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Man kann den anderen hören ohne wirklich zuzuhören. Hören ist mehr als die akustische Wahrnehmung. Es ist eine Haltung und geradezu eine Aktivität. Man spricht nicht ohne Grund von "aktivem Zuhören". Am einfachsten ist zuhören, wenn man einander kennt und sich vertraut ist. Das gilt für Gott genauso wie für Menschen. Hier die in der Predigt zusätzlich genannten Bibelstellen: Galater 1,6-9; Offenbarung 22,18-19; Jakobus 3,1.
Nach unserem Recht besteht kein Rechtsanspruch auf Gnade. Jeder Verurteilte kann ein Gnadengesuch an die entsprechende Gnadenstelle richten. Ob es zugelassen und Erfolg haben wird, ist an die Bedingungen der Gnadenordnung geknüpft. Außerdem kann die Gnadenstelle recht frei entscheiden. Ist sie einmal ausgesprochen, kann sie durch kein Gerichtsverfahren wieder rückgängig gemacht werden. Gilt das auch für die Gnade Gottes?
Wer schreibt deine Geschichte? Spontan würde ich antworten: "Natürlich ich". In Wirklichkeit wird sie zu großen Teilen von anderen mitgeschrieben. Das ist der Grund, warum sich viele Dinge von einer Person zur anderen fortsetzen. Nicht selten über Generationen. Vieles davon ist gut, manches aber auch nicht und wird dann buchstäblich zur "unendlichen Geschichte". Tritt aber Gott in dein Leben, kann daraus ewige Geschichte werden.
Das Leben verlangt immer wieder Entscheidungen. Psychologen gehen davon aus, dass wir am Tag 20000 Entscheidungen treffen. Viele trifft man intuitiv nebenbei. Andere trifft man weniger schnell. Je nachdem, wie man "gestrickt" ist, versucht man Entscheidungen zu vermeiden oder zu umgehen. Oftmals ist das aber eine Entscheidung, weil dann andere entscheiden, entscheiden müssen oder einen die Realität überholt. Nicht selten steht man dadurch vor noch mehr Entscheidungen.
Biografie - jeder hat sie, der eine liebt sie und der andere hasst sie. Der Grund, warum wir sind wie wir sind, ist oft, dass unsere Biografie ist, wie sie ist. Was wäre, wenn man sie heilen oder "überschreiben" könnte? Die Bibel beschreibt immer wieder Menschen, die das mit Gottes Hilfe taten.
Das neue Jahr kommt, die Ungewissheit bleibt. Mit dieser Haltung gehen coronabedingt viele ins neue Jahr. Gleichzeitig macht sich Misstrauen breit. Gegenüber der Regierung, den Maßnahmen, der Berichterstattung oder einfach gegenüber den Mitmenschen, weil sie anders denken und generell ansteckend sein könnten. Wie gut, dass Jesus weiß, wie Vertrauen gewonnen und in misstrauischer Zeit gelebt werden kann.
"Moment, da muss ich sie weiter verbinden." So gut wie alle haben diesen Satz schonmal gehört als sie auf einer Behörde oder beim Support anriefen. In der Regel hört man den Satz dann, wenn der oder die, die man gerade am Hörer hat, selbst nicht weiterkommt. Es kann sich eben niemand in allem auskennen und für alle da sein. Manchmal wäre das aber schon schön, oder?
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