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  • Feminist Antiwar Resistance Hamburg über Reproduktivität in Russland (Serie 1006: CX - Corax - Feminismus - Gender)
    Die Tageszeitung Neues Deutschland berichtete kürzlich von neuen Maßnahmen in Russland, um gegen die sinkende Demografie vorzugehen. Teilweise noch minderjährigen Schülerinnen werden mehrere Hunderttausend Rubel von russischen Kommunen versprochen, wenn sie jung schwanger werden. Mit dieser Kampagne soll schnellere Familienplanung gefördert werden und das Bild von jungen Gebärdenden wieder zurecht gerückt werden. Was hinter der sogenannten »demografischen Sonderoperation« steckt und inwiefern diese Kampagne dem feministischen Frauenbild und der Selbstbestimmung von Frauen in Russland schadet. Darüber sprachen wir mit Liuba Zakharova, einem queer-feministischen Aktivist und der Teil des Feministischen Antikriegs-Widerstands, kurz FAR, ist. Davon unabhängig organisiert er auch regelmäßig Vorträge über feministischen und ökologischen Aktivismus und den Kampf gegen patriarchalische Propaganda.
    25 min
  • Leben statt Überleben - Liegenddemos am 10.Mai 2025 in mehreren Städten der BRD
    "ME/CFS = Myalgische Enzephalomyelitis (ME), auch als Chronisches Fatigue-Syndrom (CFS)
    bezeichnet, wurde vor mehr als 50 Jahren von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) alsneurologische Erkrankung ....) anerkannt, ist ... noch heute unter Ärztinnen undÄrzten weithin unbekannt und es existieren für diese chronische, schwer einschränkende und
    lebensverändernde Multisystem-Erkrankung noch immer keine kausalen Therapien, keineBehandlungspläne und keinerlei Medikamente." aus dem Aufruf
    Im Gespräch mit Gerhard von der Initiative ME/CFS Freiburg geht es um die allgemeine Situation Betroffener und ihrer nahen Menschen, aber auch schwerpunktmäßig um die ökonomischen Bedingungen wie finanzielle Verarmung.
    s.g.
    Anti-Ableismus, Behinderung, Ableismus
    18 min
  • Quergelesen 15.04. 2025
    - Neue Entwicklungen in der Türkei und in Syrien.
    Im Mena-Watch-Talk spricht Thomas von der Osten-Sacken, der gerade in Istanbul war und aktuell im Nordirak ist, über die Türkei und Syrien.
    Florian Markl spricht mit ihm zuerst über die Demonstrationen in der Türkei nach der Verhaftung des populären Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu. Er galt als aussichtsreicher Gegner des amtierenden Präsidenten, Recep Tayyip Erdoğan, sollte dieser noch ein weiteres Mal antreten, was der aktuellen Verfassung zufolge eigentlich ausgeschlossen wäre.
    Erdoğans Vorgehen gegen İmamoğlu erfolge Osten-Sacken zufolge in einer Zeit, in der die regierende AKP zunehmend an Unterstützung verliere, die wirtschaftliche Situation katastrophal sei und insbesondere junge Menschen in der Metropole Istanbul kaum Perspektiven für die Zukunft erkennen könnten. Der AKP gegenüber stehe die oppositionelle CHP İmamoğlus gegenüber, die alles andere als geeint, sondern schwer gespalten sei.
    Sodann diskutiert Osten-Sacken die jüngsten Entwicklungen in Syrien, allen voran die neue Übergangsverfassung und die neue Regierung. Die neue Ordnung lege zwar alle Macht dem Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa in die Hände, doch sei sie Ausdruck einander zutiefst widersprechender Positionen. Osten-Sacken vergleicht die Vorgänge in Syrien mit den Diskussionen über eine neue Verfassung im Irak nach dem Sturz Saddam Husseins.
    Andere einflussreiche Akteure und die syrische Zivilgesellschaft würden Osten-Sacken zufolge den Versuchen zur Errichtung eines islamischen Herrschaftssystems starken Widerstand entgegensetzen. Eine große Mehrheit der Bevölkerung sei Umfragen zufolge nach wie vor optimistisch, vor allem sei sie aber auch wachsam gegenüber möglichen autoritären Tendenzen (https://t1p.de/3b3tg).
    - Aufstand gegen die Herrschaft der Hamas
    Es ist an der Zeit, auf die palästinensische Bevölkerung zu hören und nicht auf die Hamas-Terroristen, die ihr Leben kontrollieren. Doch wird der Westen ihrem Ruf folgen? Von Bassem Eid.
    Die Menschen im Gazastreifen haben sich endlich öffentlich gegen die Hamas gewandt. Als palästinensischer Menschenrechtsaktivist kann ich nicht sagen, dass ich schockiert bin. Diejenigen von uns, die sich eine palästinensische Regierung ohne Gewalt und Korruption wünschen, haben sicherlich lange genug gewartet.
    Die Bilder der massiven Proteste der letzten Woche gegen die Terrororganisation, welche die Küstenenklave mit eiserner Faust unterdrückt, waren atemberaubend. Große Ansammlungen von vielleicht Tausenden von Menschen marschierten durch die Straßen von Beit Lahia im Norden und riefen Slogans wie »Um Gottes willen, raus mit der Hamas« und forderten sogar die Freilassung der von der Hamas während ihres Überfalls auf Israel am 7. Oktober 2023 entführten Israelis (https://t1p.de/j7s2g).
    1 hr
  • Sudan: Sexualisierte Gewalt der RSF ist Kriegsverbrechen und mutmaßlich Verbrechen gegen die Menschlichkeit
    Während des zweijährigen Bürgerkriegs im Sudan haben die Rapid Support Forces weit verbreitet sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen verübt. Die Gräueltaten, darunter Vergewaltigungen, Gruppenvergewaltigungen und sexualisierte Versklavung, dienten dazu, Gemeinschaften im ganzen Land zu demütigen, zu kontrollieren und zu vertreiben. Sie stellen Kriegsverbrechen und mutmaßlich Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar, so Amnesty International in einem neuen Bericht. 
    Franziska Ulm-Düsterhöft ist Afrika-Referentin bei Amnesty International. Wir haben mit ihr über die Inhalte des Berichts gesprochen.
    8 min
  • Pro Choice! Gegen den Rechten „Marsch fürs Leben“ am 03.05.25 in München
    Am 3. Mai 2025 planen radikale Abtreibungsgegner:innen einen erneuten „Marsch fürs Leben“ in München. Der Kampf gegen den Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen ist weltweit ein wichtiger Standpfeiler im rechten Kulturkampf. Und so wachsen leider auch dieTeilnehmendenzahlen in München seit den vergangenen Jahren. Aber auch für sexuelle und körperliche Selbstbestimmung und gegen den sogenannten Marsch für das Leben wird am 3. Mai 2025 in München aufdie Straße gegangen. Im Folgenden hört ihr ein Gespräch mit Lara vom Pro Choice Bündnis München.
    Mehr Infos: https://pro-choice-muc.net/
    8 min
  • Nina Fuchs von Kein Opfer e.V. über die Arbeit gegen sexuelle Gewalt (Serie 1006: CX - Corax - Feminismus - Gender)
    Nina Fuchs gründete gemeinsam mit sechs anderen Frauen vor mehreren Jahren den Verein K.O. - Kein Opfer. Dieser setzt sich für die Prävention und Bekämpfung sexueller Gewalt ein. Sie tut dies auch aufgrund einer persönlichen Erfahrung. Unter Einfluss von K.O. Tropfen wurde sie vor über 10 Jahren vergewaltigt.
    Durch die unbezahlte vollzeitarbeit für den Verein braucht Nina Fuchs nun finazielle Untersützung um ihre Arbeit weiterhin ausüben zu können. Dafür wurde ein Spendenaufruf unter folgender Web-Adresse gestartet: https://www.gofundme.com/f/339eq
    Radio Corax sprach mit Nina Fuchs über ihre Erfahrungen mit Justiz und Polizei, ihre Arbeit mit dem Kein Opfer e.V.
    Ihr findet die Website des Vereins unter: https://www.ko-ev.de/
    24 min
  • Zum Femizid in der JVA-Burg (Serie 1006: CX - Corax - Feminismus - Gender)
    Die Nachricht stammt vom Ende letzter Woche: Frau tot aufgefunden in der JVA Burg. Dabei handelte es sich um eine Ehefrau, die auf Besuch war bei ihrem Mann. Denn Menschen, die im Gefängnis sitzen, haben bei guter Führung die Möglichkeit, unüberwachten Besuch zu empfangen. So soll ihnen, in der von den Medien gerne als "Liebeszelle" bezeichneten Zelle, ein privater Langzeitbesuch ermöglicht werden. Letzte Woche Donnerstag wurde eben jene Besucherin eines Häftlings am Ende des Langzeitbesuchs tot aufgefunden. Mittlerweile ist klar, dass es laut Obduktionsbericht zu "Gewalt gegen den Hals" kam und eine natürliche Todesursache ausgeschlossen wird. Dieser Fall reiht sich ein in jene Gewalttaten, die man als Femizid bezeichnen sollte. Diese so bezeichnete Tötung einer Frau aufgrund ihres Geschlechts gilt in Deutschland nicht als eigener Straftatbestand.
    Wir sprachen mit Michelle Angeli vom Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt über diesen Femizid, aber auch über den Umgang mit diesen Taten in der Politik und Öffentlichkeit.
    11 min
  • Einigung Tarifrunde ÖD – verdi-Jugend erhält – Gelbe-Hand-Preis (Serie 1096: ver.di Frauen München auf Lora 924)
    Sendung der ver.di Frauen München zur Einigung Tarifrunde ÖD und verdi-Jugend erhält den Gelbe-Hand-Preis
    Und wir haben Folgendes für Sie vorbereitet:
    Seit Sonntag (6. April) gibt es eine Einigung in der Tarifrunde im Öffentlichen Dienst, die in der Mitgliedschaft sehr unterschiedlich diskutiert wird.
    Worin diese Unzufriedenheit liegt von der Ingrid Greif gerade gesprochen hat, wollen wir im Laufe der Sendung klären und natürlich auch wie der Abschluss überhaupt ausschaut.
    Deshalb steigen wir mit diesem Thema ein und hören zunächst das komplette Telefoninterview von Martina Helbing mit
    • Ingrid Greif als Mitglied der Bundestarifkommission. Sie erläutert das Verhandlungsergebnis und was es für die Beschäftigten der Städtischen Kliniken bedeutet.
    Live im Studio diskutieren unsere verdi-Kolleginnen Annika Ulherr und Christiane Bihlmayer dann, wie sie das Ergebnis einschätzen. In dieser Runde begrüßen wir auch die ehrenamtliche Vorsitzende der ver.di Jugend
    • Amani Pirkmann. Sie kommentiert das Verhandlungsergebnis aus Sicht der Auszubildenden und gibt uns Einblick in die Arbeitsschwerpunkte der verdi-Jugend, die für ihr Engagement gegen Rechtsextremismus mit einem Preis ausgezeichnet wurde.
    Zum Schluss bringen wir wie immer noch Veranstaltungshinweise.
    54 min
  • „In the end of the day, we remember we are not the ones who suffer the most, and that puts things in perspective as well.“ – Hibai Harbide Ava (Serie 1287: VON UNTEN im Gespräch)
    **English below**
    Die griechische Insel Lesvos ist ein Ort voller Widersprüche: Einerseits beeindruckt sie mit einer einzigartig schönen Landschaft, andererseits sieht man jeden Abend die griechische Küstenwache ins Ägäische Meer ausfahren – auf Missionen, die oft illegale und tödliche Pushbacks zur Folge haben. Migrant:innen werden kriminalisiert, und die Küstenwache arbeitet eng mit der europäischen Grenzschutzagentur Frontex zusammen.
    In den vergangenen Jahren haben sich die Situation auf der Insel und die Arbeit von Freiwilligen, NGOs und autonomen Organisationen stark verändert. Die VON UNTEN Redaktion war von 15. bis zum 19. Januar zu Gast bei unserem Kooperationsradio Radio Mytilini auf Lesvos. Dort haben wir mit Journalist:innen, Anwält:innen und autonom organisierten Menschen aus unterschiedlichen Initiativen gesprochen, um herauszufinden, wie sich die Lage für People on the Move, für Freiwillige und Organisationen entwickelt hat und wie sie aktuell aussieht.
    In diesem Beitrag erzählt der Journalist Hibai Arbide Aza von paramilitärischen Gruppen, die illegale und brutale Pushbacks durchführen, von KI-gestützten Überwachungssystemen, die Proteste in Camps erkennen, noch bevor sie stattfinden – und davon, woher er die Energie nimmt, trotz immer widrigerer Bedingungen weiterzumachen.
    Das Interview ist auf Englisch.
    Bild: Das neu gebaute Camp Vastria, Tamara Ussner
    **English**
    "The system was constructed just to kill them, and I don’t want them to die." – A Report from Lesvos
    The Greek island of Lesvos is a place full of contradictions: on the one hand, it impresses with its uniquely beautiful landscape; on the other, every evening, you see the Greek coast guard heading out into the Aegean Sea—on missions that often result in illegal and deadly pushbacks. Migrants are criminalized, and the coast guard works closely with the European border protection agency, Frontex.
    Over the past few years, the situation on the island and the work of volunteers, NGOs, and autonomous organizations have changed significantly. The VON UNTEN editorial team visited our partner radio station, Radio Mytilini, on Lesvos from January 15 to 19. There, we spoke with journalists, lawyers, and autonomously organized individuals from various initiatives to find out how the situation for People on the Move, volunteers, and organizations has evolved—and what it currently looks like.
    In this interview journalist Hibai Arbide Aza speaks about paramilitary groups carrying out illegal and brutal pushbacks, AI-powered surveillance systems that detect protests in camps before they even happen—and where he finds the energy to keep going despite increasingly difficult conditions.
    The interview is in English.
    Image: Newly built Vastria Camp, Tamara Ussner
    23 min

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