
Sign up to save your podcasts
Or


Schickt uns eine Nachricht
Gemeinschaftsgastronomie gilt als Bereich mit grossem Biopotenzial, auch weil die Marktanteile hier noch sehr gering sind. In unserer neusten Folge sprechen wir mit zwei Spezialistinnen über diese Potenziale und die Hindernisse auf dem Weg zu mehr Bio in der Gemeinschaftsverpflegung.
Heute bewegen wir uns für einmal weg von der Bioproduktion, und schauen dorthin, wo Bioprodukte ihren Platz auf den Tellern finden. In den Privathaushalten hat Bio bereits einen schönen Marktanteil erreicht, das gilt sowohl für deutsche Verbraucher*innen, wie auch noch verstärkt für die schweizerischen Konsument*innen, die den weltweit höchsten Bioanteil im Einkaufskorb aufweisen.
Die Potenziale in der Gastronomie, wie auch in der Gemeinschaftsverpflegung sind aber nach wie vor ungenügend genutzt. Oder optimistischer ausgedrückt: Die Möglichkeiten für grösseren Bioabsatz sind hier riesig. Natürlich ruft das Thema auch die Forschung auf den Plan.
In dieser Podcastfolge sprechen wir mit Anja Erhart und Sabine Ersing vom FiBL in Deutschland über Bionahrungsmittel in der Gemeinschaftsverpflegung. Dieser etwas sperrige Begriff umfasst die Restauration in Schulen, Kitas, Krankenhäusern, Kantinen, Pflegeeinrichtungen und ähnlichen Institutionen.
Im Gespräch mit Adrian Krebs berichten Ersing und Erhart über den Status quo in den deutschen Gemeinschaftsküchen, die wie erwähnt grossen Potenziale und die Fortschritte im EU-Projekt Visionary. Dieses versucht die brachliegenden Möglichkeiten länderübergreifend zu ermitteln und so die Biowertschöpfung zu steigern. Eine ausführlichere Version dieses Gesprächs findet ihr auf unserem Projektkanal FiBL Collaboration (s. Link unten).
Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.
Folge 128/Deutsch/Länge 37min46s.
Links
Ausführliche Version des Gesprächs auf FiBL Collaboration
https://www.buzzsprout.com/2152169/episodes/19863138
Das Projekt Visionary auf der Website des FiBL
https://www.fibl.org/de/themen/projektdatenbank/projektitem/project/2145
Website des Projekts Visionary https://visionary-project.eu/de/
Informationen über das Label Bio Cuisine von Bio Suisse, mit dem in der Schweiz ein höherer Bioanteil in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung angepeilt wird: https://knospe.bio-suisse.ch/gastronomie/bio-cuisine.html
Gäste/FiBL-Forschungsteam: Sabine Ersing und Anja Erhart (FiBL in Deutschland)
Moderation und Redaktion: Adrian Krebs, FiBL
An- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBL
E-Mail
[email protected]
Instagram
@fibl_focus
Website
www.fibl.org
FiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.
Schickt uns eine Nachricht
In der aktuellen Folge – dem ersten live aufgenommenen Podcast von FiBL Focus – diskutieren Charlotte Aichholz von Sativa und Severin Hellmüller vom FiBL über funktionelle Biodiversität.
Im Gespräch mit Redaktor Adrian Krebs erläutern sie diese Spezialdisziplin der Biodiversitätsförderung. Über die reine Biodiversität hinaus liefern Blühstreifen und Einzelpflanzen in den Acker- und Spezialkulturen Ökosystemdienstleistungen, indem sie die Präsenz von Nützlingen fördern und Schädlingen damit indirekt den Garaus machen. Der Einsatz erfolgt sowohl im Freiland wie auch im geschützten Anbau, also in Gewächshäusern und Tunnels.
Severin Hellmüller von der Gruppe Gemüse- & Gartenbau des FiBL und Charlotte Aichholz, Züchterin bei der Saatguthändlerin und -produzentin Sativa erläutern unter anderem, was genau funktionelle Biodiversität ist und welche Konflikte es zwischen Einführung funktioneller Biodiversität und dem unbehinderten Ernten von homogenen Kulturen gibt.
Es ist der erste Podcast, den wir für unser Format FiBL Focus mit Publikum aufgenommen haben. Lassen Sie sich nicht irritieren von den gelegentlichen Hintergrundgeräuschen aus dem Publikumsraum und darüber hinaus. Den idealen Rahmen für die Aufnahme bot der Vielfaltsmarkt 1001 Gemüse in Rheinau im Kanton Zürich.
Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.
Folge 127 / Sprache deutsch / Dauer 42 Minuten 8 Sekunden
Links:
Dieser Podcast wurde aufgenommen in Zusammenarbeit mit dem Projet Benefits.Biobreeding biobreeding.org
Die wichtigsten Ziele des Projekts sind die folgenden:
Links zur funktionellen Biodiversität:
Pilotversuche «Funktionelle Biodiversität im Rosenkohlanbau»
https://www.fibl.org/de/themen/projektdatenbank/projektitem/project/2726
Funktionelle Agrobiodiversität
https://www.fibl.org/de/standorte/schweiz/departemente/nutzpflanzenwissenschaften/pb-projekte/funktionelle-biodiversitaet
Gäste/FiBL-Forschungsteam:
Charlotte Aichholz, Sativa und Severin Hellmüller, FiBL
Moderation: Adrian Krebs, FiBL
An- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBL
E-Mail
[email protected]
Instagram
@fibl_focus
Website
www.fibl.org
FiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.
Schickt uns eine Nachricht
Es gab eine Zeit in Christoph Rothhaupts Leben, in der er morgens nicht wusste, wie er seine Tiere versorgen soll. In der Schweiz sind rund 12 Prozent der landwirtschaftlichen Bevölkerung von einem Burnout betroffen. Das sind doppelt so viele wie im Rest der Gesellschaft. Die täglichen Herausforderungen in der Landwirtschaft sind gross:harte Arbeit, viel Leidenschaft für den Beruf und einer tiefen Verbundenheit zur Umwelt und den Tieren. Doch sie bringt oft auch enorme Herausforderungen mit sich: Unwägbarkeiten des Wetters, wirtschaftlicher Druck, nicht beeinflussbare politische Rahmenbedingungen sowie eine grosse Verantwortung für Tiere und Familie, und manchmal auch soziale Isolation. Diese Belastungen können Spuren hinterlassen – nicht nur auf dem Acker, sondern auch in der Seele der Menschen, die ihn bewirtschaften.
Oft wird über diese inneren Kämpfe zu wenig oder gar nicht gesprochen, teils aus Scham, teils aus dem Gefühl, allein zu sein. Doch es ist Zeit, hinzuschauen und zuzuhören, denn eine nachhaltige Landwirtschaft braucht auch gesunde Menschen, die sie betreiben.
In dieser Folge von FiBL Focus widmen wir uns der mentalen Gesundheit in der Landwirtschaft. Wir wollen darüber sprechen, wie wir Anzeichen von Überforderung erkennen, welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt, und welche Rolle wir als Gemeinschaft dazu beitragen können. Dazu haben wir den Landwirt Christoph Rothhaupt und unsere FiBL-Kollegin Anna Schmitz eingeladen, die beide auch eine Ausbildung zur systemischen Beratung haben und uns von ihren Erfahrungen berichten.
Wer sich in einer akuten Krise befindet, Suizidgedanken hat oder sich akut um eine nahestehende Person sorgt, sollte umgehend den Notruf unter 144 (Schweiz, Österreich) oder 112 (Deutschland, Österreich) wählen, eine Arztpraxis aufsuchen oder eines der unten gelisteten Hilfsangebote nutzen.
Hilfsangebote in der Schweiz:
Die Dargebotene Hand
Telefon 143
Rund um die Uhr (24/7) erreichbar, komplett kostenlos und anonym für alle Krisen
Bäuerliches Sorgentelefon
MO 8.15–12, DI 13–17, DO 18–22
+41 820 02 15 (Festnetztarif)
baeuerliches-sorgentelefon.ch
Überlastung und Burnout-Prävention - Landfrauen SBLV
«Wie geht's dir?» - Über alles reden, auch über psychische Gesundheit | Wie geht's dir?
Hilfsangebot Deutschland:
Notruf 112
TelefonSeelsorge 0800 1110111 oder 0800 1110222 (kostenlos, rund um die Uhr)
SVLFG Krisenhotline 0049 561 785 10101 (rund um die Uhr)
Hilfsangebote:
SVLFG | Gleichgewicht
www.landwirtschaftliche-familienberatung.de
Hilfsangebot Österreich:
Notruf 144 oder 112
TelefonSeelsorge 142 (rund um die Uhr, kostenlos)
Bäuerliches Sorgentelefon 0810/676 810 (Mo bis Fr, 8:30 bis 12:30 Uhr)
Hilfsangebote:
www.lebensqualitaet-bauernhof.at
Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.
Folge 126/Deutsch/Länge 63min40s.
Gäste/FiBL-Forschungsteam: Christoph Rothhaupt und Anna Schmitz (FiBL)
Moderation Gespräch: Vanessa Gabel
Redaktion: Vanessa Gabel, FiBL
An- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBL
Weiterführende Informationen: Depression und Burnout in der Landwirtschaft – Warum sind Bauern besonders betroffen? - Impact Reportage - Play SRF
E-Mail
[email protected]
Instagram
@fibl_focus
Website
www.fibl.org
FiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.
Schickt uns eine Nachricht
Viele Konsument*innen verbinden mit dem Kauf von Bioprodukten automatisch ein besseres Leben für die Tiere. Doch ist dieser Zusammenhang wirklich so eindeutig? In dieser zweiten Folge zum Thema Tierwohl sprechen wir mit Silvia Ivemeyer vom Thünen-Institut und knüpfen an unsere Episode 117 an, in der sie uns bereits erste Einblicke in das Thema Tierwohl gegeben hat.
Hier sprechen wir nun über die Unterschiede von Tierwohl in der Bio bzw der konventionellen Tierhaltung. Wir vergleichen die Kontrollsysteme in der Schweiz und in Deutschland und diskutieren, warum es nicht nur auf die Häufigkeit, sondern vor allem auf die Art der Kontrolle ankommt. Ein Thema ist dabei die Weiterentwicklung hin zu stärker tierbezogenen Indikatoren, die direkt am Tier ansetzen, statt sich allein auf Ressourcen- und Managementvorgaben zu verlassen.
Zum Abschluss geht es um finanzielle Anreizsysteme wie BTS und RAUS in der Schweiz, die zeigen, wie wirksam Förderprogramme sein können, sowie um die Frage, was Bio- und konventionelle Landwirtschaft voneinander lernen können. Silvia Ivemeyer plädiert für einen offenen, differenzierten Umgang mit dem Begriff Tierwohl, der sowohl Stärken als auch Entwicklungsfelder ehrlich benennt.
E-Mail
[email protected]
Instagram
@fibl_focus
Website
www.fibl.org
FiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.
Schickt uns eine Nachricht
Arzneipflanzen werden seit Jahrhunderten eingesetzt, um Krankheiten bei Mensch und Tier vorzubeugen und zu behandeln. Auch heute setzen viele Landwirt*innen sie auf ihren Betrieben ein. In dieser Podcastfolge zeigen Michael Walkenhorst und Michelle Krügel, wie traditionelles Wissen und moderne Forschung zusammenwirken und welche Bedeutung Arzneipflanzen für die Tiergesundheit haben können.
Arzneipflanzen enthalten nicht nur einen einzelnen Wirkstoff, sondern eine Vielzahl verschiedener Inhaltsstoffe. Diese können an unterschiedlichen Stellen im Körper wirken und sich gegenseitig ergänzen. Genau darin sehen Forschende einen wichtigen Vorteil gegenüber isolierten Wirkstoffen. Michael Walkenhorst erklärt, dass etwa bei Magen-Darm-Erkrankungen meist mehrere Beschwerden gleichzeitig auftreten. Deshalb sei es von Vorteil, wenn eine Arzneipflanze wie die Kamille nicht nur Krämpfe lindere, sondern zugleich entzündungshemmend wirke. Gleichzeitig machen diese komplexen Wirkstoffgemische die wissenschaftliche Untersuchung anspruchsvoll. Moderne Analysen tragen jedoch dazu bei, die Wirkmechanismen traditionell genutzter Arzneipflanzen immer besser zu verstehen.
Bewährte Pflanzen für die landwirtschaftliche Praxis
Studien des FiBL zeigen, dass auf Schweizer Tierhaltungsbetrieben vor allem bekannte Arzneipflanzen wie Kamille, Ringelblume, Johanniskraut oder Brennnessel verwendet werden. Viele Anwendungen werden innerhalb der Familie weitergegeben, andere stammen aus Fachbüchern oder Kursen. Gleichzeitig zeigen die Erhebungen, wie unterschiedlich Dosierungen und Anwendungen in der Praxis ausfallen können.
Praktische Tipps für den Einstieg
Michelle Krügel empfiehlt für den Einstieg insbesondere Thymian, Brennnessel und Bitterstoffpflanzen wie Löwenzahn. Letzteren bezeichnet sie im Podcast als «Omo der Körperzellen», weil er den Stoffwechsel unterstütze und den Körper beim «Putzen und Reinigen» helfe. Zudem erklärt sie, wie diese Pflanzen beispielsweise als Tee, Heu oder Inhalation eingesetzt werden können und worauf bei der Anwendung geachtet werden sollte. Sie gibt ausserdem Hinweise zur richtigen Lagerung von getrockneten Arzneipflanzen, damit ihre Qualität möglichst lange erhalten bleibt.
Grenzen nicht vergessen
So vielfältig Arzneipflanzen eingesetzt werden können - sie ersetzen nicht in jeder Situation konventionelle Arzneimittel. Bei schweren Erkrankungen oder Notfällen bleibt die Schulmedizin unverzichtbar. Arzneipflanzen können jedoch dazu beitragen, Krankheiten vorzubeugen, Tiere bei der Genesung zu unterstützen und den Einsatz bestimmter Medikamente sinnvoll zu ergänzen.
Gäst*innen
Infos zum Thema
E-Mail
[email protected]
Instagram
@fibl_focus
Website
www.fibl.org
FiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.
Schickt uns eine Nachricht
In dieser Folge des FiBL Focus Podcasts tauchen wir in die Ergebnisse der internationalen IAHA-Konferenz ein, die Ende April am FiBL stattfand. Fachleute aus aller Welt präsentierten dort ihre neuesten Arbeiten zur biologischen Tierhaltung. Bioaktuell.ch hat vier spannende Beiträge ausgewählt, die uns wertvolle Einblicke in innovative Ansätze und Herausforderungen in Europa, Afrika und Asien geben.
Wir beginnen in Ungarn, wo das Forschungsinstitut ÖMKi die Weidehaltung revolutioniert. Hier kommen laut Petra Balogh, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Team Tierhaltung am ÖMKi digitale Technologien zum Einsatz. Die Tiere werden mit Sensoren am Hals ausgestattet, welche wichtige Daten wie Wiederkauzeit, Fressverhalten und Aktivität erfassen.
Anschliessend blicken wir nach Dänemark, wo Morten Hansen von der Universität Aarhus ein grundlegendes Dilemma der Biozucht beleuchtet. Obwohl der Biolandbau robuste, standortangepasste Tiere benötigt, werden in der Praxis oft Hochleistungsrassen aus konventionellen Zuchtprogrammen eingesetzt. Die an der Konferenz gegründete «International Exchange Platform for Organic Animal Breeding» soll diesen wichtigen Entwicklungen neuen Schwung verleihen.
Beauty Jiji vom Verband für Freilandgeflügel in Simbabwe (ZFRPA) erklärt, wie Hühner, Enten und Perlhühner weit mehr als nur eine Nahrungsquelle sind. Sie sind ein Eckpfeiler der Existenzsicherung, selbst unter schwierigen klimatischen Bedingungen. Die ZFRPA setzt sich seit 2015 dafür ein, die Kommerzialisierung und den Marktzugang für diese Produkte zu verbessern.
Zum Abschluss begeben wir uns nach Indien, wo Mahesh Chander vom Indian Veterinary Research Institute die Kreislaufwirtschaft in gemischten Ackerbau-Tierhaltungssystemen untersucht. Diese Kleinbetriebe nutzen ihre Ressourcen weitgehend intern und verbessern die Bodenfruchtbarkeit, die Wasserspeicherung und die Biodiversität.
Diese vier Beiträge von der IAHA-Konferenz bieten uns einen umfassenden Überblick über die weltweiten Bestrebungen und Herausforderungen, eine nachhaltige und tierfreundliche Landwirtschaft zu gestalten.
Bioaktuell.ch Artikel:
Weidehaltung in Ungarn: Sensoren statt Bauchgefühl
Hochleistung versus Robustheit in Dänemark: Biozucht neu denken
Freilandgeflügel in Simbabwe: Kleines Tier mit grosser Wirkung
Kreislaufwirtschaft in Indien: Kein Selbstläufer
Zusammengefasst und gelesen von: Anke Beermann, FiBL
E-Mail
[email protected]
Instagram
@fibl_focus
Website
www.fibl.org
FiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.
Schickt uns eine Nachricht
In dieser Podcastfolge dreht sich alles um Recyclingdünger. Else Bünemann-König vom FiBL und Matthias Diener von Agroscope sprechen über verschiedene Düngerformen und erzählen von spannenden Ergebnissen aus einem siebenjährigen Feldversuch. Sie erläutern, welche Vor- und Nachteile unterschiedliche Dünger haben.
Im Projekt Recycle4Bio wurde die Stickstoffausnutzung von flüssigem und festem Gärgut sowie Hofdünger untersucht. Gleichzeitig erfassten die Forschenden die Emissionen von klimarelevanten Gasen wie Lachgas, analysierten Stickstoffverluste z.B. durch Nitratauswaschung und untersuchten die Wirkung der Dünger auf den Boden. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes sollen dazu beitragen, die Stickstoffausnutzung organischer Dünger zu verbessern sowie Emissionen klimarelevanter Gase zu reduzieren. Darüber hinaus geben sie auch praktische Tipps und erläutern, worauf insbesondere im Bioanbau zu achten ist.
Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.
Folge 122/Deutsch/Länge in 41Min. und 52Sek.
Gäste/FiBL-Forschungsteam: Else Bünemann-König, FiBL, Matthias Diener, Agroscope
Moderation Gespräch/Gelesen von: Vanessa Gabel, FiBL
Redaktion: Vanessa Gabel, FiBL
An- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBL
Projektdatenbank: https://www.fibl.org/de/themen/projektdatenbank/projektitem/project/2110
https://www.fibl.org/de/themen/projektdatenbank/projektitem/project/1306
https://www.fibl.org/de/themen/projektdatenbank/projektitem/project/1473
Video: https://www.youtube.com/watch?v=EU-VevU3ZH8
Publikationen:
Norah Efosa, Hans-Martin Krause, Roman Hüppi, Maike Krauss, Nadège Vaucher, Flora Zourek, Jochen Mayer, Johan Six, Else K. Bünemann (2023): Emissions of nitrous oxide and methane after field application of liquid organic fertilizers and biochar. Agriculture, Ecosystems & Environment Volume 356, 2023, 108642. https://doi.org/10.1016/j.agee.2023.108642
Norah Efosa, Christoph Häni, Thomas Kupper, Hans-Martin Krause, Johan Six, Else K. Bünemann (2025): Ammonia emissions after trailing hose application of digestates and cattle slurry. Nutrient Cycling in Agroecosystems, available online. https://doi.org/10.1007/s10705-025-10407-7.
Danksagung: Die Projektpartner danken dem BLW, dem BAFU sowie dem BFE für die finanzielle Unterstützung. Besonderer Dank für die gute Zusammenarbeit gilt zudem Anton und Fabian Obrist, Kiesholzhof Wallbach, und allen Techniker*innen, Praktikant*innen sowie Student*innen von Agroscope und FiBL für ihre wesentliche Unterstützung bei Feldarbeiten und Laboranalysen.
E-Mail
[email protected]
Instagram
@fibl_focus
Website
www.fibl.org
FiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.
Schickt uns eine Nachricht
Die aktuellen geopolitischen Spannungen, wie der Krieg in der Ukraine oder Konflikte im Nahen Osten stören globale Lieferketten und treiben die Preise für Rohstoffe wie Dünger in die Höhe.
Die steigenden Lebensmittel- und Düngerpreise sind ein deutliches Signal, dass unser Ernährungssystem unter Druck steht. Doch warum gerät die konventionelle Landwirtschaft so schnell in Abhängigkeit von globalen Krisen, während der biologische Landbau oft stabiler dasteht? In dieser FiBL Focus Short Folge beleuchten wir die akute Düngemittelkrise und ihre weitreichenden Folgen. Wir blicken zurück auf die Geschichte der Landwirtschaft, erläutern wie sich das FiBL aus kontroversen Dünger-Diskussionen heraus gründete, und zeigen auf, warum der Biolandbau mit seinen Kreislaufprinzipien einen vielversprechenden Weg zu mehr Unabhängigkeit und Resilienz bietet. Es geht dabei nicht nur um einzelne landwirtschaftliche Praktiken, sondern um eine umfassende Transformation unseres gesamten Agrar- und Ernährungssystems. Hört rein, warum die Landwirtschaft von gestern (angereichert mit dem Wissen von heute) unser Weg in eine unabhängige und nachhaltigere Zukunft sein kann.
Verfasst und gesprochen von: Dr. Anke Beermann, FiBL
Herzlichen Dank an: PD Dr. sc. nat. Else K. Bünemann-König und Dr. Sylvain Quiédeville (beide FiBL)
Bild: Canva / Andreas Basler (FiBL)
E-Mail
[email protected]
Instagram
@fibl_focus
Website
www.fibl.org
FiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.
Schickt uns eine Nachricht
An den Schweizer Bioackerbautagen trifft sich im Juni die Landwirtschaft mit ihren Kund*innen. Hier diskutiert und besichtigt man die neusten Erkenntnisse in der Forschung, im Anbau und am Markt. Erfolge werden ebenso thematisiert wie die Schwierigkeiten. Im Gespräch mit den Verantwortlichen haben wir die Herausforderungen aufgelistet und die Vorfreude auf den Grossanlass gepflegt.
Der Bioackerbau ist eine komplexe Disziplin. Die Biolandwirt*innen verzichten bewusst auf chemisch-synthetische Hilfsstoffe, seien es Pestizide oder Kunstdünger. Das erhöht die Anforderungen an Fruchtfolge, Sortenwahl und Kulturführung. Die grossen Herausforderungen liegen bei Bodenbearbeitung, Düngung und Pflanzenschutz, namentlich mechanischer Unkrautbekämpfung. Gleichzeitig ist der Markt kein Selbstläufer, es fehlt für einige Kulturen an Grenzschutz, was den Absatz für die teure Schweizer Produktion erschwert und ins Stocken bringt. Für andere Produkte ist die Nachfrage hoch, aber das Angebot noch zu wenig konstant. Die bevorstehenden Bioackerbautage vom 19. und 20. Juni bieten ein ideales Schaufenster, um Biokulturen, die laufenden Forschungsarbeiten, die neuste Landtechnik und die erwähnten Herausforderungen zu besichtigen und zu diskutieren. Ebenso ideal ist der örtliche Rahmen. Der Betrieb St. Katharinental hat eine Fläche von über hundert Hektaren, die praktisch allesamt an einem Stück idyllisch am Rhein liegen. Hier können sich die Besucher*innen an 16 Feldposten informieren und die neuste Hack- und Lasertechnik im Feldeinsatz besichtigen. Im Gespräch mit Adrian Krebs erläutern der Gastgeber Urban Dörig, der Leiter des Organisationsteams, Daniel Vetterli und die FiBL-Ackerbauspezialistin Stephanie Biderbost die Herausforderungen und die Chancen für die Produzent*innen. Und sie sagen, wieso sie sich auf die Bioackerbautage freuen.
Gäste:
Urban Dörig, Betriebsleiter St. Katharinental
Stefanie Biderbost, Ackerbauspezialistin FiBL
Daniel Vetterli, OK-Präsident Bioackerbautage 2026
Moderation/Schnitt:
Adrian Krebs, FiBL
An- und Abmoderation:
Anke Beermann, FiBL
Weiterführende Informationen
https://www.bioackerbautag.ch
E-Mail
[email protected]
Instagram
@fibl_focus
Website
www.fibl.org
FiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.
Schickt uns eine Nachricht
In dieser Podcastfolge wollen wir uns jetzt noch einmal tiefer mit den Grundprinzipien des biologischen Pflanzenschutzes beschäftigen. Was ist biologischer Pflanzenschutz eigentlich genau und wie unterscheidet er sich vom konventionellen Pflanzenschutz?
Schon in der letzten Podcastfolge haben wir uns dem spannenden Thema des biologischen Pflanzenschutzes gewidmet. Dabei ging es in erster Linie um die Erforschung und Erprobung neuer biologischer Pflanzenschutzmittel. Jetzt haben wir Barbara Thürig und Hans-Jakob Schärer aus dem Departement für Nutzpflanzenwissenschaften in das Podcaststudio eingeladen, um uns die Grundlagen des biologischen Pflanzenschutzes noch etwas näher zu bringen. Gemeinsam leiten die Beiden dort die Gruppe Pflanzenschutz, Phytopathologie und Entomologie. Wir freuen uns, dass Sie uns im Gespräch mit Phie Thanner die Basics des Biologischen Pflanzenschutzes genauer erklären.
Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.
Folge 119/Deutsch/Länge in 28Min. und 34Sek.
Gäste/FiBL-Forschungsteam: Barbara Thürig und Hans-Jakob Schärer, FiBL
Moderation Gespräch/Gelesen von: Phie Thanner, FiBL
Redaktion: Vanessa Gabel, FiBL
An- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBL
Weiterführende Informationen:
Projekt "Biolandbau ohne Fungizide auf Kupferbasis" in der FiBL-Projektdatenbank
Projekt "Larixyne – ein grünes Fungizid für europäische Rebberge" in der FiBL-Projektdatenbank
Projekt "Nutzung von Kompostmikroorganismen für neue Pflanzenschutzmittel gegen Blattkrankheiten" in der FiBL-Projektdatenbank
Projekt "SCALE-it – Förderung effizienter Alternativen für umstrittene Betriebsmittel im Biolandbau" in der FiBL-Projektdatenbank
FiBL-Merkblätter zum Thema Pflanzenschutz (Suche: Pflanzenschutz)
Video "Neue Mittel gegen Echten und Falschen Mehltau im Bio-Weinbau"
E-Mail
[email protected]
Instagram
@fibl_focus
Website
www.fibl.org
FiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.
From the publisher's feed
Bei «FiBL Focus», dem Podcast des Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL, dreht sich alles um die neusten Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Praxis. Praktiker*innen und…

89 Listeners

19 Listeners

9 Listeners

6 Listeners

10 Listeners

104 Listeners

40 Listeners

17 Listeners

12 Listeners

60 Listeners

6 Listeners

26 Listeners

17 Listeners

37 Listeners

17 Listeners