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  • Warum die Linke der Änderung der Geschäftsordnung zugestimmt hat - Nicole Gohlke MdB (Serie 392: Lokal-Magazin Studio-Gespräch)
    Nach der Ereignisreichen Demo- und Kundgebungswoche auf den Straßen wollte offensichtlich Berlin nicht das Nachsehen haben und sorgte mit einem Eklat im Bundestag für Aufsehen in der Welt. Friedrich März wurde im 1. Wahlgang nicht zum Kanzler gewählt. Ein Novum in der deutschen Geschichte – das gab es noch nie.
    Große Ratlosigkeit und Aufregung herrschte. Am Ende wurde die Geschäftsordnung des Bundestags geändert, damit eine 2. Abstimmung möglich gemacht wurde. Dazu braucht es eine 2/3 Mehrheit und die ist nur mit den Stimmen der Linkspartei möglich. Wie ihre Fraktion mit dem Ersuchen umgegangen ist wollte ich von Nicole Gohlke, Mitglied der Linken im Deutschen Bundestag, wissen.
    Abmoderation:
    Nicole Gohlke MdB für die Partei die LINKE prophezeit uns also Widerstand von der Straße damit Frauenrechte nicht zurückgefahren werden.
    8 min
  • Frauen in den Parlamenten, Frust und Erfolgserlebnisse (Serie 1505: Frauen im 21zigsten Jahrhundert )
    Gespräche mit Frauen, die sich schon durch ihre Präsenz im Bayerischen Landtag oder Bundestag für mehr Sichtbarkeit von Frauen bei der Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens einsetzen. Das sind Gülseren Demirel und Verena Osgyan von Bündnis 90/Die Grünen, Gabi Schmidt von den Freien Wählern, alle drei sitzen im Landtag. Sarah Vollath, meine letzte Gesprächspartnerin, beginnt ihre parlamentarische Karriere für die Linken gleich im Bundestag
    58 min
  • Jenobi: Bassistin, Komponistin, Produzentin über Musik und 14 Jahre Hamburg (Serie 423: Radio Magic City Six)
    Die schwedische Musikerin Jenobi (Jenny Apelmo) verbrachte nach einer kurzen Phase in Berlin die letzten 14 Jahre in Hamburg,. Dort spielte sie als Bassistin (E- und Kontrabass) in Folk-, Swing- und anderen Formationen und gründete vor 5 Jahren ihr eigenes Musikprojekt Jenobi. („Ich war anders, passte in keine Schublade. Eine Ausnahme. Etwas Irreguläres.“)
    Vor einem Jahr erschien ihr zweites Album IRREGULARITY, gesungen auf Englisch, musikalisch vielfältig – und textlich mit mehr als einem Hauch von Ironie und Feminismus.
    Im Gespräch blickt sie auf ihre Zeit in Deutschland zurück, spricht über Sprache, ihre Musik, Göteburg und Hamburg, über Covid-Restriktionen und warum sie jetzt zurück nach Schweden zieht.
    Interview in zwei Teilen, an deren Enden sie die die folgenden Stücke vorstellte:
    1. MAKEUP (wo es darum geht, dass eine einmal ungeschminkte Frau ständig zu hören bekommt "oh, Du siehst ja ganz müde aus, ist alles in Ordnung?)
    2. THE PERFECTIONIST (eine Frau in einer Beziehung mit einem kontrollierenden, gewalttätigen Mann)
    27 min
  • ....zur Situation : 5. Mai, europäischer Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen
    auch 2025 "- wissen die wenigsten Menschen, was Ableismus ist - kämpfen Behinderte Menschen um fundamentale Grundrechte - wird unsere Würde und Privatshäre mit Füssen getreten - werden Eltern mit behinderten Kindern im Stich gelassen - hält sich die Regierung nicht an die UN-Behindertenrechtskonvention - werden behinderte Menschen im Gesundheitssystem diskriminiert, gegaslighted und gefährdet - Müssen behinderte Menschen um ihre Sicherheit fürchten - müssen viele behinderte Menschen gegen ihren Willen in Einrichtungen leben - sind die wenigsten Orte barrierearm egal, ob Schulen, Geschäfte, Restaurants oder Krankenhäuser - denkt die Mehrheitsgesellschaftunser Leben sei nicht lebenswert und daher weniger wert - empfinden uns viele Menschen als Last - sind viele behinderte Menschen, insbesonders behinderte FLINTA*Personen von Armut bedroht - gibt es kaum bezahlbaren barrierearmen Wohnraum - erhalten viele behinderte Menschen keine Zugänge zu Bildung und dem 1. Arbeitsmarkt - werden etwa 300 000 Menschen in Behindertenwerkstätten ausgebeutet. - Müssen behinderte Menschen um Hilfsmittel, Teilhabe Gleichberechtigung, Assistenz, Pflegegrad und vieles mehr kämpfen. - Können behinderte Menschen keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen - erfahren ableistisch motivierte Morde, aber auch die NS“Euthanasie“ kaum öffentlich wirksame Aufarbeitung - werden Inklusion und die Kunst behinderter Menschen als Nischenthema betrachtet - wollen nicht-behinderte Menschen uns infantilisieren und bevormunden."
    zitiert nach Luisa Laudace…...BehindertenAktivist*in, Autor*in, Influencer*in
    s.g. /max
    Ableismus, Anti-Ableismus, Behinderung
    3 min
  • "Habt ihr mal darüber nachgedacht, behinderte Menschen zu fragen, WIE sie repräsentiert werden wollen?"
    Die BehindertenAktivist*in, Autor*in und Influencer*in, Luisa Laudace schrieb in ihrem InstaAccount
    an alle, (vor Allem nicht behinderte Persnen und Institutionen), die über Behinderungen aufklären wollen:
    Zitat:
    "- Habt ihr mal darüber nachgedacht, behinderte Menschen zu fragen, WIE sie repräsentiert werden wollen?
    -warum macht ihr nicht sichtbar, woher ihr euer wissen über Ableismus bezieht und macht damit die Arbeit behinderter Aktivist*innen unsichtbar
    -Hinterfragt ihr auch euren eigenen Ableismus, bevor ihr ihn anderen Menschen erklären wollt ?
    -Fand vorher eine bezahlteBeratung von behinderten Expert*innenstatt, damit kein Ableismus reproduziert wird ?
    - Beschäftigt ihr euch auch im Rest des Jahres mit Inklusion und Ableismusoder nur an einem Tag wie diesem ?
    -gestaltet ihr alle eure Posts barrierearm ?
    - warum denkt ihr immer noch, daß intime Details einer Person, wie eine Diagnose, in den Vorderrund gestellt weren müssen ?
    NichtsÜberUnsOhneUns"
    s.g. /max
    2 min
  • Wie Beamte queere Demonstrationen schikanieren - Beendigung des CSD in Schönebeck als Symptom (Serie 999: CX - Corax - AntifaAntira)
    Dieser Beitrag war Teil der Antifanews vom 01. Mai 2025 (https://www.freie-radios.net/135231).
    Am 26. April 2025 wurde der CSD in Schönebeck durch das Ordnungsamt frühzeitig beendet. Die offizielle Begründung: es gebe zu wenig Sicherheitspersonal. In diesem Beitrag wird sich mit dieser Begründung auseinandergesetzt und diese schnell als vorgeschobene Begründung eingeordnet. Zu Wort kommt der Veranstalter des CSD in Schönebeck, Falko Jentsch, der von Schikane bei der Planung der Demonstration berichtet und erzählt, wie CSD Veranstalter*innen immer wieder beweisen müssen, dass ihre Demonstration "politisch genug" sei. Dazu gibt es eine Einordnung vom Bundessprecher von "Die Linke Queer", Frank Laubenburg, welche die frühzeitige Beendigung dieses CSD als symptomatisch für ein Problem erkennt, von dem CSD Veranstalter*Innen Deutschland weit betroffen sind.
    12 min
  • 80. Jahrestag der Befreiung des ehemaligen Frauen*Konzentrationslagers Ravensbrück und des Jugendkonzentrationslagers und späteren Vernichtungsortes für Mädchen* und junge Frauen* Uckermark.
    Am 3. und 4.Mai diesen Jahres wurde der 80. Jahrestag der Befreiung des ehemaligen Frauen*Konzentrationslagers Ravensbrück mit Gedenkfeiern begangen; und auch der 80. Jahrestag der Befreiung des nahegelegenen Jugendkonzentrationslagers und späteren Vernichtungsortes für Mädchen* und junge Frauen* Uckermark.
    Dazu ein Gespräch mit Dagmar von der "Initiative für einen würdigen Gedenkort des ehemaligen KZ Uckermark". Diese Intitiative von FLINTA*Personen ist seit den 1990er Jahren aktiv in der Gestaltung und Sichtbarmachung des Gedenkortes Uckermark und auch jetzt anläßlich der aktuellen Gedenkfeier. Dagmar ist auch aktiv im Freund*innenkreis Ravensbrück.
    https://gedenkort-kz-uckermark.de/
    Es geht um Eindrücke und Erfahrungen, um verschiedene Formen des Gedenkens und um aktuelle politische Bezüge.
    s.g.
    14 min

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