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Arterien und Venen durchziehen unseren Körper wie die Straßen unser Land. Sie sind die Haupttransportwege und versorgen uns – angetrieben durch das Herz als zentrale Pumpe – von der Locke bis zur Socke mit Blut und Nährstoffen. Doch was, wenn auf diesen Straßen ein Stau entsteht oder sie gleich ganz gesperrt werden müssen? Dann kann es wohlmöglich lebensgefährlich werden.
Gesprächsgast:
Viele kennen das: Es juckt oder brennt am Po und man weiß nicht so recht, warum das so ist. Hämorhoiden? Eine Infektion? Man mag kaum darüber reden, denn irgendwie ist da unten ja alles pikant bis peinlich. Also wartet man ab, fragt Dr. Google, kauft die nächstbeste Salbe und hofft darauf, dass sich alles von alleine erledigt. Dabei ist „Abwarten“ die schlechteste aller Optionen, wenn es um proktologische Erkrankungen geht.
Gesprächsgast:
Die Ernährung hat einen maßgeblichen Einfluss auf unsere Gesundheit. Das steht außer Frage. Rund 26 Prozent aller Todesfälle sind laut einer Studie der Tufts University in Boston auf schlechte Ernährung zurückzuführen. Besonders betroffen: Die Männer.
Im weltweiten Vergleich halten sich nämlich Frauen besser an empfohlene Ernährungsweisen und orientieren sich stärker an gesundheitlichen Gesichtspunkten. Sie essen im Durchschnitt etwas mehr Obst, stärkearmes Gemüse wie zum Beispiel Kohl, Gurken oder Tomaten sowie Vollkornprodukte. Gleichzeitig sind sie mehr an gesundheitlichen Fragen der Ernährung interessiert und besser informiert. Ein Grund: Bis heute sind sie zu einem überwiegenden Anteil für die Versorgung der Familie und die Zubereitung der Mahlzeiten zuständig.
Die Schattenseite: Hinter der vermeintlich „gesundheitsorientierten“, kalorien- und fettarmen Ernährung kann sich auch ein stark kontrollierendes Ernährungsverhalten verbergen. Frauen und Mädchen führen häufiger Diäten zur Gewichtsabnahme durch als Männer und Jungen. Sie leiden zu einem weit höheren Anteil als Männer an Essstörungen wie Bulimie oder Magersucht.
Gesprächsgast:
Durchschnittlich 5000 Mal am Tag beugen wir unsere Knie. Dabei tragen die Gelenke das Sieben- bis Achtfache unseres Gewichts. Um mit diesen Belastungen fertig zu werden, sind sie mit zahlreichen Strukturen ausgestattet, die sie stabilisieren, Kräfte ausgleichen und abfedern.
Gesprächsgast:
Die Verdauung – für viele ein Thema, über das man nicht so gerne spricht. Dabei sollten wir unserem Darm mit seinen fleißigen Bakterien und Mikroorganismen viel mehr Aufmerksamkeit schenken. Denn eine gesunde Darmflora hat auch Einfluss auf das Wohlergehen und die Gesundheit. Gerät diese sogenannte Mikrobiota aus dem Gleichgewicht, können ernsthafte Erkrankungen die Folge sein.
Gesprächsgast:
In Deutschland leidet jede dritte erwachsene Person unter Bluthochdruck. Das sind 20 bis 30 Millionen Menschen. Wenn eine Erkrankung also den Namen „Volkskrankheit“ verdient, dann die Hypertonie. Und ihre Folgen sind nicht zu unterschätzen: Die Hälfte aller Schlaganfälle und Herzinfarkte gehen auf ihr Konto. Außerdem kann die Behandlung des Bluthochdrucks auch das Risiko für Nierenkrankheiten, Erblindung und Demenz senken. Die rechtzeitige Diagnose und konsequente Therapie erspart also viel persönliches Leid.
Gesprächsgast:
Viele Frauen kennen das Gefühl. Ein stechender Schmerz im Unterleib wie durch tausend heiße Nadeln kündigt eine Blasenentzündung an. Für manche von ihnen ist dies ein regelmäßiges Übel, über das sie aus Scham nicht gerne sprechen. Dabei können sie unbehandelt sogar gefährlich werden.
Verursacher der Infekte sind häufig Escherichia Coli (E-Coli) -Bakterien, die natürlich in der Darmflora vorkommen. Gelangen sie über die Genitalschleimhaut und die Harnröhre in die Harnwege, können sie schmerzhafte Infektionen auslösen. Meist wandern die Krankheitserreger dabei von unten nach oben, also von der Harnröhre in Richtung Harnblase. Bei Frauen müssen sie dazu maximal 4 Zentimeter überwinden. Ein Hauptgrund dafür, dass ein Harnwegsinfekt meist die weibliche Hälfte der Bevölkerung trifft. Doch was tun, wenn es wieder einmal so weit ist? Welche Hausmittel helfen und wann ist der Weg zur Ärztin oder zum Arzt alternativlos? Muss stets ein Antibiotikum eingesetzt werden? Und was hilft, damit es gar nicht zu einer Blasenentzündung kommt? Im Gespräch mit der Urologin Dr. Gabriele Heller geht Moderatorin Heike Knispel diesen und weiteren Fragen rund um Harnwegsinfektionen auf den Grund.
Gesprächsgast:
Hände greifen, fühlen, streicheln, schlagen. Hände können feinste Teile vom Boden aufheben, ein Handwerk ausüben, ein Instrument bedienen, winken oder eine andere Hand halten. Sie sind ein präzises Wunderwerk der Natur und ein außerordentlich komplexer Teil des menschlichen Körpers.
Gesprächsgast:
Wer nach Winter- und/oder Corona-Pause wieder fit und in Form kommen möchte, braucht vor allem Überwindung und Willen. Denn oft will der innere Schweinehund lieber rauf aufs Sofa als rauf aufs Fahrrad oder rein ins Fitnessstudio. Vor allem in der helleren Jahreszeit gilt Sport in der Natur als das Geheimrezept schlechthin. Viele setzen auf Fahrradfahren oder Wandern, aber auch Sportarten wie Nordic-Walking, Joggen oder Klettern werden immer beliebter. Doch egal auf welche Sportart die Wahl fällt: Konkrete Ziele und eine gute Trainingsroutine sind wichtig, damit die Anfangseuphorie nicht direkt wieder abebbt. Und: Für Menschen über 40 oder Jüngere mit Vorerkrankungen ist eine sportmedizinische Untersuchung mit anschließender, individueller Sportberatung ratsam.
Gesprächsgast:
In der ersten Folge zur neuen Staffel geht es ausnahmsweise einmal nicht um ein Krankheitsbild, sondern um ein System, das schwächelt. Der Mangel an Fachpersonal, die zunehmende Unterfinanzierung und die daraus resultierenden, schwierigen Arbeitsbedingungen machen die Pflege in vielen Krankenhäusern, Pflegeheimen aber auch die private Pflege zuhause selbst zu einem Pflegefall. Die Corona-Pandemie hat diese Situation zwar verschärft, verursacht hat sie sie aber nicht. Vielmehr fällt der Politik ein Thema auf die Füße, das sie seit Jahren einfach nicht angegangen ist.
Fehlt der Politik Mut und Entschlossenheit, um an der heutigen Situation etwas zu ändern? Diese und viele weitere Fragen zum Zustand der Pflege beantwortet Claudia Moll, Bevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege im Gespräch mit Heike Knispel. Außerdem stellt sich die gelernte Altenpflegerin den Fragen von Mitarbeitenden aus dem St.-Antonius-Hospital Eschweiler.
Gesprächsgast:
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