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Leisten, leisten und noch mehr leisten. Viele von uns kennen das. Für manche führt dieser nicht enden wollende Stress zu einem kardiologischen Ereignis, einem Herzinfarkt zum Beispiel. Um dann wieder gesund zu werden und zu bleiben, reicht es nicht, an den kleinen Schräubchen zu drehen: Die Lebensführung und lebenslange Gewohnheiten müssen geändert, vielleicht neue Hobbies gefunden, die Ernährung umgestellt und auch sonst für Stressabbau gesorgt werden.
Gesprächsgast:
Fasten liegt im Trend. Vor allem Menschen im Alter von 30 bis 44 Jahre stehen dem zeitweisen Nahrungsverzicht offen gegenüber: 71 Prozent von ihnen haben nach ihren Angaben schon einmal gefastet. Dabei steht das Abnehmen für die meisten nicht unbedingt im Vordergrund. Sie erhoffen sich vielmehr positive Effekte für ihre Gesundheit, zur Ruhe kommen oder Körper und Geist in Einklang bringen. Doch welche der vielen Fastenmethoden sind wirklich sinnvoll? Was ist von Heilfasten, Intervall-Fasten, Detox-Fasten, 16:8, 5:2 um nur einige zu nennen, eigentlich zu halten? Wer sollte und wer sollte nicht, welche gesundheitliche Effekte gibt es und kann Fasten auch schädlich sein?
Gesprächsgast:
Zu groß, zu klein, zu schlaff? Bei der Brustchirurgie geht es nicht nur um die ästhetische Veränderung der Brustform. Sie beinhaltet die Korrektur von Fehlentwicklungen oder Asymmetrien und umfasst die Rekonstruktion nach krebsbedingten Brustreduktionen oder –entfernungen. Und auch das Brustwachstum beim Mann, die sogenannte Gynäkomastie, kann behandlungsbedürftig sein. Doch ist alles, was machbar ist, auch ratsam? Wann kommen Silikonkissen, Eigen- und Fettgewebe zum Einsatz? Und was kostet eine Brustoperation und wann zahlt die Kasse? Im Gespräch mit Prof. Dr. Alexander Bach, Ärztlicher Direktor des SAH und Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie - Handchirurgie – Wiederherstellungschirurgie, klärt Heike Knispel die wichtigsten Fragen.
Gesprächsgast:
Adipositas oder Fettleibigkeit ist kein Figurproblem charakterschwacher Menschen, sondern eine anerkannte, chronische Erkrankung. Sie gehört zum Kreis der hormonellen, der Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten, belastet den ganzen Körper und birgt daher ein hohes Risiko von Folgeerkrankungen – von Herzinfarkt über Diabetes bis hin zu verschiedenen Krebserkrankungen. Dass inzwischen ein Viertel der Männer und Frauen in Deutschland fettleibig (adipös) sind, ist daher ein großes gesellschaftliches Problem.
Gesprächsgast:
Viele Frauen sind betroffen, wenige reden darüber: Harninkontinenz ist noch immer ein Tabuthema, das - meist aus Scham - gar nicht oder nur sehr ungern mit dem Frauenarzt besprochen wird. Dabei kann sie nicht nur ältere, sondern auch junge Frauen, etwa nach Schwangerschaften, betreffen. Unbehandelt schränkt die Erkrankung die Lebensqualität der Betroffenen stark ein. Die gute Nachricht: Durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Behandlungsmethoden ist heutzutage in sehr vielen Fällen eine Heilung, zumindest aber eine deutliche Besserung des Leidens möglich.
Gesprächsgast:
Regelblutung – das hört sich so schön regelmäßig an. Doch nicht selten kommt der Zyklus aus dem Takt: Die Menstruation dauert länger oder kürzer, sie kommt häufiger oder seltener. Das ist meistens harmlos, manchmal gefährlich, fast immer irritierend. Woran liegt es, wenn die Regel keinen Regeln folgt? Wie wirkt sich das auf einen möglichen Kinderwunsch aus? Was können körperliche Ursachen sein? wie kann ich gegensteuern und ab wann sollte ich zur Ärztin oder zum Arzt?
Gesprächsgast:
Noch nie haben auf der Welt so viele dicke Menschen gelebt. Allein in Deutschland sind laut dem 13. DGE-Ernährungsberichts zur Übergewichtsentwicklung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) 59 Prozent der Männer und 37 Prozent der Frauen zu dick! Hinzu kommt, dass fast jedes sechste Schulkind zu viel wiegt. Die Folgen: Mit zunehmendem Übergewicht steigt das Risiko für zahlreiche Krankheiten von Arteriosklerose über Krebs bis Schlaganfall. Die Lebenszeit kann sich um mehr als zehn Jahre verkürzen. Was also tun? Wer langfristig abnehmen will, sollte die drei Säulen der Gewichtsreduktion beachten: Ernährung, Bewegung und das eigene Verhalten. Und sich vor allem konkrete und realistische Ziele setzen.
Gesprächsgast:
Männer sind die Vorsorgemuffel? Stimmt nicht ganz, denn nur knapp die Hälfte aller Frauen über zwanzig Jahren nimmt Vorsorgeuntersuchungen zur Krebsfrüherkennung wahr. Dabei weiß mittlerweile jeder und jede: Je früher die Diagnose und Behandlung, desto besser ist die Prognose. Insbesondere Gebärmutterhalskrebs und Brustkrebs lassen sich mithilfe der gynäkologischen Krebsvorsorge frühzeitig entdecken. Und: Die Untersuchungen sind in der Regel schmerzlos und unkompliziert.
Gesprächsgast: Dr. med. Anastasia Fleuster,
Stöckelschuhe, Hausschlappen oder Flip Flops: Im Laufe unseres Lebens muten wir unseren Füßen viel zu. Im Extremfall hat das fatale Folgen. Spreizfuß, Senkfuß, Hallux Valgus: Die Liste der Maleste im Fußbereich ist lang. Leidtragende sind überdurchschnittlich viele Frauen, die ihren Füßen mit hohen Absätzen dauerhaft Schaden zufügen können. Doch selbst im Kindesalter können bereits erste Fehlstellungen der Füße entstehen. Spätestens dann, wenn Schmerzen dazukommen, liegt meist ein Fußschaden vor. Korrigierende, stützende oder bettende Einlagen können helfen. Physiotherapie kräftigt Fußmuskeln, strafft das Bindegewebe und wirkt so Fehlstellungen entgegen. Reicht das alles nicht aus, bleiben oft nur operative Behandlungen. Die gute Nachricht: Wir können vieles tun, damit es gar nicht erst so weit kommt.
Gesprächsgast: Dr. med. Oliver Heiber, Chefarzt
Gesprächsgast:
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