
Sign up to save your podcasts
Or


Der Krieg in der Ukraine betrifft in erster Linie die Menschen, die dort leben bzw. von dort flüchten. Darüber hinaus hat er auch Auswirkungen auf die gesamte Welt: ökonomisch, migrationspolitisch oder im Blick auf die Versorgung mit Energie oder mit Grundnahrungsmitteln. Menschen auf dem ganzen Globus nehmen die Erschütterungen wahr, die der Krieg verursacht.
Dazu spricht Studienleiter Jörgen Klußmann spricht mit drei Expert*innen aus den Bereichen Wirtschaft, Ernährung und Migration:
Professorin Dr. Galina Kolev lehrt an der Hochschule RheinMain und ist Senior Economist beim Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Handelspolitik, Nachhaltigkeits- und Klimaaspekte der Handelspolitik,Transatlantische Wirtschaftsbeziehungen, Globalisierung, und makroökonomische Analysen.
Kerem Schamberger ist Referent für Migration und Flucht in der Öffentlichkeitsarbeit von medico international und politischer Aktivist aus München.
Der Jurist und Sozialpsychologe Francisco Marí ist seit 2009 als Projektreferent für Lobby- und Anwaltschaftsarbeit in den Bereichen Welternährung, Agrarhandel und Meerespolitik bei Brot für die Welt tätig. Einer seiner Schwerpunkte ist Ernährungssicherheit.
Zum Zeitpunkt des Gespräches standen Russland und seine Beziehungen zum Westen bereits aufgrund der Ukrainekrise im besonderen Fokus. Die beiden Experten, der Friedensbeauftragten der EKD, Landesbischof Friedrich Kramer, und der Politikwissenschaftler Professor Andreas Heinemann-Grüder, erörterten mit Studienleiter Jörgen Klußmann die damaligen Möglichkeiten einer militärischen Eskalation und die Chancen der Diplomatie. Doch auch die innenpolitischen Verhältnisse in Russland und der Ukraine sowie ihr Verhältnis zu Deutschland kommen zu Wort. Dadurch werden alle relevanten Perspektiven angesprochen und ein umfassendes Bild entsteht, das alle Aspekte zum Zeitpunkt der Aufnahme berücksichtigt.
Mehr Informationen:
Professor Dr. Andreas Heinemann-Grüder, Institut für Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Bonn, Gründer des BICC - Bonn International Centre for Conflict Studies, einem der fünf führenden deutschen Friedensforschungsinstitute
Die Volksrepublik China vertritt immer selbstbewusster ihre Interessen nach außen hin. Anders als in der Vergangenheit tritt sie dabei auch militärisch immer dominanter auf, indem sie beispielsweise neue Militärbasen im südchinesischen Meer einrichtet oder Taiwan bedroht. Auch scheint China bereit sich nicht mehr an völkerrechtlich bindende Verträge zu halten, wie im Falle Honkongs. Welche Ziele verfolgt die Volksrepublik und mit welchen Herausforderungen ist in Zukunft zu rechnen?
Mehr Informationen:
Professor Dr. Klaus Mühlhahn, Freie Universität Berlin, Institut für Chinastudien
Dr. Julia Haes, ist Vorstand eines deutschen Familienunternehmens und Gründerin des China-Instituts für die deutsche Wirtschaft (CIDW)
Mehr Informationen zum Arbeitsbereich von Jörgen Klußmann an der Evangelischen Akademie im Rheinland: fremd-vertraut.de
Auch nach Ende der Präsidentschaft von Donald J. Trump wird der Trumpismus als jüngste Spielart des US-amerikanischen Populismus die Demokratie in den Vereinigten Staaten prägen. Der Vortrag stellt die Problematik populistischer Politik auch mit Blick auf die bundesdeutsche Demokratie dar.
Dr. Sascha Lohmann arbeitet an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin, deren Schwerpunkt Politikberatung zu Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik und internationaler und Europa-Politik ist. Die SWP berät vor allem den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung. Dr. Lohmann gehört dort zur Forschungsgruppe Amerika. Zu seinen Themen gehören insbesondere innenpolitische Bedingungen der US-Außenpolitik, Internationale Sanktionen und Außenpolitikevaluation.
Mehr Informationen: https://www.swp-berlin.org/
Mehr Informationen zum Arbeitsbereich von Jörgen Klußmann an der Evangelischen Akademie im Rheinland: fremd-vertraut.de
Gesprächspartner von Studienleiter Jörgen Klußmann sind der Militärdekan im Zentrum für innere Führung der Bundeswehr, Dr. Roger Mielke, und der Projektkoordinator der Kampagne „Sicherheit neu denken“ der Badischen Landeskirche, Ralf Becker.
Sie vertreten unterschiedliche Positionen: Becker steht für eine Neuorientierung, in der die zivile Konfliktbearbeitung im Vordergrund stehen soll. Mielke vertritt eine Sicherheitspolitik, in der die Anwendung von Gewalt die ultima ratio bleiben soll.
Doch beide verbindet die Ansicht, dass Gewaltlosigkeit die prima ratio allen außen- und sicherheitspolitischen Handels sein muss.
Wie sieht der Alltag der 30 Millionen Afghan:innen aus?
Damit beschäftigte sich auch am 23. Oktober 2021 eine Online-Tagung, zu der die Evangelische Akademie im Rheinland zusammen mit Afghanic e.V. eingeladen hat, einem seit 2008 bestehenden Verein zur Förderung von Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch zwischen afghanischen und deutschen Institutionen.
Zum Bericht über die Tagung auf www.fremd-vertraut.de
Mehr zum Arbeitsbereich von Jörgen Klußmann an der Evangelische Akademie im Rheinland unter:
From the publisher's feed