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Das Thema Sterben und Tod ist in der vergangenen Zeit präsenter geworden in der Gesellschaft. Sei es durch den Krieg in der Ukraine oder die Pandemie und vielleicht sogar im eigenen Umfeld. Auch am kommenden Karfreitag denken wir an den Tod Jesu und feiern an Ostern seine Auferstehung, die uns wieder Hoffnung gibt.
Was kann die Angst vor dem Sterben lindern? Wie kann man als Angehörige mit dem Sterbeprozess eines geliebten Menschen umgehen? Was passiert beim Sterben?
Brigitte Valent beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesen Fragen und bietet hier Unterstützung als gelernte Pflegefachfrau und systemische Lebens- und Sozialberaterin. In dieser Podcastfolge erhalten wir Antworten und wichtige Informationen zu den Fragen rund um die Themen Sterben, Tod und Trauer.
Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Thema Tod, Sterben & Trauern gemacht? Schreibt uns – per Mail an [email protected] oder über fb & instagram. (https://instagram.com/fadegrad_podcast)
Wenn euch der Podcast gefällt, dann abonniert ihn und empfehlt ihn gerne weiter!
Konstruktives Feedback ist willkommen an: [email protected].
Darüber sprechen Brigitte Valent und Ines Schaberger im Podcast:
00:21 Einführung ins Thema
01:00 Wer ist Brigitte Valent?
01:32 Angst vor dem Tod vs. Angst vor dem Sterben
04:36 Warum Menschen (keine) Angst vor dem Sterben haben
05:30 Schmerzen beim Sterben
06:41 So kannst du Sterbende begleiten
07:54 "Ich will die Freiheit haben, so zu sterben, wie ich möchte"
10:05 So kann man sich auf den eigenen Tod vorbereiten
11:45 Wenn das Loslassen schwer fällt
13:52 Was passiert beim Sterben?
16:18 Zu Hause sterben
18:11 Sterben bedeutet Stress
18:40 Wie Rituale beim Loslassen helfen
19:55 Auf meinem Grab soll stehen...
Täglich erreichen uns Bilder aus der Ukraine. Mittlerweile ist es drei Wochen her, seit Russland in die Ukraine einmarschiert ist. Im Krieg sind laut Angaben der UNO von Mitte Woche bereits über 700 Zivilisten gestorben und über 1000 verletzt.
Über drei Millionen Menschen sind aus der Ukraine ins Ausland geflüchtet. Ein Teil davon auch in die Schweiz. Gemäss Bund sind bis heute Donnerstag, 17. März 2022, über 8000 Flüchtende in der Schweiz angekommen. Diesen Flüchtlingen wird unter anderem von der Hilfsorganisation Caritas geholfen. Die Caritas hat Mitarbeitende im Bundesasylzentrum in Altstätten und ist dort für die Zuweisung von Privatunterkünften zuständig.
Philipp Holderegger ist der Geschäftsleiter der Regionalstelle St.Gallen der Caritas. Im Podcast, der am 17. März 2022 aufgenommen wurde, spricht er über die Situation im Bundesasylzentrum in Altstätten, über die Platzierungen bei Privatpersonen und wie man aktuell am besten helfen kann.
Das Komiktheater St.Gallen besteht aus einem Ensemble mit acht Schauspielerinnen und Schauspielern mit einer Beeinträchtigung. Es wird unterstützt von der Institution Sonnenhalde Tandem St.Gallen, die zur GHG (Gemeinnützige und Hilfsgesellschaft der Stadt St.Gallen) gehört. Die Regie des Theaters führt unter anderem Tim Kalhammer, der selbst lange als Schauspieler arbeitete. Die Leitung des Theaters hat Gee Hauser, die sich vor allem im Hintergrund um das Organisatorische kümmert. Mit diesen beiden Personen und zwei Schauspielenden – Manuela und Florian durfte ich in diesem Podcast sprechen.
Es geht um das Thema «Inklusion», um die schönsten Theatermomente, um die Herausforderungen bei der Arbeit mit Menschen mit Unterstützungsbedarf und um die Freude, die jede einzelne dieser Personen bei der Ausübung ihres Berufs, ihrer Leidenschaft hat.
Am Anfang wird Gee Hauser sprechen, dann hören wir Florian Nef und Manuela Baldinger und am Schluss noch Tim Kalhammer.
Informationen zu den Auftritten des Komiktheaters gibt es unter komiktheater.ch – dort können auch Tickets für die verbleibenden Vorstellungen des Stückes «All inclusive» gekauft werden. Ausserdem erfahrt ihr dort, wie ihr selbst Teil des Theaters werden könnt – sie suchen weitere Schauspiel-Talente. Ein Video einer Probe findet ihr auf unserem Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/playlist?list=PLVbY6U4hTIXG8llEOs4PVkYJCUVKDKLCboder unter www.fadegrad-podcast.ch.
Lars Syring meditiert seit 20 Jahren mit dem Herzensgebet – und ist dadurch ruhiger und friedvoller geworden. Im Podcast erzählt der reformierte Pfarrer, warum.
Die Fastenzeit beginnt. Für viele Menschen ein Anlass, in den 40 Tagen vor Ostern bewusst auf etwas zu verzichten. So versuchen sie, ein achtsameres und bewussteres Leben zu führen. Für Lars Syring ist die Fastenzeit kein grosses Thema. Im Podcast-Gespräch verrät der reformierte Pfarrer, dass er sehr willensstark ist und nicht auf einen bestimmten äusseren Anlass wie die Fastenzeit wartet, um etwas in seinem Leben zu verändern: „Wenn ich achtsam mit mir selbst bin, dann merke ich, was mir gut tut – was mir schadet, das lasse ich weg“.
Lars Syring versucht, zwischen verschiedenen Welten zu vermitteln: zwischen Kopf- und Herzensebene oder zwischen wissenschaftlicher Theologie und persönlichen Glaubenserfahrungen. Und: Zwischen seiner Heimat Ostwestfalen und dem Appenzellerland, in dem er seit 20 Jahren als reformierter Pfarrer tätig ist. Auf seinem Youtube-Kanal „Mystik und ich“ teilt er seine Erfahrungen. Immer dabei: Die Klangschale auf einem Kissen mit Edelweiss-Muster.
Seit 20 Jahren meditiert Lars Syring jeden Morgen eine halbe Stunde mit den Worten des Herzensgebetes. „Jesus – Christus“. Dafür hat er mit seinem Arbeitgeber sogar ausgehandelt, dass er dies dreissig Minuten pro Tag als Arbeitszeit tun kann. Welch einprägendes Erlebnis dafür verantwortlich war, dass er mit dieser Methode begann, erzählt Lars Syring im Podcast-Interview.
Ihn habe die Begegnung mit Gott frei gemacht, ist Lars Syring überzeugt, und erklärt: „Bevor ich mit dem Herzensgebet begonnen habe, war ich ein ängstlicher und zorniger Mensch. Heute ist in mir ein tiefes Vertrauen, dass mein Leben in Gottes Hand und der Tod schon hinter mir liegt.“ Dazu habe die Erfahrung des Gebetes beigetragen.
Das erwartet euch im Podcast-Interview mit Pfarrer Lars Syring:
01:05 Vorstellung Interviewpartner: Lars Syring
03:07 Wie kommt ein Ostwestfale ins Appenzellerland?
05:49 Die ref. Kirchgemeinde Bühler
06:34 Der Wunsch nach einem achtsamen, bewussten Leben
07:23 Warum Fasten für Lars Syring nicht an die Fastenzeit gebunden ist
09:14 Das Herzensgebet als eine Form der Meditation
12:38 Mantra-Gebete und Begleitung als Anfänger:in
14:19 Sprache schafft Wirklichkeit
15:17 Was tun, wenn die Gedanken kreisen?
16:09 So kam Lars Syring zum Herzensgebet
17:59 Was einen Mystiker auszeichnet
20:15 Sehnsucht nach einem geglückten Leben
24:20 Was Freiheit (nicht) ist
28:28 Drei Übungen zum Schluss
34:51 Abmoderation und Hinweise
Links aus dem Podcast:
Youtube-Kanal von Lars Syring https://www.youtube.com/user/bild71
Podcast zu Gipfelkreuzen mit Silvio Pellegrini: https://fadegrad-podcast.ch/2021/12/03/21-gipfelkreuze/
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Immer im Februar feiern wir den Valentinstag und damit die romantische Liebe. Oft wird sie als "das Ideal" vermarktet, als Bedingung für ein glückliches Leben. Doch viele Menschen leben alleine, ohne Partnerschaft. Wie gelingt ein solches Leben?
Hildegard Aepli, Seelsorgerin im Bistum St. Gallen ist allein-stehend und hat sich bewusst für diesen Lebensentwurf entschieden. Vor knapp zehn Jahren ist im Echter-Verlag ein kleines Buch mit dem Titel «Single, und wie?!» erschienen, in dem Hildegard sich mit dem Thema auseinandersetzt. Dabei erzählt sie von ihrer eigenen Biografie und verwebt diese mit Übungen aus ignatianischer Perspektive (inspiriert vom Hl. Ignatius von Loyola).
Im Gespräch will Podcast-Host Gabriel Imhof von Hildegard wissen, wie sie zu diesem Lebensstil fand, was ihr in dem Prozess geholfen hat und wie sie ein «erfülltes Leben mit unerfüllten Wünschen» gestaltet.
In diesem Gespräch erfährt ihr:
01:04 ...was für ein Bezug Hildegard zum Valentinstag hat.
02:39 ...weshalb sie ein Buch zu dem Thema geschrieben hat.
03:56 ...etwas über die Biografie von Hildegard und wie es dazu kam, dass sie heute bewusst allein-stehend ist.
07:37 ...wie ihr inneres Ringen stattfand.
08:15 ...wie Hildegards Leben ohne Gottesbeziehung aussehen würde.
10:04 ...ob sie sich vorstellen könnte, heute eine romantische Beziehung einzugehen.
12:23 ...was jemand, der nicht an Gott glaubt, aus diesem Gespräch mitnehmen kann.
13:34 ...was Gott für Hildegard ist.
14:12 ...was Hildegard für einen Zugang zur ignatianischen Spiritualität hat.
16:20 ...wie der Umgang mit dem Alleine-Sein gelingt.
18:25 ...wie es zum Wandel vom WARUM zum WOZU kam.
20:10 ...wie Hildegard mit Ihrer Lust nach Sexualität umgeht.
21:54 ...was Hildegard über das Ideal der Partnerschaft denkt.
24:26 ...weshalb gesunde Nachbarschaft so wertvoll ist.
26:08 ...etwas über den feinen Unterschied zwischen "Single" und "Allein-stehend".
Wenn ihr mehr über Hildegard erfahren möchtet, so findet ihr Sie auf der Seite des Bistum St. Gallen https://www.bistum-stgallen.ch/bistumsleitung/spiritualitaet-und-bildung/
Gefällt euch der Podcast? Dann abonniert ihn doch gleich und schreibt uns eure Gedanken dazu. Wir freuen uns über euer Feedback https://fadegrad-podcast.ch/kontakt/
Gerne könnt ihr auch über Instagram mit uns in Kontakt treten: @fadegrad_podcast
Jeder weiss, dass sie existieren. Nur wenige wissen, was dort so läuft. Und die wenigsten wissen, was daraus wirklich resultiert.
Eine Institution, die besonders angesprochen wird, ist die Jugendstätte Bellevue (bellevuenet.ch) Mit ihrer Heimleitung durfte Sam ebenfalls ein Interview führen. Auf Youtube findet ihr das Video dazu und bekommt ausserdem einen kleinen Einblick, wie es in einem Jugendheim überhaupt aussehen kann.
Schaut auch gerne wieder auf Instagram vorbei @fadegrad_podcast.
Wenn ihr Fragen oder Anregungen zum Thema habt, freue ich mich über eure Kontaktaufnahme an [email protected]
Rebecca hat ihre Mutter und ihren Bruder durch Suizid verloren. Lange Zeit konnte sie darüber nicht reden, hat den Verlust und die Trauer mit sich selbst ausgemacht. Durch die Selbsthilfegruppe trauernetz wurde sie gestärkt. Heute erzählt sie davon im Podcast.
Triggerwarnung: In diesem Podcastgespräch geht es um Suizid, Suizidgefährdung und wie es Angehörigen nach dem Suizid eines lieben Menschen geht. Wenn es dir nicht gut geht mit diesem Thema oder du selbst Suizidgedanken hast, dann höre den Podcast besser nicht an oder nur gemeinsam mit jemandem, dem du vertraust. Wenn du Hilfe brauchst oder mit jemandem reden willst: Die Dargebotene Hand ist unter der Nummer 143 da, für Jugendliche gibt es unter der Nummer 147 Hilfe.
Rebeccas Mutter litt an Depressionen, war deswegen auch in einer Klinik. Rebecca war viel alleine zu Hause. Dennoch hat es die 14-Jährige nicht kommen sehen: Ihre Mutter starb durch Suizid. Den traumatisierenden Moment, als sie davon erfuhr, schildert sie im Podcast.
Die Jugendliche sprach mit niemandem über den Suizid ihrer Mutter, weder mit Freundinnen noch mit ihrer Familie. Als sie 21 Jahre alt war, der nächste Schock: Auch ihr Bruder hatte schwere Depressionen, war suizidal. An dem Tag, an dem ihr Bruder sich das Leben nimmt, bricht sie in der Arbeit zusammen. Als das Telefon läutet, weiss sie intuitiv, was passiert ist. Dass sie den Suizid ihres Bruders nicht verhindern konnte, lässt ihr keine Ruhe.
In der Selbsthilfegruppe des Vereins Trauernetz, die sich monatlich in St.Gallen trifft, hat Rebecca erstmals ihre Geschichte erzählt. In den angeleiteten Gesprächen verarbeitet sie ihre Trauer und tauscht sich mit anderen Suizid-Hinterbliebenen aus.
Zur Selbsthilfegruppe gehören circa acht Personen ab 17 Jahren, die nächsten Treffen der Gruppe im Tibits St.Gallen sind am 25.01.2022 und 22.02.2022. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Heute ist Rebecca 30 Jahre alt, arbeitet im Hospiz St.Gallen als Pflegerin und will anderen Betroffenen Mut machen: Auch wenn der Schmerz und die Trauer immer bleiben werden, hat sie gelernt, damit umzugehen. Und sie ist sicher: Ihres Mami wäre stolz auf sie.
Wichtige Links, die im Podcast zum Thema Suizid erwähnt werden:
Podcast mit Jörg Weisshaupt vom Verein "trauernetz": https://gottundwelt.podbean.com/e/«ein-suizid-hinterlasst-135-betroffene»/
Verein Trauernetz (www.trauernetz.ch)
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