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FrauenFunk.at! episodes

  • FrauenFunk S.2, Episode #13: Sara Velić, Vorsitzende der Österreichischen Hochschülerschaft
    Quotentechnisch ist in der Österreichischen Hochschülerschaft etwas weitergegangen. Als heuer der Vorsitz neu gewählt wurde, standen mit Ausnahme des Kandidaten des Rings Freiheitlicher Studierender ausschließlich Frauen in den Spitzenpositionen zur Wahl. Und sie werden sich in den kommenden Jahren die Arbeit auch aufteilen. Als erste tritt Sara Velić an und übernimmt die Führung in der ÖH.
    Dass sie aus dem vorarlbergischen Dornbirn stammt, hört man ihr nicht an. Die 21-jährige mit der runden Goldrandbrille spricht lupenreines Hochdeutsch, wie es sich für eine junge Intellektuelle gehört. Aufmerksam wurde ich auf sie, weil sie in einem Interview davon sprach, dass es für die Frauen in der ÖH Führung bei Verhandlungen mit Männern auch immer einen „safe space“ für Frauen geben müsse. Wenn sich die Gemüter zu sehr erhitzen, dann müssen die Männer schon mal kurz den Raum verlassen, damit sich alle wieder sammeln können.
    25 min
  • FrauenFunk S:2, Episode #12: Melisa Erkurt, Journalistin und Pädagogin
    Sie ist eloquent, intelligent und sieht gut aus. Sie ist gebildet, mutig und redet Klartext. All das hat sich Melisa Erkurt (30) hart erarbeitet. Denn als sie zu Beginn der Neunzigerjahre des vorigen Jahrhunderts zusammen mit ihrer Mutter vor den Kriegswirren des Bürgerkrieges aus dem bosnischen Sarajevo flüchtete, war das für die ganze Familie sehr hart. Ihr Vater blieb während der gesamten Kriegszeit in Bosnien und kam erst nach Kriegsende nach Österreich.
    Melisa wuchs in Niederösterreich auf, ging dort in die Schule, lernte Deutsch. In Wien studierte sie Lehramt und arbeitete schon während des Studiums beim Magazin “Biber”, das vorwiegend von Migrant*innen produziert wird. Der ORF hatte zwischenzeitlich eine Art Austauschprojekt mit “Biber” und vielen von uns fiel Melisa auf, weil sie gescheite Sachen sagte und journalistisch sehr begabt ist.
    28 min
  • FrauenFunk S.2; Episode #11: Anna-Theresa Krug, Female-Empowerment-Coach
    Anna-Theresa Krug sagt selbst, dass sie sich als Jugendliche überhaupt nicht für Frauen interessiert hat und auch nicht besonders gut mit Frauen konnte. “Ich war ein echtes Männermädel.” Doch in einer Krise fiel ihr auf, dass sie sich nicht wohl fühlte damit und dass es an ihr lag, dass sie weniger Freundinnen als Freunde hatte. Und dann begann die heute 27jährige sich mit sich selbst zu beschäftigen.
    Anna-Theresa Krug hatte schon einen Bachelor in Kommunikationswirtschaft und einen Master in E-Commerce. Nach sechs Jahren in der Konzernwelt schlug sie aber einen neuen Weg ein, verließ den “sicheren, gut bezahlten Job” und entschied sich für eine Coachingausbildung. Derzeit macht sie auch noch eine Ausbildung zur Lebens- und Sozialberaterin. Sie möchte Frauen dabei unterstützen, eine erfüllende Beziehung zu sich selbst und anderen aufzubauen.
    27 min
  • FrauenFunk S.2, Episode #10: Julia Pabst, Journalistin und Fotografin
    Wen immer man fragt, über Julia Pabst (Jahrgang 1999) bekommt man immer eines zu hören: Sehr selbstständig, hat dutzende super Ideen, ist unglaublich fleissig und einsatzfreudig und kennt sich bei social media Kampagnen aus. So eine hat sie dann auch für das Wirtschaftsmagazin “Trend” konzipiert, wo sie zweimal ein Praktikum gemacht hat. Auch privat ist sie auf Twitter und Instagram sehr aktiv.
    Die gebürtige Steirerin kam früh zur Fotografie. Auf der LIK Akademie in Graz hat sie den Diplomlehrgang Fotografie und Bildbearbeitung besucht und dann im Herbst 2017 an der Fachhochschule in Wien mit dem Lehrgang für Journalismus und Mediamanagement begonnen, den sie heuer mit einem Bachelor abgeschlossen hat. Während ihres FH-Studiums hat sie zahlreiche journalistische Praktika absolviert wie etwa bei der Tageszeitung “Die Presse”, im ORF-TV-Magazin “Eco” und im ORF-Büro in Brüssel. Davor war sie schon im ORF-Landesstudio Steiermark tätig.
    24 min
  • FrauenFunk S.2, Episode #9: Elisabeth Lechner, Kulturwissenschafterin
    Elisabeth Lechner ist eine junge, eloquente, quirlige Frau mit einen kurzen dunkelhaarigen Bob und flinken Augen. Sie redet viel mit den Händen. Und sie hat wirklich viel zu sagen.
    Ihr Buch „Riot, don`t Diet“ fokussiert auf zentrale Themen, die Frauen im 3. Jahrtausend bewegen: body shaming, body positivity und lookism; und dass unsere Gesellschaft inklusiver werden muss, wenn sich auch wirklich etwas ändern soll im Leben von Menschen. Auch im Leben jener Menschen, die „anders“ sind: also etwa nicht im herkömmlichen Sinn schön, oder behindert, oder schwarz. Wenn wir das, so schreibt Lechner, nicht hinbekommen, werden wir auf dieser Welt nicht weiterkommen. Nicht bei den Menschenrechten, nicht in der Ökologie- und Umweltbewegung, nicht im Feminismus.
    Die knapp über 30jährige stammt aus einer niederösterreichischen, wie sie selbst sagt „politisch konservativen“ Bauernfamilie. All das wurde ihr also nicht in die Wiege gelegt. Aber während des Studiums an der Universität Wien stieß sie auf so viele Fragen und die mussten beantwortet werden. Und sie werden in ihrer christlich-sozialen Familie auch heftig diskutiert.
    27 min
  • FrauenFunk S.2, Episode #5: Nicole Osimk, Projektleiterin „equalizent“
    „Equalizent“ ist eine Schulung- und Beratungs GmbH für gehörlose und gehörbehinderte Menschen. Dort arbeitet Nicole Osimk als Projektleiterin. Sie ist ausgebildete Sozialarbeiterin und die Inklusion von Menschen mit Behinderungen ist ihr wichtig. Wichtig sind ihr generell Menschenrechte. Seit Beginn ihres Studiums 2014 engagiert sie sich in diesem Bereich als Aktivistin für Menschenrechte und arbeitet freiberuflich als Menschenrechtsbildnerin an Wiener Schulen. Und Frauenrechte sind für sie unverzichtbare Menschenrechte.
    26 min
  • FrauenFunk S.2, Episode #6: Nadja Riahi, freie Journalistin
    Nadja Riahi ist im Frauennetzwerk-Medien, durch das wir einander kennen, mitverantwortlich für alle Social-Media-Agenden auf Facebook, Instagram und Twitter. Sie betreut ausserdem den Newsletter und die Website. Die 27-jährige ist also durch und durch "digital native" und bekennende Feministin: „Ich habe Feminismus in meinem journalistischen Portfolio, weil mir das Thema am Herzen liegt, denn ich finde, dass viel mehr Menschen darüber reden sollten.“
    27 min
  • FrauenFunk S.2 Episode #8: Holly Wilkinson, Ernährungs- und Fitnesscoach
    Auf Instagram findet Ihr sie unter @thehollywilkinson und so heißt sie auch bei mir: THE Holly Wilkinson. Die 30jährige ist ein gutes Beispiel für eine sehr moderne Frau: bilingual aufgewachsen, gute Bildung trotz einiger Hürden bewältigt, fixe Anstellung in einem renommierten Fitnessclub in Wien, "fed up with her professional environment". Und so hat sie ihr eigenes Startup gegründet. Sie berät Menschen virtuell und real zum Thema Ernährung und Bewegung. Und ihre Tipps sind goldrichtig: „Lasst kein Nahrungsmittel aus (auch Schokolade ist erlaubt), achtet auf die gute Balance, hört auf euren Körper, bewegt euch."
    28 min
  • FrauenFunk S.2, Episode #7: Franzi Kreis, Fotografin und Künstlerin
    Franzi Kreis ist mit ihren knapp 30 Jahren ein Multitalent. Die gelernte Fotografin hat zwei ganz unterschiedliche und doch verwandte Kunstprojekte mit Fotos und Tonaufnahmen geschaffen: „Finding Motherland“ und „Father Earth“. In ersterem hat sie 45 Frauen im Alter zwischen neun und 96 Jahren zum ihren Müttern befragt und hat sie dabei auch fotografiert. Das Ganze wurde in Form einer Wanderausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. Das österreichische Kulturforum in Moskau hat sie im Rahmen dieses Projekts eingeladen, auch Russinnen zu diesem Thema zu fragen und zu fotografieren. Letztlich hat Franzi Kreis tausende Kilometer zurückgelegt, um Frauen zu befragen.
    24 min
  • FrauenFunk S.2, Episode #4: Gloria Dimmel, Künstlerin
    Ok, es ist vielleicht nicht jedenfraus Sache, sich mit ihrer Vulva zu beschäftigen. Aber als Gloria Dimmel ihr Projekt mit den Gipsabdrücken von Vulven startete, da war ihr nicht klar, welchen Bedarf es dafür offenbar gibt. Seit nunmehr 4 Jahren veranstaltet Gloria Dimmel Sessions mit Frauen, bei denen jede einen Gipsabdruck von ihrem Geschlechtsteil macht. Gesehen wird das als Brechen eines Tabus und ein Durchbrechen der Scham, die viele Frauen damit noch immer verbinden.
    Für Gloria Dimmel ist es ein zutiefst feministisches Projekt, was sich auch in mehreren Ausstellungen bestätigte. Inzwischen hat sie das Projekt weiterentwickelt und es gibt dazu auch ein eigenes „Murmury“. Mehr darüber erfahrt Ihr auf der Website von Gloria (www.gloriadimmel.com).
    25 min

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Auf feministischer Spurensuche in Wien: Die Journalistin Brigitte Handlos spricht im FrauenFunk.at mit feministischen Frauen in Wien über ihre Arbeit und Erfahrungen.

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