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Dieses Gespräch mit Irène Kummer ist die Fortsetzung der Episode, die vor zwei Wochen ausgestrahlt wurde. Beide Gespräche sind letzten Jahres im Rahmen eines Forschungsprojekts zu Frauenwissen entstanden. Sie bauen aufeinander auf und so empfehlen wir, Teil 1 zuerst zu hören.
Irène Kummer ist habilitierte Literaturwissenschaftlerin, Dozentin, Psychotherapeutin und Autorin zahlreicher Bücher. Vor allem aber ist die inzwischen 78-jährige eine grosse Pionierin der Frauenbewegung.
In der letzten Episode gab Irène Kummer Einblick in ihren ganz persönlichen Weg als Frau und damit verwoben in die Frauengeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und sie erzählte über ihre erste Begegnung mit Stanley Keleman, dem Begründer der formativen Psychologie und die daraus gewachsene langjährige Freundschaft. In diesem zweiten Gespräch vertieft sie ihre Gedanken zur Formativen Psychologie und deren Verbindung zur Frauenbewegung. Sie erzählt aus ihrem reichen Erfahrungsschatz zu den Themen Schwangerschaft und Geburt und wie das eigene Mutterwerden ihre Faszination für die Wendezeiten im Leben der Frau geweckt hat.
Auch in dieser Episode erzählt Irène Kummer ganz persönlich aus ihrem Leben und stellt die eigene Lebensgeschichte in den Kontext der gesellschaftlichen Entwicklungen dieser Zeit.
Mehr zur Arbeit von Irène Kummer findest du unter: http://www.irenekummer.ch/
Einige Bücher von Irène Kummer sind vergriffen. Sie können direkt über Timna bezogen werden. Schreibe bei Interesse einfach eine Mail an: [email protected]
Diese Episode mit Irène Kummer ist letztes Jahr im Rahmen eines Forschungsprojektes zu Frauenwissen entstanden. Irène Kummer ist habilitierte Literaturwissenschaftlerin und emeritierte Privatdozentin der ETH Zürich, Psychotherapeutin und Autorin zahlreicher Bücher. Vor allem aber ist sie eine grosse Pionierin der Frauenbewegung. Sie hat sich ihr Leben lang intensiv mit Frauenthemen und Frauengeschichte befasst und kann heute als 78-jährige auf einen enormen Erfahrungsschatz zurückgreifen.
Dieser Episode folgt in zwei Wochen ein weiteres Gespräch mit Irène. In diesem zweiten Gespräch vertieft Irène ihre Gedanken zur Formativen Psychologie und geht im weiteren auf spezifische Frauenthemen ein, insbesondere auf Schwangerschaft und Geburt.
Mehr Informationen zur Arbeit von Irène Kummer findest du unter: http://www.irenekummer.ch/
Einige Bücher von Irène Kummer sind vergriffen. Sie können direkt über Timna bezogen werden. Schreibe bei Interesse einfach eine Mail an: [email protected]
Dies ist der zweite Teil des Gesprächs mit Lena Unger über ihren Weg mit der Endometriose. Falls du den ersten Teil noch nicht gehört hast, empfehlen wir dir, mit diesem zu starten. Dort findest du auch die ausführlichen Shownotes und weiterführende Links. Das zweite Gespräch entstand ein halbes Jahr später, kurz nach Lena's Operation zur Entfernung ihrer Gebärmutter. Lena erzählt über ihre Erfahrung mit diesem Eingriff und wie sich ihr Leben dadurch verändert hat.
Direkter Kontakt zu Lena Unger: [email protected].
Diese Episode über die Endometriose ist im Rahmen eines Forschungsprojekts zu Frauenwissen entstanden. Als Endometriose bezeichnet man die krankhafte Wucherung der Gebärmutterschleimhaut ausserhalb der Gebärmutterhöhle im Beckenbereich, aber auch an verschiedenen anderen Stellen des gesamten Bauchraums. Auch der Darm oder sogar die Lunge können betroffen sein.
Lena Unger leidet seit ihrer ersten Periode im Alter von 12 Jahren an einer Form der Endometriose, der Adenomyose. Bei der Adenomyose wächst die Gebärmutterschleimhaut, welche die Gebärmutter normalerweise wie eine Tapete innen auskleidet, in die Tiefe, also in das Muskelgewebe der Gebärmutter. Dies ist mit starken Schmerzen verbunden. Lena verbringt lange Jahre eigener Forschungsarbeit, um herauszufinden, was eigentlich überhaupt mit ihr los ist. Schliesslich fällt sie einen mutigen Entscheid. Mit nur 35 Jahren lässt sie sich ihre Gebärmutter entfernen, obwohl sie noch keine Kinder hat. Dieser Schritt ist kein einfacher, er bedeutete für Lena viel innere Arbeit und zum andern auch ein Ringen um Anerkennung ihrer Entscheidung im Aussen.
Im Gespräch erzählt Lena mit grosser Offenheit über ihren langen Leidensweg und all das viele Wissen, dass sie sich im Laufe der Zeit über ihre Krankheit angeeignet hat. Sie spricht über einen selbstermächtigten Weg in einer Welt, wo alle das Gefühl haben, mitreden zu dürfen, sobald es um das Reproduktionsorgan der Frau geht.
Die Episode ist in zwei Folgen aufgeteilt, die gleichzeitig veröffentlicht werden. Im ersten Teil, der im November letzten Jahres aufgenommen wurde, steht Lena kurz vor der Operation, die Gebärmutter zu entfernen. Im zweiten Teil, ein halbes Jahr später, erzählt Lena, wie es ihr nach der Operation geht. Die Episode zur Endometriose wird bewusst im Anschluss zur Episode «Zyklische Wesen» ausgestrahlt, weil der weibliche Zyklus viele Facetten hat und wir es total wichtig finden, dass die Vielfalt an Themen rund ums Frausein in unserer Kultur gehört, ernst genommen und respektiert wird.
Link zu Endo-Help, einer Plattform für Informationen Rund um die Endometriose. Dort gibt es unter anderem Adressen von Selbsthilfegruppen in der ganzen Schweiz, Buchtipps und vieles mehr: www.endo-help.ch.
Direkter Kontakt zu Lena Unger: [email protected].
Stell dir vor, ab morgen würde niemand mehr auf der Welt menstruieren! In diesem Gespräch spricht Josianne von Quittenduft darüber, warum die Menstruation all unsere Achtung und unseren Respekt verdient. Josianne ist Autorin, Zyklusmentorin, Menstruationskundige und hat die Gabe, frisch von der Leber weg, offen und leicht ein tabuisiertes Thema aus seinem Schatten zu holen. Ein Gespräch für alle Frauen, die mehr über ihre zyklische Natur erfahren möchten und für alle Männer, die tiefer verstehen wollen, wie sie gleichermassen in das Wunder des weiblichen Zyklus eingewoben sind und was dieses Verständnis mit dem Weltfrieden zu tun hat.
Josianne spricht darüber, warum wir als Frauen nicht jeden Tag gleich drauf sind. Warum es sich lohnt den eigenen Zyklus zu kennen. Warum es wichtig ist über dieses Thema zu sprechen. Warum die Mens zwar persönlich, aber kein Tabu ist. Warum Schmerzen und Vormenskrisen nicht von der Natur gegeben sind. Wie wir Mädchen und auch Jungs schon früh mit der Menstruation vertraut machen können. Wie wir Mädchen im Übergang zur Frau begleiten können. Und über vieles mehr.
Ein Gespräch über Frauenwohl, Freiheit, Selbstliebe und Selbstbestimmtheit.
Mehr über Josianne und all ihre Angebote und Kurse findet ihr auf ihrer Webseite: https://quittenduft.ch.
Und hier geht es direkt zu ihrem Telegramm-Kanal «Zyklisch leben mit Josianne», wo du regelmässig an das zyklische Leben erinnert wirst: https://t.me/josianne_von_quittenduft
Selten erzählt Marlis Bader öffentlich so persönlich aus ihrem eigenen Leben. Die gelernte Bildhauerin ist Expertin für altes abendländisches Wissen und eine der bedeutendsten Wissenshüterinnen rund um Pflanzen- und Räucherkunde im deutschsprachigen Raum.
Im Gespräch geht Marlis Bader auch kurz und andeutungsweise darauf ein, wie das Verräuchern von Pflanzen und homöopathischen Mitteln vor allem in systemischen Zusammenhängen heilend wirken kann. Für alle, die tiefer in diese Thematik eintauchen möchten, können wir die Fachausbildung in «systemischer Homöopathie und ritueller Räucherkunde» sehr empfehlen, die sie seit vielen Jahren gemeinsam mit ihrer Kollegin Atita Hammes (Episode 4) gibt: https://marlis-bader.de/fachausbildung/
Ausserdem hat Marlis Bader diverse Bücher geschrieben, in denen sie ihr Wissen weitergibt. Eine Synthese aus der langjährigen Forschung gemeinsam mit Atita Hammes gibt es allerdings in schriftlicher Form noch nicht. Sie ist aber in Arbeit.
Wer tiefer mit den beiden eintauchen möchte, kann am Zweijahrestraining «Der Weg des Menschen» teilnehmen, das sehr tiefe Erfahrungs- und Forschungsräume öffnet: https://marlis-bader.de/zweijahrestraining/
Erwähnt wird im Gespräch auch die Blumenschule Schongau und deren Gründer Sabine Friesch und Rainer Engler: https://www.blumenschule-schongau.de
Welche Qualitäten hat das Altsein und was bedeutet es gut zu altern?
Mehr Informationen zu Elisabeth Schlumpf und zu ihren Büchern findest du auf ihrer Webseite:
https://www.elisabethschlumpf.ch
«Was können wir vom Sterben für das Leben lernen?» In dieser besonderen Episode begegnen wir Thomas Gröbly und seinem aktuellen Buch «Einen Augenblick staunen» in Form einer musikalisch-poetischen Lesung.
2016 wurde bei Thomas Gröbly die Krankheit ALS diagnostiziert. Die Krankheit gilt als unheilbar und führt häufig nach nur wenigen Jahren zum Tod. In seinem Buch setzt sich Thomas Gröbly nun mit den wachsenden Beschränkungen in seinem Alltag und dem Ende seines Lebens auseinander. Dabei zieht er Parallelen zwischen seinem Sterben und seinen Begrenzungen und den Grenzen des Planeten. Entstanden ist dabei ein berührendes Plädoyer für das, was das Leben lebenswert macht. Gleichzeitig ist das Buch eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit den vielfältigen ökologischen, sozialen und ökonomischen Krisen, die unsere Zukunft bedrohen.
Das Herzstück dieser Episode sind einige Gedichte und Textausschnitte aus dem Buch, die gemeinsam von Thomas Gröbly und Brigit Walser gelesen werden. Begleitet wird die Lesung durch die Musik des Jazzdrummers Tony Renold, der uns mit seinem Schlagzeug zum lauschen und stauen anregt. Gerahmt wird die Lesung durch ein kurzes Gespräch zu Beginn und zum Schluss der Episode.
Thomas Gröbly ist gelernter Bauer und reformierter Theologe. Er war bis 2018 Dozent für Ethik und Nachhaltigkeit. Er ist Inhaber des Ethik-Labors in Baden, Herausgeber und Autor diverser Bücher sowie Verlagsleiter der Edition Volles Haus, in dem auch sein Buch «Einen Augenblick staunen» erschienen ist.
Das Buch kann in allen Buchhandlungen, als auch auf der Verlagswebseite bezogen werden. Dort finden sich auch Hinweise zu aktuellen Lesungen und weiteren Veranstaltungen: www.volleshaus.ch
Weitere Informationen zum Ethik-Labor und zur Arbeit von Thomas Gröbly finden sich hier: www.ethik-labor.ch
Tony Renold ist Jazzdrummer und gehört zu den landesweit bedeutendsten Vertretern seines Fachs. Er spielt in nationalen und internationalen Formationen und hat sich auf verschiedenen Alben auch als stilsicherer Bandleader in Szene gesetzt. Ausserdem unterrichtete Tony Renold viele Jahre an der Zürcher Hochschule der Künste.
Aktuelle Konzerte und mehr Informationen zu seiner Musik sind hier zu finden: www.tonyrenold.ch
Brigit Walser ist Schauspielern, Dozentin, Trainerin & Coach für Auftritte. Ihr Coachingangebot richtet sich vor allem an exponierte Personen aus Wirtschaft und Politik sowie an ModeratorInnen diverser TV-Formate.
Kontakt und weitere Information finden sich hier:
Ein besonderer Dank geht an Daniel Hobi, der diese Episode aufgenommen, geschnitten und gemixt hat: https://www.tonundmusik.ch/
Freitag 5. Mai 2023, 19.30 Uhr – Bahn-Hof, Dorfstrasse 2, 8468 Guntalingen
Mittwoch 10. Mai 2023, 20.00 Uhr – Buchhandlung Orell Füssli, Langhaus 4, 5400 Baden
Samstag 13. Mai 2023, 19.00 Uhr – Hof-Narr, Güetlistrasse 45, 8132 Hinteregg
Atita Hammes erzählt in diesem sehr persönlichen Gespräch von ihrem eigenen Heilungsweg und wie sie bereits von klein auf mit grosser Neugierde das Lebendige erforscht hat. Gebären und Sterben sind dabei der rote Faden, der sich durch ihr ganzes Leben zieht. Eine Nahtoderfahrung mit zweieinhalb Jahren und schweres Schicksal in der Familie prägten ihren Weg, der sie immer mehr zu sich selbst und in ein bedingungsloses Ja zu Allem führte. In Atita Hammes lebt das tiefe Wissen einer neuen Zeit und so gibt es in diesem Gespräch immer wieder auch Ausflüge in die Zukunft, die in der Frage kulminieren «Was kommt nach der Heilung?» und in der Ahnung, dass in Zukunft Lernen nicht mehr primär durch Schmerz sondern durch ein offenes Herz gepaart mit Handlungen jenseits von Mangel
Atita Hammes ist Mutter dreier erwachsener Kinder, Heilpraktikerin mit Schwerpunkt miasmatische Homöopatie und Forscherin in den Bereichen der systemischen Aufstellungsarbeit und der Wandlungsmedizin im Sinne der seelischen Ganzwerdung. Ihr reiches Wissen gibt sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Marlis Bader in einer Fachausbildung sowie in dem zweijährigen Forschungsraum «Der Weg des Menschen» weiter.
http://www.atita-heilen.de/
Kurse gemeinsam mit ihrer Kollegin Marlis Bader findest du hier:
Helena Blawatzki
Zum Erdmagnetfeld und der Rolle des Herzens:
Wie kann ein Gleichgewicht zwischen „weiblichen“ und „männlichen“ Aspekten auf der Erde wieder kultiviert werden? In dieser Episode sprechen Timna Tal und Regula Meyer über die Polarität, die allem Leben auf unserem Planeten zugrunde liegt und über die Notwendigkeit, dass wir als Menschen lernen, die „weiblichen“ Qualitäten wieder fest in unseren Alltag zu verankern sowie unsere „weiblichen“ wie auch unsere „männlichen“ Qualitäten in ihrer reifen Form in eine innere Balance zu bringen, um so das ganze Spektrum und Potential unseres Menschseins wirklich leben zu können. Das Gespräch berührt dabei sehr tiefe menschliche Fragen und zeigt z.B., wie wichtig es ist, auch den Tod als einen zentralen Aspekt des Lebens zu umarmen sowie alle Gefühle, die damit einhergehen.
Regula Meyer ist Autorin, Lebensberaterin, Meditationsleiterin, Seminarreferentin, weiße Hexe, Tierbegeisterte und Künstlerin. Vor allem aber ist sie eine Frau, die das Leben zu ihrem Studiumsort gemacht hat. Sie teilt in diesem Gespräch ihren ganz persönlichen Lebensweg und ihre reiche Lebenserfahrung.
Auf der Homepage von Regula Meyer findest du aktuelle Informationen zu ihren Angeboten, Meditationen, Büchern sowie anderen Veröffentlichungen: https://www.regula-meyer.ch.
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