Für Sammler ist Kunst etwas, das man nach Hause tragen und besitzen kann. Aber was ist das für eine Kunst, die unwiederbringlich schmilzt? Oder die nur dann wahrnehmbar wird, wenn die Sonne scheint, wenn es regnet oder in einer Pflanze sich eine Nervenzelle regt? Das gibt es alles: Eisschnitzer formen aus gefrorenen Blöcken zauberhafte Gebilde - die für kurze Zeit zu bestaunen und dann weg sind. Einer von Ihnen erzählt, wie das geht. Und rund um die Frankfurter Schirn sind unter dem Titel In A Silent Way drei Skulpturen aufgebaut, die flüchtige Naturphänomene in Klang und Bild übersetzen: Sonnenuhren, Regentrommeln und eine Maschine, die aus elektrischen Impulsen in Pflanzen scheinbar zufällige Töne erzeugt. „Ephemere Kunst“ ist ein Name dafür - Kunst, die nur vorübergehend existiert, in wenigen Augenblicken, in denen sich Kunstwerk und Betrachter treffen.
Gäste:
Björn Sippel, Eisschnitzer und Hotelier aus Germerode/Werra-Meißner-Kreis
Theresa Dettinger, Kuratorin der Schirn-Ausstellung "In A Silent Way"
Bernhard Schreiner, Installations- und Klangkünstler, Teilnehmer bei "In A Silent Way"
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