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  • Antifa-Prozess in Düsseldorf - Neonazi aus Erfurt im Zeugenstand, sowie Zeug:innen aus Polen!
    Radio Dreyeckland war zuletzt beim ersten Prozesstag in Düsseldorf, wo vor dem Oberlandesgericht gegen sechs Antifaschist:innen seit über zwei Monaten öffentlich verhandelt wird. Jetzt war RDL wieder im Gerichtssaal und wir berichten über zwei Prozesstage und hören, wie eine Mutter sowie ein Vater den Zustand der Angeklagten sowie das bisherige Verfahren einschätzen.
    Prozessbericht auf RDL vom ersten Prozesstag im Januar:
    https://rdl.de/Prozessauftakt_OLG_D%C3%BCsseldorf_Antifa_Budapest_Januar_2026_RDL
    7 min
  • Antiziganistisch motivierter Übergriff von Lehrerin in Baden-Baden: "Es geht um die Zukunft meines Kindes" (Serie 272: MoRa3X)
    Nach dem physischen Übergriff auf ein zehnjähriges Mädchen durch eine Lehrerin, der in einer Fingerfraktur endete, stellten die Eltern des betroffenen Kindes Anzeige bei der Polizei und wandten sich an den Landesverband Deutscher Sinti und Roma. Wir sprechen mit Max Kreuzer, den Vater von Aurora-Mia aus Baden-Baden.
    Hier noch ein Aufruf: Falls unter Euch oder Euren Bekannten ein*e solidarische*r Anwält*in ist, welche*r die antiziganistische Dimension des Falles anerkennt und die Familie vertreten möchte, melde sich gern bei uns im Radio oder beim Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Baden-Württemberg.
    10 min
  • Antiziganismus im Bildungsbereich - Podiumsdiskussion (Serie 272: MoRa3X)
    Die Melde- und Informationsstelle gegen Antiziganismus (MIA Berlin) informiert über die Wirkweise ihrer Arbeit und stellt dabei auch ihren letztjährigen themenspezifischen Bericht für den Bereich Kita/Schule vor. Konkrete Erfahrungen aus der 2024 in Freiburg durchgeführten partizipativen Bildungsstudie sowie die eindrücklichen Erfahrungen der Freiburger Bildungsberaterinnen erläutern die Situation vor Ort und fokussieren somit konkret die Erfahrungen der Minderheit. Beispiele aus ganz Baden-Württemberg vervollständigen den Überblick, bevor im Rahmen eines Podiumsgesprächs der Austausch mit dem Publikum erfolgt.
    Mittwoch, 18. März 2026, Kommunales Kino, Urachstraße 40, 79102 Freiburg
    Eine Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus.
    Wir hören Bilge Cömert (Melde- und Informationsstelle Antiziganismus Berlin MIA), Chana Dischereit (Verband Deutscher Sinti und Roma/Landesverband Baden-Württemberg Mannheim VDSR/BW) sowie Coralla und Griassa Reinhardt (Bildungsberaterinnen am Adolf-Reichwein-Bildungszentrum Freiburg).
    Moderation: Luisa Lindenthal (VDSR/BW).
    16 min
  • Ausbruch die Antirepressionswelle Sendung vom 22.3.2026
    Themenbeiträge zu Repression und Aktivismus
    jeden 4. Sonntag im Monat
    dieses Mal mit Berichten zum Tag der politischen Gefangenen,
    einem Auszug aus der Ausstellgung Jin Jian Azadi über die errungenschaften der Frauen Revolution in Nord und Ost Syrien
    und was aus der Rubrik Repression an den Rändern Europas
    1 hr
  • "Wenn der Verfassungsschutz Daten von friedlichen Demonstrierenden speichert, schüchtert das ein"
    Nachdem eine Demonstration gegen die Verurteilung von Lina E. wegen angeblich drohender Gewalt verboten worden war, protestierten in Leipzig am 3. Juni 2023 zahlreiche Menschen gegen die Einschränkung der Versammlungsfreiheit. Der Protest endete im Polzeikessel. Über 1300 Menschen, darunter Anwohner*innen und Minderjährige wurden bis zu elf Stunden lang festgehalten. Die Personalien der Eingekesselten wurden von der Polizei kontrolliert und jetzt kommts: Später wurden diese Daten an die jeweils zuständigen Landesämter für Verfassungsschutz weitergeleitet. Dagegen geht nun die Gesellschaft für Freiheitsrechte mit einer Betroffenen vor. Sie hat eine Klage gegen den bayerischen Verfassungsschutz beim Verwaltungsgericht München eingereicht. Die Klage richtet sich gegen die Speicherung der Daten durch den den Verfassungsschutz. Wir haben mit Luise Bublitz, Juristin und Verfahrenskoordinatorin bei der Gesellschaft für Freiheitsrechte, gesprochen.
    8 min
  • Die Existenz von Wiens erstem und einzigem freiem Radiosender ist gefährdet. Interview mit Ulli Weish, der Geschäftsführerin von Orange 94.0. (Serie 1353: ech, oida)
    Wien droht Medienvielfalt und ein Stück von ihren guten Ruf zu verlieren.
    Kurz vor Weihnachten hat die Stadt Wien überraschend sämtliche Förderung für Orange 94.0 gestoppt. Dies hat die Stadträtin der liberalen Partei NEOS veranlasst. Ein halbiertes Notbudget von 170.000 Euro konnte für 2026 dann doch noch nachverhandelt werden. Damit fehlen im Jahr 2026 ca. 30 % des Gesamtbudgets. Ab 2027 ist jedoch nach wie vor jegliche Förderung der Stadt Wien gestrichen. Für Orange war dies eine große Enttäuschung und Überraschung, da sie von der sozialdemokratischen Stadt immer richtig unterstützt wurden, viel besser als alle anderen Freien Radios im deutschsprachigen Raum. Die Konsequenzen sind verheerend. Viele Mitarbeiter:innen sollen gekündigt werden, bei anderen werden die Stunden gekürzt. Mehrere Bildungsangebote und andere traditionelle inklusive Veranstaltungen können nicht mehr stattfinden.
    Das Radio wurde bisher hauptsächlich durch zwei Fördergeber finanziert. Einerseits durch den Magistrat für Bildung und Jugend der Stadt Wien und andererseits durch den Nichtkommerziellen Rundfunkfonds der RTR – allerdings nur, wenn es einen ausreichenden Eigenanteil gibt. Sollte Orange 94.0 keine ausreichende alternative Finanzierung finden, kann es ab 2027 auch keine Mittel aus dem NKRF mehr beantragen. Doch Uli ist optimistisch: „Wir glauben nicht, dass es das Ende von Orange ist, und ich gehe nicht davon aus, dass es das Ende unserer Förderung in Wien ist“, sagt sie. Die Solidarität und Unterstützung von Zuhörer:innen, der Öffentlichkeit und den Medien, auch den öffentlich-rechtlichen, ist groß. Orange ist ein Beteiligungsmedium und spiegelt die Vielfalt der Stadt wider: An der Gestaltung des 24-stündigen Radioprogramms in 22 Sprachen beteiligen sich etwa 800 Ehrenamtliche. „Die Vermittlung von Medienkompetenz in Zeiten von Desinformation ist besonders wichtig und gehört zu unseren Kernbereichen. Deshalb können wir diese Streichung nicht akzeptieren.Und wenn NEOS uns für irrelevant offenbar betrachten, gehe ich davon aus, dass die Sozialdemokratie weiß, wer wir sind und was wir können. Und es kann nicht sein, dass renommierte Medien-NGO einfach zerstreut wird“, betont Ulli Weish.
    Die nächsten Schritte werden im "Oranges Gremium" besprochen, Anträge gestellt, und es besteht Hoffnung, die meisten Kolleg*innen zu halten und einige zurückholen zu können. Wir sind als Radio Dreyeckland natürlich solidarisch mit Orange und halten den Kolleg*:innen die Daumen. Diese Geschichte ist auch für alle anderen deutschsprachigen Freien Radios eine Warnung – gerade, weil sie in Wien passiert ist, einer Stadt, die solche Projekte immer großzügig unterstützt hat.
    30 min
  • arbeitsunrecht FM #04/26 ► Union Busting & Pseudo-Betriebsräte. Zur Methode Pusch Wahlig ► Union Busting-News: Outokumpu, Steffi-Hose, Gallup, kath. Kirche (Serie 1273: arbeitsunrecht FM)
    arbeitsunrecht FM ist ein Radio-Magazin rund um Arbeit, Ausbeutung und Organisierung im Betrieb.
    Das Fachmagazin für renitente Beschäftigte, aktive Betriebsräte und solche, die es werden wollen.
    Eine Stunde voll mit Nachrichten, Interview, Kommentaren und guter Musik.
    MODERATION: Elmar Wigand
    UNION BUSTING-NEWS
    Kommentierte Presseschau: Betriebsratsbehinderung, Gewerkschaftsbekämpfung und Arbeitsunrecht in Deutschland. (Beginn 11:38)
    Von und mit Jessica Reisner
    ►Krefeld: Vorwürfe gegen Betriebsratskandidaten bei Stahlfabrik Outokumpu-Nirosta
    ► Altenburg in Thüringen: Pflegeunternehmen Steffi-Hose prellt 40 vietnamesische Azubis um Gehalt
    ► Deutschland: 77% der Angestellten haben kaum emotionale Bindung an Arbeitgeber. Das besagt die neue Gallup-Studie.
    ► Braunschweig: Zentrum Automobil erstmals in VW-Betriebsrat eingezogen – rechter Erdrutsch in Autofabriken ausgeblieben. IG Metall bleibt bundesweit bei Betriebsratswahlen stabil.
    ► EuGh kassiert Kündigung wegen Kirchenaustritt
    INTERVIEW ► Union Busting und Alternative Pseudo-Betriebsräte. Die Methode Pusch Wahlig. Was die Union Busting-Kanzlei so gefährlich macht. (Beginn: 34:18)
    Jessica Reisner spricht mit Elmar Wigand (Pressesprecher aktion ./. arbeitsunrecht)
    Elmar Wigand ist Autor, Sozialforscher und Berater für Gewerkschaften und Betriebsräte. Er hat Anfang 2026 diverse Beiträge zur Methode der Kanzlei Pusch Wahlig veröffentlicht, etwa in der Rote Hilfe Zeitung und in der Tageszeitung junge Welt.
    Elmar ist Autor eines längeren Fachbeitrags in einem neuen Sammelband namens: "Angriffe auf die unternehmerische Demokratie – Beiträge zur Mitbestimmung und Demokratisierung der Arbeit".
    Ich spreche mit Elmar Wigand über Union Busting und Alternative Vertretungsorgane. Am beispiel der Kanzlei Pusch Wahlig und ihrer Methoden.
    • Warum hast Du Dich ausgerechnet an der Kanzlei Pusch Wahlig festgebissen?
    • Was macht Pusch Wahlig besonders im Vergleich zu anderen Union Bustern?
    • Wie würdest Du die Methode Pusch Wahlig beschreiben?
    • Was hat es mit so genannten Alternativen Vertretungsorganen auf sich? Was steckt dahinter?
    • Wofür sind Betriebsräte überhaupt gut? Warum sind sie so gefürchtet bei den Unternehmen?
    • Was rätst Du Betriebsräten und Betriebsratsgründern? Wie kann man Kanzleien wie Pusch Wahlig besiegen? Wo liegen die Schwachstellen?
    PLAYLIST
    ► Hank Williams – Hey good looking
    ► Hot Lips Page Hot Seven – Uncle Sam’s Blues
    ► Bessie Smith – Devil’s gonna get you
    ► Rosetta Howard – Delta bound
    WER MACHT DIE SENDUNG?
    Der Verein Aktion gegen Arbeitsunrecht unterstützt renitente Beschäftigte, aktive Betriebsräte und konfliktbereite Gewerkschaften in ganz Deutschland. Wir sind unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Fördermitglieder. Helft uns, macht mit!
    GEBT UNS FEEDBACK!
    Wenn ihr einschlägige Erfahrungen gemacht habt, wenn ihr kommentieren und mitmachen wollt, schreibt uns eine Mail: kontakt(at)arbeitsunrecht.de
    Wir freuen uns über eure Rückmeldungen!
    WER SIND WIR? ⁠https://arbeitsunrecht.de/fm⁠
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    1 hr
  • keine Sonderregister! auch nicht in Baden-Württemberg und Bayern
    Das Selbstbestimmungsgesetz ist seit Ende 2024 in Kraft und es ermöglicht Menschen den Geschlechtseintrag und Vornamen ohne fremde Begutachtung dem gelebten Geschlecht anpassen. Seither wird über die Umsetzung des Gesetzes gestritten. Bereits mehrere Versuche des Innenministeriums auf Bundesebene sogenannte Sonderregister durchzusetzen, in denen Behörden ohne Weiteres Zugriff auf die sogenannten Deadnames, den alten Vornamen und das Geschlecht der Person vor der Inanspruchnahme des Selbstbestimmugnsgestztes haben, wurden mit viel Engagement der Community erst mal verhindert.
    Baden -Württemberg hat nun als zweites Bundesland nach Bayern in einem Verwaltungsakt seine Meldeverordnungen geändert und genau diese Datenweitergabe beschlossen. Ab Novermber 2026 sollen Deadnames sowie der alte Geschlechtseintag automatische an Strafverfolgungsbehörden weitergebeben werden. Das es nicht nur um Strafverfolgungsbehörden geht in Baden -Würrtemberg und wie dieses Vorgehen von Teilen der queeren Community bewertet wird erzählt uns Janka Kluge, Sprechende von queer BW im Interview.
    16 min

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