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Angst ist ein weit verbreitetes Phänomen in Unternehmen. Und ihre negativen Auswirkungen werden meist unterschätzt. Angst verhindert Entwicklung. Angst verhindert Innovation. Angst verhindert Lernen. Angst verhindert Erfolg.
Psychologische Sicherheit, sagt die Harvard Professorin Amy Edmondson, macht "Winning Teams" aus. Also eine Atmosphäre, in der alle Mitarbeiter*innen im Team sich trauen, Fragen zu stellen, Fehler zuzugeben, Risiken einzugehen, ihre Ideen einzubringen und auf Probleme hinzuweisen. Ohne Angst vor negativen Konsequenzen. Ein Klima der Zuversicht und des Vertrauens, der Beteiligung und des Lernens.
Eine Google-Studio von 2015, die intern untersucht hat was gute von exzellenten Teams unterscheidet, bestätigt die Forschungsergebnisse von Edmondson. Ein hoher Grad an Psychologischer Sicherheit stand an erster Stelle der 5 Faktoren, die Google als Merkmale für exzellente Teams identifiziert hat.
Gemeinsam mit meinem Gast Dr. Fouzieh Melanie Alamir schaue ich auf das Phänomen der Angst. Woran kann Angst in Unternehmen erkannt werden? Was können Führungskräfte tun, um ein Klima der Psychologischen Sicherheit herzustellen? Entsteht durch Psychologische Sicherheit eine Kultur des "Anything Goes", die auch wieder konstruktive Zusammenarbeit verhindert? Ist Angst ein Kultur-Thema? Welche Rolle spielen die strukturellen Rahmenbedingungen?
In unserem Gespräch ermutigt Dr. Alamir Unternehmen, in der Analyse noch einen Schritt weiter zu gehen. Nicht nur auf die Kultur in Teams zu schauen, sondern sich auch die strukturellen Rahmenbedingungen des Unternehmens anzuschauen. Wie können sie zu einem Klima der Psychologischen Sicherheit beitragen?
Meldet euch gern, wenn ihr Anmerkungen oder Fragen habt und mitdiskutieren möchtet. Entweder unter [email protected] oder gern auch auf LinkedIn https://www.linkedin.com/in/mechthild-alpers/.
Viel Spaß beim Zuhören und wir hoffen, dass ihr viele Anregungen für eure Personalarbeit mitnehmen könnt.
TED-Talk von Amy Edmondson zu Psychologischer Sicherheit
Amy Edmondson 2020: Die angstfreie Organisation. Wie Sie Psychologische Sicherheit am Arbeitsplatz für mehr Entwicklung, Lernen und Innovation schaffen
Website Dr. Fouzieh Melanie Alamir
Dr. Fouzieh Melanie Alamir in Organisationsentwicklung: VUKA und kein Ende. Ein Paradigma auf dem Prüfstand.
Meine Website
Diese Folge ist die Fortsetzung meiner Reihe über intergenerationale Zusammenarbeit und Führung. In der letzten Folge habe ich mit Dina Brandt aka "Trotziger Millennial" gesprochen. Diesmal liegt der Fokus auf der Generation Z, den zwischen 1996 und 2010 Geborenen. Sie werden oft als Digital Natives mit traditionellen Werten bezeichnet. Familie und Freunde seien wichtiger als die Arbeit.
Statt über die Generation zu sprechen, spreche ich in dieser Folge mit einer, wie sie selbst sagt, typischen Vertreterin der Generation: Aurelia Strater.
Wir unterhalten uns darüber, was es bedeutet mit Social Media aufgewachsen zu sein, was hinter dem Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit steht, und warum eine krass anspruchsvolle Haltung nicht unbedingt negativ ist.
Wir sprechen über "das Why". Warum es essenziell für die Generation Z ist und was das für ihren Blick auf die Arbeitswelt bedeutet. Aurelia erzählt wie Unternehmen ihre Generation am besten erreichen. Und wir räumen auf mit Vorurteilen.
Verantwortung? Bitte! Führungsposition? Ja! Uns selbst verwirklichen? Auf jeden Fall! Und Augenhöhe!
Neben wertvollen Insights und dem für mich neuen Ausdruck "Hermit Mode" 😊nehme ich auch diesen Satz aus unserem Gespräch mit: "Wir glauben nicht mehr, dass wir eine Pflicht erfüllen müssen, bevor wir ein erfülltes Leben führen können." Ehrlich? Das ist die beste Voraussetzung für ein erfolgreiches Arbeitsleben. Und eine Win-Win-Situation: Für Unternehmen und Gen Z - Mitarbeiter*innen.
https://mechthildalpers.de
Intergenerationale Zusammenarbeit und Führung. Ein Thema, das in vielen Unternehmen diskutiert wird. Oft zeigen die Diskutant*innen dabei mit dem Finger auf die "Jungen", die Millennials oder, wie sie auch genannt werden, die Generation Y. Sie würden entweder ziellos durch die Welt driften oder seien extrem karriereorientiert. Mit einer beispiellosen Anspruchshaltung. Sie seien Egotaktiker, hätten eine On-Demand-Mentalität und kein Durchhaltevermögen. Sie hielten sich immer alle Optionen offen. Sinnsuche und Work-Life-Balance verhindern ein Arbeitsethos, das Leistung und Loyalität zum Unternehmen betont.
Stimmt das? Sind "die Millennials" so? Und wenn ja, was bedeutet das für Unternehmen? Was wäre, wenn Unternehmen ihre Strukturen reflektieren würden, um eine neue Form der Arbeit möglich zu machen? Könnte gute Führung Offenheit, Transparenz und Reflexion der eigenen Wertesysteme bedeuten? Geht es bei Arbeit heute noch um Quantität? Und Das Thema Gehalt? Ist schnell gelöst, sagt Dina.
Hier findet ihr den LinkedIn-Account von Dina: https://www.linkedin.com/in/dina-brandt-trotziger-millennial
Mehr Informationen über Julia Derndinger und ihre Arbeit findet ihr hier: https://derndinger.com
Mein Gast heute: Caroline Oßwald. Sie ist selbständige HR-Managerin und unterstützt Startups in Fragen des Personalmanagements. Ihre These: Für Startups ist es erfolgsentscheidend sich frühzeitig mit HR-Themen zu beschäftigen.
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