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Nach langer Wartezeit endlich mit Gast! Dennis, der auf Wacken “fast zugelaufen” ist, bringt zwei irische Whiskeys der Hyde Distillery mit. Die Brennerei aus dem County Cork blickt auf eine lange Geschichte zurück – seit 1640 brennt die Familie Hyde Whiskey, inzwischen in der 12. Generation.
Wir probieren zwei Abfüllungen: Die Hyde No. 5 (Single Grain mit Burgundy Wine Cask Finish) und die Hyde No. 7 (Single Malt Sherry Cask Matured). Zwischen Verkostungsnotizen philosophieren wir über den Unterschied zwischen Finish und Matured, ergründen die mysteriösen Zahlen auf den Flaschen und lernen, warum irische Whiskys manchmal so charakterlos wirken können.
Während Christian die Differenz zwischen Whisky-Highball und Dosenwhisky erklärt, entdecken wir einen unerwarteten Geschmack in den beiden Flaschen: Vanillekipferl und Haferflocken mit Wein? Kann das schmecken? Und warum assoziiert Dennis ausgerechnet einen indischen Whisky mit Sherry?
Das und mehr erfahrt ihr in dieser Folge – mit dem Versprechen, dass Dennis für sein nächstes Mitbringsel bereits in den Startlöchern steht!
Die Hyde Familie (Hibernia Distillers)
2014 (Markengründung)
Nicht öffentlich bekannt (da sie nicht selbst destillieren)
Die Geschichte von Hyde Irish Whiskey ist tief in der irischen Handelstradition verwurzelt und reicht über zehn Generationen der Familie Hyde zurück, die seit 1640 im Westen von County Cork im Spirituosen- und Gastgewerbe tätig waren. Die moderne Marke wurde 2014 von Conor Hyde gegründet, um dieses Erbe wiederzubeleben. Hyde agiert dabei nicht als Destillerie im klassischen Sinne, sondern als “Whiskey Bonder”. Diese historische irische Tradition bedeutet, dass sie sorgfältig ausgewählte Destillate von anderen renommierten irischen Brennereien (wie der Great Northern Distillery) beziehen und sich dann auf die Kunst der Fassreifung und Veredelung spezialisieren.
Die Produktionsmethode von Hyde konzentriert sich vollständig auf das Fassmanagement, was ihre Whiskeys auszeichnet. Anstatt selbst zu brennen, legt das Team um Conor Hyde den Fokus auf die Auswahl, Reifung und das “Finishing” der Whiskeys. Sie verwenden eine breite Palette an Fassarten aus der ganzen Welt, darunter Ex-Bourbon-, Sherry-, Rum-, Portwein- und, wie bei den angefragten Produkten, Burgunderweinfässer. Der Whiskey reift im milden, maritimen Klima von “Little Island” in County Cork, was zu einer sanften und gleichmäßigen Reifung beiträgt. Jeder Whiskey wird in kleinen Chargen (Small Batch) abgefüllt und ist typischerweise nicht kühlgefiltert, um ein Maximum an Aroma und Textur zu bewahren.
In der modernen irischen Whiskey-Landschaft hat sich Hyde schnell einen Namen als Produzent von Premium-Whiskeys gemacht und steht beispielhaft für die Renaissance der unabhängigen Abfüller in Irland. Durch ihre innovative Fasspolitik und ihr Bekenntnis zur Qualität haben sie international große Anerkennung gefunden und über 50 renommierte Auszeichnungen gewonnen, darunter Goldmedaillen bei den San Francisco World Spirits Competition und den World Whiskies Awards. Hyde wird für seine Fähigkeit geschätzt, klassischem irischen Whiskey durch einzigartige Fass-Finishes neue und komplexe Geschmacksprofile zu verleihen und so die Vielfalt der Kategorie zu bereichern.
Der Name “Hyde” und viele der Produktbezeichnungen sind eine Hommage an Douglas Hyde, eine bedeutende Figur in der irischen Geschichte und der erste Präsident Irlands von 1938 bis 1945. Obwohl er nicht direkt mit dem Whiskeygeschäft der Familie in Verbindung stand, repräsentiert seine Präsidentschaft eine Ära des irischen Stolzes und der Unabhängigkeit – Werte, die die Marke mit ihren “President’s Cask” Abfüllungen ehren möchte.
Der Beitrag Folge 180 – Hydes and Seek erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Nach langer Wartezeit endlich mit Gast! Dennis, der auf Wacken “fast zugelaufen” ist, bringt zwei irische Whiskeys der Hyde Distillery mit. Die Brennerei aus dem County Cork blickt auf eine lange Geschichte zurück – seit 1640 brennt die Familie Hyde Whiskey, inzwischen in der 12. Generation.
Wir probieren zwei Abfüllungen: Die Hyde No. 5 (Single Grain mit Burgundy Wine Cask Finish) und die Hyde No. 7 (Single Malt Sherry Cask Matured). Zwischen Verkostungsnotizen philosophieren wir über den Unterschied zwischen Finish und Matured, ergründen die mysteriösen Zahlen auf den Flaschen und lernen, warum irische Whiskys manchmal so charakterlos wirken können.
Während Christian die Differenz zwischen Whisky-Highball und Dosenwhisky erklärt, entdecken wir einen unerwarteten Geschmack in den beiden Flaschen: Vanillekipferl und Haferflocken mit Wein? Kann das schmecken? Und warum assoziiert Dennis ausgerechnet einen indischen Whisky mit Sherry?
Das und mehr erfahrt ihr in dieser Folge – mit dem Versprechen, dass Dennis für sein nächstes Mitbringsel bereits in den Startlöchern steht!
Die Hyde Familie (Hibernia Distillers)
2014 (Markengründung)
Nicht öffentlich bekannt (da sie nicht selbst destillieren)
Die Geschichte von Hyde Irish Whiskey ist tief in der irischen Handelstradition verwurzelt und reicht über zehn Generationen der Familie Hyde zurück, die seit 1640 im Westen von County Cork im Spirituosen- und Gastgewerbe tätig waren. Die moderne Marke wurde 2014 von Conor Hyde gegründet, um dieses Erbe wiederzubeleben. Hyde agiert dabei nicht als Destillerie im klassischen Sinne, sondern als “Whiskey Bonder”. Diese historische irische Tradition bedeutet, dass sie sorgfältig ausgewählte Destillate von anderen renommierten irischen Brennereien (wie der Great Northern Distillery) beziehen und sich dann auf die Kunst der Fassreifung und Veredelung spezialisieren.
Die Produktionsmethode von Hyde konzentriert sich vollständig auf das Fassmanagement, was ihre Whiskeys auszeichnet. Anstatt selbst zu brennen, legt das Team um Conor Hyde den Fokus auf die Auswahl, Reifung und das “Finishing” der Whiskeys. Sie verwenden eine breite Palette an Fassarten aus der ganzen Welt, darunter Ex-Bourbon-, Sherry-, Rum-, Portwein- und, wie bei den angefragten Produkten, Burgunderweinfässer. Der Whiskey reift im milden, maritimen Klima von “Little Island” in County Cork, was zu einer sanften und gleichmäßigen Reifung beiträgt. Jeder Whiskey wird in kleinen Chargen (Small Batch) abgefüllt und ist typischerweise nicht kühlgefiltert, um ein Maximum an Aroma und Textur zu bewahren.
In der modernen irischen Whiskey-Landschaft hat sich Hyde schnell einen Namen als Produzent von Premium-Whiskeys gemacht und steht beispielhaft für die Renaissance der unabhängigen Abfüller in Irland. Durch ihre innovative Fasspolitik und ihr Bekenntnis zur Qualität haben sie international große Anerkennung gefunden und über 50 renommierte Auszeichnungen gewonnen, darunter Goldmedaillen bei den San Francisco World Spirits Competition und den World Whiskies Awards. Hyde wird für seine Fähigkeit geschätzt, klassischem irischen Whiskey durch einzigartige Fass-Finishes neue und komplexe Geschmacksprofile zu verleihen und so die Vielfalt der Kategorie zu bereichern.
Der Name “Hyde” und viele der Produktbezeichnungen sind eine Hommage an Douglas Hyde, eine bedeutende Figur in der irischen Geschichte und der erste Präsident Irlands von 1938 bis 1945. Obwohl er nicht direkt mit dem Whiskeygeschäft der Familie in Verbindung stand, repräsentiert seine Präsidentschaft eine Ära des irischen Stolzes und der Unabhängigkeit – Werte, die die Marke mit ihren “President’s Cask” Abfüllungen ehren möchte.
Der Beitrag Folge 180 – Hydes and Seek erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
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