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  • Nationalsozialistischer Untergrund - Beate Zschäpe will entlassen werden!
    Wie lange muss Beate Zschäpe noch im Gefängnis bleiben? Die NSU-Terroristin will erreichen, dass sie bereits 2031 auf Bewährung freikommen könnte. Für die Angehörigen der zehn vom NSU ermordeten Menschen ist die Frage nach ihrer möglichen Freilassung auch 15 Jahre nach dem Auffliegen der Terrorgruppe eine schmerzhafte Erinnerung an eine Tatserie, deren Folgen bis heute nachwirken.
    2 min
  • Razzia gegen Antifaschistin in Freiburg für rechtswidrig erklärt- ein Kommentar!
    Über ein Jahr nach einer friedlichen Anti-AfD-Demonstration durchsuchte die Freiburger Polizei die Wohnung einer unbescholtenen jungen Frau. Und das auf Grundlage eines dürftigen Tatverdachts. Das Landgericht Freiburg erklärte am 13.08.2026 die Durchsuchung für rechtswidrig. Doch der eigentliche Skandal liegt meines Erachtens tiefer: Was ist der Schutz der eigenen Wohnung in der Praxis wert, wenn Polizei, Staatsanwaltschaft und Amtsgericht derart leichtfertig und tiefgreifend die Grundrechte verletzen?
    Ein Kommentar von RDL-Redakteur Thomas.
    6 min
  • arbeitsunrecht FM #10/26 ► INTERVIEW mit Tiny Hobbs (Sozialmaut.eu) ► Die Ausbeutung von LKW-Fahrern in Deutschland ► Wie ist die Situation an den Raststätten? ► Der große Streik in Gräfenhausen 2023 ► industrieller Rassismus (Serie 1273: arbeitsunrecht F
    arbeitsunrecht FM ist ein Radio-Magazin rund um Arbeit, Ausbeutung und Organisierung im Betrieb.
    Das Fachmagazin für renitente Beschäftigte, aktive Betriebsräte und solche, die es werden wollen.
    Eine Stunde voll mit Nachrichten, Interview, Kommentaren und guter Musik.
    MODERATION: Elmar Wigand
    INTERVIEW 1 (Beginn: 01:25)
    Arbeitsrechte sind Menschenrechte – egal wo Du herkommst!
    ► Elmar Wigand spricht mit Tong (action vs. labor injustice | Kampagne zur Erforschung migrantischer Arbeit in Deutschland)
    Die Aktion gegen Arbeitsunrecht will sich erweitern: Wir werden mit Hilfe unseres Kollegen Tong verstärkt auf instagram präsent sein. Wir werden auf englisch senden und Arbeitsbedingungen, Ausbeutung von migrantischen Arbeiter*innen in Deutschland in den Blick nehmen.
    Wir bitten um Unterstützung! Hier kannst du einen monatlichen Beitrag leisten: https://arbeitsunrecht.de/egal
    INTERVIEW 2 (Beginn: 14:25)
    Die Ausbeutung von LKW-Fahrern in Deutschland
    ► Elmar Wigand spricht mit Tiny Hobbs (Sozialmaut.eu | stellv. Vorsitzender ver.di Frankfurt)
    Tiny war langjähriges Betriebsratsmitglied bei der Deutschen Post gewesen, dort zuständig für LKW-Fahrer, er hat den Streik osteurpäischer Trucker an der Raststätte Gräfenhausen aktiv unterstützt.
    • Wie ist die Situation an den Raststätten?
    • Der große Streik in Gräfenhausen 2023
    • industrieller Rassismus – deutsche Trucker und ihre ost-europäischen Kollegen
    • Gewerkschaftliche Organisierung, Protest und Widerstand – Wie ist das in der Logistik möglich?
    PLAYLIST
    ► Jimmy Rodgers – Waiting for a train
    ► Hank Williams – Hey good looking
    ► Jimmy Rodgers – When the Cactus is in Bloom
    ► Hank Williams – Long gone lonesome blues
    RECHTE: Wir spielen GEMA-freie Musik unter Creative Commons- oder Public Domain-Lizenz, die ihr für unkommerzielle Zwecke bedenkenlos weiter verbreiten könnt. LIZENZ: Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
    WER MACHT DIE SENDUNG?
    Der Verein Aktion gegen Arbeitsunrecht unterstützt renitente Beschäftigte, aktive Betriebsräte und konfliktbereite Gewerkschaften in ganz Deutschland. Wir sind unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Fördermitglieder. Helft uns, macht mit!
    GEBT UNS FEEDBACK!
    Schreibt uns eine Mail: kontakt(at)arbeitsunrecht.de
    Wir freuen uns über eure Rückmeldungen!
    MEHR INFOS: ⁠https://arbeitsunrecht.de/fm⁠
    IHR FINDET UNS GUT? ► Unterstützt uns mit einer Spende! ► https://arbeitsunrecht.de/arbeitsunrecht-fm-spende/
    1 hr
  • FLINTA* in Haft - Gemeinsames Kochen empowert!
    Nur rund 5-6% aller Inhaftierten sind FLINTA* Personen. Ihre spezifischen Erfahrungen bleiben deshalb oft unsichtbar.
    Eine ehemalige Gefangene aus der Justizvollzugsanstalt Vechta beschreibt in einem Brief, was Haft mit Frauen macht und wie wichtig es sei, Öffentlichkeit herzustellen. Genau das passiert in der Berliner JVA Lichtenberg. Denn dort versuchen Gefangene, sich beim Kochen gemeinsam mit Ehrenamtlichen ein Stück Alltag und Gemeinschaft zurückzuerobern.
    Der erwähnte Brief aus Vechta findet sich auf der Seite
    https://freiabos.de/frauen-in-haft-ein-brief-einer-ehemaligen-gefangenen-aus-der-jva-vechta/
    7 min
  • Internationalismus gegen Franco: Freiwillige aus dem Globalen Süden im Spanischen Bürgerkrieg (Serie 706: Süd-Nord-Funk)
    Vor 90 Jahren, am 17. Juli 1936 putschten rechte Militärs unter Franco gegen die Zweite Spanische Republik – der Beginn eines Krieges, der zum Vorboten des Zweiten Weltkriegs wurde. Auf der einen Seite marokkanische Kolonialtruppen, die „Regulares", sowie deutsche und italienische Faschisten. Auf der anderen Seite Arbeitermilizen, die Internationalen Brigaden – und Zehntausende Freiwillige aus aller Welt, die nach Spanien kamen, um die Republik zu verteidigen.
    Unter ihnen: die Argentinierin Mika Etchebehere, die nach dem Tod ihres Mannes an der Front das Kommando über eine Milizeinheit übernahm – eine der wenigen Frauen in dieser Rolle. Und afroamerikanische Freiwillige wie Canute Frankson aus Jamaika oder Eduart McDonald aus Mississippi, die im Kampf gegen den spanischen Faschismus auch ihren eigenen Kampf gegen Rassismus und Lynchjustiz in den USA erkannten.
    Der Beitrag von Sarah Wehrle erzählt, warum Menschen aus dem Globalen Süden einen Krieg auf einem anderen Kontinent zu ihrem eigenen machten – und wie ihr internationalistischer Kampf mit den Erfahrungen von Kolonialismus und Unterdrückung in ihren Heimatländern verbunden war.
    17 min
  • Zurück in den Hinterhof: Trumps neue Lateinamerika-Politik - Gespräch mit Tobias Lambert (Serie 706: Süd-Nord-Funk)
    Im Sommer 2026 machte die US-Regierung unter Donald Trump noch einmal deutlich, dass sie die Monroe Doktrin fortsetzen will. Mit dieser hatten die USA 1823 ihren hegemonialen Anspruch auf Lateinamerika formuliert (Trump selbst spricht in Anlehnung an seinen Vornamen von der „Donroe-Doktrin“…). Bereits jetzt nehmen die USA in Lateinamerika Einfluss auf Wahlen und verstärken ihre militärische Präsenz im Pazifik und der Karibik. Nach Angriffen auf vermeintliche Drogenboote folgte im Januar 2026 die Entführung von Venezuelas Staatschef Nicolas Maduro. Bald könnte die nächste Eskalation folgen: Verteidigungsminister Pete Hegseth kündigte zuletzt an, gemeinsam mit der kolumbianischen Rechts-Regierung militärisch gegen bewaffnete Gruppen im Land vorzugehen.
    Die Gewalt in den Ländern Lateinamerikas wird durch diese US-Politik zunehmen, ein wie auch immer gearteter Frieden eher unwahrscheinlicher. Südnordfunk-Redakteur Christian Conde hat mit dem Journalisten und Autor Tobias Lambert gesprochen. Er hat vor kurzem das Buch „Zurück in den Hinterhof-Die USA und Lateinamerika“ veröffentlicht und beleuchtet darin Geschichte und Gegenwart der US-Lateinamerikapolitik.
    16 min
  • »Ich habe großes Vertrauen in die Syrische Bevölkerung« - Die Syrische Friedensorganisation Swaadna (Serie 706: Süd-Nord-Funk)
    Seit dem Sturz des Assad-Regimes im Dezember 2024 befindet sich Syrien in einer fragilen Übergangsphase. Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa, ehemaliger Anführer der islamistischen Miliz Hay’at Tahrir al-Sham, hat die alte Verfassung ausgesetzt und regiert seither mit einer Interimsregierung. Eine Übergangsverfassung trat im März 2025 in Kraft, seit Oktober 2025 gibt es ein ernanntes Parlament. Doch der politische Übergang bleibt umstritten: Ungeklärt sind die Rechte religiöser und ethnischer Minderheiten – Alawitinnen, Drusinnen, Kurdinnen –, die Integration der kurdisch geführten SDF-Milizen ins syrische Militär, sowie eine neue Verfassung. Vereinzelt kommt es weiterhin zu Kämpfen. Die wirtschaftliche Lage bleibt für die meisten Syrerinnen schwierig, und noch immer gibt es keine strafrechtliche Aufarbeitung der Verbrechen der Assad-Ära.
    In diesem fragilen Umfeld arbeiten lokale Organisationen wie Swaadna Al Souriya mit den Menschen, die unter dem Krieg am meisten gelitten haben: Frauen und Kinder. Sara Almir, Geschäftsführerin von Swaadna erzählt, wie sich ihre Arbeit mit traumatisierten Frauen und Kindern seit dem Umbruch verändert hat – und was es braucht, damit aus dem Ende des Krieges auch wirklich Frieden wird.
    Ein Beitrag von Eva Gutensohn
    19 min
  • südnordfunk #148 | Trumps Lateinamerika-Politik | 90 Jahre Spanischer Bürgerkrieg | Friedensarbeit in Syrien (Serie 706: Süd-Nord-Funk)
    In der Septemberausgabe des südnordfunk geht es zunächst um aktuelle US-Machtpolitik in Lateinamerika: Christian Conde spricht mit Tobias Lambert über Trumps »Donroe-Doktrin« und die Fortsetzung imperialer Kontinuitäten.
    Dann blicken wir 90 Jahre zurück auf den Spanischen Bürgerkrieg, in dem Zehntausende Freiwillige aus dem Globalen Süden ihren Kampf gegen den Faschismus mit dem gegen Kolonialismus und Rassismus in ihren eigenen Heimatländern verbanden. Sarah Wehrle lässt drei Internationalistische Brigadist*innen sprechen.
    Und schließlich schauen wir endlich wieder nach Syrien, wo die syrische Friedensorganisation Swaadna mit traumatisierten Frauen und Kindern arbeitet – Geschäftsführerin Sara Almir erzählt im Gespräch mit Eva Gutensohn von einem fragilen Übergang zwischen Hoffnung und ungelöster Gewalt seit dem Sturz Baschar al-Assads Ende 2024.
    1 hr

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