In dieser Folge spreche ich über ein Gefühl, das mich in den letzten Wochen begleitet hat.
Über Menschen. Über Nähe. Und über die Frage, warum wir scheinbar alles erklären müssen, bevor wir es fühlen dürfen.
Zwei Folgen sind ausgefallen, weil ich krank war.
Ich habe viel Zeit in Notaufnahmen und Krankenhäusern verbracht. Mir geht es aber wieder gut.
Nicht als Drama, sondern als Beobachtung.
Über überlastete Systeme, schweigende Wartezimmer – und darüber, wie dankbar Menschen plötzlich sind, wenn jemand anfängt zu sprechen.
Von dort aus geht es weiter.
Zu unserer Gesellschaft.
Zu unserer Art, mit Gefühlen umzugehen.
Zu dem Versuch, alles zu verstehen, einzuordnen, zu analysieren – auch Kunst, auch Beziehungen, auch das Menschsein selbst.
Ich spreche darüber, warum nicht alles erklärt werden will.
Warum Gedichte, Musik und Bilder nicht funktionieren wie Argumente.
Und warum Fühlen keine Schwäche ist, sondern eine Form von Erkenntnis.
Am Ende dieser Folge taucht ein Name auf.
Nicht als Ankündigung, nicht als Marke, sondern als Haltung:
Fühlosophie – Denken mit Gefühl, Fühlen mit Verstand.
Diese Folge beginnt bei Menschen,
verliert sich kurz in Gedanken,
und kommt wieder bei Menschen an.
Keine Lösungen.
Kein Fazit.
Nur ein Raum.
Wenn du wiederkommst,
bring nichts mit.
Nur dich.