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Stellt euch vor: Unser Podcast, bewaffnet mit Gläsern und guten Absichten, wollte einen nordischen Whisky verkosten. Hendrik, der eigentlich immer gewissenhaft seine Hausaufgaben macht, war felsenfest überzeugt: Sild muss von Sylt kommen. Logisch, oder? Silvi stimmte zu: “Sild heißt übersetzt doch sogar Fisch UND Insel – klarer Fall von Nordsee-Whisky!”
Tja, Pustekuchen!
Mitten in der Aufnahme traf uns die Erkenntnis wie ein Schlag mit der Flasche: Nur EIN einziger Sild-Whisky kommt tatsächlich von der Insel der Schönen und Reichen. Der Rest? Bayrisches Gerstenwasser in Friesennerz-Verkleidung!
Zwischen Bofrost-Träumen und Otto-Katalog-Erinnerungen nippten wir also an einem Whisky, der wohl eher ‘O’zapft is!’ als ‘Moin!’ ruft. Und wie immer, wenn unser Team Whisky verkostet, waren wir uns einig… dass wir uns überhaupt nicht einig sind.
Was erwartet euch in dieser Folge?
Schaltet ein, wenn unser Whisky-Podcast in Folge 162 – Sild: Der Whisky der Reichen und Schönen? mal wieder beweist: Auch ein Irrweg kann verdammt unterhaltsam sein. Zum Wohl – oder wie man in Bayern sagt: Prost, ihr Preißn!
Alexander Sievers / Sylt Destillerie
2013
Nicht öffentlich bekannt
Die Geschichte von Sild Whisky ist untrennbar mit der rauen Schönheit der Nordseeinsel Sylt verbunden. Gegründet im Jahr 2013 von Alexander Sievers, ist die Sylt Destillerie die erste und einzige Whisky-Brennerei auf einer deutschen Insel. Der Name “Sild” ist der alte dänische Name für die Insel und unterstreicht die tiefe Verwurzelung mit der Region und ihrer Geschichte. Sievers’ Vision war es, einen Whisky zu schaffen, der das einzigartige Terroir der Insel – die salzige Luft, das maritime Klima und die reine Natur – in jeder Flasche einfängt.
Die Produktionsmethoden bei Sild sind außergewöhnlich und stark von der Umgebung geprägt. Das Wasser für den Whisky stammt aus der “Sylt-Quelle”, einer 300 Meter tiefen Süßwasserlinse unter den Dünen, das durch eiszeitliche Sandschichten natürlich gefiltert wird. Die verwendete Gerste stammt oft aus der Region Schleswig-Holstein. Das Herzstück und die wohl größte Besonderheit ist jedoch die Reifung: Die Fässer lagern in einem ehemaligen Marine-Bunker tief unter den Dünen. Dieses “Bunker-Warehouse” bietet eine ganzjährig konstante Temperatur und eine hohe Luftfeuchtigkeit, was ideale Bedingungen für eine langsame und gleichmäßige Reifung des Whiskys schafft. Die salzhaltige Nordseeluft, die durch die dicken Bunkerwände dringt, verleiht dem Destillat seine unverkennbare maritime Note.
Sild hat sich in der deutschen und internationalen Whisky-Welt schnell einen Namen als Produzent von hochwertigem und charakterstarkem Single Malt gemacht. Die Destillerie gilt als Pionier des “Island Malts” deutscher Herkunft und beweist, dass erstklassiger Whisky nicht ausschließlich aus Schottland kommen muss. Durch die konsequente Ausrichtung auf Qualität, Regionalität und eine einzigartige Reifungsmethode hat Sild eine Nische besetzt und eine treue Fangemeinde gewonnen. Zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben, wie beispielsweise der Titel “Germany’s Best Single Malt” bei den World Whiskies Awards, bestätigen den hohen Anspruch und die außergewöhnliche Qualität der Sild Whiskys.
Der Beitrag Folge 162 – Sild: Der Whisky der Reichen und Schönen? erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Stellt euch vor: Unser Podcast, bewaffnet mit Gläsern und guten Absichten, wollte einen nordischen Whisky verkosten. Hendrik, der eigentlich immer gewissenhaft seine Hausaufgaben macht, war felsenfest überzeugt: Sild muss von Sylt kommen. Logisch, oder? Silvi stimmte zu: “Sild heißt übersetzt doch sogar Fisch UND Insel – klarer Fall von Nordsee-Whisky!”
Tja, Pustekuchen!
Mitten in der Aufnahme traf uns die Erkenntnis wie ein Schlag mit der Flasche: Nur EIN einziger Sild-Whisky kommt tatsächlich von der Insel der Schönen und Reichen. Der Rest? Bayrisches Gerstenwasser in Friesennerz-Verkleidung!
Zwischen Bofrost-Träumen und Otto-Katalog-Erinnerungen nippten wir also an einem Whisky, der wohl eher ‘O’zapft is!’ als ‘Moin!’ ruft. Und wie immer, wenn unser Team Whisky verkostet, waren wir uns einig… dass wir uns überhaupt nicht einig sind.
Was erwartet euch in dieser Folge?
Schaltet ein, wenn unser Whisky-Podcast in Folge 162 – Sild: Der Whisky der Reichen und Schönen? mal wieder beweist: Auch ein Irrweg kann verdammt unterhaltsam sein. Zum Wohl – oder wie man in Bayern sagt: Prost, ihr Preißn!
Alexander Sievers / Sylt Destillerie
2013
Nicht öffentlich bekannt
Die Geschichte von Sild Whisky ist untrennbar mit der rauen Schönheit der Nordseeinsel Sylt verbunden. Gegründet im Jahr 2013 von Alexander Sievers, ist die Sylt Destillerie die erste und einzige Whisky-Brennerei auf einer deutschen Insel. Der Name “Sild” ist der alte dänische Name für die Insel und unterstreicht die tiefe Verwurzelung mit der Region und ihrer Geschichte. Sievers’ Vision war es, einen Whisky zu schaffen, der das einzigartige Terroir der Insel – die salzige Luft, das maritime Klima und die reine Natur – in jeder Flasche einfängt.
Die Produktionsmethoden bei Sild sind außergewöhnlich und stark von der Umgebung geprägt. Das Wasser für den Whisky stammt aus der “Sylt-Quelle”, einer 300 Meter tiefen Süßwasserlinse unter den Dünen, das durch eiszeitliche Sandschichten natürlich gefiltert wird. Die verwendete Gerste stammt oft aus der Region Schleswig-Holstein. Das Herzstück und die wohl größte Besonderheit ist jedoch die Reifung: Die Fässer lagern in einem ehemaligen Marine-Bunker tief unter den Dünen. Dieses “Bunker-Warehouse” bietet eine ganzjährig konstante Temperatur und eine hohe Luftfeuchtigkeit, was ideale Bedingungen für eine langsame und gleichmäßige Reifung des Whiskys schafft. Die salzhaltige Nordseeluft, die durch die dicken Bunkerwände dringt, verleiht dem Destillat seine unverkennbare maritime Note.
Sild hat sich in der deutschen und internationalen Whisky-Welt schnell einen Namen als Produzent von hochwertigem und charakterstarkem Single Malt gemacht. Die Destillerie gilt als Pionier des “Island Malts” deutscher Herkunft und beweist, dass erstklassiger Whisky nicht ausschließlich aus Schottland kommen muss. Durch die konsequente Ausrichtung auf Qualität, Regionalität und eine einzigartige Reifungsmethode hat Sild eine Nische besetzt und eine treue Fangemeinde gewonnen. Zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben, wie beispielsweise der Titel “Germany’s Best Single Malt” bei den World Whiskies Awards, bestätigen den hohen Anspruch und die außergewöhnliche Qualität der Sild Whiskys.
Der Beitrag Folge 162 – Sild: Der Whisky der Reichen und Schönen? erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
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