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In der neuen Folge geht es um einen Zustand, den wohl die meisten Autor:innen kennen: die Schreibblockade. Heide Schwochow und Constantin Lieb sprechen über Krisen beim Schreiben. Es geht um Perfektionismus, Versagensängste und den Druck, dem eigenen Stoff gerecht zu werden. Anhand von Texten von Ingmar Bergmann, Franz Kafka, Ingeborg Bachmann sowie Charlie Kaufmans Film „Adaption – Der Orchideen-Dieb“ nähern sich Heide und Constantin den inneren Konflikten des Schreibens, wie der Überidentifikation mit den Figuren und der Suche nach Wahrhaftigkeit. Eine Folge über das Feststecken, das Loslassen und darüber, wie man wieder ins Schreiben findet.
Präsentiert von der Deutschen Filmakademie
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Foto: Johanna Berghorn
Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço · Instagram
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Jule Bartram, Sarah Hoffmann
In einer neuen Fokus-Folge widmen sich Heide Schwochow und Constantin Lieb Wolfgang Beckers Ensemblefilm „Das Leben ist eine Baustelle“, geschrieben von Wolfgang Becker und Tom Tykwer. Ein ebenso ungeschönter wie lakonischer Blick auf das Leben in Berlin der späten 1990er-Jahre, in dem sich die Widersprüchlichkeit des menschlichen Daseins spiegelt. Gemeinsam sprechen sie über Beckers große Empathie für seine Figuren, darüber, wie sich (Wahl-)Familien, Medien und Musik durch sein Werk ziehen, und über seinen manchmal auch rigorosen Perfektionismus, der seine Arbeitsweise prägte.
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Foto: Johanna Berghorn
Die neue Folge von Filmskript ist da. In dieser Episode sprechen Heide und Constantin mit dem Sound Designer Rainer Heesch. Überlegungen zum Ton werden oft bis in die Postproduktion verschoben. Aber sie sollten schon Teil der Drehbucharbeit sein. Alles klingt, ein Ort, ein Kleid, eine Stimmung... Was unterscheidet einen Ton, der erzählt, von einem, der das Bild nur illustriert? Anhand konkreter Filmbeispiele sprechen die Drei darüber, wie Sound Design die Dramaturgie von Szenen beeinflussen und verändern kann. Es geht um den Ton als Erzähler, um die Frage, was „Stille“ im Drehbuch bedeutet und darum, wie eng Drehbuch schreiben und Sound Design miteinander verbunden sind.
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Foto: Johanna Berghorn
Randy Thom: „Designing a Movie for Sound“
„Screenwritng for Sound“
Interview Randy Thom, Skywalker Sound
Barbara Flückiger - „Narrative Funktionen des Filmssounddesigns“
„A Quiet Place“
„No Country for Old Men“
„Stalker“
„Dunkirk“
„There Will Be Blood“
„Son of Saul“
„The Zone of Interest“
Die neue Folge von Filmskript ist da. In dieser Episode beschäftigen sich Constantin Lieb und Heide Schwochow mit dem Thema Recherche. Zu Gast ist Moritz Binder, der gemeinsam mit Tim Fehlbaum das Drehbuch zu „September 5“ geschrieben hat. Es geht um den Terroranschlag bei den Olympischen Spielen von 1972. Wie haben sie sich diesem komplexen Thema genähert? Welche Wege der Recherche sind sie gegangen, welche dramaturgischen Entscheidungen wurden getroffen? Es geht um Verdichtung und um Verantwortung gegenüber der eigenen Recherche und der historischen Vorlage. Sie sprechen über „Info Dumping“ und „Recherche-Eitelkeit“, über glückliche Zufälle und Trüffel-Funde im langen, kreativen Prozess.
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Foto: Johanna Berghorn
Empfehlung:
In dieser letzten Episode der dritten Staffel beschäftigen sich Heide und Constantin wieder gezielt mit einem Film und dessen Drehbuch. Dieses Mal geht es um das Drama „Green Border“ der polnischen Regisseurin Agnieszka Holland, das sie gemeinsam mit Gabriela Lazarkiewicz-Sieczko und Maciej Pisuk geschrieben hat. Ein extrem intensives Kinoerlebnis zu einem der drängendsten politischen Probleme der Gegenwart.
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Foto: Johanna Berghorn
Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço Instagram
Technische Umsetzung: Sophie Niethe
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Inga Goossens, Jule Bartram
Interview: Agnieszka Holland über "Green Border"
"Die Realität ist härter als im Film" - Aktivistin und Schauspielerin Anna Alboth im Gespräch.
The Guardian- Green Border review
Filmkritik Green Border - Universität Mannheim
Ein Film, der wütend macht.
Lernwerkstatt Film und Geschichte - Propagandafilm
Empfehlung:
Drehbücher der seit 2008 nominierten Filme auf der Seite des Deutschen Filmpreises zum Nachlesen
In dieser Weihnachtsfolge tauchen Heide und Constantin in die magische Welt der Märchen ein! Gemeinsam erkunden sie die sprachliche Schönheit von Märchen, erklären den Unterschied von Volks- und Kunstmärchen und warum sich die Heldenreise als Filmdramaturgie so wunderbar eignet. Dabei verrät uns Heide ihre Lieblingsmärchen wie „Die Schneekönigin“ und „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ und Constantin erzählt, warum er „Rotkäppchen“ als Kind viel gruseliger fand als „Hänsel und Gretel“.
Es geht auch darum, was uns Märchen unter ihrer Oberfläche erzählen: Wie spiegeln sie Konflikte und Wünsche wider? Warum beginnen 50% aller Märchen mit einem Vater-Sohn-Konflikt? Warum erzählen Märchen fast immer von ausgestoßenen Kindern wie in „Hänsel und Gretel“, missgünstigen Stiefmüttern wie in „Schneewittchen“ und schlafenden Schönheiten wie bei „Dornröschen“?
In dieser Folge erwartet euch eine facettenreiche Reise ins Reich der Märchen und Märchenfilme – voller Magie, detailreicher Betrachtungen und spannender Interpretationen.
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Martin Behnke Agenturseite
Foto: Johanna Berghorn
Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço Instagram
Technische Umsetzung: Sophie Niethe
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Inga Goossens, Jule Bartram
Dettmar, Ute/Pecher, Claudia Maria/Schlesinger, Ron (Hrsg.): Märchen im Medienwechsel – Zur Geschichte und Gegenwart des Märchenfilms (2017)
Märchen im Film
Lotte Reiniger Märchen & Fabeln Sammlung
Weitere Links:
Interpretationszugänge zu Grimms Märchen
Märchenfilme: Zwischen zeitloser Faszination und aktuellen Herausforderungen
Filmlexikon – Märchenfilm
Lexikon des Internationalen Films
Wikipedia – Liste von Märchenfilmen
Märchen und Märchendeutung – erleben & verstehen
Märchen diesseits und jenseits des Atlantiks
In der neuen Folge sprechen Heide und Constantin mit dem Drehbuchautor Martin Behnke über den Begriff „Bedeutung“ im Film, über Filme, die gemacht werden müssen. Am Anfang gibt es eine Fülle unsortierter Gedanken zum Stoff. Es hilft, eine offene Kernfrage zu formulieren, die Klarheit schafft für das Finden des Themas, der Perspektive, des Genres und schließlich der Story. Martin Behnke gibt Einblicke in den Findungsprozess des Drehbuchs „Wir sind jung, wir sind stark“ und „Berlin Alexanderplatz“. Gemeinsam diskutieren die Drei, inwiefern Filme gesellschaftliche Realitäten abbilden und sogar verändern können – im Guten wie im Schlechten.
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Martin Behnke Agenturseite
Foto: Celine Lardon
Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço Instagram
Technische Umsetzung: Sophie Niethe
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Inga Goossens, Jule Bartram
Publikation der Friedrich Ebert Stiftung: Der politische Film - Mit Bildern bewegen
Spiegel Interview mit Martina Gedeck
Podcast Empfehlung: Writers Guild of America West - Podcast: "3rd and Fairfax"
In der dritten Folge haben Constantin und Heide die Schauspielerin und Regisseurin Marie-Lou Sellem zu Gast! Gemeinsam sprechen sie über Klischees und Stereotype: Wie können (weibliche) Figuren jenseits von oberflächlichen „Accessoires“ geschrieben werden? Was bedeutet es, neue Narrative „wie einen Muskel“ zu trainieren? Und wie kann Schauspielenden der Raum gegeben werden, um ihre Figuren wirklich mit Leben zu füllen?
Es geht auch um die Bedeutung, selbst das vermeintlich Langweilige von Figuren zu erzählen, um Leerstellen zu vermeiden – und warum banale Dinge wie Zähneputzen oder kaputte Getränkeautomaten die Grenze zwischen Realität und Klischee aufzeigen. Und mal ehrlich: Wann habt ihr das letzte Mal nach schlimmen Nachrichten im Badezimmer in den Spiegel geschaut?
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Marie-Lou Sellem Agenturseite
Foto: Holger Verheyen
Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço Instagram
Technische Umsetzung: Sophie Niethe
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Inga Goossens, Jule Bartram
Artikel „Stereotypen und Vorurteile“ BPB
Humorarchiv/ Liste typischer Filmklischees Wikipedia
„Jung und stereotyp: MaLisa-Studie zu Frauen im Film“
Artikel „Stereotype Frauentypen in Hollywoodfilmen“ taz
Artikel „Warum Krimis voll mit Klischees und Vorurteilen sind“ Wdr.de
Artikel „Stereotype Männlichkeit im Film“ Deutschlandfunk Nova
Artikel „Hartnäckige Stereotype - Über ethnische Diversität in deutschen Serien und Spielfilmen“ von David Assmann bei Medienradar
Drehbuch „Blutsauger“ von Julian Radlmaier Matthes & Seitz Verlag
Film und Stereotyp. Eine Herausforderung für das Kino und die Filmtheorie. Zur Geschichte eines Mediendiskurses. Jörg Schweinitz
In der zweiten Folge der dritten Staffel begrüßen Heide und Constantin den Drehbuchautor Lars Hubrich als Gast zum Thema „Visuelles Schreiben". Darüber gibt es wenig Literatur. Oft herrscht immer noch die Auffassung, Autoren und Autorinnen sollten nicht auf dem Papier Regie führen. Aber visuelles Schreiben heißt, Worte zu finden für eine mögliche Regie. Gemeinsam stellen sich die Drei die Frage: Worauf kommt es beim visuellen Schreiben an? Wie können Bilder, Emotionen und Gedanken im Drehbuch erfahrbar gemacht werden?
Ein Podcast über die Kraft visueller Sprache wie Präzision, Metaphern und Poesie, über Beispiele großartiger visueller Momente in der Filmgeschichte, über den Unterschied zwischen sinnlichem und technischem Schreiben und warum visuelle Darstellung nicht unbedingt schön und auch nicht immer originell sein muss. Auf die Erzählung kommt es an. Und was ist eigentlich mit dem, was nicht geschrieben wird? All das und noch viel mehr erfahrt Ihr in der aktuellen Filmskript-Folge.
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Lars Hubrich Agenturseite
Foto: Holger Verheyen
Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço Instagram
Technische Umsetzung: Sophie Niethe
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Inga Goossens
Walter Hill Drehbuch zu „The Driver“
Guy Magar - A Screenwriter’s Challenge: Visualization
Pascal Bonitzer und Jean-Claude Carriere - „Drehbuchschreiben und Geschichtenerzählen“
„Show don’t tell“ bei No Film School
„Der Duft der grünen Papaya“ von Trần Anh Hùng - Trailer
„Yi Yi – A One and a Two“ von Edward Yang - Trailer
Beat Presser - „Aufbruch ins Jetzt. Der Neue Deutsche Film im Gespräch.“
In der ersten Folge der neuen und nun schon dritten Staffel von „Filmskript“ haben Heide und Constantin die Drehbuchautorin Beate Langmaack eingeladen, um gemeinsam über das Thema „Filmanfänge“ zu fabulieren.
Sie sprechen über ihre eigenen Erfahrungen beim Schreiben der ersten Szene eines Drehbuchs. Welche Funktion hat die im Kontext der gesamten Geschichte? Warum beansprucht das Formulieren der ersten Szene oft doppelt so viel Zeit wie der Rest des Drehbuchs? Weshalb wollen sie nicht immer mit der „Hauptfigur an der Hand“ in den Schreibprozess eintauchen? Und warum kann es sinnvoll sein, eher mit einem „Impuls“ als mit einem traditionellen „Anfang“ zu beginnen? Wie intuitiv schreiben sie?
Darüber hinaus diskutieren die Drei wiederkehrende Topoi von Filmanfängen und stellen die Frage, ob klassische „Regeln“ – und damit auch „gemütliche“ Filmanfänge – überholt sind.
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Beate Langmaack Agenturseite
Foto: Hamburg Media School
Schnitt: Rainer Schwochow
Musik: Christopher Colaço Instagram
Technische Umsetzung: Sophie Niethe
Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Inga Goossens
„Genial von Anfang an“ – Spiegelartikel von Stefan Volk
„Kleine Stilgeschichte des Filmanfangs“ bei Rhizom Filmgeschichte
„Der schönste erste Satz“ – Wettbewerb
„The Bulwer Lytton Fiction Contest“ – der schlechteste erste Satz Wettbewerb
Beispielhafte Anfangsszenen:
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