
Sign up to save your podcasts
Or


In dieser besonderen Live Podcast-Folge sprechen Heide und Constantin anlässlich des Lola-Festivals mit drei der diesjährigen vier nominierten Drehbuchautor:innen des Deutschen Filmpreises!
Sebastian Meise (gemeinsam mit Thomas Reider), Thomas Wendrich und Laila Stieler erzählen über ihre Wege zur Stoffentwicklung und was der Antrieb für ihre Geschichten war: Für Thomas Reider und Sebastian Meise zu „Große Freiheit“ war es ein Zeitungsartikel über Berichte von schwulen Männern, die nach dem Krieg aus dem Konzentrationslager direkt ins Gefängnis gebracht wurden, um dort ihre „Reststrafe“ abzusitzen. Diese Ungeheuerlichkeit trieb sie in die Recherche über Menschen, die noch nie darüber gesprochen hatten. Laila Stieler berichtet von den großen Emotionen in „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ und davon, dass die Sorge einer Mutter um ihren Sohn etwas Universelles, Schreibenswertes und auch sehr Persönliches hat, denn: „Es betrifft mich“. Thomas Wendrich spricht von dem Geschenk, über Thomas Brasch als „grenzüberschreitenden und wunderbaren Autor“ zu schreiben und davon, dass es auch mal gut fünf Jahre und neun Drehbuchfassungen dauern kann, um sich mit einem solch komplexen Menschen zu nähern.
Außerdem geht es um die besondere Dramaturgie dieser nominierten Werke und damit um Zeitebenen in Wurmlöchern, die Gleichzeitigkeit von Biographie und Werk eines schreibenden Autors und um kreisförmige Bewegungen innerhalb der Dramaturgie!
Präsentiert von der Deutschen Filmakademie
Podcast Homepage · Facebook · Instagram
Mehr zu den Hosts:
Foto: Florian Liedel
Tonaufzeichnung und Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço (Instagram)
Technische Umsetzung: Mattia Tezzele, Sophie Niethe
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Inga Goossens
Trailer „Große Freiheit“
Trailer „Lieber Thomas“
Trailer „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“
Die nominierten Drehbücher
Das freie Kind, die Rebellin, die Jungfrau in Nöten, die Einzelkämpferin, die Märtyrerin, die Mutter und Retterin. Nach wie vor gibt es viele stereotypisierte Darstellungen von Frauen in aktuellen Filmen. Wann aber ist eine Figur eindimensional, wann vielschichtig? In dieser Folge sprechen Heide und Constantin gemeinsam mit der Drehbuchautorin und Regisseurin Judith Angerbauer über weibliche Figuren, Rollenbilder, Stereotypen, die Vorreiterinnen feministischer Filmemacherinnen in Deutschland und die Schönheit ambivalenter Charaktere.
Präsentiert von der Deutschen Filmakademie
Podcast Homepage · Facebook · Instagram
Mehr zu den Hosts:
Foto: Margaux Weiss
Tonaufzeichnung und Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço (Instagram)
Technische Umsetzung: Mattia Tezzele, Sophie Niethe
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Inga Goossens
Berlinale Retrospektive 2019:
Berlinale- Auf der Suche nach der eigenen Sprache
Deutsche Kinemathek – Selbstbestimmt – Perspektiven von Filmemacherinnen
Filmlöwin - Das feministische Filmmagazine
Laura Mulvey und der „Male Gaze“:
Filmtheorie, Feminismus und Male Gaze – Ein kurzer Blick auf Laura Mulvey
Film Theory 101 – Laura Mulvey: The Male Gaze Theory
Filmlexikon „gaze, male gaze“
Malisa-Stiftung & Studie der Uni Rostock
Malisa-Stiftung Fortschrittsstudie
Malisa-Stiftung Broschüre audiovisuelle Diversiät
Kolumne „The Female Gaze“ von Nhi Le
Bechdel-Wallace-Test, Furtwängler-Test
Leidmedien: Wie Tests fehlende Diversität in Filmen sichtbar machen
Grimme-Lab: „Frauenbilder in den Medien“
Geena Davis Institute on Gender in Media
The Pudding - online Magazine
„Portrait einer jungen Frau in Flammen“ von Celine Sciamma
„Das Vorspiel“ von Ina Weise
„Das Fahrrad“ von Evelyn Schmidt
Podcast Empfehlung: Ned Wuascht - der Podcast fürs feministische Filmlesen
Der Umgang mit geschichtlichen Themen und Personen steht im Zentrum der heutigen Filmskript-Podcastfolge. Welche Rolle spielt der Begriff „Authentizität“? Kann ein Film überhaupt authentisch sein? Was ist der Unterschied zwischen wahrer und wahrhaftiger Geschichtserzählung? Und was ist kontrafaktisches Erzählen? Heide und Constantin sprechen anhand von konkreten Filmen darüber, mit welchen Mitteln sich Filmemacher:innen der Vergangenheit nähern und warum ein Historienfilm meist mehr über die Gegenwart erzählt als über die beschriebene, vergangene Epoche. Dafür begrüßen sie den Historiker und Journalisten Dr. Andreas Kötzing vom Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung.
Präsentiert von der Deutschen Filmakademie
Podcast Homepage · Facebook · Instagram
Mehr zu den Hosts:
Foto: HAIT/TU-Dresden
Tonaufzeichnung und Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço (Instagram)
Technische Umsetzung: Mattia Tezzele, Sophie Niethe
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V.
Zum Gast Dr. Andreas Kötzing
Sabine Moller: „Zeitgeschichte sehen. Die Aneignung von Vergangenheit durch Filme und ihre Zuschauer.“
Edgar Reitz - Heimat. Ein Filmbuch
„Filmgenres: Historien- und Kostümfilm“ Hrsg.: Liptay, Fabienne; Bauer, Matthias
Podcast Empfehlung: Brainflicks – Der Podcast über Psychologie im Film
„moving history“, das Festival des historischen Films Potsdam
„Denken Sie daran, dass Ihre Figuren letztendlich von Schauspielern dargestellt werden.“ lautet eine der „selbstverständlichen Regeln“ von Alan Ayckbourn. In dieser Folge begrüßen Heide und Constantin Steffi Kühnert bei Filmskript. Sie ist Theater- und Filmschauspielerin, Regisseurin und Professorin an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Ein Gespräch über das Aneignen von Rollen, über angstfreie Räume und die großen W-Fragen bei der Verkörperung einer Figur. Steffi Kühnert spricht auch von Ihren Erfahrungen mit den sehr unterschiedlichen Arbeitsmethoden von Michael Haneke und Andreas Dresen, von Genauigkeit und Improvisation, sowie über mangende Sichtbarkeit von Frauen ab 50 im Film.
Präsentiert von der Deutschen Filmakademie
Podcast Homepage · Facebook · Instagram
Mehr zu den Hosts:
Foto: Stefan Klüter
Tonaufzeichnung und Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço (Instagram)
Technische Umsetzung: Sophie Niethe, Mattia Tezzele
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V.
Podcast Empfehlung: „Europudding“ von SEAN - Serial Eyes Alumni Network
Steffi Kühnert, Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch
Alan Ayckbourn: „Theaterhandwerk - 101 selbstverständliche Regeln zum Schreiben und Inszenieren“
Studie der Universität Rostock „Sichtbarkeit und Vielfalt: Fortschrittsstudie zur audiovisuellen Diversität. Gender & Kino“
„Frauenbild im Film - Zu alt mit 35“
Wir kommunizieren permanent miteinander, verbal und nonverbal, in der Realität, sowie im Film. Dialoge sind nicht selten das erste, woran man als fachfremde Person bei der Drehbucharbeit denkt. Dabei ist das Feilen am gesprochenen Wort nur ein Teil der Herausforderung eines Filmskripts. Dafür aber ein ungemein spannender. Heide und Constantin sprechen in dieser Folge anhand von einigen Beispielszenen über das Gesagte, das Ungesagte und das Unsagbare, über Subtext, Informationsverteilung, figurenspezifisches Sprechen und die Frage ob Orangenmarmelade einen nicht vom Hocker reißt oder vielleicht eher zum Kotzen ist.
Präsentiert von der Deutschen Filmakademie
Podcast Homepage · Facebook · Instagram
Mehr zu den Hosts:
Foto: Johanna Berghorn
Tonaufzeichnung und Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço (Instagram)
Technische Umsetzung: Mattia Tezzele, Sophie Niethe
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Inga Goossens
Podcast Empfehlung: „Beyond the Screenplay“ von Michael Tucker
„The Social Network“ auf dem Youtube Channel „Lessons From The Screenplay“
Deutsche Filmakademie Werkstattgespräch mit Aaron Sorkin
Drehbücher der nominierten Filme des Deutschen Filmpreises
Youtube Channel „Now you See it“ von Jack Nugent
Analyse Sprech-Anteil in US Drehbüchern vom online Magazine THE PUDDING
Liste typischer Filmklischees
„‚Schau mir in die Augen, Kleines‘. Die Kunst der Dialoggestaltung“ von Oliver Schütte
„Dialog. Wie man seinen Figuren eine Stimme gibt“ von Robert McKee
Figuren können uns im Kino begeistern und abschrecken, verführen, irritieren, zum Lachen bringen. Wir identifizieren uns mit ihnen, oder eben gerade nicht. Was macht eine Filmfigur aber genau aus? Ihr Erscheinungsbild, ihre Sprache, ihre Vergangenheit, ihre Überzeugungen, ihre Herkunft, ihr Umfeld, ihre Wünsche oder Ziele? Gemeinsam mit dem Drehbuchautor, Regisseur und Schriftsteller Jan Schomburg sprechen Heide und Constantin in dieser Episode über die Entstehung von Filmfiguren, über notwendige Widersprüchlichkeiten, ambivalente und flache Figuren, sowie Figurenkonstellationen.
“The films that I constantly revisited, or saw repeatedly, held up longer for me… not because of plot, but because of character and a very different approach to story.” (Martin Scorsese)
Präsentiert von der Deutschen Filmakademie.
Podcast Homepage · Facebook · Instagram
Mehr zu den Hosts:
Foto: Johanna Berghorn
Tonaufzeichnung und Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço (Instagram)
Technische Umsetzung: Mattia Tezzele, Sophie Niethe
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Inga Goossens
Fritz Gesing: „Kreativ schreiben. Handwerk und Techniken des Erzählens“
Robert McKee: „Story. Die Prinzipien des Drehbuchschreibens“
Linda Seger: „Von der Figur zum Charakter. Überzeugende Filmcharaktere erschaffen
Jens Becker: „Das Drehbuch Tool. Charaktere und Strukturgestalten mit dem Enneagramm“
John Truby: „The Anatomy of Story“
Lexikon der Filmbegriffe online
Literatur und Film sind seit der Entstehung des Kinos untrennbar miteinander verbunden. Und das nicht nur im Berufsfeld der Drehbuchautor:innen. Viele der größten Kinofilme basieren auf literarischen Werken. Was passiert aber bei der Übersetzung eines literarischen Textes auf das Medium des Kinos? In dieser Episode begrüßen Heide und Constantin einen Gast, den Schriftsteller und Drehbuchautor Daniel Kehlmann. Gemeinsam sprechen sie über verschiedene Formen der Literaturverfilmungen, über Adaptions-Konzepte, Werktreue, unbedingt noch zu verfilmende und unverfilmbare Bücher, sowie das Phänomen von „lebender“ und „toter“ Sprache in Drehbüchern.
Präsentiert von der Deutschen Filmakademie.
Podcast Homepage · Facebook · Instagram
Mehr zu den Hosts:
Foto: Johanna Berghorn
Tonaufzeichnung und Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço (Instagram)
Technische Umsetzung: Mattia Tezzele, Sophie Niethe
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V.
Kreuzer, Helmut (1981) „Arten der Literaturadaption,“ in: Wolfgang Gast: „Literaturverfilmung“
Schmidt, Klaus; Schmidt, Ingrid: „Lexikon Literaturverfilmungen: Verzeichnis deutschsprachiger Filme 1945-2000“
Daniel Kehlmann: „Über Kino“, eBook
Kevin Bacon über die Kehlmann Adaption „You Should Have Left“:
Was hat die Gruppe 47 und das Oberhausener Manifest mit dem Status der Drehbuchtor·innen in Deutschland zu tun? In der ersten Episode von Filmskript besprechen wir einige Aspekte der Kulturgeschichte des Drehbuchs und verschiedene Formen der Zusammenarbeit zwischen Regisseur·innen und Autor·innen. Über die Formel „Ein Film von…“, die literarische Qualität von Drehbüchern, Demut beim Schreiben und die Kunst des Kinos, Fragen zu stellen, ohne die passenden Antworten liefern zu müssen.
Präsentiert von der Deutschen Filmakademie.
Podcast Homepage · Facebook · Instagram
Mehr zu den Hosts:
Foto: Johanna Berghorn
Tonaufzeichnung und Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço (Instagram)
Technische Umsetzung: Mattia Tezzele, Sophie Niethe
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V.
- Scenario, Hg. Von Jochen Brunow
Über das Träumen. Verführen. Schreiben. Von „Amarcord“ zu „Ein Schweinchen namens Babe“. In diesem Teaser sprechen Heide und Constantin über ihre erste Kino-Erfahrung, über Filmsozialisierungen und ihr Anliegen, über die Leidenschaft für das Kino und die Arbeit als Autor·in zu erzählen. Immer wieder zieht sich aber auch die Frage durch den Podcast, was eigentlich ein gutes Kinofilm-Drehbuch auszeichnet.
Präsentiert von der Deutschen Filmakademie.
Podcast Homepage · Facebook · Instagram
Mehr zu den Hosts:
Foto: Johanna Berghorn
Tonaufzeichnung und Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço (Instagram)
Technische Umsetzung: Mattia Tezzele, Sophie Niethe
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V.
From the publisher's feed

179 Listeners

7 Listeners