Menschen beginnen jetzt in der Zeit zwischen Weihnachten und Silvester, das alte Jahr abzuschließen und sich aufs neue Jahr auszurichten. Manche praktizieren die Rauhnächte, manche machen Manifestationsworkshops, manche meditieren, manche lassen einfach ihr Leben Revue passieren und überlegen sich, was sie nächstes Jahr gern ändern wollen.
Es klingt so gut, sich eine Seelen-Vision zu erschaffen und das Leben im Fokus zu halten, doch oft verbirgt sich dahinter nur der verzweifelte Versuch des Egos, die Fäden in der Hand zu behalten. Wir versuchen, den Traum zu optimieren, anstatt daraus zu erwachen. Doch echter Friede braucht kein Visionboard, er braucht einen Geist, der bereit ist, Platz zu machen, die alten Überzeugungen von Mangel und Kontrolle zu hinterfragen und sich der anzuvertrauen. Das wahre Wunder ist kein Ding im Außen, sondern der Moment, in dem die Angst geht, weil wir erkennen, dass wir niemals allein waren.