84 Menschen trafen sich in zwei ARD-Studios in Baden-Baden und Leipzig. Und redeten miteinander vor laufenden Kameras - stundenlang, über fast alles: Demokratie, Migration, Ungleichheit, Politik und Alltag. Und darüber, wie schwierig es sein kann, über all das offen und mit Respekt für andere Meinungen zu reden. „Was Deutschland verbindet“ heißt das Projekt. Das Ziel war es, einen Raum für Dialog zu schaffen, in dem die Beteiligten entdecken können, was sie womöglich verbindet. Untereinander und mit dem Rest der 84 Millionen Deutschen, die das Ergebnis in der ARD-Mediathek, im Radio und im Fernsehen verfolgen können. Gibt es so eine Verbindung trotz Streit oder gerade in der harten Diskussion um die Sache? Oder sie ist sie eher ein vages Gefühl, wie damals vor zwanzig Jahren, 2006 im Fußball-Sommermärchen?
Gäste:
Corrie, Teilnehmerin an "Was Deutschland verbindet" aus Hessen
Tim Frohwein, Sportsoziologe, Autor von "2006. Das Sommermärchen des Jahrhunderts"