Im November 1940 wurde die englische Stadt Coventry bei einem deutschen Bombenangriff zerstört, auch die dortige Kathedrale. Noch in den rauchenden Ruinen setzte damals das Domkapitel in Coventry auf Versöhnung statt Vergeltung. Aus großen mittelalterlichen Zimmermannsnägeln, die im Schutt gefunden wurden, wurde ein Kreuz geformt. Und dieses Nagelkreuz steht bis heute für eine wachsende Gemeinschaft von Kirchengemeinden weltweit, die sich für Frieden und Versöhnung einsetzen wollen. Weltweit gibt es rund 300 Nagelkreuzzentren - seit Freitag, dem 24.10. gehört auch die Paulsgemeinde in Frankfurt dazu.