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By SWR
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Alessandro Bellardita deckt eine wilde Mischung ab: Er ist Strafrichter, Dozent und Krimiautor. Geboren in Sizilien, aufgewachsen in Karlsruhe, studiert in Mannheim und Heidelberg. Die organisierte Kriminalität ist ein Thema, mit dem er sich intensiv beschäftigt. Die Mafia agiert in Baden-Württemberg oft im Verborgenen, etwa als vermeintlich seriöser Investor im Immobiliensektor oder in der Gastronomie. Alessandro Bellardita kennt als Richter die juristischen Hebel und die Realität der organisierten Kriminalität wie kaum ein anderer. Mit seinen Büchern klärt Bellardita schonungslos über die Strukturen und die Gefahr für die Demokratie auf, ußerdem hat er mitgearbeitet am SWR Podcast MAFIA LAND - zu hören in ARD Sounds. Er ist Mitglied beim Verein mafianeindanke e.V. und kann mit seiner Erfahrung erklären, warum der Kampf gegen die Mafia nicht nur ein Thema in Italien sein sollte.

Vor mehr als 100 Jahren wurde das Internat Schloss Salem u.a. von Prinz Max von Baden gegründet. Die Idee war, eine Lebensschule zu schaffen, die Jugendliche fernab von der Großstadt zu mündigen und charakterstarken Menschen erzieht. Die Basis: Gemeinschaft, Verantwortung und Natur. Schulleiter Henrik Fass sagt, die Gründungsidee Salems habe nichts an Aktualität eingebüßt. Seit 2023 ist Fass Vorsitzender der Geschäftsführung und Gesamtleiter der Schule Schloss Salem. Er war mehr als 10 Jahre Schulleiter an der Schule Birklehof e.V., die 1932 als Zweigschule von Salem gegründet worden war. Er entwickelte die bekannte Internatsschule weiter und setzt sich mit anderen Schulen in der "Die Internate Vereinigung e.V." für Qualitätsstandards ein. Außerdem war er Dozent in der Lehrerausbildung an der Evangelischen Hochschule in Freiburg. Wie sich die traditionsreiche Internatsschule Schloss Salem den aktuellen Herausforderungen anpasst, berichtet Henrik Fass in SWR1 Leute.

Frauenkörper ticken anders - auch in der Medizin. Und Frauen sind in der medizinischen Forschung noch immer unterrepräsentiert. Marion Kiechle widmet sich dem Thema. Sie ist Inhaberin des Lehrstuhls für Frauenheilkunde und Geburtenhilfe der Technischen Universität München und Direktorin der Frauenklinik am Münchner Universitätsklinikum Rechts der Isar. Sie forscht seit vielen Jahren zu gynäkologischer Onkologie, erblichen Krebserkrankungen sowie zur Prävention und personalisierten Medizin. In ihrem aktuellen Buch "Heiße Phase" beschäftig sie sich damit, was Frauen ab 40 über ihren Körper wissen müssen. Themenschwerpunkte sind die Wechseljahre, Sexualität und Gesundheit.

Gerade im Autoland Baden-Württemberg macht sich die aktuelle Wirtschaftskrise so deutlich bemerkbar wie sonst fast nirgends, man lag zuletzt beim Wirtschaftswachstum bundesweit auf dem vorletzten Platz. Zehntausende Arbeitsplätze gehen aktuell hier verloren. Zwar hat sich die Stimmung laut aktuellem L-Bank-ifo-Geschäftsklimaindex Baden-Württemberg in der Automobilbranche zuletzt wieder etwas aufgehellt, der negative Trend der letzten Monate setzt sich jedoch insgesamt fort. Unter anderem die für den Wirtschaftsstandort so wichtigen sinkenden Exporterwartungen sorgen auch für ein negatives Geschäftsklima. Die Krise der Automobilindustrie trifft auch wichtige Zuliefererbetriebe wie Mahle mit Sitz in Stuttgart: Zuletzt wurde der Abbau von mehr als 1.000 Stellen angekündigt, sowie die Schließung des Standorts im bayrischen Neustadt an der Donau mit mehr als 350 Mitarbeitenden zum Frühjahr 2027. Vorstandsvorsitzender bei Mahle ist Arnd Franz. Der Diplom-Kaufmann und gebürtige Stuttgarter blickt auf eine lange Karriere mit zahlreichen Leitungsfunktionen in seinem Unternehmen und außerhalb zurück. Die Wirtschaft im Südwesten ist ihm ein besonderes Anliegen. Wo also liegen die ganz praktischen Probleme aus der Sicht der Unternehmen? Welche Entwicklungen wurden in der Vergangenheit nicht richtig eingeschätzt? Und wie kann die nun notwendige Transformation gelingen? Der Blick der Industrie auf die aktuellen Herausforderungen der Wirtschaft in Baden-Württemberg in SWR1 Leute.

Nicht alles, was technisch legal ist, ist im Umgang mit Daten und Technologie auch legitim. Genau an dieser Schnittstelle zwischen rasanter Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und menschlicher Verantwortung bewegt sich Dr. André T. Nemat. Er ist Herz- und Thoraxchirurg sowie Gründer des Institute for Digital Transformation in Healthcare (IDiH) an der Universität Witten/Herdecke. Als einer der führenden Köpfe im Bereich der digitalen Ethik plädiert er leidenschaftlich für ethische Leitplanken im menschenzentrierten Umgang mit Daten und Algorithmen. Aber auch wenn mit Hilfe von KI Diagnosen präziser gestellt werden als vom menschlichen Auge oder OP-Roboter in der Chirurgie bei millimetergenauen Schnitten helfen - André T. Nemat betont, dass der letzte Schritt immer analog bleibt. Er hat die Vision einer empathischen Tech-Medizin und erklärt, warum der digitale Wandel im Krankenhaus uns alle betrifft.
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