscht sich mit anderen Suizid-Hinterbliebenen aus. 

    Zur Selbsthilfegruppe gehören circa acht Personen ab 17 Jahren, die nächsten Treffen der Gruppe im Tibits St.Gallen sind am 25.01.2022 und 22.02.2022. Eine Anmeldung ist erforderlich. 

    Heute ist Rebecca 30 Jahre alt, arbeitet im Hospiz St.Gallen als Pflegerin und will anderen Betroffenen Mut machen: Auch wenn der Schmerz und die Trauer immer bleiben werden, hat sie gelernt, damit umzugehen. Und sie ist sicher: Ihres Mami wäre stolz auf sie.


    Wichtige Links, die im Podcast zum Thema Suizid erwähnt werden:

    Podcast mit Jörg Weisshaupt vom Verein "trauernetz": https://gottundwelt.podbean.com/e/«ein-suizid-hinterlasst-135-betroffene»/

    Verein Trauernetz (www.trauernetz.ch)



    33 min
  • #23 Wie gelingen Neuanfänge?
    Ein neues Jahr beginnt: Anlass für viele Menschen, sich einen Jahresvorsatz zu überlegen. Wie werden Jahresvorsätze Wirklichkeit? Was hilft grundsätzlich bei Neuanfängen? Psychotherapeut Achim Menges gibt Tipps.
    Die Sektkorken knallen, ein Feuerwerk malt bunte Tropfen in den dunklen Himmel und man wünscht sich «Ein gutes Neues!»: Für viele Menschen ist der Jahreswechsel ein magischer Moment. «Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt, und der uns hilft, zu leben», dichtet Herrmann Hesse. 
    Stimmt das? Hat jeder Neubeginn etwas Zauberhaftes? 
    Was ist mit Neuanfängen, die man gar nicht erleben will – vielleicht, weil man das Gefühl hat, besser wird es sowieso nicht?! 
    Über gewollte und ungewollte Neuanfänge spricht Podcast-Host Ines Schaberger in dieser Podcastfolge mit Achim Menges. Er ist Psychotherapeut in privater Praxis und bei Miteinander leben, der evangelisch-reformierten Einzel-, Paar- und Familienberatung St.Gallen. 
    Er begleitet er Menschen in sogenannten «critical life events», in Umbruchszeiten. Als Psychotherapeut versuche er, den Menschen genau zuzuhören und ihre Beweggründe zu verstehen, erzählt er.
    Was hilft bei Neuanfängen? Achim Menges rät Folgendes:
    «Annehmen, Geduld haben, sich beraten lassen und darüber reden. Nicht alleine bleiben.»
    Dazu gehört, Geduld mit sich selbst zu haben und liebevoll mit sich selbst zu sein. Denn Neuanfänge brauchen Zeit und sind oft mit Unsicherheit verbunden. «Wer möchte schon ein Problem haben in unserer wunderbaren Gesellschaft? Und trotzdem haben wir immer wieder Dinge, mit denen wir uns auseinander setzen müssen. Das ist normal, gesund.»
    Der Psychotherapeut empfiehlt, sich in Krisen zu überlegen, was einem eine gute Freundin wünschen würde. Diese sagt vielleicht: «Sei nicht so streng mit dir selbst!» 
    Was Neuanfänge mit Grenzen setzen und Loslassen zu tun haben, erfährst du im Podcast. 
    Ein entspanntes und sehr persönliches Gespräch für alle, die ihre Jahresvorsätze umsetzen wollen oder vor einem Neuanfang stehen.
    Das sind die Themen des Podcasts:
    04:25 So werden Neujahrsvorsätze Wirklichkeit
    07:11 Was gibt Kraft in Zeiten der Unsicherheit?
    09:35 critical life events: Wie begleitet man Menschen in Umbruchszeiten?
    11:52 Die grössten Umbruchszeiten im Leben von Menschen
    13:56 Was hilft bei Neuanfängen?
    15:50 Diese Fehler gilt es zu vermeiden bei Neuanfängen
    17:03 Wie lange darf Trauer dauern? Über Umbrüche durch Tod
    18:51 Grenzen setzen, Altes loslassen und mutig Neues anpacken
    21:48 Unfreiwillige Neuanfänge
    23:29 Rituale für Neuanfänge
    28:48 Abschied und Begräbnis
    31:59 Jetzt aber! Mut, Wut - und Geduld
    35:29 Verabschiedung
    Die evangelisch-reformierte Einzel-, Paar- und Familienberatung St.Gallen ist offen für alle. Die eidg. anerkannten Therapeut:innen Andrea Imper Kessler und Achim Menges beraten und begleiten in Beziehungs- und Lebensfragen. Klient:innen bezahlten einen reduzierten Tarif abhängig von ihrem Einkommen – so können sich auch Familien die Beratung leisten. Dazu unterstützen Kirchgemeinden und die evangelisch-reformierte Kantonalkirche die Beratungsstelle. «Miteinander leben» ist Teil des Netzwerkes Eheberatung Ostschweiz.
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    37 min
  • #22 Hebamme: Weihnachten und das Wunder Geburt
    Im Zentrum von Weihnachten steht die Geburt eines Kindes, das bis heute unsere Welt prägt und Menschen inspiriert.
    In allen Kulturen und Religionen ist die Geburt ein Zeichen der Hoffnung und des Neubeginns. Ist Weihnachten für eine Hebamme ein spezielleres Fest als für andere Menschen? Das will Podcast-Host Gabriel Imhof von Beatrice De Pascalis wissen, die seit rund 40 Jahren Frauen bei der Geburt begleitet. 
    An einem verschneiten Winterabend macht sich unser Podcast-Gastgeber auf den Weg nach Gonten, wo ihn Beatrice De Pascalis schon schon mit Tee und Keksen erwartet...
    Eigentlich hatte Beatrice De Pascalis einen anderen Berufswunsch - doch heute ist Hebamme ihr Traumberuf. Im Podcast erzählt sie, wie es dazu kam und wie sie heute mit einem ganzheitlichen Ansatz Schwangere begleitet. Wie verändert sich die Sexualität eines Paares, das Nachwuchs bekommt? Und wie prägt die Coronavirus-Pandemie Schwangerschaft und Geburt? Darüber sprechen die beiden im Podcast.
    Ein weihnachtliches Gespräch, das nicht nur für werdende Mamas interessant ist - und am besten mit einer Tasse Tee und Keksen angehört werden kann.
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    * Wir freuen uns über eine gute Bewertung auf Apple Podcasts *
    Im Podcast erfährt ihr:
    01:34   welchen Bezug Beatrice zu Weihnachen hat
    04:05   wie Beatrice Hebamme wurde.
    06:59   inwiefern sich Beatrice neben ihrer Tätigkeit als Hebamme engagiert
    08:00   was Salutogenese bedeutet.
    11:07   was Beatrice in ihrer ganzheitlichen Praxis anbietet.
    12:14   inwiefern sich Beatrice abgrenzen kann von der Arbeit.
    13:00   weshalb Selbstfürsorge besonders wichtig für eine Hebamme ist.
    13:50   welchen Einfluss die Coronaviruspandemie auf die Schwangerschaft hat.
    15:16   inwiefern Geburt und Sterben verwandt sind.
    16:21   was die Mutter-Kind-Einheit bedeutet.
    18:36   welche Aufgabe der Vater hat.
    20:43   weshalb werdende Mütter sich von einer Hebamme begleiten lassen.
    22:59   welche Rolle Sexualität während der Schwangerschaft spielt.
    28:28   was sich Beatrice von der Gesellschaft wünscht im Umgang mit Hebammen.
    32 min

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