FREMD-VERTRAUT. Folge 27
Die neue EKD-Friedensdenkschrift "Welt in Unordnung" hält den Einsatz von Waffen als ultima ratio der rechtserhaltenden Gewalt für legitim. Sie beharrt aber auf dem Primat der Gewaltfreiheit, beschreibt allerdings nicht ausreichend, wie Konfliktarbeit aussehen kann. Dabei gibt es positive Beispiele christlich erfolgreicher Konfliktarbeit, die de-eskalieren, vermitteln und sogar versöhnen konnten, wie z.B. in der DDR, Südafrika und Mosambik. "Kirchen sollten sich stärker in Verantwortungsethik statt Gesinnungsethik üben", sagt Studienleiter Jörgen Klußmann.