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Leute, lasst euch von diesem pseudointellektuellen Cineasten-Titel nicht täuschen. Das hier ist immer noch FUSSBALL MML - der Podcast für Fuß und Volk, die volle Dröhnung für die Straße. 3 Honks als 4 Blocks. Und um auch alle möglichen Restzweifel zu zerstäuben, gibt es hier jetzt gleich das Liedgut der ersten drei Minuten.
Von Lucas Vogelsang. Als Fußilectric.
Spiel’ doch mal rüber, Mann!
Ein Song, den man als Gesamtkunstwerk in die Wand hängen müsste. Und den Edin Terzic demnächst auch weinend vor der Süd zum Fünftbesten geben wird. Ein Bravo-Hit also, den auch der letzte Otto versteht.
Es war ja, so viel sei verraten, ohnehin eine sehr musikalische Folge, mit Uli Hoeneß als Udo Lindenberg. Und Maik Nöcker als Panikorchester.
So haben wir die Trainersuche der Bayern besungen, als Drei-Groschen-Oper, mit Max Eberl am Alte-Leierkasten, dem immer sehr stumpfen Herbert Hainer als Mackie Löffel und einem Verein, früher Haifisch, dem gerade die Zähne ausfallen.
Und hintenraus im Takt des Abschieds geklatscht, weil Marco Reus, der lässige Lupfer als Bonus-Track, noch einmal auf der ganz großen Bühne spielen durfte. Ein Farewell, das sein Freund Kevin natürlich mit den Onkelz unterlegen musste.
Auf die Freundschaft.
Und schön auf die Fresse.
Dann doch lieber Hartmut Engler und Toni Kroos am Brandenburger Tor. Oder die Flippers zur Nacktpolonaise im Senioren-Stift.
Aber so oder so: Wir sagen Dankeschön, 20 Jahre Borussia. Und wünschen Marco Reus viel Glück beim VfL Bochum.
Und wer sich jetzt noch fragt, ob das wirklich schon alle Strophen waren, dem legen wir ans Herz, doch bitte komplett hinein zu hören. In diese neue Folge, die in der Tat nicht weniger ist als Ronny’s Popshow mit dem Trigema-Affen, ein Primaten-Puff für alle Floskel-Fetischisten, jede These derart durch gekaut, man könnte sich mit dieser Pöbelpaste am Ende sogar selbst heilen.
In diesem Sinne: Viel Spaß!
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Leute, diesmal durften wir unsere persönlichen Panini-Hefte öffnen. Aus gegebenem Anlass, weil die Eintracht den nächsten Helden verloren und der Fußballgott jetzt leicht einen sitzen hat.
Und, weil plötzlich drei deutsche Mannschaften im Halbfinale der europäischen Wettbewerbe stehen. Eine historische Besonderheit, die es so zuletzt vor 29 Jahren gab, als der kleine Pokal noch UEFA-Cup hieß und die Stürmer noch besondere Spitznamen trugen.
Also auch jene Magie in den Haaren, die den jungen Beisenherz damals, noch Baggy-Pants statt Rollkragen, auf die durchaus abenteuerliche Idee brachte, sich beim Barbier um die Ecke einen Hauch weiße Feder ins Haupthaar tönen zu lassen. Nur sah er hinterher nicht wie ein italienischer Weltstar aus, dafür aber wie der Zweitplatzierte eines Eminem-Ähnlichkeitswettbewerbs im Bierkönig.
Ravanelli, mom‘s spaghetti. Oder so ähnlich.
So endete auch dieser Rückblick im Spiegel.
Aber, keine Sorge, bisschen Gegenwart gab‘s aber auch noch. Den Leon, der plötzlich wieder Profi ist. Und den Mats, der rückwärts zu altern scheint, zum Ende hin noch mal besser wird. Benjamin Buffon!
Und weil der Fußball nun mal die besten Geschichten schreibt, haben wir dann noch erste Stellen aus den NACHSPIELZEITEN gelesen.
Mit verstellten Stimmen und großen Augen. Mit Otto Rehhagel und seinem Übersetzer, Thorsten Legat und Aílton, Franz und Pelé, Gazza und Vinnie.
So viel Zeit musste sein.
In diesem Sinne: geht’s raus und hört‘s Fußball! Und habt viel Spaß mit der neuen Folge!
FUSSBALL MML - denn alles andere ist primär!
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König Otto auf dem Thron. Der Kaiser in New York. Ein Torhüter als Wrestler.
Fußball war immer schon mehr als nur Fußball. Deshalb macht sich Lucas Vogelsang auf den Weg, an die Ränder des Spiels, zu den Helden von einst, trifft Paul Gascoigne und Vinnie Jones in England, Mehmet Scholl in München und Rehhagels rechte Hand in Thessaloniki. Er tanzt mit Beckenbauer und Pelé im Studio 54, wirft sich mit Tim Wiese in den Ring und geht mit Häßler, Legat und Hartwig in den Dschungel.
So sind seine NACHSPIELZEITEN eine Reise durch die Bilder und Biografien. Aber vor allem eine große Liebeserklärung an den Fußball und die Menschen, die ihn prägen.
Lucas Vogelsang schaut noch einmal genau hin und erzählt in seinem neuen Buch von den langen Augenblicken nach dem Abpfiff, dem schnellen Leben nach der Karriere, den kleinen und großen Dramen des Spiels. So nimmt er uns mit, auf eine Ehrenrunde durch die Momente und Zitate, hinein in die Erinnerungen und den Jubel. Und liefert damit, ganz nebenbei, auch die nächste Ladung Legenden.
Seine NACHSPIELZEITEN sind eine literarische Verbeugung. Vor dem Fußball. Und den Menschen, die ihn prägen.
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Leute, da wir als ausgewiesene Augurensöhne schon immer angemessen unangemessen in die Zukunft schauen durften, haben wir unsere Jubiläumsfolge diesmal so gelegt, dass die Geburtstags- gleich auch Meisterfeier sein konnte. Der große Bayer Birthday Bash!
Also: herzlichen Glückwunsch an uns.
Und an Bayer Leverkusen, das in Fachkreisen ja ohnehin längst als das FUSSBALL MML der Bundesliga gilt.
Was nicht nur daran liegt, dass Reiner Calmund seine anfangs noch wacklige Micky-Beisenherz-Parodie in den zurückliegenden sieben Jahren derart verbissen verfeinern und seinen Körperumfang in der selben Zeit so radikal reduzieren konnte, dass er vom Original aus Castrop fast nur noch anhand der mobyartigen Brillengestelle zu unterscheiden ist, sondern auch an der Vehemenz und Eleganz, mit der hier schon verloren geglaubte Partien in den Schlusssekunden immer noch mal umgebogen wurden, ohne dabei den Sinn für die eigene Schönheit zu verlieren.
Das Momentum, so viel steht nach dieser Saison fest, ist längst auch Leverkusener.
Und die Parallelen damit unübersehbar.
MML - Meister mit Leichtigkeit.
Oder so.
Die Werkself und die Wichserse - wie zwei Erbsen in einer Schote.
Und deshalb haben wir an dieser Stelle, zum Geburtstag und zur Meisterschaft, einfach die elf geilsten Bayer-Profis und die elf geilsten Folgentitel aller Zeiten zusammen gestellt.
Streng subjektiv natürlich, zum Zungeschnalzen und Abkulten. Bidde!
Emerson
Und:
Er ist wieder Tah!
Wer jetzt allerdings denkt, das Schlimmste sei damit bereits überstanden, dem empfehlen wir, doch bitte in die neue Folge reinzuhören. Denn diesmal gab es zur Krönung auch Crémant und, wie bei Niklas Süle zum Frühstück, gleich noch Torte hinterher. Also sieben Kerzen aus, aber alle Lampen an. In diesem Sinne: Viel Spaß!
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Leute, wir waren heute sehr müde. Micky wegen Dortmund (Enttäuschung), Maik wegen Mallorca (Jetlag) und Lucas wegen Wedding (Baustelle). Und haben deshalb ein bisschen gebraucht, um richtig reinzukommen. Abtastphase, sagt man im Fußball dazu.
Kitzlig.
Danach aber hat es dann ordentlich geknallt. Mit Stöger-Lied, Calli als Fußballgott, Eberl als Scheißdreck-Uli und mit einem investigativen Deep-Dive in die Spielerkarriere von Patrick Wasserziehr. Und natürlich haben wir uns auch an der längst ins Ungenaue ausgefaserten Tuchel-Debatte beteiligt, die ja vor allem eine Suche nach der verlorenen Kabine und damit im Grunde die längst überfällige Inventur des ganzen Mia-San-Mia-Ladens ist.
Doch weil wir heute so unfassbar müde waren, gibt es an dieser Stelle statt weiterer Details einfach drei Dinge, die man sowohl beim Sex als auch beim Sportfernsehschauen sagen kann.
Klar war der drin!
Hoffentlich ruft der Uli jetzt nicht an!
Nee, du! 90 Minuten mit Claudia Neumann, das schaffe ich nicht.
In diesem Sinne: Viel Spaß!
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Leute, weil Lucas noch Jetlag, Micky eine heinohafte Sonnenallergie und Maik mal wieder seine Lesebrille verlegt hat, gibt es heute mal keinen klassischen Antexttext, dafür jedoch einen Auszug aus dem bereits 2014 erschienenen Gedicht
In der Wand
der großen Ode an die Süd
von Lucas Vogelsang.
Warum?
Das erfahrt ihr natürlich in der neuen Folge!
Viel Spaß.
In der Wand
In der Wand, die gelb ist und schwarz, die laut ist und heiß, da hast du keinen Nachnamen.
Du heißt Manne.
Du heißt Zwerch, Moppel oder Bäuerchen.
Mehr muss die Wand nicht wissen.
Und wenn du doch einen Nachnamen tragen willst. Dann trag ihn auf dem Rücken.
In der Wand heißt du:
In der Wand, die gelb ist und schwarz, ist es nicht wichtig, wie du aussiehst.
Der Wand ist es egal, ob du draußen Amtsleiter bist oder mal gesessen hast. Es ist ihr egal, so lange du ihre Farben trägst.
Und pünktlich bist.
In der Wand ist 19:04 Uhr eine scheiß Zeit.Fünf Minuten später aber schon wieder alles in Ordnung.
In der Wand beginnt jedes Spiel, auch eines gegen Stuttgart, schon zwei Stunden früher. Die Wand macht da keine Unterschiede. Selbst an einem Mittwochabend wie diesem, Flutlicht und Regen, sind es nie nur 90 Minuten. 5. Spieltag, letzte Sekunde. Wand ist Wand. Ein Teil von dir, weil du ein Teil von ihr bist.
In der Wand stehst du seit 20 Jahren am gleichen Fleck. Vererbt.
Die Wand, das ist: Geschlossene Gesellschaft
Hier darfst du Kutte tragen und verliebt sein in Susi. Aber wenn die Wand zu singen beginnt, musst du mitsingen, klar.
Das erwartet die Wand von dir.
Die Wand braucht deine Stimme.
Aida. Große Oper. Seit 20 Jahren schon.
In der Wand läufst du nie alleine. Läuft es dir eiskalt den Rücken runter.
In der Wand musst du wissen, was die Mütter der Gegner beruflich machen.
In der Wand musst du, Wohlsein!, Bierchen trinken.
Und du musst wissen, wie viel rote Erde wiegt.
In der Wand sagst du: Gelsenkirchen, die Blauen, du sagst Herne West.
Das würde die Wand dir übel nehmen.
Und wenn du in der Wand von früher erzählen willst, dann erzähl von Emmerich und Wegmann.
Erzähl von Kohler und Riedle.Erzähl von Reuter ’95.Erzähl von München ’97.
Das gibt was auf die Schulter, das gibt Beifall.
Erzähl aber nicht von Andy Möller.
Und wenn Du von Andy Möller erzählst, dann wisch Dir Tränen aus dem Gesicht, die Du nie geweint hast.
Denn die Wand vergisst nicht.
In der Wand steht Teddy für Torwart.Und Kobra für Tore.
Die Wand liebt die Vergangenheit.
Deshalb liebt sie Norbert Dickel, er ist ihr Mann auf dem Platz. Er hat seine Gesundheit gegeben für sie, jetzt gibt er ihr seine Stimme.
Die Wand weiß das zu schätzen, sie schenkt ihm dafür ein Echo.
Deshalb gilt: Wenn Norbert Dickel Roman brüllt, dann brüllst du: Weidenfeller. Und wenn er Kagawa brüllt, dann brüllst du: Shinji.
Das gehört sich so, das gehört zum guten Ton.
Die Wand kann höflich sein, die Wand kann schnell böse werden.
Wand ist, wenn der Schiri pfeift.
Arschgeige
In der Wand stehen so viele wie einer da unten in der Woche verdient.
Die Wand liebt sie trotzdem.
Liebe und Hass, das kann die Wand gut.
Wenn du in der Wand hasst.
Wenn du in der Wand liebst.
Die Wand liebt Männer.
In der Wand musst du hüpfen, damit jeder sieht, dass du kein Schalker bist.
In der Wand, ganz oben, ist man schon fast im Himmel. Und der Fußballgott, das weiß ja jeder, ist Borusse.
Aber in der Wand weißt du auch: Selbst die Religion schützt nicht vor Niederlagen.
Auch das gehört dazu.
Du musst, meine Fresse!, leiden können.
Die Wand weiß es und deshalb weißt du es auch.
Die Wand war vor dir schon hier.
Am Ende ist es die Wand, die noch ein Unentschieden erkämpft.
Aber auch das ist ihr schon wieder egal.
Denn die Wand weiß auch:
Und du wirst wiederkommen, weil du ohne die Wand gar nicht kannst.
Immer schon. Ein Leben lang.
Und die Wand weiß auch das.
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Leute, acht Sekunden sind kurz. Ein Flackern nur. Und doch lang genug, um ganze Geschichten erzählen zu können. Kondensierte Dramatik, das Drama als Daumenkino. Eine Finte, ein Blick, ein Pass. Eine Ballannahme.
Ein Schuss Ewigkeit.
Acht Sekunden, so lang dauert ein Menschenleben, würde man es von der Sonne aus messen. So lang wie der Zug an einer Zigarette, ein galaktisches Glimmen.
Acht Sekunden, so lang ist die Aufmerksamkeitsspanne des modernen Angestellten. Nur ein Goldfisch kann sich schlechter konzentrieren.
Acht Sekunden, das sind 35 Wimpernschläge.
Acht Sekunden, das sind 96,8 Meter in den Spikes von Usain Bolt.
Dann der Jubel.
Acht Sekunden, darin kann die Hoffnung liegen. Auf einen Neuanfang, ein gutes Turnier, die Rückkehr der Schönheit.
Acht Sekunden, wir haben auch deshalb deutlich länger gebraucht, um darüber zu sprechen.
Und all jenen, die jetzt noch genug Zeit übrig haben, um sich zu fragen, was wir mit der ganzen Zeit gemacht haben, die noch übrig war, empfehlen wir, in den verbleibenden acht Sekunden dieses Textes, doch bitte die neue Folge zu hören.
FUSSBALL MML. Als Zeitdokument.
Viel Spaß!
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Leute, heute ging es mal wieder von Hamburg in die Welt. Mit Maik Nöcker als Florida Man, der im pinken Trikot durch Miami läuft, damit die Leute denken, er sei Lionel Messi. Mit Lucas Vogelsang als bolsblauen Handyklappen-Rentner, der als Karibik-Kiebitz erst den Vogel abschießt und Christian Streich hinterher als Haltungs-Terroristen diffamiert. Frei nach dem alten Dschungel-Motto: Sah Tiere, darf alles!
Und natürlich mit Micky Beisenherz, dem deutschen John Oliver, der mit dem Einstecktuch im Rollkragen gleich ordentlich austeilen durfte.
So flogen die Spitzen in alle Richtungen.
Nach Frankfurt, zum Beispiel, wo der DFB mit erhobenem Zeigefinger auf die eigene Redlichkeit pocht, so plakativ divers und überbetont inklusiv, es würde uns nicht wundern, sollte sich der Verband noch vor Turnierbeginn in Deutscher Fußball Bunt umbenennen.
Oder nach Wolfsburg, wo das Rudel jetzt einen neuen Anführer bekommt. Einen Trainer mit Supernamen, der die alten Westen von Gareth Southgate aufträgt und mindestens das Mittelmaß zurück an den Mittellandkanal holen soll.
Aber was soll schon schiefgehen? Ein Österreicher und Volkswagen, das hat ja historisch gesehen eigentlich immer ganz gut funktioniert.
Nun ja.
Am Ende jedenfalls, nachdem sich Nöcker mit Monkey 47 eingerieben hatte, weil er dachte, es wäre Echt Kölnisch Wasser, durften wir auch noch zum Rundumschlag ausholen. Gegen die ganze Liga, den deutschen Fußball an sich.
So larmoryant wie nonchalant.
Wer sich jetzt allerdings, nicht ganz zu Unrecht, fragt, warum Christian Streich beschimpft aber nicht gelobt wurde und was eigentlich mit Pavlovic war und wie ein Kampfschwein auf Maiks KI reagieren würde, dem legen wir ans Herz, doch bitte komplett reinzuhören. In die neue Folge. FUSSBALL MML - denn alles andere ist Kult.
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Leute, da saß er also. Waldemar Hartmann, die fränkische Monika Gruber. Und schimpfte. Über die Trainer mit den Computern, die Technik-Heinis, die den Fußball zerstören, den er mit den eigenen Händen aufgebaut hat.
Waldi, gleich auf 180.
Er schäumte, wie ein falsch eingegossenes Weißbier. Und erzählte damit im Grunde auch wieder von früher, als die Typen an der Linie noch Trenchcoat trugen und Jobs noch Arbeit hieß. Die großen Vergleiche, Apple mit Birnen. Geschichten ausm Paul-Sahner-Garten, alte Weizen-Männer.
Da saß er also. Am Flughafen Franz-Josef Strauß, plötzlich Zwischenrufe aus dem Digital der Ahnungslosen. Im Doppelpass, plötzlich Sendung mit dem Mauspad.
Die Laptop-Trainer, so schallte es hinein in den Mittag. Schuld an allem, gut für wenig. Wer braucht die schon? Und, überhaupt, wo klickt denn hier der Fremde?
Und so stand am Ende, Frühschoppen für Spätstarter, ein längst vergessener Kampfbegriff im Raum, sicher zehn Jahre alt. Eine Vokuhila-Vokabel aus der Mottenkiste, irgendwo zwischen Bubble-Tea und Sozial-Tourismus.
Und man hätte sie ignorieren, als Bierlaune abtun können.
Aber, liebe Hörer, so sind wir nicht. So waren wir nie, weshalb wir den Waldi und seine Wut natürlich noch einmal ins Tageslicht gehalten haben wie einen seltenen Diamanten.
Mit ordentlich Druck, um vielleicht auch noch ein bisschen Kohle draus zu machen.
So war es eine große Gaudi, wie ein Puffbesuch auf Kosten der Gebührenzahler.
Naja.
Wer sich jetzt allerdings fragt, wieso wir nicht über die Schönheit des Wochenendes gesprochen haben, über die Fabeltore und Kantersiege, über das dolle Derby und Nagelsmanns neue Nationalmannschaft, dem empfehlen wir, wie jeden Montag, doch bitte die ganze Folge zu hören.
Und für alle anderen gibt es hier, als triefenden Teaser, noch eine Namensliste all jener Lapdance-Trainer, die uns auf die Schnelle eingefallen sind.
Bernd Stangenbar
Gern geschehen
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