FÜHLRAUM
Download on the App Store

FÜHLRAUM episodes

  • VATER SEIN
    Die erste Liebe einer Tochter. Der erste Mann eines Sohnes.

    In Folge 11 vertieft Claudia Redlhammer den zweiten Teil ihrer Trilogie Mutter, Vater, Kind.

    Themen dieser Folge: Das Bild des kleinen Mädchens auf den Schultern und der leere Raum, wenn dieses Foto fehlt. Claudias Geschichte als Kuckuckskind und die Suche nach dem leiblichen Vater Mitte zwanzig. Karl, Jahrgang 1966, internationaler Manager. Sein Satz, ich habe versucht, Sohn zu werden, und seine ehrliche Bilanz einer Generation, die als Vater da war, wenn sie da war. Klaus, Jahrgang 1991, Schichtleiter, drei kleine Söhne, hoch verschuldet, am Limit. Sein Wunsch, einfach weit weit weg zu laufen, und seine Erfahrung, dass eine Negativfolie kein Weg ist. Elias, 29, frisch verliebt, mit einem liebevollen aber schwachen Vater und einer dominanten Mutter. Warum er keine eigenen Kinder möchte. Das Bild vom Vater als Tür zur eigenen Männlichkeit. Die direkte Bitte von Claudia an die Männer, mit dem eigenen Vater ins Reine zu kommen. Drei Fragen zum Mitnehmen über die Prägung durch den Vater, übernommene Eigenschaften und stille Geschenke.

    Ausblick auf die nächste Folge: Mutter sein. Die Rolle, die Claudias Herz am tiefsten kennt. Mit der persönlichen Geschichte vom Gedichtebuch der Dreizehnjährigen und dem Verlust, der ihr Leben verändert hat.

    31 min
  • KIND SEIN
    Die erste Rolle unseres Lebens

    In Folge 10 startet Claudia Redlhammer die dreiteilige Reihe Mutter, Vater, Kind.

    Themen dieser Folge: Das Spiel Mutter, Vater, Kind als Bild für eine Rolle ohne Anleitung. Der Satz von Robert Betz, dass wir in mindestens fünfzehn Jahre Ohnmacht hineingeboren werden. Wie das innere Kind als Speicherort früher Gefühle wirkt und warum es bei Erwachsenen plötzlich wieder aufwacht. Die Geschichte des neunjährigen Jonas, in der Schule als Störenfried abgestempelt, dessen Wut in Wahrheit Schutz ist. Warum brave, angepasste Kinder oft länger in der Ohnmacht bleiben als die rebellischen. Claudias eigene Geschichte: das Aufwachsen bei der Großmutter, deren beginnende Demenz das Haus in ein Gefängnis verwandelte. Die prägende Erinnerung an das sonntägliche Baden mit körperlicher Gewalt. Die zentralen Verse aus Kahlil Gibrans Der Prophet von 1923 über Kinder als lebende Pfeile. Drei Fragen zum Mitnehmen, gerichtet an das eigene innere Kind.

    Ausblick auf die nächste Folge: Vater sein. Eine Rolle, die für Claudia besonders zart ist, weil sie selbst keinen Vater hatte. Drei Männer aus drei Generationen werden zu Wort kommen.

    20 min
  • Die Angst, die Liebe zu verlieren
    Warum Eifersucht keine Eigenschaft ist, sondern eine leise Frage nach dem eigenen Wert

    In Folge 9 schließt Claudia Redlhammer die dreiteilige Reihe über Angst und Liebe ab.

    Themen dieser Folge:
    Die Wohnzimmerszene und das Handylicht, aus dem im Inneren ein Urteil wird. Warum Eifersucht selten eine Aussage über den anderen ist und meist eine Aussage über den eigenen Wert. Die Geschichte von Max, der durch Geben, Geschenke und Bewachen unersetzbar werden will. Wie Verlustangst aus dem, was wir fürchten, oft das macht, was wir herstellen. John Bowlby und sein dritter Band Loss, Sadness and Depression aus dem Jahr 1980. George Bonanno aus dem Jahr 2009 mit The Other Side of Sadness. Ulrich Orth und Richard Robins aus dem Jahr 2014 zur Robustheit des Selbstwerts. Veit Lindau und der Begriff der Verbindlichkeit. Claudias persönliche Geschichte als Kuckuckskind und der Verlust dreier Vaterfiguren. Das Bild der Wellen der Heilung. Und der Satz, den du dir selbst geben kannst. Ich bleibe trotzdem.
    Abschluss der Trilogie: Drei Schichten derselben Angst, die mit Liebe zu tun haben. Drei Folgen, die zusammengehören.

    20 min
  • Die Angst, nicht geliebt zu werden
    Wenn der eigene Wert an der Reaktion des anderen hängt

    In Folge 8 vertieft Claudia Redlhammer den zweiten Teil ihrer Trilogie über Angst und Liebe. Themen dieser Folge sind die Frühstücksszene und das Lesen von Mimik als Wertmesser. Warum manche Menschen ihren Selbstwert ausschließlich an der Reaktion des anderen ausrichten. Claudias erste Ehe mit 18 und der innere Satz, der sie immer kleiner gemacht hat. Die Forschung von Ulrich Orth und Richard Robins aus dem Jahr 2014 zur Stabilität des Selbstwerts über die Lebensspanne. Robert Betz und der Gedanke, dass die Liebe, die wir als Kind nicht bekommen haben, nicht im Außen einzufordern ist. Der konstante Satz von Georg über Jahre und warum Bestätigung allein nicht heilt. Mario Mikulincer und Phillip Shaver aus dem Jahr 2016 und das Konzept Security Priming, das Aktivieren von Sicherheit. Eine Einladung, die alte Frage nach innen zu richten. Ausblick auf die nächste Folge: Die Angst, die Liebe wieder zu verlieren. Über Eifersucht, über das Verlassen, bevor man verlassen wird, und über das Bild der Wellen der Heilung.

    17 min
  • Die Angst vor der Liebe
    Warum wir uns nach Nähe sehnen und gleichzeitig vor ihr zurückweichen

    In Folge 7 beginnt Claudia Redlhammer eine dreiteilige Reihe über Angst und Liebe. Themen dieser Folge sind die Café-Szene und der Reflex, die Hand wegzuziehen. Warum die Angst vor Liebe keine Krankheit ist, auch wenn die Psychologie den Begriff Philophobie kennt. Was wohlstandsverwahrlost bedeutet und wie Liebe in einer Sprache ankommen kann, die man als Kind nicht versteht. Die zwei Sätze aus Claudias Kindheit, die bis heute in ihr nachklingen. Wie Kinder lernen, die Mimik der Erwachsenen zu lesen, um Sicherheit zu finden. Die Bindungsforschung von John Bowlby aus dem Jahr 1969 und Mary Ainsworth, ergänzt durch Cindy Hazan und Phillip Shaver aus dem Jahr 1987. Stefanie Stahls Bild vom Schattenkind als Sprachhilfe. Eine Einladung, hinzuspüren statt zu erklären. Ausblick auf die nächste Folge: Die Angst, nicht geliebt zu werden. Der alte Satz, ich bin nicht gut genug, so wie ich bin. Und die Frage, wie wir ihm seine Macht nehmen können.

    14 min
  • Vom Liebes Burnout zur Beziehung mit dir selbst
    Was es bedeutet, erst zu heilen und dann zu lieben

    In Folge 6 schließt Claudia Redlhammer die dreiteilige Reihe über das Single sein ab. Im Zentrum steht die Frage, was es wirklich bedeutet, in einer Beziehung mit sich selbst zu sein.

    Themen dieser Folge:

    Warum „Ich bin in einer glücklichen Beziehung mit mir selbst" manchmal Wahrheit und manchmal Schutz ist. Was Liebes Burnout mit dem Herzen macht, wenn die Spirale aus Annäherung und Trennung sich zu oft wiederholt. Robert Betz und die Verbrauchergemeinschaft: Was passiert, wenn zwei leere Menschen zusammenkommen. Der Unterschied zwischen Warten und Heilen. Warum es Sinn macht, nach schmerzhaften Trennungen erst innezuhalten und die eigenen Muster zu erkennen. Das Gesetz der Resonanz als gelebte Erfahrung: Wer bei sich angekommen ist, zieht andere an, die auch angekommen sind. Der Mut, sich die ehrliche Frage zu stellen: Ist mein Alleinsein Frieden oder Resignation?

    Ausblick: Neue Themen und neue Fragen in den kommenden Folgen. Schreibt Claudia, was euch bewegt.

    20 min
  • Die Kluft zwischen Nähe und Distanz
    Warum der eine klammert und der andere flieht

    In Folge 5 geht Claudia Redlhammer der Frage nach, was passiert, wenn die romantische Liebe nachlässt und alte Muster die Beziehung übernehmen.

    Themen dieser Folge:

    Warum Nähe bei manchen Menschen Flucht auslöst und Distanz bei anderen Panik. Stefanie Stahls Konzept vom Schatten- und Sonnenkind und wie es unsere Beziehungen steuert. Die Imago Theorie: Warum wir uns nicht zufällig verlieben, sondern in Menschen, die unserem inneren Bild entsprechen. Was der Machtkampf in Beziehungen bedeutet und warum er ein Zeichen von Wachstum sein kann. Der Teufelskreis aus Verteidigung und Neuverletzung. Das Liebes Burnout, wenn sich die Spirale aus Annäherung, Verbindung, Machtkampf und Trennung zu oft wiederholt hat.

    Ausblick auf die nächste Folge: Was bedeutet es, in einer glücklichen Beziehung mit sich selbst zu sein? Freiheit oder Flucht? Und was passiert, wenn wir zuerst unsere eigenen Wunden heilen.

    17 min
  • Warum bin ich allein?
    Über Online Dating, innere Checklisten und die Sehnsucht nach echter Nähe

    Themen dieser Folge:

    Warum die Zahl der Singles in Österreich seit Jahren stabil bei rund 28 Prozent liegt. Wie Online Dating den Verstand zum Hauptakteur beim Kennenlernen macht und das Fühlen verdrängt. Warum junge Erwachsene seit Corona früher nach festen Beziehungen suchen. Was innere Checklisten und Westentaschenpsychologie mit unserer Fähigkeit machen, uns auf einen echten Menschen einzulassen. Warum Verlieben im limbischen System passiert und nicht im Kopf. Und die Frage, die alles verändert: Suche ich ein Bild oder spüre ich ein Gefühl?
    Ausblick auf die nächste Folge: Nähe und Distanz in Beziehungen, die Imago Theorie und warum wir uns in Menschen verlieben, die unsere tiefsten Wunden berühren.

    16 min
  • Reicht die Sprache der Liebe aus?
    Was hinter unserem Schmerz oft noch tiefer liegt.

    Reicht die Sprache der Liebe wirklich aus, um zu verstehen, warum wir in Beziehungen leiden.

    In dieser dritten Folge von Fühlraum spricht Claudia Redlhammer über die Grenzen des Modells der Liebessprachen. Die Folge zeigt, dass Liebe zwar oft da ist, aber nicht immer dort ankommt, wo sie gebraucht wird, und dass hinter Beziehungsschmerz oft tiefere Dynamiken liegen als bloße Missverständnisse.
    Im Mittelpunkt stehen Bindung, alte Verletzungen, Scham, Angst, Schutzmechanismen und die Frage, was in uns passiert, wenn Liebe wirklich anklopft. Warum können wir Nähe manchmal nicht annehmen. Warum fühlt sich Vertrautheit oft stärker an als Sicherheit. Und warum schützen wir uns oft genau dort, wo wir uns eigentlich nach Verbindung sehnen.
    Die Folge verbindet Beziehungserfahrung, psychologische Einordnung und persönliche Reflexion. Sie macht deutlich, dass nicht jede Distanz nur ein Übersetzungsproblem ist. Manchmal ist ein Mensch emotional nicht erreichbar. Manchmal liegt eine alte Wunde darunter. Und manchmal fehlt in einer Beziehung tatsächlich etwas Wesentliches. Genau diese Unterscheidung macht die Folge so relevant.
    In dieser Folge geht es um Sprache der Liebe, Bindungsmuster, Bindungsangst, alte Wunden, emotionale Unerreichbarkeit, Beziehungsschmerz, Nähe zulassen, Schutzmechanismen, Scham, Liebe annehmen, Beziehungen verstehen und innere Muster erkennen.
    Fühlraum ist der Podcast von Claudia Redlhammer über Gefühle, Beziehung, innere Wahrheit und die Fragen, die im Alltag oft keinen Platz bekommen. Die dritte Folge schließt die Reihe zur Sprache der Liebe ab und öffnet den Blick auf das, was hinter unserem Schmerz oft noch tiefer liegt.

    11 min
  • Die Sprache der Liebe im Alltag
    Warum Worte, Berührung und gelebte Fürsorge so unterschiedlich ankommen

    Warum fühlen wir uns manchmal trotz Liebe allein, übersehen oder innerlich nicht erreicht.

    In dieser Folge von Fühlraum spricht Claudia Redlhammer darüber, wie Liebe im Alltag gelebt wird und warum sie so oft an der falschen Stelle landet. Im Zentrum stehen Worte, Berührung und gelebte Fürsorge, also genau jene Formen von Zuwendung, die in vielen Beziehungen eine besonders große Rolle spielen.
    Die Folge zeigt, warum Worte für manche Menschen echte Nähe bedeuten, warum Berührung nur dann verbindet, wenn sie innerlich ankommt, und warum praktische Fürsorge Liebe sein kann, aber emotionale Präsenz nicht automatisch ersetzt. Es geht um Beziehungskommunikation, Bindung, emotionale Bedürfnisse, Missverständnisse in der Partnerschaft und um die Frage, was uns in Beziehungen wirklich nährt.
    Claudia Redlhammer verbindet persönliche Erfahrung, Coachingperspektive und sorgfältige Einordnung zu einer Folge über Liebe, Nähe, Alltag und die oft schmerzhafte Erfahrung, dass zwei Menschen einander lieben können und sich trotzdem verfehlen.
    In dieser Folge geht es um die Sprache der Liebe im Alltag, Worte der Bestätigung, Berührung, Fürsorge, Beziehung, Partnerschaft, Bindung, emotionale Nähe, emotionale Bedürfnisse, Missverständnisse in Beziehungen und Kommunikation in der Liebe.
    Fühlraum ist der Podcast von Claudia Redlhammer über Gefühle, Beziehung, innere Wahrheit und die Fragen, die im Alltag oft keinen Platz bekommen.

    17 min

About FÜHLRAUM

From the publisher's feed

Fühlraum ist ein Podcast für Menschen, die viel fühlen, viel tragen und sich selbst dabei manchmal aus dem Blick verlieren. Für Menschen, die lieben, zweifeln, hoffen, funktionieren und sich innerlich trotzdem nach mehr Klarheit, mehr Tiefe und mehr echtem Verstandenwerden sehnen.