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  • UNION BUSTING NEWS #03/26 ► Enpal ► Boykott bei Netflix ► LAG zu Abrtreibungsverbot ► Supermarktkette K+K gründet Betriebsrat ► Experiment gegen Krankschreibungen (Serie 1273: arbeitsunrecht FM)
    Kommentierte Presseschau: Betriebsratsbehinderung, Gewerkschaftsbekämpfung und Arbeitsunrecht in Deutschland.
    Von und mit Jessica Reisner
    ► Solaranbieter Enpal: Betriebsratsgründung scheitert
    ► Sprecher*innenboykott bei Netflix
    ► Landesarbeitsgericht Hamm kassiert Verbot von Abtreibungen zum Teil. Arzt des katholischen Klinikums Lippstadt darf in der Nebentätigkeit Schwangerschaftsabbrüche durchführen.
    ► Wir gratulieren: Betriebsratsgründung bei der Supermarktkette K+K ist geglückt.
    ► Präsentismus: Brief-Experiment gegen Krankschreibungen
    WER MACHT DIE SENDUNG?
    Der Verein Aktion gegen Arbeitsunrecht unterstützt renitente Beschäftigte, aktive Betriebsräte und konfliktbereite Gewerkschaften in ganz Deutschland. Wir sind unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Fördermitglieder. Helft uns, macht mit!
    GEBT UNS FEEDBACK!
    Wenn ihr einschlägige Erfahrungen gemacht habt, wenn ihr kommentieren und mitmachen wollt, schreibt uns eine Mail: kontakt(at)arbeitsunrecht.de
    Wir freuen uns über eure Rückmeldungen!
    WER SIND WIR? ⁠https://arbeitsunrecht.de/fm⁠
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    SENDEMANUSKRIPT & QUELLEN: https://arbeitsunrecht.de/union-busting-news-03-26-enpal-netflix-tesla-kk-praesentismus-kirchliches-arbeitsrecht/
    11 min
  • Linke Buchhandlungen werden nach Verfassungsschutz-Prüfung von Buchhandlungspreis ausgeschlossen
    Lizenz:
    Keine (all rights reserved)
    Quelle:
    Screenshot von https://www.roter-buchladen.de
    Drei linke Buchhandlungen wurden durch Kulturstaatsminister Weimer vom Verfassungsschutz überprüft und vom Deutschen Buchhandlungspreis ausgeschlossen. Mit dem Preis zeichnet die Bundesregierung jedes Jahr über einhundert inhabergeführte Buchhandlungen aus, "die sich in besonderem Maße um das Kulturgut Buch und das kulturelle Leben vor Ort verdient gemacht haben". Die Buchhandlungen können sich selbst bewerben. Welche Buchhandlungen ausgezeichnet werden, entscheidet eine wechselnde Jury von Fachleuten aus der Verlags- und Buchbranche. Zur Überprüfung Liste wurde das sogenannte Haber-Verfahren angewandt. Das Bundesinnenministerium bietet allen anderen Ressorts an, Anfragen an das Bundesamt für Verfassungsschutz zu stellen, um geförderte Projekte und Projektträger zu überprüfen.
    Die vom Buchhandlungspreis ausgeschlossen Buchhandlungen Golden Shop (Bremen), Rote Straße (Göttingen) und Zur schwankenden Weltkugel (Berlin) gehen nun gerichtlich gegen die Streichung von der Preisliste vor. Wir haben mit dem Göttinger Rechtsanwalt Sven Adam gesprochen.
    11 min
  • Queerfeministische Nachrichten vom 04.03.2026
    Gegen das „Nordische Modell“! - Solidarität mit Sexarbeitenden //
    Gender Pay Gap: Weder Inklusion noch gleichwertiger Lohn //
    "Die Gerechtigkeit wurde hergestellt!" - 76 Jahre Haft für die Auftraggeber des Mordes an Marielle Franco und Anderson Gomes //
    Oxfam Bericht über Armut und Reichtum in Deutschland //
    Im neuen iz3w-Heft Militar­isier­ung und Gender //
    s.g. und dm
    12 min
  • südnordfunk #142 | Bedrohte Rechte in Nord-/Ostsyrien | (Frauen)Proteste in Iran | Feministische Arbeitskämpfe in Mexiko (Serie 706: Süd-Nord-Funk)
    Anlässlich des 8. März gibt es im nächsten südnordfunk einen Schwerpunkt zu feministischen Kämpfen im Globalen Süden:
    In Iran riskieren Frauen ihr Leben, um sich dem Regime zu widersetzen – seit dem Tod von Mahsa Jina Amini 2022 hat die Bewegung »Frau, Leben, Freiheit« eine neue Generation politischer Akteurinnen hervorgebracht.
    In Nordsyrien gerät mit Rojava eine der radikalsten feministischen Gesellschaftsexperimente der Gegenwart unter militärischen Beschuss.
    Und in Ciudad Juárez, an der mexikanisch-amerikanischen Grenze, organisieren sich Fabrikarbeiterinnen gegen die unsichtbare Gewalt der globalen Lieferkette.
    1 min
  • All Eyes on Iran! Feministisch getragene Proteste gegen das Regime
    Der feministische Kampf in Iran ist älter als die islamische Republik – er reicht zurück bis 1905. Aber seit 1979 hat das Regime systematisch Frauen kontrolliert: ihren Körper, ihre Stimme, ihre Sichtbarkeit. Der Hijab ist dabei nie nur ein Stück Stoff gewesen. Er ist das sichtbarste Symbol eines Systems, das seine Legitimität aus der Unterdrückung der Mehrheit zieht. Als Mahsa Jina Amini 2022 stirbt, weil ihr Kopftuch nicht richtig saß, schlägt der Funken über. Was folgt, ist keine gewöhnliche Protestwelle – sondern eine Bewegung, die Frauen erstmals nicht als Symbolfiguren, sondern als politische Akteurinnen in den Vordergrund stellt. Frau, Leben, Freiheit. Wir nähern wir uns diesen Bewegungen aus unterschiedlichen Perspektiven an: Samira Bazmara blickt mit uns in die Geschichte feministischer Proteste. Die junge Iranerin Panjan hat 2023 selbst erlebt, wie es ist, auf der Straße festgehalten zu werden und trotzdem nicht zu schweigen. Und Felicia Fehlberg untersucht in ihrer Bachelorarbeit, welche Rolle Musik bei den »Frau, Leben, Freiheit« Protesten spielte.
    22 min
  • Das Verschwinden einer Utopie - Was bleibt vom demokratischen Aufbruch in Nord- und Ostsyrien? (Serie 706: Süd-Nord-Funk)
    Seit Beginn des Jahres wurde die Demokratische Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien im Zuge einer militärischen Blitzoffensive durch die syrische Übergangsregierung und ihre Verbündeten in weiten Teilen zurückgedrängt. Mit den Angriffen gerät nicht nur ein politisches Projekt unter Druck, sondern auch die konkrete Utopie einer freieren, basisdemokratischen und geschlechtergerechten Gesellschaft, in der sich insbesondere für Frauen und queere Menschen neue Räume von Teilhabe und Selbstbestimmung erkämpft hatten. Im Gespräch mit Anita Starosta von medico international finden wir heraus, was die aktuellen Angriffe für die Menschen vor Ort bedeuten. Wir sprechen auch über die Zukunft des Projektes Rojava und darüber, was es jetzt braucht, um den zivilen Widerstand und die verbliebenen selbstverwalteten Strukturen solidarisch zu unterstützen.
    14 min
  • Zum 8. März: Erinnern an den "Frauenstreik" von 1975. Island stand still.
    Einen Tag lang. Die "Roten Socken" schreiben feministische Geschichte.
    Zum 8. März wollen wir daran erinnern. Der Frauenstreik in Island im Oktober 1975 ist nach wie vor legendär,weil 90% alle Flinta*- personen Islands teilnahmen und das Land sozusagen lahmlegten, was bezahlte und unbezahlte Arbeit, CareArbeit und alle Arten von Arbeit anging. Feministische Streiks, auch Frauenstreiks, sind jetzt vor dem 8. März natürlich wieder voll in den feministischen Debatten. Auch hier in Freiburg: In Bezug auf politische Inhalte aber auch in Bezug auf Ausgrenzung oder Einbeziehung der Geschlechtervielfalt. Wir haben in Island eine Interviewpartnerin gesucht und gefunden, die an dem großen Streik 1975 selbst als Aktivistin beteiligt war und uns davon berichtet hat Sigrún erzählt auf deutsch, wie sie es geschafft haben sich zu organisieren, so viele zu mobilisieren, was die Erfolge waren ...oder eben auch nicht. (Dies ist eine bearbeitete Fassung vom 8.März 2019. der Erstausstrahlung)
    Anmod. im Audio enthalten, Interview ab Min. 1’30
    s.g.
    9 min
  • »Wir haben nur unsere Hände zum Arbeiten« - Frauen am Ende der Lieferkette
    In Ciudad Juárez, der mexikanischen Grenzmetropole zu den USA, laufen die Fließbänder rund um die Uhr. In knapp 300 Montagefabriken – den sogenannten Maquilas – fertigen Arbeiterinnen Autoinnenelektronik, Glasfaserkabel und Roboter für Weltmarktkonzerne wie Bosch, Lear Corporation und Elektrolux. Ein Viertel der Stadtbevölkerung arbeitet hier, zu niedrigen Löhnen, in strengen Schichtsystemen, ohne echte gewerkschaftliche Vertretung. Das Kollektiv Rosa Luxemburgo wurde von Fabrikarbeiterinnen gegründet, die das ändern wollen. Betty Ávalos und Norma Garduño begleiten Frauen bei der Durchsetzung ihrer Arbeitsrechte, kämpfen für kürzere Arbeitszeiten, bessere Gesundheitsversorgung und die Anerkennung von Berufskrankheiten. Dabei stoßen sie auf eine Realität, in der Gewalt am Arbeitsplatz normalisiert ist, Kinderbetreuung fehlt und Jugendliche zwischen Drogenabhängigkeit und organisierter Kriminalität aufgerieben werden. Dorothea Bornewasser hat die Frauen des Kollektivs besucht und erzählt von struktureller Ausbeutung – aber auch von Widerstand, Solidarität und der Überzeugung, dass Arbeit kein Schicksal, sondern ein Politikum ist.
    15 min

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